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Geschrieben von GenerationMartinshof am 12.04.2023 um 09:19:
Joa, die Folge ist ganz süß, die Lösung natürlich am Ende sehr einfach. Nichts Herausragendes, aber auch nicht schlecht.
Geschrieben von Mangobanane am 19.04.2023 um 06:49:
An sich keine herausragende Folge… aber wie sie aufgemacht wird, verdient einen Extrapunkt, irgendwie ist das alles ein wenig trashig und nicht besonders glaubwürdig:
Punkt 1: Bibi und Tina verstecken eine halbe Zoohandlung in einer Pferdebox im Stall und Holger merkt davon nichts.
Punkt 2: Es ist überhaupt kein Problem, die Tiere schnell in die Box zu werfen, als Susanne kommt.
Punkt 3: Tina kollabiert doch schon beim Hund fast. Wie zur Hölle schwatzt Bibi ihr noch weitere Tiere auf? Und wo zum Kuckuck kommen die alle her, hat Bibi Werbung für den hauseigenen Zoo gemacht oder was? „Bringt die Tiere, die ihr nicht mehr haben wollt, einfach alle zu uns - wir kümmern uns schon drum. Zwar können wir sie gar nicht artgerecht halten und Futter können wir uns auch nicht leisten, aber passt schon.“
Punkt 4: Die alte Hanna ist so alt, dass sie sogar jetzt noch taufrisch klingt, obwohl sie schon zu Susannes und Falkos Kindheitszeiten die alte Hanna gewesen sein soll? Hat die den ewigen Jungbrunnen entdeckt oder was?
Punkt 5: Der Vermieter muss nur Kleintiere in zumutbarer Zahl dulden. Irgendwas sagt mir, dass diese zumutbare Zahl bei Hanna überschritten wurde. Da hätte ich vielleicht mal früher mit dem Vermieter gesprochen, anstatt alles auf einem unsympathischen Hausmeister abzuladen (den ich gar nicht mal so schlimm finde, er wirkt durchaus empathisch).
Punkt 6: Auch Hanna hält die Tiere nicht sonderlich korrekt in ihrer „kleinen 2-Zimmer-Wohnung“. Es scheint aber Platz genug da zu sein, dass sie nebenbei noch eine geheime Cannabis-Plantage für den Eigenbedarf betreiben kann, anders kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, wie man mit derart vielen Kleintieren auf so engstem Raum nicht irgendwann die Nerven verliert. Komisch, dass sie erst ein Problem hat, als Bibi und Tina auftauchen. Und wie bezahlt sie bitte das Futter? Rentensystem in Deutschland gedribbelt?
Nun ja, ich kann das alles nicht so richtig ernst nehmen, aber die Dialoge sind schon sehr köstlich. Alleine die Szene im Stall mit Susanne ist oscarreif: „Und ich dachte schon, ihr habt noch mehr Tiere angeschleppt!“ „Neeeeiiiin, hehe.“
Und dann noch: „Sie kennen Tom?“ „Wieso Tom? Das ist Jerry!“
Tina hat ihre Mutter „noch nie“ angelogen? Ähh, sicher?
Leider hält die Folge das starke Dialogniveau vom Anfang nicht komplett durch und wird am Ende zu 0815, sonst hätte das gut und gerne auch in Richtung 10 Punkte ausschlagen können, aber ne 8 für ne sehr unterhaltsame, wenn auch in puncto Tierhaltung eher fragwürdige Folge ist drin. Immerhin hat der Vermieter genug Kohle, um mal eben ein Tierheim aus dem Boden zu stampfen und die laufenden Kosten zu tragen. Yo

Warum hat er sich dann nicht schon früher um die „Villa Bruchbude“ gekümmert? Fragen über Fragen…
Geschrieben von Mikosch373 am 10.07.2023 um 16:55:
Auch hier gefällt mir das neue Cover inzwischen etwas besser. Der Unterschied ist nur minimal, aber trotzdem.
Geschrieben von Mikosch373 am 29.11.2023 um 10:18:
Bibi & Tina - Hilfe für die Tierpension (064)
Der Titel spricht mich gar nicht an, Tiere, Pension und Hilfe klingen echt grauenvoll, und auch der Klappentext klingt nach einem Albtraum. Das neue Cover gefällt mir inzwischen etwas besser als das alte, aber so richtig überzeugen mich beide nicht. Das Motiv mit dem Schuppen und den beiden Tieren ist irgendwie langweilig und die Farbstimmung finde ich auch nicht so ganz gelungen.
Dass der Graf zu seinen hochwohlgeborenen Monokelfreunden gefahren ist, ist schon witzig und auch dass Alex nach Hause muss, um sein Schloss zu bewachen, bringt mich zum Lachen. Ansonsten finde ich den Anfang mit der Katze etwas lahm. Aber dass Holger sich an der Diskussion, ob die Katze auf dem Martinshof bleibt oder nicht, beteiligen darf, ist definitiv ein Pluspunkt.
Krass finde ich ja, wie viele Tiere Bibi und Tina in so kurzer Zeit finden und mit auf den Hof schleppen. Erst die Katze an der Alten Eiche, dann die Schildkröte bei Robert, dann schwatzt Freddy ihnen den Hund auf und dann finden sie immer noch Tiere. Wo kommen die denn alle her und wie schaffen die beiden es, das vor Holger geheim zu halten? Und warum nehmen die beiden die Tiere alle auf?
Das Missverständnis mit Frau Martin ist auch irgendwie witzig. Ihre Aussage „Du meine Güte, wir sind hier auf einem Reiterhof!“ kann ich aber nicht so ganz einordnen. Für mich wäre das ein Grund, das mit Toms angeblich im Stall verrichteten Geschäft nicht so schlimm zu finden, die Pferde machen schließlich auch in den Stall. Aber Frau Martins Tonfall sagt eher, dass sie es doch schlimm findet…
Wie Bibi und Tina aufzählen, was für Tiere sie alles gefunden und auf den Martinshof gebracht haben, und wie Frau Martin und Holger entsetzt „Wie bitte?!“ rufen, ist auch amüsant. Aber dass Holger das echt gar nicht mitgekriegt hat, ist wirklich verwunderlich. Der muss echt mit Arbeit überlastet gewesen sein, als Frau Martin weg war. Verständlich, dass er ein bisschen sauer ist. Wahrscheinlich sucht er sich schon wieder nach einem neuen Job um.
Die alte Hanna hat aber auch einen Schlag weg. Die scheint nochmal das Dreifache an Tieren zu haben und das in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung. Früher fand ich den Hausmeister Herrn Moser ungerecht, heute finde ich, dass er absolut recht hat. Was bildet die sich ein, so viele Tiere aufzunehmen und die ganze Wohnung damit vollzustopfen? Bibis und Tinas Idee, die Tiere in Falkenstein zu verschachern, ist auch supertoll. Wendy würde durchdrehen…
Zwischen „Schuppen benutzen“ und ihn zu einer Tierpension umzufunktionieren, besteht für mich auch ein großer Unterschied. Das im Mietvertrag ist wahrscheinlich gemeint, dass sie da ihr Fahrrad abstellen darf. Hanna als „die beste Tiermutter, die ich kenne“ zu bezeichnen, ist auch übertrieben. Tina kennt die Frau erst seit zwei Tagen und sie hält unzählige Tiere in zwei Zimmern. Weit entfernt von bester Tiermutter, würde ich sagen.
Dass Herr Moser die Tiere aus der neuen Tierpension rauslässt und damit erreichen will, dass der Vermieter die alte Hanna und ihre Tiere rauswirft, finde ich auch ein bisschen nervig. Und dass Hugo von Hohenasen dann angefahren kommt und alles nur ein Missverständnis war, bringt mich auch zum Augenrollen. Noch absurder ist aber, dass die ganze Villa für die Tiere renoviert wird und er auch noch das Tierfutter stellt. Unrealistisch hoch 10!
Insgesamt ist die Folge echt ein Reinfall. Sie hat ein paar witzige Stellen, aber sie ist einfach absolut absurd und unrealistisch. Die Botschaft, die hier vermittelt wird, ist auch unglaublich falsch. Warum ich dieser Folge acht Punkte gegeben habe, weiß ich beim besten Willen nicht. Das sind gerade mal drei Punkte und das auch nur wegen der unfreiwilligen Komik an einigen Stellen!
Fazit: 3 von 10 Punkten
Geschrieben von GenerationMartinshof am 14.12.2023 um 14:07:
| Zitat von Mikosch373: |
Die alte Hanna hat aber auch einen Schlag weg. Die scheint nochmal das Dreifache an Tieren zu haben und das in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung. Früher fand ich den Hausmeister Herrn Moser ungerecht, heute finde ich, dass er absolut recht hat. Was bildet die sich ein, so viele Tiere aufzunehmen und die ganze Wohnung damit vollzustopfen? Bibis und Tinas Idee, die Tiere in Falkenstein zu verschachern, ist auch supertoll. Wendy würde durchdrehen…
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Das ist halt auch einfach Animal Hording...
Geschrieben von HildaW am 19.08.2025 um 06:19:
Hätte gut werden können – wurde es aber nicht. Nach dem Lacher über die „Tagung hochwohlgeborener Monokelfreunde“ wird es ernst: Ein Findelkater und ein Gespräch über zur Ferienzeit ausgesetzte Tiere.
Aber dann: Bibi und Tina sammeln ratzfatz einen halben Zoo zusammen (Tierarzt Robert hat keinerlei Bedenken, ihnen eine Schildkröte mitzugeben, weil die artgerechte Haltung ja quasi Allgemeinwissen ist...), der praktischerweise in einer einzigen Box Platz findet und friedliches Beieinander zelebriert, von Holger nicht bemerkt wird und außerdem sind alle ruhig, als Frau Martin den Stall betritt.
Peinlich-nerviges Rumgedruckse… Jetzt wird die „alte Hanna“ aus dem Hut gezaubert. Die schon alt war, als Frau Martin noch Teenager war. Und die Animalhording in ihrer kleinen Wohnung betreibt. Kein Wunder, dass die sich nicht zum Tierarzt traut, oder warum weiß Robert nichts von einer Findeltier-Aufnahmestation? Und dass Tina das nicht weiß, ist auch irgendwie seltsam, wo Falkenstein doch so ein kleines Nest ist.
Die alte Hanna darf die leerstehenden Wohnungen nicht mit Tieren füllen, ach, was Wunder. Das hätte man gerne kindgerecht erklären können, statt es als „voll ungerecht“ zu deklarieren.
Ebenso die Benutzung des Schuppens… Dass der nicht mal eben zur Tierbehausung umgebaut werden darf, sollte auch klar sein.
Am nächsten Morgen noch ein bisschen Drama mit ausgebüchsten Tieren – die sich ausgerechnet in der Villa verstecken… Und ein Happy End - die ganze Villa wird zur Tierpension ausgebaut, ein Monokelfreund (nein, nicht Graf Falko) zahlt das Futter. Und die alte Hanna versorgt all die vielen Tiere alleine?
Eins fehlt noch, erzählt der Erzähler: Ich dachte, jetzt kommt Butterkuchen, aber er meint ein Wettreiten.
Einen gewissen Unterhaltungswert hat die Geschichte, für die Menge der Tiere halten sich die Nervgeräusche in Grenzen, aber die eigentliche Story um die Tierpension finde ich einfach falsch aufgezogen.
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