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Geschrieben von Jessy am 22.03.2019 um 08:51:

 

Cover (1 Punkt) 1 Punkt
Inhaltsangabe (1 Punkt) 1 Punkt
Geschichte (3 Punkte) 2 Punkte
Nebencharakter/Otto,Karla,Karl,Herr Tierlieb, Bürgermeister, Pichler (3 Punkte) 2 Punkte
(Zoo)atmosphäre (2 Punkte) 1 Punkte

Gesamtpunkte: 7 Punkte

Die Folge war für mich neu, hat mich vorher vom Titel nie angesprochen.
Ich muss sagen, eine nette Folge. Die Geschichte hätte in meinen Augen zwar ruhig etwas ausführlicher sein dürfen (mehr Erlebnisse im Hochaus) aber die Idee finde ich super. Einzig Otto gefällt mir hier gar nicht. Kann ich gar nicht so genau erklären, aber vieles wirkt auf mich zu aufgesagt. Kein Vergleich zur späteren Sprecherleistung.
Das Ende ist mir dann auch etwas zu drüber/unrealistisch.



Geschrieben von Retro am 31.07.2021 um 20:30:

 

Cover

- Zumindest zieht Benjamin auf dem Original Cover tatsächlich aus. Während er auf den letzten 3 Covers eher auf Wanderschaft geht oder zum Picknick. (Über die Fröhlichkeit im Gesicht des Originals könnte man sich wegen der Stoßzähne noch streiten - könnte auch ein grimmiges Grinsen sein, nach dem Motto, "euch werd ichs zeigen", denn so war er ja noch drauf als er loszog - das änderte sich erst nach Ankunft)

Hörspiel

- Dass ich hier 8 Punkte geben konnte, liegt eher am zweiten Teil der Geschichte (Teil 1 = 7 und Teil 2 = 9). Da gabs mal wieder eine "Lösung", die bitter nötig war, nicht in dieser Geschichte per se sondern "real". (So manche Bonzen sollten dieses Hörspiel als PflichtHörtüre auferlegt bekommen, damit sie wieder wissen, was für viele Sinn macht, statt bloß der eigenen Tasche)

- Zu Beginn stand ich voll auf Benjamins Seite, auch Otto ging mir auf den Keks, Herr Tierlieb tat mir leid, Karl konnte ich verstehen, und Herrn Schmeichler hätte ich gern selbst was geschmeichelt. Mir war zwar klar, dass er Benjamin übers Ohr haut, doch WIE er das gemacht hat, das war "Oscar reif - wenn ich mir den Ausdruck mal erbitte" - (Ich hab schon einen Hund vom Teller essen sehen, eine Katze aus der Tasse trinken und nen Affen ne Zigarette rauchen sehn - so utopisch ist das gar nicht.)

- Es war die Situation, die Benjamin zum ausrasten brachte, die mir nicht behagte. Sowas ist nicht immer zu kitten, es sei denn man hat verständnisvolle Leute um sich wie hier.

2 - Anspruch
2 - Ausdauer
1 - Inhalt
1 - Spaß
2 - Sprecher
___________
= 8 Punkte



Geschrieben von City_Uhu am 01.08.2021 um 12:04:

 

Zitat:
Ich hab schon einen Hund vom Teller essen sehen


Das sehe ich jeden Tag. Zwinker




8 points...

Ich fands als Kind fast traurig, als Benjamin ausziehen wollte. Es ist eines meiner Lieblings HSP von BB, bis heute, genauso wie kauft ein, wenn ich spontan den Bereich Ü 30 bis 40 nehme.

Klaus Miedel ist ein hervorragender Herr Schmeichler, den "grimmigen" Ausdruck in Benjamins Gesicht mochte ich je nach Folge bei den alten Covern der Erstauflagen immer irgendwie, beim "Filmstar" insbesondere. Zwinker



Geschrieben von HerrSchmeichler am 12.01.2022 um 17:11:

 

Inhalt
Als Herr Tierlieb Benjamin nicht erlauben will, in der Hochsaison in den Urlaub zu fahren, ist Benjamin sauer und empfänglich für die Worte des Zoobesuchers Herr Schmeichler. Dieser meint, Benjamin solle sich das nicht gefallen lassen und stattdessen in eine seiner Hochhauswohnungen ziehen. So packt der große, graue Elefant seine Sachen und verlässt den Zoo. Erst viel später wird ihm klar, dass es Zuhause doch am Schönsten ist.


Die Geschichte
Sie beginnt ungewöhnlich, nämlich direkt mit dem Streit zwischen Benjamin und Herrn Tierlieb, aber so nimmt die Geschichte gleich Fahrt auf. Das anschließende Gespräch mit Herrn Schmeichler ist so wunderbar geschrieben, dass es sehr witzig und unterhaltsam bleibt, auch wenn oberflächlich betrachtet eigentlich erstmal nicht viel passiert. Was mir gut gefällt, ist, dass in diesem Gespräch bereits Benjamins Sparbuch und Sparkassen-Direktor Klingelsack erwähnt wird. Das nenne ich gutes Foreshadowing.
Benjamins Begegnung mit dem Pärchen in der Tiefgarage ist herrlich komisch, ebenso die Wohnungsbesichtigung mit Herrn Schmeichler. Unglaublich, wie der Mann Verkaufsgespräche führt. Sehr geschickt finde ich die folgende Detektivarbeit von Karla Kolumna, um herauszufinden, wo Benjamin sein könnte: Zuerst Informationen einholen und Zeugen befragen (Herrn Tierlieb, Karl und Otto), dann daraus Schlüsse ziehen und die Puzzle-Teile zusammensetzen (z.B. dass Benjamin nicht weit sein kann, weil ihn sonst bestimmt jemand auf der Straße gesehen hätte). CSI: Neustadt. Zwinker
Mir gefällt auch, dass Benjamin selbst zu der Erkenntnis kommt, dass er einen Fehler begangen hat und sich nach dem Zoo sehnt. Dass er sein Handeln hinterfragt und die Größe besitzt, seinen Fehler einzusehen und seinen Freunden gegenüber dazu zu stehen, beschert ihm einen schönen Moment der Charakterentwicklung in dieser Folge. Dasselbe lässt sich auch über Herrn Schmeichler sagen – auch wenn die Läuterung, die er am Ende der Folge bekundet, nicht wirklich lange anhält, wie wir alle wissen.
Dass sich dann auch noch Karla und der Bürgermeister erst kabbeln, dann gegen Herrn Schmeichler zusammenschließen und Neustadt letztendlich ein neues Kommunikationszentrum (was für ein Wort) bekommt, welches natürlich den Namen „Benjamin-Blümchen-Haus“ trägt, rundet die ganze Sache ab.


Themen der Folge
Da ist erst einmal das Thema „Von Zuhause ausreißen“. Auch als Kind hat man vielleicht schon mal einen Streit erlebt, bei dem man sich dachte „Am liebsten würde ich weglaufen und alles hinter mir lassen.“ Dass das aber keine Lösung ist, sondern man lieber versuchen sollte, auch den Standpunkt des anderen zu verstehen (in diesem Fall Herrn Tierlieb) und einen gemeinsamen Kompromiss zu finden, wird hier gezeigt.
Dann wird mit Herrn Schmeichler sehr anschaulich dargestellt, wie Manipulation funktioniert – und dass auf zwischenmenschlicher wie auf geschäftlicher Ebene. Er dreht Benjamin die Worte im Munde herum und setzt ihm ganz nebenbei einen Floh ins Ohr. Es wird unterhaltsam dargestellt, dass man bei solchen „falschen Freunden“ vorsichtig sein sollte, weil sie wohl nur ihren eigenen Vorteil im Sinn haben.
Darüber hinaus werden reale Wohnverhältnisse kritisiert, und dass auf eine Art und Weise, die auch für Kinder gut verständlich ist.
Die große Botschaft der Folge „Zuhause ist es am Schönsten und manchmal wird einem das erst aus der Distanz bewusst“ wird noch dadurch ergänzt, dass Benjamin am Ende erkennt, dass er eigentlich ganz zufrieden ist, ein Elefant und kein Mensch zu sein. So wird dem Ganzen sogar noch das Thema Selbstakzeptanz und „mit sich selbst zufrieden sein“ hinzugefügt.


Die Figuren
Zu den bekannten Hauptfiguren gibt es nicht viel zu sagen:
Benjamin ist am Anfang vielleicht etwas launisch, aber das gibt sich schnell und er kehrt zu seiner gewohnt naiven und gutmütigen Art zurück. In dieser Folge sagt er, er könne nicht besonders gut kochen – in Folge 23 (als Koch) sah das noch anders aus.
Otto zeigt sich hier ungewohnt harsch gegenüber Benjamin, als er ihn zurechtweist. Da hätte ein freundlicherer Tonfall vielleicht mehr geholfen.
Karla ist mal wieder in Hochform, investigativ und nah am Bürger deckt sie Missstände auf und schreckt auch vor Politikern nicht zurück. So liebt man sie.
Dann natürlich der Charakter der Folge: Herr Schmeichler. Durchtrieben, wortgewandt und unheimlich schnell kontert er, wenn doch mal jemand seine Äußerungen argwöhnisch hinterfragt. Er ist vielleicht der gerissenste Antagonist der Benjamin Blümchen Reihe und damit weit oberhalb solcher Kleinkrimineller wie Hinki und Pinki anzusiedeln. Schön, dass dies nicht sein einziger Auftritt geblieben ist.
Hildegard und Hubert in der Tiefgarage sind eine lustige Ergänzung (Hildegard: „Ach, Hubert, du bist so tapfer! Ein richtiger Mann!“ – Hubert: „Ach, das war doch eine Kleinigkeit. (mit hörbarer Angst in der Stimme) Komm Schätzchen, nichts wie weg…“).
Die Nachbarin Frau Meier hat auch schöne Facetten, da sie Benjamin zwar beisteht und hilft, aber auch kein Blatt vor den Mund nimmt und ihm ganz deutlich sagt: „Da hat er [Herr Schmeichler] wieder einen Dummen gefunden.“ Ihre ungeschönte Ehrlichkeit ist hier aber positiv zu sehen, da es nichts bringen würde, die Situation schön zu reden.


Besondere Sprecherleistung
Über Edgar Ott als Benjamin Blümchen braucht man nichts zu sagen. Er füllt den Charakter bestens mit all seinen stimmlichen Farben aus. Gisela Fritsch ist hier ebenfalls in Bestform.
Klaus Miedel als Herr Schmeichler ist aber der klare Star der Folge. Wie er den schleimigen, gewitzten Betrüger spielt und aus jedem Satz die unterschiedlichen Facetten des Charakters herausarbeitet, ist ganz großes (Hörspiel-)Kino.


Zitate der Folge
Schmeichler: „Sie sind doch nicht von gestern, oder?“
Benjamin: „Von Gestern? Gestern war Montag und …“

Benjamin: „Aber den Balkon, den hab ich doch mitgemietet, nicht?“
Schmeichler: „Ja ja, schon, aber… Es wird sowieso bald Winter in ein paar Monaten. Was wollen Sie da auf dem Balkon?“

Karla: „So, erzählt: Wann verschwunden? Wozu? Weshalb? Wieso? Wohin? Mit wem?“
Tierlieb: „Moment, Frau Kolumna, also, wohin er verschwunden ist, das wissen wir ja nicht. Deswegen haben wir Sie doch angerufen.“
Karla: „Ach, richtig, richtig. Hm…"

Otto: „Schmeichler? Wer ist das denn?“
Karla: „Oh, frag mich nicht!“
Otto: „Mach ich aber.“

Bürgermeister: „Reden wir von etwas anderem, ja? Schönes Wetter draußen, nicht?“
Karla: „Überhaupt nicht. Es regnet und stürmisch ist es auch.“
Bürgermeister: „Apropos, stürmisch. Ich würd gern mal wieder an die Nordsee fahren. Mein Segelboot fühlt sich ganz einsam.“
Karla: „Ja, mein Goldfisch auch.“

Frau: „Da ist ja der Betrüger!“
Bürgermeister: „Meinen die mich, Frau Kolumna? Die werden doch nicht etwa mich meinen?“

Benjamin: „Ich geh jetzt nach Hause, in meinen Zoo. Weißt du, dort ist es doch am schönsten. Da bin ich Elefant, da kann ich sein.“ (Frei nach dem Zitat aus Goethes Faust: Hier bin ich Mensch, hier kann ich’s sein.)


Cover
Auf dem neuen Cover wirkt Benjamin sehr fröhlich, nicht so, als würde er wutentbrannt den Zoo verlassen. Bei dem alten Cover ist es nicht ganz eindeutig, darum gefällt mir in diesem Fall das mittlere Cover am besten, bei dem Benjamin mit geschlossenen Augen an Karl vorbei geht, als wäre er eingeschnappt.

Einschlafskala (von 0=hellwach bis 10=süße Träume)
7.5

Bewertung
10 von 10



Geschrieben von Mikosch373 am 22.07.2022 um 18:14:

 

Benjamin Blümchen - zieht aus (040)

Die Folge ist okay, aber für mich kein Highlight. Es gibt zwar einige gute Sprüche und die Story ist mal was anderes als der hundertste Beruf oder der tausendste Kindergarten, der gerettet werden muss, aber irgendwie gefallen mir diese Folgen trotzdem besser. Benjamin ist mir in dieser Folge ein bisschen zu naiv und außerdem kann er plötzlich nicht mehr kochen, obwohl er ein paar Folgen zuvor ein Restaurant geführt hat.

Fazit: 4 von 10 Punkten



Geschrieben von LondonGirl* am 11.04.2024 um 23:05:

 

Die Folge war richtig gut. Klar wollte Benjamin gerne ausziehen aber so ne Wohnung na ja die war echt zu klein für ihn. Aber dennoch fand ich die eine Nachbarin nett, die ihn zum Abendessen bat.
Und dass mit der lauten Musik war Ruhestörung. Kopfhörer helfen sag ich nur.
Schmeichler war wie immer. Klaus Miedel war einfach der beste Sprecher in der Rolle da kommt der Nachfolger nicht ran.



Geschrieben von GenerationMartinshof am 23.04.2024 um 18:34:

 

Leider nicht so meine Folge, ich mochte das Setting irgendwie nicht... Alles sehr dramatisch, ja, aber mir irgendwie zu viel Gejaule. Reicht für eine Durchschnittsbewertung.



Geschrieben von Chantal-Marie am 09.05.2024 um 23:21:

 

Die Folge fand ich sehr gut, da sie ein ernsteres Thema behandelt. Auch, wenn Herr Schmeichler natürlich egoistische Gründe hatte, hatte er ja dennoch Recht, dass es unwürdig ist, wenn Benjamin ingesperrt wird, wobei ich das nie so wahrgenommen habe.

Es war auch ganz lustig, wie Benjamin nicht in einer für Menschen ausgerichteten Wohnung klarkommt



Geschrieben von Basti am 27.05.2024 um 15:11:

 

Eine der längsten reguälren Folgen.
Ich find Herrn Schmeichler klasse, daher mochte ich die Folge immer sehr. Außerdem hat sie eine gewisse Atmosphäre, die ich nicht so genau beschreiben kann. Ein Elefang in einer kleinen Wohnung ist irgendwie ganz witzig und auf der anderen Seite seine Freunde, die sich Sorgen machen und nicht wissen, wo er ist.

Find sie irgenwdie unterhaltsam. Hasenzähnchen



Geschrieben von Mangobanane am 02.06.2024 um 00:23:

 

Benjamin Blümchen 040 – zieht aus

Alte Bewertung: 7 Punkte

„Schmeichler? Wer ist das denn?“
„Ohh, frag‘ mich nicht!“
„Mach‘ ich aber!“

Von den Folgen, die wir in der Kindheit nicht hatten, ist die 40 wohl die Folge, die ich beim späteren Kennenlernen mit am besten im Gedächtnis behalten habe. Herr Schmeichler hat hier seinen ersten Auftritt und den Autoren ist das Potential dieser Figur nicht entgangen.

Wenn eine Folge mit einem sehr bestimmenden „Nein!“ anfängt, ist man direkt positiv gestimmt Fettes Grinsen Benjamin will verreisen, aber darf nicht, weil Hochsaison ist. Da muss ich sagen: Ich find’s schwierig, weil es knifflig zu definieren ist, in welchem – ich nenne es mal – Arbeitsverhältnis Benjamin und Herr Tierlieb zueinander stehen. Dadurch, dass Benjamin ja tatsächlich viele Eigenheiten eines Menschen hat, ist es noch verzwickter. Letztlich sind zwei Wochen warten und den Zoo unterstützen aber auch nicht zu viel verlangt. Der Erzähler führt es dann auch noch ein wenig aus, also ist Benjamin quasi fest angestellt, nur kriegt er halt kein Gehalt, sondern kostenlose Verpflegung und Taschengeld.

Insofern ist es total spannend, dass diese „Inwieweit kann man Benjamin als Menschen betrachten?“-Frage gerade hier gestellt wird. Der Dialog zwischen Benjamin und Herrn Schmeichler ist absolut klasse und man nimmt sich auch viel Zeit dafür. Der Streit mit Otto wird gut herausgearbeitet und müsste Otto ja eigentlich an die 36 erinnern. Hier aber verzieht er sich lieber gleich – und Benjamin macht kurz darauf genau dasselbe. Diese Szene ist auf dem Cover nicht besonders gelungen dargestellt, aber man wollte Benjamin wohl nicht zu wütend aussehen lassen.

Interessant ist, dass Herr Tierlieb Karl hier duzt, das ist mir jetzt bewusst das erste Mal aufgefallen, er tut es sicher noch häufiger, aber ich meine, dass sie sich in der Regel siezen…

Schon im Parkhaus wird angedeutet, dass andere Mieter nicht gerade gut auf Herrn Schmeichler zu sprechen sind. Als es um Benjamins Miete geht, lässt die Geschichte dann auch ein paar Federn, es macht finanziell für Schmeichler einfach kaum Sinn, seine Masche mit Benjamin abzuziehen, was hat er von einem Mieter, der nach einem Monat schon zahlungsunfähig ist? Er fängt ja nie an, Benjamin einzureden, dass er als normaler Mensch auch eine Vollzeit-Arbeitsstelle braucht.

Frau Schlummberger aus der 9. Etage hört immer so laut Musik, dass man es drei Stockwerke höher noch hört Fettes Grinsen Herr Schmeichler macht seinen Job wirklich phänomenal, man beginnt, richtig mit Benjamin mitzufühlen, das hab ich ja doch eher selten.

Der Besuch bei Frau Meier ist schön und traurig zugleich. Die Figur gefällt mir sehr gut. Sie ist nett, aber auch energisch und realistisch. Dass Benjamin sagt, er kann nicht besonders gut kochen, ist unfreiwillig komisch, er hat mal ein Restaurant geführt LOL

Wie Benjamins Freunde nachdenken und Karla auf die richtige Spur kommt, finde ich auch klasse. Auch das Gespräch mit Herrn Klingelsack, der Tag und Nacht bei seinem Geld zu sein hat, ist stark und die Wiedervereinigung sehr schön.

Das Gespräch zwischen Karla und dem Bürgermeister ist grandios, wie er immer versucht, abzulenken und sich dann aber erst für Benjamin und dann, als Schmeichler reinkommt, auch noch für Karla einsetzt. Hier ist Pichler noch nicht der Sekretär, müsste aber auch bei Benjamin eigentlich bald soweit sein.

Nach der Konfrontation verliert die Folge dann etwas den Drive und die Sache mit dem Benjamin Blümchen-Haus ist für mich eher ein Epilog. Natürlich rundet der Schluss die Geschichte nett ab, aber hier geht man halt wieder die üblichen Wege, die man so auch zu diesem Zeitpunkt schon oft in der Serie gehört hat und daher reißt es mich nicht mehr so mit. Es freut mich aber für die 143 anderen Mieter, dass die alle so problemlos umziehen konnten Zwinker

„Da bin ich Elefant, da kann ich sein!“ – Süß Verliebt

Also ich mag die Folge echt sehr. So steril, wie ich die Atmosphäre früher immer empfunden habe, finde ich es jetzt auch gar nicht mehr wirklich. Es gibt viele tolle Szenen, Humor an den richtigen Stellen, eine noch nicht abgenutzte Geschichte, die gut erzählt wird und die Folge ist nur hinten raus vielleicht 2, 3 Minuten zu lang, was aber auch nicht übermäßig stört. Ich habe zwischen 8 und 9 Punkten geschwankt und denke mir, es gibt den Schmeichler-Bonus. Ich vergebe bei Benjamin momentan ganz schön oft hohe Punktzahlen…

9/10



Geschrieben von Mikosch373 am 03.06.2024 um 11:43:

 

Zitat von Mangobanane:
Als es um Benjamins Miete geht, lässt die Geschichte dann auch ein paar Federn, es macht finanziell für Schmeichler einfach kaum Sinn, seine Masche mit Benjamin abzuziehen, was hat er von einem Mieter, der nach einem Monat schon zahlungsunfähig ist? Er fängt ja nie an, Benjamin einzureden, dass er als normaler Mensch auch eine Vollzeit-Arbeitsstelle braucht.


Ja, das ist eine kleine Logiklücke. Kratzend



Geschrieben von NichtNuckel am 04.12.2025 um 01:35:

 

Ich hab gestern die als Koch gehört und da ist er ein Meisterkoch und in dieser Folge sagt dieser Schniegle das er nicht besonders gut kochen kann Fettes Grinsen

Das Sparbuch wird dann auch nie mehr erwähnt.


Wie Schmeichler dann wegen Karla böse fragt. "Wer ist denn diese Schreckschraube?" LOL


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