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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 17:24:

  028 - Verrat im Höllental




Geschrieben von City_Uhu am 22.05.2021 um 12:41:

 

8 points...

Von der CD lasst die Finger, nehmt die MC, jedenfalls die alte Auflage aus den 80ern, und zwar unbedingt !

Die CD wurde so krass kastriert, dass alles, was den Akt in Nicole Tepplers Wohnung und auf dem Dach ausmacht fast verschwindet. Rastelli, Spaghetti, alter Kranich usw.

Ja, also Porsche-Hubi existiert seitdem bei mir bis heute, ein Verwandter hat auch so ne Karre, seitdem ist er es...

Die Idee mit dem Gift Brummi gefällt, könnte wat ausführlicher sein, aber hier passt mir das gekürzte Ende besser wie so oft, weils im Buch dröge wirkt diesmal, das noch weiter auszuschmüken.

"Ich bin Deine Tochter, Vater !"

"Glaubst Du, Vater Zahnarzt tatscht mit den Fingern darauf herum, wenn sie bei Hubi an den Wänden hängen ?"

"Pfoten weg, Kläcksel !"

"Soll ich Ihnen aufs rechte Auge spucken oder aufs linke, oder mitten ins Gesicht?!"

Thumbs Up



Geschrieben von Murphy am 25.05.2021 um 19:25:

 

Die mysteriöse Nachbarin eines Lehrers

Die Geschichte ist logisch aufgebaut und weiß durch die abwechslungsreiche Handlung und eine sehr gute Sprecherauswahl zu gefallen. Da ist zunächst mal der von dem im Jahr 2006 verstorbenen F. J. Steffens sehr gut präsentierte Ottmar Lohmann. Seine knarzige Stimme trägt maßgeblich zum Kult der Folge bei. Andreas von der Meden, der im Hörspielbereich durch seine Rolle als Skinny Norris und Morton in der Serie „Die drei ???“ berühmt wurde, spielt den jungen Lehrer Dr. Knoth gut. Am Anfang überzeugt er als ein von Sorgen überladener Sohn, am Ende als enttäuschter Verliebter. In diesem TKKG-Hörspiel spricht zum allerersten Mal Edgar Bessen mit: den Galeriebesitzer Kläcksl. Die Szene, in der er dem Lehrer Dr. Knoth Schweigegeld anbietet, ist lustig geworden. Auch Marion Elskis gefiel mir als „zwielichtige Dame“ Nicole Tepler. Die Hauptsprecher sind gut aufgelegt.

Die Musik der alten Abmischung ist, wie meistens, sehr gut – die der neuen Abmischung ist fast genauso gut.

Fazit
Sehr gute Folge mit einem ungewöhnlichen Beginn. Schön, dass TKKG ermitteln und kombinieren. Kommissar Zufall ist kaum vertreten, wie bei vielen Folgen jenseits der 100. Verrat im Höllental gehört für mich zu den 30 besten Folgen der ganzen Reihe. Sehr empfehlenswert.


8 Punkte



Geschrieben von Retro am 15.07.2021 um 08:03:

 

Eine sehr späte Folge. Erst lange Zeit nach dem 80er Block gehört. "Bestellen", war da noch nicht drin. Nur Schnäppchen im Wühlbereich. Und Bibliothek? Vorgemerkte Ausleih Warteliste.

"Weg vom Telephon, du dumme Göre" - Der erste Satz des nur kurze Zeit späteren Glockner an Gaby hier als "Kläcksl". Wenn man bereits gewohnt ist, Bessen als Vater Glockner zu hören, kann das ne ganz andere Wirkung haben als wenn man nur "Draeger" als Vater Glockner kennt.

Zum Glück konnte ich sie doch noch und original hören. Im zweiten Teil schwächelt die Geschichte etwas ab und geht mir auch zu schnell, während der erste Teil ziemlich ausführlicher ist. Durch den Spaß in den im Original noch vorhandenen Dialogen kommt sie noch auf 7 Punkte. (Teil 1 = 9 Punkte / Teil 2 = 4 Punkte / 13:2 = 6,5 -> aufgerundet 7)

1 - Anspruch
2 - Ausdauer
1 - Inhalt
1 - Spaß
2 - Sprecher
__________
= 7 Punkte

Dennoch zählt sie zu den Gernhörfolgen. Schon dadurch, dass Andreas von der Meden hier eine seiner wenigen "Hauptrollen" hat. (In der "Schmuggleryacht" hat er eher eine Nebenrolle)



Geschrieben von Volker_Mars am 20.03.2022 um 16:29:

 

Quasi die Wendung vom Palasthotel durchläuft das Höllental, nur eben in einem positiven Verlauf. 8 Punkte!

Das Ende wurde mir bei einem neuerlichen Hören vor ein paar Wochen erst einmal wieder bewusst. Ich finde es richtig gut. Porsche-Hubi ist einfach wirklich blind vor Liebe, wacht aber am Ende dann doch noch auf.



Geschrieben von Holger am 20.03.2022 um 16:46:

 

Einziger Kritikpunkt dürfte sein, dass die Folge zu kurz ist. Dass das bei der Neuabmischung dann noch durch zusätzliche Schnitte verschärft wurde ist eigentlich unverzeihlich.

Nicole Tepler ist eine "sympathische" Böse. Das liegt wohl auch zu einem großen Teil an Marion Elskis. Die würde ich mir gerne mal wieder als Sprecherin wünschen.



Geschrieben von Volker_Mars am 20.03.2022 um 16:52:

 

Zitat von Holger:
Einziger Kritikpunkt dürfte sein, dass die Folge zu kurz ist. Dass das bei der Neuabmischung dann noch durch zusätzliche Schnitte verschärft wurde ist eigentlich unverzeihlich.

Nicole Tepler ist eine "sympathische" Böse. Das liegt wohl auch zu einem großen Teil an Marion Elskis. Die würde ich mir gerne mal wieder als Sprecherin wünschen.


N' mieses verlogenes Miststück ist sie! Fettes Grinsen Fettes Grinsen Fettes Grinsen Fettes Grinsen Fettes Grinsen



Geschrieben von City_Uhu am 20.03.2022 um 19:01:

 

Das kommt auf dasselbe raus in dem Fall ! Fettes Grinsen



Geschrieben von Olle_Viri am 31.07.2023 um 14:37:

 

Verliebt in ein druchtriebenes Miststück:

Diesesmal geht es nicht nur um die Aufklärung von Verbrechen, vielmehr helfen TKKG ihrem Lehrer 'Porsche-Hubi' (Dr.Knoth) die Augen zu öffnen, ist dieser doch hoffnungslos bis über beide Ohren in seine junge Nachbarin Nicole Tepler verliebt. Nur dass diese ein durch und durch verdorbenes Miststück ist, die mit ihrer Mutter und ihrem Verlobten (dieses Detail wird nur im Buch erwähnt) die Übernahme des Giftbrummis im Höllental plant, den ihr Vater Ottmar Lohmann mit Gnaski vorher auf einem Autobahn-Parkplatz gekapert haben. Dies ist der Verrat im Höllental. Diese Folge hat alles, was eine starke TKKG-Folge ausmacht, flotte lustige Dialoge und darüber hinaus exklusiv für TKKG einen flotten Porsche mit Chauffeur. Wie überhaupt im Folgenbereich 25-28 sind die auftretenden Charaktere sehr interessant, was den Geschichten deutlich mehr Reiz verleiht. Wenn auch nicht wie im Buch, so wird das auch im Hörspiel ganz ordentlich rübergebracht. Die guten Sprecherleistungen tun ihr Übriges dazu. Der Fall selber überzeugt auch, ist das 'entführte Baby' doch diesmal ein Brummi der NOSIOP voll mit Gift, der im Höllental versteckt werden soll zu Erpressungszwecken. Vorher wird noch das Bildfälschungsverbrechen aufgeklärt, bei dem Nicole Tepler den Kopf erstmal gerade noch so aus der Schlinge ziehen kann. Einziger nennenswerter Kritikpunkt bei diesem Hörspiel ist wie von anderen hier schon gesagt wurde, dass es in der 2.Hälfte und insbesondere gegen Ende zu schnell vonstatten geht. Dafür sind die Szenen bei Porsche-Hubi sehr ausführlich geworden.

Zitate / lustige Szenen:

Klößchen möchte eine Tafel Schokolade essen, bevor er wieder zurück über das Dach klettert.
Klößchen:"Glaubst du etwa ich bin Spaghetti?"
Tim:"Spaghetti? Äh wieso Spaghetti? Ach ich verstehe du meinst Rastelli. Aber der Knabe war kein Trapezkünstler, sondern ..ach friß doch deine Schokolade!"
Einfach herrlich diese Art von Dialogen.

Auch bei Kläcksl geht es lustig zu, als Tim anfängt ihn in seine Einzelteile zu zerlegen.
Klößchen:"Vielleicht hat er ja Linksgewinde, versuchs doch mal andersrum Tarzan."
Tim:"Er hat Gaby angefasst, dieser schmierige Kerl."
Gaby:"Ich habs überlebt Tarzan. Und jetzt rufe ich lieber die Polizei an, bevor du Kläcksl in seine Einzelteile zerlegst."

Den Vogel an (unfreiwilliger) Komik schießt diesmal der sonderbare Überfall von Lohmann auf den Laden ab, in dem seine Tochter Nicole arbeitet. Da muss man erstmal durchzusteigen, um was es da überhaupt geht bei diesem Rumgehuste von Lohmann und den eigenartigen Dialogen.
Nicole Tepler: "Ja, das ist richtig, woher kennen Sie sie Herr ... wollen Sie die Pistole nicht wegnehmen?"
Am Ende gibt der Räuber seinem Opfer Geld anstatt es auszurauben.

Fazit: Tolle Folge mit interessanten Charakteren und viel Humor, auch sonst passt eigentlich alles. Für das ganz große Highlight geht es aber in der 2.Hälfte doch zu schnell, deshalb 'nur' 9/10

weitere Anmerkungen:

Das Buch dazu ein echtes Highlight der Serie wie ohnehin die Bücher 25,26,27 und 28 allesamt, klare 10/10. Packend, super mega viel Humor und tolle Charakterzeichnungen - insbesondere auch von dem völlig durchtriebenen und verdorbenen Miststück Nicole, da liebt man auch die Gangsterdialoge und Nicht-TKKG-Szenen. Kann man nur uneingeschränkt empfehlen.

NOSIOP bedeutet umgekehrt POISON (deutsch: Gift), auch wenn es ein alter Hut ist, sollte es an dieser Stelle erwähnt werden.

Überhaupt ist in dieser Folge Stefan Wolf namenstechnisch auf seinem Zenit angekommen. Namen wie Gnaski (klingt wie Knasti) und Petullje (Assoziation zu Kanaille) muss man sich erstmal ausdenken. Genial! Dagegen ist der plumpe Bildfälscher Kläcksl auch namenstechnisch geradezu plump und einfach gestrickt worden (Kläcksl - Klecks).

Einmalig in einem Krimi, dass der Räuber dem Opfer bei seinem Überfall Geld zusteckt (aber nicht einfach so um zu entschädigen, sondern weil er beim Plaudern merkt, dass er seine Tochter überfällt)



Geschrieben von bordini am 31.07.2023 um 17:58:

 

Das ist ein sehr sehr spannendes und lustiges hörspiel das ich mir nicht so oft angehört habe, die szenen und zitate sind wirklich gut gemacht das gebe ich offen zu. Was ich schade finde ist das kommisar glockner in dieser folge nicht vor kommt auch wenn von ihm gesprochen wird, weil in den folgen 24 25 26 27 kommt kommisar glockner vor nur nicht eben in der folge 28 diese folge bekommt 9 punkte von mir.



Geschrieben von Die3FragezeichenFan am 31.07.2023 um 17:59:

 

Hä? In der Sprecher:innen-Liste steht doch, dass er vorkommt.



Geschrieben von bordini am 31.07.2023 um 18:11:

 

Kann sein das es dort steht das er vor kommt die3fragezeichenfan, aber er kommt wirklich nicht vor da ist denen von europa ein kleiner fehler passiert denke ich mal. Ich werde mir diese folge mal wieder bei einer guten gelegenheit anhören, was noch sein kann ist das er in der alten fassung vor kommt nur nicht in der neufassung welche fassung kennst du ich kenne nur die neufassung die alte fassung kenne ich nicht so gut wie die neufassung.



Geschrieben von Chantal-Marie am 31.08.2023 um 13:21:

 

Mochte die Folge, aber ein Highlight war sie jetzt nicht. Fand den Verrat und den hinterhältigen Plan von Nicole und ihrer Mutter richtig gut. Vor allem ihre Sprecherin mochte ich sehr gerne



Geschrieben von Myrath am 05.11.2023 um 13:53:

 

Also die Folge steckt Erbe des Meisterdiebes ja mal SO locker in die Tasche, das ist schon nicht mehr witzig 😉

Wie schon geschrieben, Nicole hat so eine sympathische Stimme und ist dann in Wirklichkeit eine komplett durchtriebene Einser-Absolventin vom Intrigantenstadl Weinend

Dafür sitzen die moralischen Botschaften in dieser Folge aber (fast) immer an der richtigen Stelle, also zumindest, was das Hauptthema angeht. Nur Tarzans plötzliche Idee, mal kurz nebenan einzubrechen und Bilder "auszuleihen", weil merkt ja keiner, konterkariert mal eben seinen Charakter aus ALLEN vorherigen Folgen Schockiert

Da hatte Wolf wohl aber keine Absicht in dieser Richtung, wenn man den Rest der Geschichte bedenkt: Es wurde eingebrochen, weil das passieren musste, damit der Rest der Geschichte funktionieren konnte. Es war also keine gewollte Subversion sondern einfach lazy writing mit einem unerwünschten Nebeneffekt, imho.

Die ganzen Sprüche mit dem alten Kranich und so weiter sind aber echt Gold Fettes Grinsen

Und Porsche-Hubi ist auch so ein Charakter wie aus dem Leben gegriffen.

Edgar Bessen spricht den Kläcksl hier auch sehr gut Thumb Up

Yup, sehr gute Folge Happy



Geschrieben von Klara_Fall am 13.02.2024 um 16:04:

 

Eine der Folgen, deren Anfang ich irgendwie nervig und die Weiber unsympathisch finde. Und bei Lohmann taucht (da er in den "Wipfels", die ich weit vor TKKG hörte, einen Hund spricht) vor meinem inneren Auge immer so eine Art "Josef" aus Heidi auf...also ein Bernhardiner. Im Gegensatz zu Josef mag ich ich Lohmann nicht.

Dann kommt ein amüsanter Teil mit den Bildern, den Liebe-macht-blind-Pauker und ein paar guten Sprüchen von TKKG.

Dann wieder ein Teil, den ich i. d. R. an mir vorbeiplätschern lasse.

Für 6 von 10 Punkten langt es dann aber doch...



Geschrieben von HildaW am 02.07.2024 um 18:15:

 

Seltsame Folge, aber recht unterhaltsam.
Ein etwa verwirrender Beginn. Was ist da denn los?

Andere müssen sich Mut antrinken, Klößchen isst sich Mut an. Fettes Grinsen
Das „Bilderausleihen“ für den Lehrer ist wirklich seltsam.
„Du willst doch wohl nicht einbrechen?“ „Warum denn nicht?“ Erstaunt
Die Bilderfälscher sind bloß Opfer der Bilder-Besteller? Aber dieser Bild-Besteller muss dann doch fairerweise gewarnt werden? Kratzend

Porsche-Hubi hat den Arm samt halber Schulter in Gips und fährt Porsche?
Gauner betrügen Gauner, da hatte ich dann etwas den Überblick verloren, wer nun was mit wem hat oder auch nicht.
Aber egal: Es ging ja nur um Gift und nicht um Schokolade! Zwinker



Geschrieben von HerrSchmeichler am 22.02.2025 um 22:12:

 

Ich mag die erste Hälfte der Folge sehr. Das fängt schon mit dem ungewöhnlichen Überfall an, der dank hervorragender Sprecher*innen sofort Interesse weckt. Auch die nachfolgenden Szenen mit TKKG beim Lehrer Dr. Knoth und die Bilder-Beschaffungsmaßnahme gefällt mir gut. Danach plätschert die Geschichte so ein bisschen vor sich hin bzw. verliert sie für eine Weile etwas mein Interesse bis es dann zum Showdown kommt.
Insgesamt reicht es aber dennoch für...

8 von 10 Punkten



Geschrieben von Mangobanane am 18.03.2026 um 08:51:

 

Hier wurden vor allem in der ersten Hälfte verhältnismäßig viele Dialogpassagen gekürzt. In den meisten Fällen wurde die zunächst doch eher seichte Handlung damit etwas beschleunigt. Der Satz "Das ist weder ein Kranach" von Tarzan ergibt allerdings in der Neuauflage keinen Sinn, weil der Satzteil danach fehlt. Man hätte hier ein "kein" gebraucht oder den Halbsatz komplett weglassen müssen. Im Original erklärt Knoth etwas mehr, warum er seinem Vater jetzt nicht die Wahrheit sagen kann und es lieber wann anders machen möchte. Hier kommt es so rüber, als wolle er sich einfach nur drücken.
Die Erwähnungen von Rastelli und Erna Sauerlich sind rausgeschnitten worden und man hat sogar die Sprecherliste um eine Position gekürzt, wenngleich es hier nur um ein Wort geht, das war in Folge 1 schlimmer. Magda Tepler kommt allerdings auch in der Originalfassung nie zu Wort, obwohl sie in zwei Szenen anwesend ist, Dr. Knoths Vater begrüßt seinen Sohn im Original ebenfalls nicht. Man fand es wohl sinnvoller, dem Komplizen von Nicole eine Sprechrolle zu geben.
Dr. Knoths Verliebtheit wird im Original noch etwas mehr durch einen geschnittenen Erzählersatz verdeutlicht. Karls sehr random wirkender Einsatz "Soll ich Ihnen aufs linke oder aufs rechte Auge spucken? Oder mitten ins Gesicht?" gegenüber Kläcksl, als dieser versucht, TKKG und Knoth zu bestechen, ist weg, was ich irgendwie verstehen kann - der Satz kommt in der Szene arg früh und passt auch nicht wirklich zu Karl.
Rausgeschnitten wurde ebenfalls, dass Klößchen es feiert, wie Tarzan Kläcksl in die Mangel nimmt und ihn zu mehr anstachelt. In der 56 hat man einen ähnlichen Einsatz von Klößchen drin gelassen.
Die zweite Hälfte ist dann weitestgehend von Kürzungen verschont geblieben.
Nicht geschnitten wurde allerdings der Sinnfehler, dass Nicole Tepler laut Dr. Knoth unmöglich schon zu Hause sein kann, weil es viel zu früh sei, kurz danach - als die Hausdurchsuchung beendet ist - klingelt er bei ihr, ohne sich zu wundern, dass sie doch da ist. Ebenso wird weiterhin der Anfangsdialog nicht wirklich erklärt, der einfach sehr seltsam rüberkommt, erst dieser versuchte Überfall, dann das Tochter-Outing aus dem Nichts und diese merkwürdige Lüge von Nicole über ihre Mutter, die gar keinen Sinn ergibt. Warum Nicole und ihr Komplize es sich nicht viel einfacher machen und Lohmann später das Geld anstelle des Giftes abknöpfen, kommt aus der Handlung leider auch nicht heraus, weil nach dem Überfall sehr schnell Ende ist. Glockner redet nicht mal mehr mit TKKG. Nicole ist ein ziemlich durchtriebenes Biest, was allerdings nicht auf die Spitze getrieben wird - die Zeit, ihren Komplizen auch noch zu betrügen, bekommt sie nicht. Wozu sie ihn überhaupt braucht, erfährt man auch nicht. Also ja… da hat Francis vielleicht etwas zu viel Wert auf Unterhaltung gelegt und den Plot vernachlässigt.

Alles in allem eine Folge, die erst spät Fahrt aufnimmt, in der ersten Hälfte aber tatsächlich wesentlich interessanter daherkommt und eher belanglos und vorhersehbar zu Ende geführt wird. Andreas von der Meden rettet den doch sehr harmlosen Plot maßgeblich. Schon als Kind empfand ich die Geschichte um den betrogenen Vater zwischen Geiseldramen mit Sprengstoff-Terroristen, sadistischen Hundeentführern und skrupellosen Schutzgelderpressern und Mördern als Fremdkörper. Eher eine TKKG Junior-Folge.

Beeindruckend ist allerdings, dass sowohl Nicole als auch Lohmann dazu in der Lage sind, Personen in Lichtgeschwindigkeit zu fesseln Fettes Grinsen



Geschrieben von City_Uhu am 18.03.2026 um 12:01:

 

Danke dafür.


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