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Geschrieben von Mangobanane am 20.07.2017 um 12:34:
Auf Empfehlung dieses Forums vor 2, 3 Monaten das erste Mal gehört. Schade, dass diese Folge chronologisch vor „auf dem Baum“ kommt, denn sie wirkt wie eine misslungene Kopie. Alleine die Ausgangssituation ist bei der 8 viel glaubwürdiger. Konnte hier zwar auch lachen, habe das Meiste aber schon wieder vergessen. Bei Auf dem Baum, da gibt es Dialoge, die werde ich nie vergessen. Höre ich vielleicht irgendwann nochmal und gebe jetzt keine feste Punktzahl.
Geschrieben von Retro am 09.09.2020 um 22:39:
Dauerbrenner bis heute. Und ein ewiger Wunsch, den Inhalt dieses Hörspiels mal realisiert zu wissen. Besonderer Leckerbissen ist, wenn es stets heißt, es sei kein Geld da. Benjamin zeigt dass es da ist und auch, wo es ist. Das ist heute auch noch so. Und mehr denn je. In den Top 10 ist es trotz der 9 Punkte auf jeden Fall vertreten. Ein Hörspiel das nie alt wird.
Allerdings wäre es heute sehr leicht möglich, Benjamin von der Straße zu kriegen. Da würde es keiner Männer bedürfen, die es gemeinsam nicht schaffen.
Geschrieben von Skippy88 am 14.11.2021 um 21:19:
Also, der Anfang hat mich ja nicht so begeistert, aber ab dem Zeitpunkt wo Benjamin auf der Straße hockt:
Das Thema ist natürlich immer noch hochaktuell. Sicherlich hätte Benjamin vorab das Gespräch mit dem Bürgermeister suchen können. Aber wenn man mal ganz ehrlich ist: Da wäre im Leben nichts bei rumgekommen. Einfach mal den kompletten Verkehr lahmzulegen ist zwar drastisch, aber im nachhinein war es sehr effektiv. Und immerhin geht Benjamin nicht nur in einen Sitzstreik, sondern hat auch eine Lösung parat... auch wenn das Trockenlegen von Sümpfen irgendwie nicht wirklich das gelbe vom Ei ist.
Geschrieben von Mikosch373 am 12.03.2022 um 12:48:
Benjamin Blümchen - Kampf dem Lärm (003)
Titel, Cover und Klappentext sind sehr ansprechend. Die Einleitung ist kurz, die Geschichte beginnt spannend und wird unterhaltsam weitererzählt. In alter Bibi-Manier wird „beknackt“ gesagt und dem Hörer Gedanken vorenthalten. Und ich habe mehrmals herzhaft gelacht. Mein Highlight ist Karls Reaktion auf die Frage, ob Benjamin übergeschnappt aussieht. Etwas unglücklich finde ich, dass Herrmann Wagner den Bürgermeister spricht.
Fazit: 9 von 10 Punkten
Geschrieben von Dominik am 14.04.2022 um 17:21:
Ich weiß überhaupt nicht, was mich damals geritten hat, der Folge nur fünf Punkte zu geben. Sie ist großartig und eine DER Klassiker der Reihe. Hermann Wagner in Doppelrolle, einmal als (ungewohnter) Bürgermeister und einmal als "Wurstfinger"-Mann. Auch Eva-Maria Werth spricht, meiner Meinung nach, zwei Rollen. Einmal die Kindergärtnerin und einmal eine Frau, die Benjamin anmeckert. Ich hab es mal ergänzt. Wer nochmal reinhört, kann ja mal darauf achten. Auch "Sie Idiot" wurde Benjamin wohl nur einmal genannt
Durch meine neue Punktzahl hat die Folge mal schwups drei andere überholt
8/10 Punkten
Geschrieben von Basti am 14.04.2022 um 18:25:
Ohne jetzt nochmal nachgehört zu haben: Was macht dich so sicher, dass es zwei verschiedene Personen sind?
Geschrieben von Dominik am 14.04.2022 um 23:17:
| Zitat von Basti: |
| Ohne jetzt nochmal nachgehört zu haben: Was macht dich so sicher, dass es zwei verschiedene Personen sind? |
Weil die Kindergärtnerin total freundlich ist und die Idee toll findet und die Frau ihn anmeckert. Hör mal rein, ich finde es klar.
Geschrieben von Alexandro559 am 23.05.2022 um 19:59:
Lärm
Inhaltlich gut aber ziemlich laut.
Geschrieben von Astrofant am 03.07.2023 um 22:59:
Wo Neustadt liegt, wissen wir einfach nicht, aber leider gibt es diese Stadt in dem Format wirklich - nur ohne sprechendem Elefant. Dafür aber mit viel grau, viel Beton und wenig Natur.
Zeigt, dass es zwei Möglichkeiten gibt, die Straße zu blockieren. Benjamin kann wenigstens den Verkehr aufhalten

- Menschen machen sich da eher lächerlich
Geschrieben von HerrSchmeichler am 07.11.2023 um 11:57:
Hatte die Folge als Kind, nun Jahre lang nicht gehört und konnte gefühlt trotzdem jedes Wort mitsprechen.
Auch, wenn die Geräusch-Kulisse recht stark ist und Eva-Maria Werth hier nochmal deutlich mehr keift als sonst (was ja passend ist, aber halt auch etwas anstrengend), hat die Folge einiges, die für sie spricht: Die Botschaft, dass man sich für eine Sache einsetzen sollte, auch wenn es nicht einfach wird; dass bei aller Wirtschaft und Konsumgier das gesundheitliche Wohl der Menschen nicht vergessen werden sollte; dass man auch mit friedlichem Wiederstand etwas bewegen kann etc.
Humor bietet die Folge auch zur Genüge (Karla: "Hier ist doch eben mein Name gefallen!" - Eine andere Person: "Wohin denn?").
Die Sprecher sind alle toll, auch wenn die Doppelbesetzungen hier schon sehr auffallen und teils verwirrend sein können, wenn z.B. eine Frau erst gegen Benjamin wettert und sich mit derselben Stimme 1 Minute später dann als Seniorin aus dem Altersheim dazu setzt.
Sicherlich keine Folge für jede Gelegenheit, aber sie hat alles, was die Klassiker-Folgen zurecht so erfolgreich gemacht hat.
9 von 10 Punkten
Geschrieben von Chantal-Marie am 05.12.2023 um 09:37:
Wirklich tolle Folge. Habe sie zum ersten Mal gehört und mich auch schon die ganze Zeit darauf gefreut. Ich liebe den Humor, der damals noch in den Kiddinxserien vorhanden war, vor allem Karl, der dann noch so halb bestätigt, dass Benjamin übergeschnappt aussieht oder diese Frau, die den Mann mit den fettigen Wurstfingern anmeckert😂. Möchte auch die Szene als der Polizist dann ankam und Benjamin angeschrien hat und sich erst nicht so richtig beruhigen konnte. Finde es auch gut, dass man sich mit gewissen Wörtern nicht unbedingt zurückgehalten hat.
Das Thema der Folge ist nach wie vor aktuell. Ein bisschen schade finde ich, dass einfach so gesagt wurde, dass die Sümpfe trocken gelegt werden könnten. Ich meine es ist ein wichtiger Teil für Pflanzen und Tiere, da sollte man nicht eben mal etwas trocken legen.
Geschrieben von Basti am 08.01.2024 um 17:23:
Also die Folge erinnert heutzutage ja ein wenig an Klimakleber. Könnte man theoretisch heute also sehr ähnlich bringen.
Die Folge hat sehr viele witzige Dialoge, mochte ich als Kind schon.
Aber das braucht die Folge auch, denn viel Story hat sie nicht zu bieten, die muss von den Dialogen leben.
Schön, wie hier ein wenig gerechnet wird ("Wie lang ist ein Lastwagen? Wie viele fahren durch die Straße? Wie lange wäre dann die gesamte Strecke?)
So etwas würde heutzutage ja auch nicht mehr vorkommen.
Herr Tierlieb als Bürgermeister ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig.
"Ich habe keine fettigen Wurstfinger!

"
Geschrieben von GenerationMartinshof am 09.01.2024 um 13:54:
Die Folge hat mir schon wesentlich besser gefallen als die ersten beiden. Ich finde sie sehr kurzweilig und unterhaltsam. Außerdem hat mir der Zusammenhalt der Menschen aus Neustadt gut gefallen.
Nicht so ganz verstanden habe ich das Problem mit der Umgehungsstraße, wenn doch bereits eine Autobahn geplant ist und die ganzen LKW gar nicht NACH Neustadt müssen, sondern nur DURCH, dann können die doch auch über die geplante Autobahn fahren. Ist doch quasi eine Umgehungsstraße dann?

Oder bin ich blöd? Kann mir das jemand plausibel erklären?
Geschrieben von Mangobanane am 09.01.2024 um 16:00:
Benjamin Blümchen 003 - Kampf dem Lärm
"Und was, Benjamin, ist dir eingefallen?"
"Ein Einfall ist mir eingefallen!"
"Was du nicht sagst..."
Eine Folge, die sehr schön das widerspiegelt, was auch heute noch Gang und Gebe ist: Die Leute fühlen sich einzeln zu schwach, um gegen das vorzugehen, was sie stört. Und: Man wünscht sich die Streikenden dahin, wo sie niemanden stören.
Der weitsichtige Umgang mit der Problematik überrascht positiv - "Wenn die Laster durch eine andere Straße fahren, haben wir Ruhe, aber andere wiederum nicht" - Selbst bei Bibi ist diese Denkweise kein Selbstgänger. Ich würde mal sagen, die Folge ist ziemlich gut gealtert.
Vielleicht ist das Bild, das hier gezeichnet wird, mit Bommelmützen und Watte in den Ohren minimal übertrieben, wobei ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann, bei uns lärmt es wenig und wenn doch, dann leg ich mich aufs noch funktionierende Ohr und die Sache ist erledigt. Ich kenne aber durchaus auch Leute, die neben einem Bahnübergang wohnen und den Lärm schon gar nicht mehr wahrnehmen, ist wohl alles irgendwo auch Gewöhnungssache.
Kurios: Die Hauptcharaktere sind mal FÜR den Bau einer Straße, so was gibt's auch nicht oft.
Während Benjamins Existenz heute natürlich von allen Hauptcharakteren als selbstverständlich wahrgenommen wird, redet Karl hier zumindest ein wenig darüber, wie ungewöhnlich das eigentlich ist, finde ich cool, auch wenn es selbst in dieser frühen Folge bereits nicht mehr so richtig passt, Benjamin lebt ja schon lange im Zoo und Karl taucht schon in Folge 1 auf. Es wird ja sogar von Benjamin gesagt, dass Otto und er inzwischen drei Jahre befreundet sind (und trotzdem steigt der Junge altersmäßig einfach nicht auf...), also müssen sich Benjamin und Karl schon sehr lange kennen.
Ab der Mitte wird's dann natürlich sehr witzig, das ist Elfie Donnelly-Feeling pur. Benjamin sagt hier, dass er es nicht spürt, wenn er gekitzelt wird. Mindestens in der 85 bekommt man aber einen ganz anderen Eindruck

Ein weiterer Kontinuitätsfehler ist Benjamins Geburtsjahr ("geboren vor 7 oder 8 Jahren - oder waren es 9?") - ziemlich sicher liegen zwischen der Bewerbung als Wetterelefant bis zur Jobübernahme 10 oder 15 Jahre...
Herr Tierlieb als Bürgermeister irritiert total. Dann nehmt doch lieber einen Passanten weg, er ist nu gerade eine Folge vorher als Zoodirektor eingeführt worden, das ist sehr unglücklich gelöst.
Man bedient sich im weiteren Verlauf bekannter Zutaten - "Für das sinnlose Projekt XY ist aber Geld da" - "Wir brauchen keine Autobahn" - und ich meine, dass das "Auf die hab' ich mich doch schon so gefreut" in Folge 8 nochmal vorkommt. Benjamin verbietet eine Afrika-Reise und reist eine Folge später selber hin

Der Begriff "Fantastilliarden" erinnert an die Comics mit Dagobert Duck. Wie groß ist Neustadt denn jetzt eigentlich, dass die da immer gleich zig Millionen für irgendwelche Bauvorhaben liegen haben?
Am Ende geht mir das alles etwas zu schnell. Man braucht halt etwas, bis der Höhepunkt sich entfaltet und dann ist er auch relativ schnell wieder vorbei. Ich hatte die Folge vor Jahren schon mal gehört und sie als "misslungene Kopie von Folge 8" bezeichnet, natürlich im Wissen, dass 3 vor 8 kommt, soweit würde ich heute nicht mehr gehen, die Folge ist schon ziemlich gut, aber die Dramaturgie gefällt mir bei "auf dem Baum" nochmal wesentlich besser, der beste Teil kommt hier einfach zu kurz.
Otto gefällt mir hier sehr gut! Bereits in Folge 2 hat man streckenweise gespürt, dass sich die Freundschaft der beiden so langsam eingroovt, hier sind die kleinen Kabbeleien und Sprüche nochmal ne Spur stärker und häufiger, jetzt finde ich es schon wieder fast schade, dass ihm nur noch zwei Folgen bleiben.
Benjamins Tröröö wird zu Töröö und es wird zum ersten Mal etwas nach ihm benannt.
Irritierend finde ich hier, dass die Erzählung im Präteritum passiert. Das schafft gleich ein ganz anderes Gefühl, ist sehr ungewohnt und klingt total falsch.
Insgesamt muss ich meine Meinung zur Folge deutlich nach oben korrigieren, sie gefällt mir wirklich gut und ist die erste mit einer wirklich durchgehenden Handlung.
8/10
Geschrieben von Basti am 09.01.2024 um 17:05:
| Zitat von GenerationMartinshof: |
Nicht so ganz verstanden habe ich das Problem mit der Umgehungsstraße, wenn doch bereits eine Autobahn geplant ist und die ganzen LKW gar nicht NACH Neustadt müssen, sondern nur DURCH, dann können die doch auch über die geplante Autobahn fahren. Ist doch quasi eine Umgehungsstraße dann?
Oder bin ich blöd? Kann mir das jemand plausibel erklären? |
Also ich würde mir es so erklären, dass die LKW vielleicht eher die Nord-Süd-Richtung fahren, die Autobahn aber für die Ost-West-Richtung ist und daher für die LKW nichts bringt.
Der Bürgermeister sagt ja auch, dass er sich auf die Autobahn gefreut hat, vielleicht wäre das eh nur so eine Privatautobahn gewesen, damit er schneller zu seiner Tante Rosamunde kommt.
(So ähnlich wie beim Förster)
| Zitat von Mangobanane: |
Benjamin sagt hier, dass er es nicht spürt, wenn er gekitzelt wird. Mindestens in der 85 bekommt man aber einen ganz anderen Eindruck
|
Er sagt ja sogar in Folge 1 noch, dass er so kitzelig ist.
| Zitat von Mangobanane: |
| Ein weiterer Kontinuitätsfehler ist Benjamins Geburtsjahr ("geboren vor 7 oder 8 Jahren - oder waren es 9?") - ziemlich sicher liegen zwischen der Bewerbung als Wetterelefant bis zur Jobübernahme 10 oder 15 Jahre... |
Wurde da eine Jahreszahl genannt?
| Zitat von Mangobanane: |
| Herr Tierlieb als Bürgermeister irritiert total. Dann nehmt doch lieber einen Passanten weg, er ist nu gerade eine Folge vorher als Zoodirektor eingeführt worden, das ist sehr unglücklich gelöst. |
Ich denke, damals wusste man noch gar nicht so recht, welche Charaktere regelmäßiger vorkommen sollen bzw. es war nicht ganz so wichtig, dass es Stammsprecher gab, die nur ihre Stammrolle sprechen sollten.
Anders kann ich mir diese ganzen Wechsel damals nicht erklären.
Ist für Karl ja ähnlich. Till Hagen hatte ja auch diverse andere Rollen anfangs.
Geschrieben von Quadro am 07.07.2024 um 14:12:
| Zitat von Mangobanane: |
| Irritierend finde ich hier, dass die Erzählung im Präteritum passiert. Das schafft gleich ein ganz anderes Gefühl, ist sehr ungewohnt und klingt total falsch. |
Wobei das inkonsequenterweise wechselt. Beklagt sich der Erzähler nicht auch, als Benjamin und Otto beginnen ihren geheimen Plan sich zuzuflüstern?
| Zitat von Basti: |
| Ich denke, damals wusste man noch gar nicht so recht, welche Charaktere regelmäßiger vorkommen sollen bzw. es war nicht ganz so wichtig, dass es Stammsprecher gab, die nur ihre Stammrolle sprechen sollten. |
Zu dem Zeitpunkt stand noch gar nicht fest, dass es eine dauerhafte Serie werden würde.
Es dürfte sich aber auch um eine Kostenfrage gehandelt haben. Sprechen doch in dieser Folgen drei Leute insgesamt sechs Rollen. Eigentlich total widersinnig. Auf der einen Seite traut man der jungen Zuhörerschaft solch einen Themenkomplex zu, dann wiederum hält man sie für so doof, dass sie es nicht merken und nicht irritiert sind, wenn jemand mit der Stimme etwas sagt, was komplett im Kontrast zu Sätzen steht, welche die gleiche Stimme kurz darauf spricht.
Apropos: in dieser Folge gibt es eine Frau im Hintergrund, die immer sehr markant etwas hineinschreit. Sie ist mehrfach zu hören. Klar sollte das der Hintergrundatmosphäre dienen, aber wie sie es brüllt, das fällt schon auf.
Geschrieben von Laura am 14.10.2026 um 16:21:
Das ist eine der ganz wenigen alten Folgen, die ich wirklich nicht mag.
die Grundbotschaft gefällt mir aber sie ist extrem anstrengend.
Der auftritt des Wagner-Bürgermeisters erachte ich als eine absolute Pleite. Er erweckt auf mich einen ungeheuer unbeholfenen Eindruck. So, als wüsste er keineswegs, wovon er spricht.
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