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Geschrieben von Info-Box am 07.02.2019 um 19:50:
014 - Der Schlangenmensch
Geschrieben von MihaiEftimin am 11.08.2021 um 15:08:
Neun Jahre, bevor "Das Fohlen" erschien, zeigte sich bereits, dass Graf Falko von Falkenstein entfernte Verwandtschaft in Neuettering, nahe der TKKG-Stadt, hat, über die er trotz frappierender Ähnlichkeit hinsichtlich seiner Denk- und Ausdrucksweise vermutlich sehr ungern spricht.

Der Name "von Falkenstein" fällt auch nochmal in "Angst auf der Autobahn", von Jörg, der eine besondere Vorliebe für Adelsnamen hat.

Ich habe lange überlegt, ob diese Ähnlichkeit Zufall ist oder nicht, bin mir mittlerweile aber sicher, dass es keiner ist - wenn es auch nicht so offensichtlich ist, wie man vermuten könnte. Der Gedanke, dass Falko von "Hubi" inspiriert sein könnte, liegt nahe, ist aber in meinen Augen nicht zutreffend.
Bei Bibi war ja der Blocksberg bzw. Brocken von Anfang an von hoher Bedeutung. Dort in der Nähe befindet sich die Stadt
Falkenstein/Harz, welche nach der
gleichnamigen Burg benannt ist. Rolf Kalmuczak (Stefan Wolf) war in
Nordhausen (Thüringen) geboren und ging in seiner Jugend aufs "Päda"
in Bad Sachsa. Nicht nur das Internat selbst, sondern auch viele Orte in der Gegend fanden später Verwendung bei TKKG. Von dort sind auch Brocken und Falkenstein nicht sehr weit entfernt; eine Adelsfamilie nach der bekannten Burg zu benennen, war für Kalmuczak daher naheliegend. Ähnlich naheliegend war es, den Namen in einem Bibi-Spin-off zu verwenden, zumal Falkenstein samt Bewohnern ja bei Bibi auftauchte, noch ehe die Idee für Bibi & Tina geboren war (im Gegensatz zu Elea und jetzt Kira, wo es von Anfang an darum geht bzw. ging, durch ein Crossover ein Spin-off anzuteasern). Und als Adelsname taugt "von Falkenstein" klanglich absolut.
Dennoch, um aufzuzeigen, warum "Der Schlangenmensch" die TKKG-Folge ist, die man als Bibi-&-Tina-Fan definitiv kennen sollte, hier mal ein kurzer Auszug:
"Keine Vorstellung macht sich der gewöhnliche Sterbliche, welche herkulische Kraftanstrengung es heutzutage erfordert, das Erbe der Väter, unser gräfliches Anwesen zu erhalten. Die Kosten sind ... warum schreiben Sie nicht mit?"
"Ich hab 'n gutes Gedächtnis."
"Aber dass da nicht wieder so ein Kohl verzapft wird, bei dem kein Wort stimmt!"
"Sie können sicher sein, dass ich keinen Kohl verzapfen werde."
"... gigantisch."
"Wie bitte?"
"Die Kosten sind gigantisch, sagte ich. Wusste ich doch, dass Sie nicht begreifen."
Sagt, was ihr wollt, aber das hätte auch Falko bringen können.
Geschrieben von MihaiEftimin am 11.08.2021 um 16:48:
Auch interessant. So würde ich "unseren" Falko wohl eher nicht charakterisieren, und auch Hubi nur sehr bedingt - wobei es möglicherweise Gründe gibt, warum er in der Chronik nicht auftaucht.
Geschrieben von Volker_Mars am 17.01.2022 um 11:43:
Not my cup of tea.
Finde die gesamte Story einfach belanglos und schwach.
Die Sprecherleistungen sind gut, aber ich mag den Handlungsstrang einfach schon nicht.
2 von 10
Geschrieben von Olle_Viri am 03.07.2023 um 11:17:
Schimpfwortkanonaden und schrullige Sammler:
In dieser Folge begegnet man Otto Emanuel Karpf, einem Schimpfwortsammler, der mit der Kirche über Kreuz liegt wegen materiellen Besitzansprüchen, die er stellt. Wer mit Karpf nicht warm wird, steht bei dieser Folge eigentlich schon auf verlorenem Posten, denn er ist das gewisse Etwas, das diese Folge zu bieten hat. Ansonsten gibt es einen geradelinigen Fall. Sammler und Versicherungsbetrüger wenden sich an Sigi Malowitz, damit er für sie gewisse Objekte aus dem Museum oder der Kirche stehlen lässt bzw. den Versicherungsbetrug durch einen Fake-Einbruch möglich macht. Malowitz macht Druck auf den 'Schlangenmenschen' Dürrmeier, weil dieser aufgrund seines Körperbaus diese Einbrüche durchführen kann und zwingt ihn zum Mitmachen. Leider ist die Handlung teilweise zu einfach gestrickt, so werden die Ganoven gleich 3x belauscht (1x durch Anke, 2x durch TKKG), wodurch TKKG oftmals an die Infos kommt. Auch dass der Graf einen so brisanten Brief von Tim an Malowitz bringen lässt ist unglaubwürdig, hier macht man es sich zu einfach. Dadurch wirkt der Fall oftmals zu bieder. Andererseits ist die Idee gut, dass TKKG bei den Auftraggebern nachforschen, was vor allem durch Karpf etwas Leben in diese Folge bringt. Gaby gerät an den 'Lustmolch' Jeske, dem schon die Sabber im Maul zusammenläuft als ihn Gaby aufsucht. Europa hat Ferdinand Dux scheinbar eine Radikaldiät verordnet, so wandelt er sich vom 'so fetten, vor Angst zitternden Jammerlappen' zum 'dürren Schlangenmenschen' eine Folge später ;-)
Die Sprecher gut, allerdings finde ich Ferdinand Dux der noch eine Folge zuvor als göttlicher Erlöser brillierte als Besetzung für Herrn Dürrmeier völlig unpassend. Das passt irgendwie so gar nicht. Die Zwischenmusik aus 'der flammenden Spur', die hier teilweise auch verwendet wird, passt auch nicht so recht in die Stimmung dieser Folge. So hat dieser solide Fall ein paar Mankos zu verbuchen, während Karpf die Folge wiederum etwas aufpoliert. Manfred Steffen macht das als Sprecher von Karpf wirklich super und ist hier hervorzuheben.
Zitate / lustige Szenen:
Das Zitat der Folge muss natürlich von Karpf kommen.
Karpf:"Du abgehäutete Sardine stinkst stärker nach Knoblauch und nach Zwiebeln als die römischen Matrosen."
Fazit: Ordentliche Folge mit kleineren Mängeln und dem speziellen Karpf-Charme. 6/10
weitere Anmerkungen:
Dürrmeier ist als Schlangenmensch dürr. Das konnte sich Stefan Wolf nicht verkneifen bei der Namensgebung.
Der Filmfall 'Schlangenmensch' gefällt mir um einiges besser und ist viel witziger wie das Hörspiel, obwohl Karpf dort nicht vorkommt. Dafür gibt es gerade von Klößchen tolle Sprüche ("Haben Sie Einbrecher Herr Frankenstein?" / Gräfin:"Eddilein was ist, klappt es nicht?" Klößchen:"Nein es klappt nicht, Sie Schlossgespenst." ) oder dem Grafen ("Aber nur unter Protest, nur unter Protest."). Hier der Link:
Geschrieben von Chantal-Marie am 21.08.2023 um 20:50:
Das Thema Kunstraub mag ich eigentlich. Hier wurde auch alles am Anfang sehr gut umgesetzt. Fand es spannend, wie Ankes Vater erpresst wurde und dann schlussendlich bei den Einbrüchen mitmachen sollte. Auch der Aufbau der Geschichte war super. Aber den zweiten Teil der Geschichte fand ich nicht mehr so besonders, kann auch gar nicht so genau erklären, woran es lag. Denke man häte die Geschichte auch in weniger Zeit packen können.
7 von 10 Punkten
Geschrieben von Klara_Fall am 13.01.2024 um 10:33:
Ja,
@Chantal-Marie, das trifft es. Trotzdem hätte ich jetzt gerade Mühe gehabt, ein Schlagwort für diese Folge zu benennen.
Als Kind mochte ich die Folge, weil ich Sprüche wie die "zerplumpte Mähne" und am Ende "Karpf hatte Gelegenheit, sein ganzes Schimpfwort-Repertoire anzuwenden" (oder so ähnlich, also: er fluchte, als er verhaftet wurde) lustig fand.
Und ich erinnere mich, dass mir ganz zu Beginn Ankes Vater leid tat, weil er so traurig ist, dass er nicht mehr laufen kann (zumindest kam seine Aussage bei mir als Kind so an).
Auch jetzt mal ich solche Szenen um den Karpf. Erst jetzt als Erwachsene teile ich das Unbehagen Gabys bei Jeske. Belästigung war ja immer mal wieder bei Wolf Thema.
Sonst hat die Folge für mich zu viele Längen, obwohl sie ja faktisch mit ner dreiviertel Stunde nicht so lang ist. Wenn ich sie höre, schweife ich immer wieder ab mit meinen Gedanken und höre nur halbherzig zu.
6 von 10 Punkten
Geschrieben von HildaW am 21.05.2024 um 18:37:
Mal wieder viele Namen, da konnte ich nicht immer folgen.
Die Idee an sich finde ich interessant, schade, dass so viel gelauscht werden muss, um voran zu kommen.
Jedes Wort kann ein Schimpfwort sein. Wie wahr.
Insgesamt gut zu hören, aber nichts wirklich Besonderes.
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