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Geschrieben von Jankru am 29.01.2022 um 02:29:
Also bei Rummelplatz, da seh ich mich ja, wie man unschwer an meinem Profilbild erkennen kann. Ich hab auch ne Weile auffem Rummel gearbeitet und bin da echt drin im Thema, da war es natürlich klar, als ich gestern erfuhr, dass da eine neue Rummelfolge kam, dass ich die auseinandernehmen werde. Und zwar schnell.
Also die Rummelplatzatmosphäre ist ihnen relativ gut gelungen, allerdings nicht so gut wie bei Erpresser fahren Achterbahn. Teilweise sinds die gleichen Sounds, teilweise sind auch neue dabei. Bei den neuen Sounds hab ich auch einen mir wohlbekannten Star Wars Jingle gehört - da müssen die aufpassen. Das kann ganz schnell passieren, und die Folge ist nicht mehr erhältlich wegen Rechteproblemen. Der Break Dancer blieb heuer leider sehr sehr stumm. Das war in der Vorgängerfolge besser. Die Atmosphäre wurde natürlich wieder durch vollkommen dämliche Rekommandage getrübt. Ich finde übrigens, der Feuerlöscher hat sich sehr seltsam angehört. Also als ich mal Feuerlöschübungne machen durfte, hat sich das irgendwie anders angehört. Was ist so schwer daran, einfach mal einen Feuerlöscher aufzunehmen?
Musik war ganz in Ordnung, ich hab mindestens einen Track gehört, den ich noch aus Folgen der Wolf Ära kenne. Find ich gut.
Der Erzähler nervt. Der erzählt mir einfach zu langsam, zu unspektakulär, da hab ich schon sehr viele bessere gehört.
Die Story ist vollkommen hanebüchen, totaler Schwachsinn. Zum einen würde sich dieser ganze Aufwand für das was bei rum kommt überhaupt nicht lohnen und zum anderen sind diese ganzen Sabotageakte - ausgenommen der Letzte - vollkommen unglaubwürdig und wären in der Realität überhaupt nicht durchführbar. Das war bei Erpresser fahren Achterbahn deutlich besser und auch sehr viel gefährlicher.
Die Sprecherleistungen....ich weiß nicht, ich werd da nicht mehr warm mit. Das Studio Körting überzeichnet sämtliche Charaktere zu sehr. Das war früher deutlich besser. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass irgendwo ein gefährlicher Gegner lauert. Die Albernheit des Zuckerwatteverkäufers war einfach zum Fremdschämen und....tauscht endlich die Hauptsprecher aus. Meine 'Güte, die sind so alt wie ich, teils noch Älter. Was bei den Drei Fragezeichen funktioniert das geht hier einfach nicht mehr gut. Erwachsene können einfach keine Kinder spielen. Auch keine Jugendlichen. Das wirkt einfach nicht echt.
Trotzdem komm ich auf 6 Punkte, weil die Atmosphäre bis auf Abstriche ganz nett war, und die Verkündung des Täters doch überraschend ausfiel. Ausserdem hatten alle vier die Möglichkeit ein Held zu sein. Ist ja auch nicht immer so.
Geschrieben von Klara_Fall am 08.01.2024 um 13:33:
Habe die Folge vor .... "einiger" ... Zeit mal bei Aldi günstig erstanden. Weshalb ich sie jetzt erst gehört habe, kann ich nicht einmal sagen. Nun habe ich sie gehört, zumindest einmal.
Bei mir verdient (fast) jede Folge eine zweite Chance, so wird auch diese Folge ihre zweite Chance erhalten. Denn beim ersten Hören hat sie mich nicht so arg gefesselt.
Ziemlich zu Beginn fiel mir auf, dass wohl auch Computer-Karl mal falsche Begrifflichkeiten verwendet. Denn "Bankrott" ist doch durch betrügerische Absicht herbeigeführt, sofern ich mich an BWL in der Schule richtig erinnere. Aber das führt jetzt echt nicht zur Abwertung der Folge.
Vielleicht hat die Folge es auch schwer bei mir, weil ich selbst so gar kein Rummel-Fan bin und mir die Atmosphäre schon live äußerstes Unbehagen bereitet und daher auch gefühlt eher "wann isses rum?" auslöst. Weder Geisterbahnen noch Zuckerwatte noch Breakdancer können mich begeistern. Das Getümmel schon mal gar nicht.
Aber ich werde ja auch i. d. R. nicht dazu gezwungen.
Und dass Gaby als sonst schon fast fanatische Tierschützerin ihren Oskar mit auf den Rummel nimmt. Nee, echt nicht glaubwürdig. Denn das ist sowas von wenig artgerecht. Da hätte sie, so wie sie sich sonst gibt, auf Rummel halt verzichten müssen, wenn kein Dog-Sitter zur Hand. Aber ihn mitnehmen, das geht gar nicht!
Die verschiedenen Fährten, die gelegt wurden, fand ich gut. Zwischendurch hielt ich auch andere Lösungen als die am Ende präsentierte Auflösung für plausibel.
Dass ich nicht wirklich gefesselt wurde, merkte ich auch, als
Von den Sprechern her hat mich Lilith Gebauer, die ich bislang gar nicht kannte, zu 100% überzeugt. Sehr gerne weitere Gastauftritt von ihr bei TKKG oder auch anderen Hörspielreihen!
Für mehr als 6,66666 Punkte, also großzügigst gerundete 7 lange es bei mir nicht.
Geschrieben von Murphy am 17.04.2024 um 17:24:
In der 218. TKKG Folge sind die Hauptprotagonisten mal wieder auf dem Rummelplatz und stolpern dort in einen neuen Fall. Zunächst scheint es nur um Erpressung zu gehen. Dann deutet alles auf Geister und Dämonen als Auslöser hin.
Die Story ist stets kurzweilig und wird immer wieder spannend. Während des Showdowns gerät Tim in Lebensgefahr. Die zweite Hälfte der Handlung wirkt teilweise unheimlich. Die Episode wäre auch gut ohne die übernatürlichen Elemente ausgekommen. Allerdings tun diese Szenen dem Unterhaltungswert des Hörspiels keinen Abbruch.
Die sehr niedrigen Geldbeträge, die die erpressten Leute bezahlen sollen, hat mich an die Folge „Argentinische Entführung“ (136) erinnert. Dort wurde ebenfalls ein sehr niedriges Lösegeld verlangt (natürlich mehr als 10 Euro). Man könnte also flapsig von einer „Argentinischen Erpressung“ sprechen.
Die Figurenzeichnung ist ausgezeichnet gelungen. Der serientypische Humor ist wieder reichlich vorhanden.
Das tolle Cover zeigt eine spektakuläre Szene der Geschichte.
Aus der Abteilung Sprecherleistungen gibt es wieder nichts Negatives zu berichten. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den zahlreichen Gastsprechern haben mir Douglas Welbat als Werner Klingenschmitt, Gordon Piedesack als Anton Zobelmaier und Rosemarie Wohlbauer als Jane Nostitz am besten gefallen. Wolfgang Kaven ist als Erzähler wieder gut. André Minninger hat einen lustigen Mini-Auftritt als Rummelplatz-Besucher.
Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind sehr gut in das Hörspiel integriert worden.
Fazit
Schon wieder haben wir es hier mit einer sehr guten TKKG-Folge zu tun. Die CD wird sicherlich nicht in meinem Regal verstauben. Der mit der 208. Folge einhergegangene Stil-Wechsel ist nicht hoch genug einzuschätzen.
8 Punkte
Geschrieben von Volker_Mars am 02.09.2024 um 15:01:
Vom Rummel-Feeling war ich in der 156 begeistert!
... und dieses Mal holt mich die Story zumindest nicht so ganz ab. Nicht wie übertrieben abergläubig alle Schausteller dargestellt werden.
6 Punkte dank der Atmosphäre!
Geschrieben von HildaW am 22.02.2025 um 18:17:
Der Titel klingt schon mal gut.
TKKG auf dem Rummel, im Gegensatz zur Folge 156 „Erpresser fahren Achterbahn“ (da waren Hunde auf dem Rummel verboten, was Gaby völlig selbstverständlich fand) muss Oskar mit und wird einfach mal in den Kassenhäuschen abgegeben.
Eine lebende Koboldskulptur mit schlechter Laune, Ärger mit Halbstarken. Stromausfall und andere Unfälle. Handelt es sich um Schutzgelderpressung oder vielleicht doch um die Geister der Vergnügung?
Klößchen will im Autoscooter Schokolade essen, Tim will Gaby eine Rose schießen (keinen Schlumpf

), allerdings will die keine und so erhält Klößchen eine Riesenpackung Marshmallows. Wenn das mal keine Liebeserklärung ist.
Überlegungen, Ermittlungen. Ein Entchen mit Schlagseite und wieder der „regungslose“ Kobold. Ermittlungen im Gruselkabinett, der Feuerteufel rennt davon, Tim hinterher. Tims Handy geht mal wieder kaputt, langsam wird das zum festen TKKG-Element.

. KKG sorgen sich um Tim, ermitteln aber in Sachen Schutzgeld weiter. Tim gerät in Lebensgefahr, das Feuerteufel-Kobold-Mädchen rettet ihn. Emotionale Erklärung. KKG mit Oskar verfolgen den Entenmann, der einen Müllcontainer anzündet. Showdown! Und Auflösung: Die ganze Erpressung war die Rache des Entenmanns. TKKG erhalten eine Belohnung: Lebenslänglich freier Eintritt ins Gruselkabinett.
Mal wieder eine gute Geschichte, aber nicht herausragend, zu viel an Füllstoff bzw. Längen. Sehr viel Gerede, bevor es wirklich interessant wird.
Geschrieben von Mikosch373 am 02.05.2026 um 16:27:
Achtung, Spoiler!
TKKG - Schutzgeld für Dämonen (218)
Dem Titel nach hätte ich diese Folge nie ausgewählt, da bin ich ehrlich. Der passt zwar zu TKKG, ist aber weder sonderlich klangvoll noch interessant. Aber dafür ist der Klappentext Hammer! Ich liebe ja Kirmes und das mit den außer Kontrolle geratenen Fahrgeschäften klingt auch super. Das mit dem Codex bringt dann zusätzlich noch was Besonderes und vor allem Originelles rein. Das einzig Enttäuschende ist das Cover. Ich hoffe, die brennende Mülltonne ist nicht das Spannungshighlight der Folge.
Der Anfang ist ganz nett, fängt aber nicht ansatzweise die Atmosphäre ein, die ich mit Kirmes verbinde. Zudem finde ich es nicht gut, dass Gaby Oskar dabei hat - vor allem, da sie selbst sagt, dass ihn das überfordert. Wie TKKG von diesen Typen angemacht werden, zerstört die Atmosphäre endgültig. Allerdings mag ich, dass Gaby kontert, sie wäre nicht zu hübsch für Tim, aber dafür zu anspruchsvoll für die Typen. Dass sie Oskar bei einer Fremden lässt, weil sie lieber mit den Jungs ins Gruselkabinett will, bringt ihr dafür wieder ordentlich Minuspunkte ein.
Wie Tim einem der Schausteller aus der Nase zieht, dass es um Schutzgeld geht, ist aber cool. Mit dem alten Mann auf dem Riesenrad erholt sich die Atmosphäre dann zum Glück etwas und das mit den Geistern wird von ihm wirklich gut rübergebracht, sodass auch die Spannung größer wird. Danach plätschert es aber leider nur so vor sich hin. Was ist bitte so wichtig daran, dass Klößchen bei der Entenjagd Gummibärchen gewonnen hat? Den Codex finden TKKG auch ein bisschen zu einfach. Das mit den brennenden Geldscheinen ist aber interessant.
Wie Tim dem Feuerteufel hinterherrennt, ist ganz spannend - gerade auch durch den Cliffhanger. Wie die anderen dann aber mit den anderen Schaustellern sprechen, ist viel zu lahm. Zumal es viel zu lange dauert, bis Gaby und die anderen endlich die richtigen Schlüsse ziehen und wir erfahren, wo Tim abgeblieben ist. Die Auflösung um den Entenmann und seine Tochter gefällt mir soweit ganz gut. Es steckt zwar kein tiefergehendes Geheimnis dahinter, aber wenigstens Rachlust. Das Finale ist auch extrem spannend.
Fazit: 6 von 10 Punkten
Geschrieben von Klara_Fall am 18.09.2026 um 16:49:
Gestern früh hatte ich die Folge mal wieder auf den Ohren.
Und viele von euch wissen, dass diese meine Ohren so gar nicht zum Erkennen von Stimmen taugen. Aber in einer Szene, in der eine Gruppe von Menschen nölen, dass die "Geisterbahn" geschlossen ist, glaubte ich "Jenny" (Hanni und Nanni) = Reinhilt Schneider zu hören, die nölt, dass sie doch extra für diese Attraktion gekommen sei. Leider keine Minutenangabe parat....
Man sagt ja, dass Heikedine Körting anwesende Sprecher bittet "Ach, sag doch gerade mal diesen einen Satz für eine andere Produktion!". Könnte, da keine neue TKKG-Folge ja ggf so gewesen sein.
Fand die Folge gestern sehr gut, besser als bei meiner Rezi. Vllt erhöhe ich die Punkte mal.
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