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Geschrieben von DieMichi am 30.12.2019 um 15:17:
Ich kenne die Folge erst seit ein paar Jahren, da ich sie als Kind nicht hatte, und muss sagen, dass sie schon ein bisschen aus der Reihe tanzt und das Skript sehr.. naja sagen wir humorvoll gestaltet wurde. Es kommt mir so vor, als hätten die Autoren ihren Ideen freien Lauf gelassen und am Ende wurde das ganze so hingebogen, dass es gerade noch kindgerecht ist:
- (Offensichtlich) angetrunkener Polizist am Telefon: Diese Szene hätte genauso gut in einer 80er-Jahre Comedysendung laufen können. Der Polizist blickt nichts und kann nicht helfen, wenn man das jetzt streng pädagogisch analysiert wird Kindern hier ein schlechtes Bild von der Polizei vermittelt

. Da ich weder Lehrerin noch Erzieherin bin, stört es mich nicht, aber irgendwie ist das schon komisch und meiner Meinung nach mehr auf ältere Hörer zugeschnitten.
- Karla verliebt sich in den Gorilla: Auch ein eher merkwürdiger Handlungsstrang, der Karla als nicht gerade wählerische Singlefrau auf der Suche nach einem Mann darstellt. Ich mag die taffe, unabhängige Karla lieber.
- Es wird angedeutet, dass an Karneval gerne mal Alkohol fließt und (vorher) fremde Leute sich näher kommen. Klar, realistisch, aber ob Kinder so etwas interessiert? Diese Szene mit der Frau, die mit dem Gorilla redet, finde ich thematisch irgendwie unpassend.
Insgesamt für mich eine hörbare, stellenweise witzige, aber dennoch merkwürdige Folge. Bibis Gorillasprache finde ich auch nicht gerade hörenswert. Folge 38 finde ich deutlich stärker.
Geschrieben von DerSpringerAusHerten am 02.02.2021 um 14:24:
| Zitat von Marvin: |
| Als Schaschlikverkäufer steht Eberhard Prüter im Booklet, aber er wird doch von Joachim von Ulmann gesprochen, nicht wahr? |
Ja, es ist Joachim von Ulmann, was mir auch von offizieller Seite bestätigt wurde.
Geschrieben von Maxi am 03.02.2021 um 10:16:
| Zitat von DerSpringerAusHerten: |
| Zitat von Marvin: | | Als Schaschlikverkäufer steht Eberhard Prüter im Booklet, aber er wird doch von Joachim von Ulmann gesprochen, nicht wahr? |
Ja, es ist Joachim von Ulmann, was mir auch von offizieller Seite bestätigt wurde.
|
Für mich klingt er irgendwie wie Ulli Herzog.
Geschrieben von Dominik am 01.05.2021 um 21:05:
Ich habe die Folge mal wieder gehört. Der Anfang gehört wirklich zu den albernsten der ganzen Reihe, teils lustig, teils doch etwas zu albern. An sich ist die Folge auch schön erzählt und hat so ein nettes 80er Jahre-Feeling, ich bin aber immer noch unsicher, ob ich von sieben auf acht Punkte erhöhen soll.
Geschrieben von City_Uhu am 26.11.2021 um 18:39:
Es war die letzte Folge, die ich von meinen Eltern geschenkt bekam, von meiner Mutter.
Sie brachte sie spontan morgens vom Einkaufen mit, zum Frühstück durfte ich die dann hören, draußen war Winter, es lag Schnee, wie hier auch in der Geschichte, ich trank dazu dampfenden Kakao und aß irgendwas mit Marmelade, Milchbrötchen oder sowas ähnliches.
Später hörte ich die noch öfter, als Erwachsener bisher schon lange nicht mehr, habe sie aber wieder auf der Liste jetzt, vielleicht weil sich auch hier bei uns Schnee ankündigt.
Jedenfalls gab's damals so zum letzten Mal als Kind dieses geborgene Gefühl, in der passenden Jahreszeit, irgendwo zwischen Geburtstag und Weihnachten, in der es sonst in der Regel von meiner Mum eigentlich keine extra Geschenke mehr gab, es war das erste und einzige Mal.
Schaschlik für eine Mark habe ich glaub damals immer vergeblich gesucht, vergessen habe ich den 'Ausruf' nie, ich esse es aber immer gerne.
Geschrieben von Mikosch373 am 20.07.2022 um 16:35:
Benjamin Blümchen - Der Gorilla ist weg (037)
Also, in dieser Folge gibt es wirklich ziemlich viele lustige Sprüche und Szenen! Angefangen bei der Sache mit den Zigaretten über Karlas interessantes Gespräch mit dem Gorilla bis hin zu Bibis, die bellt, um mit Garfield zu reden. Und mir gefällt, dass Bibi das Problem löst und somit die Heldin ist, auch wenn das nicht ihre Serie ist.
Fazit: 7 von 10 Punkten
PS Geht es nur mir so, oder sieht der Gorilla auf dem ersten Cover aus wie das Bergmonster von den drei Fragezeichen?
Geschrieben von GenerationMartinshof am 23.04.2024 um 18:00:
Die Folge mochte ich leider nicht. Sie ist zwar ganz witzig, aber auch einfach total cringe mit Karla und dem Gorilla... Also nee. Reicht gerade für eine 4.
Geschrieben von City_Uhu am 23.04.2024 um 18:12:
Das ist gerade das geile für mich dabei.
Schaschlik hätte ich jetzt voll Bock drauf.
Geschrieben von GenerationMartinshof am 23.04.2024 um 18:55:
| Zitat von City_Uhu: |
Das ist gerade das geile für mich dabei.
Schaschlik hätte ich jetzt voll Bock drauf. |
Ja weiß nicht, hat mich jetzt nicht so überzeugt...
Geschrieben von Chantal-Marie am 02.05.2024 um 15:19:
Den Humor der Folge finde ich mal wieder echt lustig: Der Gorilla, der vielleicht nur zigaretten holen will, der nicht wirklich ernstzunehmende Polizist, Karlas geflirte mit dem Gorilla 😂
Dieses rumgegröle von Bibi fand ich aber etwas nervig und nicht wirklich überzeugend, aber gut, kam ja nicht so oft vor.
Die Kritik am Zoo fand ich auch sehr gut.
Gibt aber viele Folgen, die um einiges besser sind.
Geschrieben von Basti am 27.05.2024 um 14:24:
Kann schon verstehen, dass man die Folge sehr seltsam findet. Ist ja auch ingesamt nicht besonders logisch: Einen echten Gorilla sollte man ja schon von einem Kostüm unterscheiden können.
Aber ich mag den Witz in der Folge total.
Vor allem die ersten Minuten.... warum stehen Benjamin und Otto überhaupt draußen in der Kälte und reden darüber, dass Benjamin sich hätte doch den Pelzmantel kaufen sollen?
Und dann auch das Gespräch mit Karl und das Telefonat mit dem Polizisten.
Gegen Ende flacht es deutlich ab und es wird alles etwas komischer. Aber ich hab die Folge immer sehr gerne gehört.
Geschrieben von Mangobanane am 02.06.2024 um 00:19:
Benjamin Blümchen 037 – Der Gorilla ist weg
„4 4 44 44, ja, das ist die Nummer.“
„Das ist zu verwirrend, wähl du.“
Diese Folge kenne ich bislang noch nicht, was auf recht viele Folgen des 30er-Blocks zutrifft. Bei den 40ern kenne ich dann wieder ein paar mehr.
Dass Benjamin einen Pelzmantel kaufen möchte, ist mal wieder etwas, was heute undenkbar wäre. Würde man die Serie heute wie Elea neu auflegen, würde da wohl einiges rausfliegen. Kein Wunder, dass Benjamin kalt ist, wo er durch aus Tansania stammt, dort gibt es diese Kälte ja nicht, auch wenn er natürlich auch den Umgang mit der Hitze verlernt hat (laut der 26).
Der Erzähler hat die Hörer „gar nicht gesehen“, na so was

Er kriegt sogar einen Schneeball ab, obwohl er doch eigentlich von oben auf das Geschehen blickt und in der Regel von den Charakteren nicht bemerkt wird. Die Erwähnung, dass Karneval ist, stimmt mich nicht sehr positiv, ich habe da gar keinen Sinn für.
Karl kommt angelaufen und bringt die Story in Gang. Garfield ist weg. Seine Eltern hatten auf einen Kater gehofft, aber einen Gorilla bekommen. Ähh… okay?! Bestimmt nur Zigaretten holen, der Gute. Das kann ja heiter werden…
Sehr witzig aber, dass Karl verallgemeinernd sagt, dass große Tiere unberechenbar werden, wenn man ihnen Angst einjagt und Benjamin ausflippt

Schöner indirekter Verweis auf die 36 von Otto mit Benjamins Launenhaftigkeit
Geil auch, wie Benjamin mit Karl flachst, als der ihn bittet, schneller nachzudenken.
Der Gorilla ist nirgendwo im Zoo und somit bleibt natürlich nur die überaus kompetente Neustädter Polizei anzurufen, die kann bestimmt helfen
Benjamin zerdeppert mal wieder die Tür, aber kein Problem, mittlerweile hat Herr Tierlieb sich 20 Ersatztüren bestellt, vermutlich ist dafür Benjamins Gage aus dem Zahnweh-Drama draufgegangen.
Am Telefon stellt sich dann schnell heraus, dass Donnelly das scheinbar irgendwie immer zu wenig war, wie sie die Polizei als inkompetenten Haufen dargestellt hat, hier schießt sie den Vogel komplett ab und ich bin unsicher, ob ich lachen oder weinen soll.
Die neue Nummer von Karla ist so verwirrend, dass Benjamin sie wählen soll, aber der will nicht, weil er mit dem Rüssel in der Wählscheibe hängengeblieben ist
So langsam wird mir auch klar, warum Karneval ist: Damit der verschwundene Affe im Karnevals-Getümmel nicht so schnell auffällt. Karl setzt sich beim ersten Versuch schon ordentlich in die Nesseln und Benjamin ganz trocken: „Ich glaube, du solltest es lieber nicht noch einmal sagen, Karl“
Dass Benjamin, Otto und Karl erstmal nicht merken, dass sie die ganze Zeit neben dem Gorilla stehen, reizt man zum Glück nicht zu sehr aus, das gibt mir direkt weiße Enten-Vibes. Die Szene mit Karla ist ein bisschen schwierig, aber noch ganz okay. So ganz ist der natürlich bewusst sehr überspitzte Ton dieser Folge allerdings nicht mein Fall, man schwankt immer zwischen breitem Grinsen und Hände über dem Kopf zusammenschlagen, ganz knifflige Sache…
Was ich ja ganz cool finde: Dadurch, dass Karneval ist, rechtfertigt man, dass sich die Leute nicht vor einem wilden Tier erschrecken, das ist eine neue Facette dieses „Mutter fällt in Ohnmacht, als sie Benjamin sieht“-Handlungselements.
Weil der Gorilla weint, kommt nun also schon wieder Bibi ins Spiel – da kam man wohl gerade auf den Geschmack. Der Erzähler ist kurz davor, Otto als gesengte Sau zu bezeichnen
Bibi kriegt also zum zweiten Mal raus, was das Problem ist und Karla hat eine denkbar einfache Lösung: Den Bürgermeister anpumpen. Und weil die Folge gleich zu Ende ist, funktioniert das natürlich auf der Stelle. Wofür andere Geschichten eine vollwertige Geschichte brauchen, wird hier auf die Schnelle ein neuer Zoo bewilligt. Na ja…
Aufhorchen lässt mich ja das „Bei uns gibt’s heute Bratkartoffeln“ des Erzählers – ich dachte immer, der wohnt alleine. Aber in dieser Folge ist wohl alles anders, am Ende übt sich der Gorilla schon in der Menschensprache, na denn.
Insgesamt bin ich mir unsicher, was ich von der Folge halten soll. Sie ist jetzt nicht grottenschlecht und hat mich durchaus unterhalten, aber ziemlich speziell ist sie schon und gerade die Polizisten-Szenen waren mir auch zu gewollter Humor. Es fühlte sich ein bisschen wie ein eher danebengegangener Versuch an, eine „Kuh im Schlafzimmer“-Folge für Benjamin zu machen. Die Erklärung, dass der Karneval an allem schuld ist, trägt für mich nicht jede skurrile Szene der Folge. Am Ende bin ich dann auch etwas abgeschweift, da geht es halt nur noch darum, eine Überleitung zur nächsten Folge zu schaffen, aber leider bereitet man das nur im Off vor.
Die Folge fühlte sich ein bisschen wie ein Fiebertraum an und es kommt sicher nicht von ungefähr, dass man am Ende auch andeutet, dass die Mutter des Kindes es für einen Traum halten könnte. Die Karnevalsstimmung kommt auch nur für einige einzelne Szenen auf.
Ich bleibe mal im mittelmäßigen Notenbereich mit leicht positiver Tendenz. Kann man hören, für mich aber kein Highlight. Das dürfte Bibi packen, den Flohmarkt mag ich.
6/10
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2024 um 19:31:
| Zitat von Mangobanane: |
| Dass Benjamin einen Pelzmantel kaufen möchte, ist mal wieder etwas, was heute undenkbar wäre. Würde man die Serie heute wie Elea neu auflegen, würde da wohl einiges rausfliegen. |
Ich hoffe, sie kommen durch Elea nicht auf die Idee, das auch bei anderen Serien zu machen, aber da rettet uns wahrscheinlich der Kostenfaktor.
| Zitat von Mangobanane: |
| Bibi kriegt also zum zweiten Mal raus, was das Problem ist und Karla hat eine denkbar einfache Lösung: Den Bürgermeister anpumpen. Und weil die Folge gleich zu Ende ist, funktioniert das natürlich auf der Stelle. Wofür andere Geschichten eine vollwertige Geschichte brauchen, wird hier auf die Schnelle ein neuer Zoo bewilligt. Na ja… |
Tja, wenn’s schnell gehen muss…
| Zitat von Mangobanane: |
| Aufhorchen lässt mich ja das „Bei uns gibt’s heute Bratkartoffeln“ des Erzählers – ich dachte immer, der wohnt alleine. Aber in dieser Folge ist wohl alles anders, am Ende übt sich der Gorilla schon in der Menschensprache, na denn. |
Vielleicht hat er eine gespaltene Persönlichkeit oder identifiziert sich so sehr mit den Figuren, dass er denkt, er gehört zum Haushalt von Herrn Tierlieb oder Familie Blocksberg.
Geschrieben von Janni am 02.06.2024 um 19:47:
@Mikosch373: Zumindest Schimpfwörter haben sie ja schon gestrichen. Das veraltete, nicht angebrachte Wort in "Heut kocht ein Elefant".
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2024 um 19:49:
Stimmt, an sowas hab ich irgendwie nicht gedacht.
Geschrieben von LondonGirl* am 16.03.2026 um 15:51:
Der Anfang war herrlich, wo Otto und Benjamin drüber nachdachten, wo der Gorilla denn nur hingegangen sein könnte

Fand auch die Szene mit der Frau total abgefahren, wo sie den traurigen Gorilla fragte, ob seine Freundin ihn betrogen hätte. Die Gute hatte keine Ahnung, dass das Tier echt war.
Ansonsten war die Folge wirklich gut und verdient sich 7 Punkte.
Geschrieben von Ela06 am 03.08.2026 um 18:45:
Ich mag diese Folge wirklich gern. Wieder eine Folge, die ich als Kind schon geliebt habe und bei der beim Wiederanhören als Erwachsene bei vielen Szenen die Erinnerungen hochgekommen sind.
Von den Cross-over-Folgen mit Bibi ist dies meine zweitliebste nach dem Flohmarkt und meine liebste bei Benjamin. Auch wenn ich Karneval gar nicht mag.
Ich mag auch den Humor in der Folge. Sie hat so viele großartige Szenen (lustig aber auch herzzerreißend) : Benjamin der friert und deswegen an einen Pelzmantel denkt; die Vorschläge von Benjamin und Otto zu Garfields Aufenthalt; Karls Telefonat mit dem Polizisten; die Szenen auf dem Markplatz; Karla, die nicht merkt, dass sie einem Gorilla gegenübersteht; Garfield auf dem Spielplatz mit der kleinen Moni und ihrer Mutter; Bibi und Garfield….
Wenn einem der Humor in dieser Folge nicht so liegt und man sie vielleicht auch nicht schon seit Kindertagen kennt, kann ich aber auch nachvollziehen, dass man sie eher merkwürdig und etwas drüber findet.
Da kann ich die Kritik schon verstehen, auch wenn ich sie nicht teile.
Ja, man hätte jetzt noch das Gespräch mit dem Bürgermeister einbauen können, aber das hat vielleicht auch mit der Zeit nicht mehr gepasst und das Hörspiel wäre dann evtl. für damalige Zeit zu lang geworden. Wäre bestimmt gut geworden, aber mir hat es bisher nie gefehlt.
Hätten Bibi und Karla jetzt auch noch mit dem Bürgermeister wegen des neuen Zoos streiten müssen, wäre es ja auch eine ganz andere Folge geworden. Ich finde es gut, dass es auch mal ohne Probleme klappt. Für mich passt es auch in die damalige Zeit, in der der Bürgermeister noch nicht so auf seine Gegenspieler-Rolle festgelegt war.
Ganz klar 9 Punkte von mir.
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