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Geschrieben von GenerationMartinshof am 23.04.2024 um 17:50:
Argh. Furchtbar. Ich konnte mit der Folge gar nicht. Der arme Benjamin. Ich habe so mitgelitten. Zahnschmerzen sind furchtbar und die Angst vorm Zahnarzt kann ich sehr gut verstehen, da geht es mir nicht anders. Alles an dieser Folge hat dafür gesorgt, dass sich alles in mir zusammenzieht und ich mich wie ein Häufchen Elend gefühlt habe. Sorry, nein. Einen Mitleidspunkt für den armen Benjamin kann ich geben und komme so auf 2, aber mehr werden es nicht.
Geschrieben von Chantal-Marie am 01.05.2024 um 16:41:
Die Folge war einfach nur nervig. Benjamin tat mir zwar leid, aber diese Geräusche gingen mir dann doch auf die Nerven, hätte man sich da nicht irgendwas anderes überlegen können?
Einen Trostpunkt gibt es für die Fernsehshow und den Humor, aber sonst, ne, das will ich nicht nochmal hören.
Geschrieben von Basti am 17.05.2024 um 14:16:
Interesant, wie viele die nervigen Geräusche hier ansprechen. Hab ich nie so empfunden.
Also bei Bibi als Babysitter oder von mir aus noch dem neuen Hexenbesen kann ich es nachvollziehen. Hier aber weniger.
Ja, er jammert viel, aber das spielt Edgar Ott aber auch einfach mal richtig gut. Man fühlt direkt mit, es kommt absolut "echt" rüber.
Natürlich ist es vielleicht weniger schön zuzuhören als ein Friede-Freude-Heile-Welt-Hörspiel, aber dennoch ist das bei dem Titel ja durchaus auch sinnvoll, dass er jammert und außerdem hat die Folge ja auch viel anderes zu bieten.
Karl, der das alte Intro singt, Karla beim Radio, und natürlich nicht zuletzt die Fernsehsendung, in die Benjamin hineinplatzt. "Wer ist Mozart?"
Da wird direkt eine Show drauf gemacht, wie Benjamin ein Zahn gefüllt wird... Dr. Muffel ist auch super.
Und natürlich die "Ober-Unter-Zillertaler-Schuhplattler"
Nö, also ich fühle mich durchaus unterhalten bei dieser Folge
Geschrieben von City_Uhu am 17.05.2024 um 14:39:
Wir sind hier beim frühen Benjamin Blümchen und nicht bei Daktari.
Zahnweh ist Krieg !
Geschrieben von BenjaminFan2018 am 17.05.2024 um 15:24:
| Zitat von Basti: |
Interesant, wie viele die nervigen Geräusche hier ansprechen. Hab ich nie so empfunden.
Also bei Bibi als Babysitter oder von mir aus noch dem neuen Hexenbesen kann ich es nachvollziehen. Hier aber weniger.
Ja, er jammert viel, aber das spielt Edgar Ott aber auch einfach mal richtig gut. Man fühlt direkt mit, es kommt absolut "echt" rüber.
Natürlich ist es vielleicht weniger schön zuzuhören als ein Friede-Freude-Heile-Welt-Hörspiel, aber dennoch ist das bei dem Titel ja durchaus auch sinnvoll, dass er jammert und außerdem hat die Folge ja auch viel anderes zu bieten.
Karl, der das alte Intro singt, Karla beim Radio, und natürlich nicht zuletzt die Fernsehsendung, in die Benjamin hineinplatzt. "Wer ist Mozart?"
Da wird direkt eine Show drauf gemacht, wie Benjamin ein Zahn gefüllt wird... Dr. Muffel ist auch super.
Und natürlich die "Ober-Unter-Zillertaler-Schuhplattler"
Nö, also ich fühle mich durchaus unterhalten bei dieser Folge
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Ich bin auch zu 100 Prozent sicher, dass man sich, wenn Benjamin nicht gejammert hätte, hätte man zurecht, den mangelnden Realismus bemängelt.
Geschrieben von Ttoragde am 23.05.2024 um 19:37:
Neben einem brillanten Edgar Ott als Benjamin Blümchen sind in dieser Geschichte die Stammsprecher Katja Primel als Otto, Gisela Fritsch als Karla Kolumna sowie Till Hagen als Wärter Karl zu hören. Erzählt wird von Joachim Nottke als Erwin Erzähler. In der Rolle des Tropenarztes Doktor Muffel gibt sich Friedrich Wilhelm Bauschulte die Ehre, der im März letzten Jahres 100 Jahre alt geworden wäre. Erfreulicherweise ergibt sich eine Serienkontinuität, da Bauschulte die Rolle des Doktor Muffel zwei Jahre später in der Folge "Benjamin ist krank" noch einmal einnahm. In weiteren Nebenrollen sind Bianca Krahl (heute bekannt als die deutsche Stimme von Mayim "Amy Farrah Fowler" Bialik) sowie die beiden KIOSK-Ikonen Margitta Scheerbarth und Joachim von Ulmann zu hören. Ein sprecherisches Highlight ist definitiv der Berliner Schauspieler Joachim Pukaß, der in dieser Folge dem TV-Moderator der Spieleshow seine Stimme leiht. Zwar ist dieser stets darum bemüht, Spaß, Spannung und gute Laune zu verbreiten, agiert jedoch dabei des Öfteren etwas hilf- und empathielos, was immer wieder zur Situationskomik beiträgt. Ich finde, die etwas holprige Stimme von Pukaß hat schon an sich etwas witzig-lockeres, und sein charismatisches Lachen ist genauso ansteckend und kultig wie das Lachen seiner leider bereits verstorbenen Ehefrau Gisela Fritsch.
Es gibt in diesem Hörspiel allerdings noch eine weitere Person, die explizit erwähnt und gelobt werden muss, und das ist unser lieber Edgar Ott. Zwar fällt es mitunter sehr schwer, Benjamin so leiden und wehklagen zu hören, aber Ott spielt sich in dieser Folge ohne Zweifel regelrecht die Seele aus dem Leib. Man nimmt ihm nicht nur die furchtbaren Zahnschmerzen ab, sondern auch seine schier verzweifelten Momente und mitunter wütenden Ausbrüche, seine leidvollen Minuten während der Zahnbehandlung und seine Mattigkeit, nachdem er endlich alles überstanden hat. Wie wir alle wissen: Eine Behandlung beim Zahnarzt ist am Ende zwar meistens halb so schlimm, aber eigentlich nie wirklich angenehm. Edgar Ott spielt in dieser Folge meiner Meinung nach alle anderen Sprecherinnen und Sprecher gnadenlos an die Wand.
Ich muss gestehen, dass ich mir "Benjamin hat Zahnweh" etwas weniger oft zu Gemüte führe als die restlichen Geschichten, und ich würde unter keinen Umständen empfehlen, diese Folge zum Einschlafen zu hören.

Sie ist handwerklich einwandfrei gemacht (gerade für ihre so ziemlich genau 40 Jahre Alter), aber ich spüre, eben durch Otts grandioses Schauspiel vor dem Mikrofon, Benjamins Schmerzen fast schon mit und sein Weinen und Jammern ist wirklich herzzerreißend. Weiterhin spielt sicherlich eine Rolle, dass ich ebenfalls immens große Angst vor Zahnarztbesuchen habe. Da ich diese Folge erst im Erwachsenenalter das erste Mal gehört hatte, kann ich nicht beurteilen, welchen eventuellen pädagogischen Effekt die Geschichte auf Kinder hat. Im Grunde dürfte "Benjamin hat Zahnweh" eigentlich ein Paradebeispiel für jene "Benjamin"-Geschichten sein, die eine besonders wertvolle Lektion vermitteln, zumal der sprechende Elefant in den 34 vorangegangenen Folgen mit seinem zügellosen Zuckerkonsum stets etwas zu leicht davon kam.
Trotz allen Mitleids und aller Denkzettel bietet "Benjamin hat Zahnweh" zahllose humorvolle und witzige Momente. Ich liebe es, wie Wärter Karl zunächst stocksauer seinen Freund Benjamin eigentlich wegen des riesigen, innerhalb kürzester Zeit aufgefressenen, Zuckerstückchensacks ausschimpfen will, jedoch durch Benjamins Schmerzensklagen sofort wieder butterweich wird und vor Mitleid fast zergeht.

Und wenngleich Ott alias Benjamin dieses Mitleid auch beim Zuhörer hervorruft, so muss man doch über so einige Wutausbrüche und Schimpfereien von Benjamin schmunzeln: "
Ich werde mich an den Tierschutzverein wenden, jawohl! Ich werde bei den höchsten Stellen..." oder auch "
Wer mir zu nahe kommt, den zermalme ich!", stets gefolgt von weiteren Schmerzensbekundungen.

Weiterhin absolut köstlich: Die mitunter sehr bösen, aber wunderbar trockenen Kommentare des TV-Moderators, so etwa zum Nachnamen des behandelnden Zahnarztes. Der wiederum versteht es immerhin sehr gut, Werbung für sich zu machen und die Adresse seiner Praxis samt Öffnungszeiten in einer Interview-Antwort unterzubringen.

Herrlich aberwitzig sind dagegen die Behandlungsmethoden des Tropenarztes. Nicht nur, dass Benjamin keinerlei Betäubung erhält; sein Loch wird mit einem riesigen Schlagbohrer vergrößert, um anschließend per Maurerkelle mit Zement gefüllt zu werden, während ihm der Speichel mithilfe eines Haushaltsstaubsaugers abgesaugt wird - und dies alles vor laufenden Kameras.

Und wer vergisst schon den bahnbrechenden musikalischen Beitrag der Ober-Unter-Zillertaler-Schubladler oder die völlig nachvollziehbare Frage der Quiz-Kandidatin: "Wer ist Mozart?"
Eigentlich bin ich bei guten 5 Punkten (eben, da ich die Folge nicht so oft höre), aber Edgar Otts Schauspiel sollte m.M.n. mit einem zusätzlichen Punkt belohnt werden - ergibt 6 Punkte.
Doktor Muffel: "
Wir werden [...] den Nerv töten und ziehen, und dann eine Füllung vornehmen."
Benjamin: "
Nein!"
Karl, Otto und Karla Kolumna im Chor: "
Doch!"
Benjamin: "
Nein, ich will nicht!"
Geschrieben von Mangobanane am 02.06.2024 um 00:16:
Benjamin Blümchen 035 – hat Zahnweh
„Meine Damen und Herren, wie gesagt, eine Livesendung und Sie dürfen dabei sein, wie zum ersten Mal in der Fernsehgeschichte an einem lebenden Elefanten vor laufenden Fernsehkameras eine Zahnbehandlung durchgeführt wird und zwar von dem berühmten… nein, von dem weltberühmten Doktor… äh, wie heißen Sie eigentlich?“
Es gibt nur wenige Kindheitsfolgen, die ich damals nicht mochte, aber neben „träumt“ (16) ist auch Folge 35 eine davon. Dabei geht es nicht mal um Angst vorm Zahnarzt, die habe ich nicht, ich konnte mir nur dieses andauernde Gejammer von Edgar Ott über die ganze Folge hinweg nicht anhören und dementsprechend lief die Folge auch extrem selten bei mir. Meine Erwartungshaltung: Bibis Babysitter-Fiasko ist in puncto Folgenqualität gleichzusetzen mit Benjamins Zahnweh-Drama.
Benjamin ist von Zuckerstückchen noch nie schlecht geworden? Na ja, gerade in der letzten Folge, hat er zum Schluss ja Bauchschmerzen bekommen, also so ganz stimmt die Aussage ja nicht. Immerhin wird hier Benjamins ständiges „Elefanten können keine Zahnschmerzen bekommen“ endlich mal widerlegt.
Nach drei wunderbar ruhigen Minuten geht das Drama dann auch schon los. Benjamin hat solche Schmerzen, dass er sogar versucht, nach Otto zu treten
Karl switcht innerhalb von zehn Sekunden von „Ich sollte kein bisschen Mitleid haben“ zu „Er tut mir doch leid, wir müssen was unternehmen“

und hat natürlich einfach ne Flasche Baldrian im Zoo stehen (ausgerechnet bei den Affen, von denen Benjamin ja immer so genervt ist, soso…).
Karl stellt sich am Telefon halt auch selten dämlich an. Gut finde ich die Erwähnung des Zoorestaurants, das gibt es also noch.
Karlas Reinquatschen bei Herrn Quatschmann ist zumindest recht amüsant, die crasht aber auch alles
„Ich wollte nur mal sehen, wie ein Elefant aussieht, der Zahnschmerzen hat“ – Also nee! Na, wenigstens tut der Mann noch was Gutes und spielt Chauffeur.
Beim Zahnarzt wird Benjamin ja sogar richtig aggressiv und haut ernsthaft raus: „Wer mir zu nahe kommt, den zermalme ich!“ – Na, ob er das heute nochmal sagen dürfte?
Ganz schlimm wird’s dann, als Benjamin wegläuft, das halbe Funkhaus auseinandernimmt, mit dem Bohrer gejagt wird und in der Quizshow mit dem nervigen Moderator landet.
Es ist einfach nur schrecklich anzuhören, Benjamins Gejaule gepaart mit der Sensationsgeilheit der Leute im Fernsehstudio, nur Otto ist noch sympathisch. Die Behandlung ist fast noch schlimmer als die Kleinkind-Szenen in Bibi 33. Da bin ich auch nur noch mit halbem Ohr vorbei, es nervt mich nur noch. Dr. Muffels gespielte Bescheidenheit ist aber zumindest nochmal ein kleiner Schmunzler.
Die Moral der Geschichte wird am Ende so breitgetreten, das gibt auch keine Pluspunkte mehr, ich finde es unglaublich plakativ.
Das von Benjamin an Herrn Tierlieb verschenkte Krokodil scheint ruckzuck für Nachwuchs gesorgt zu haben. Bezeichnend, dass Benjamin von anderen darauf aufmerksam gemacht werden muss, dass der Zoo das Geld gut gebrauchen kann. Ist ja nicht so, dass das Dauerzustand ist…
Mein Eindruck hat sich nicht nur bestätigt, sondern sogar noch verschlimmert. Nicht nur das Gejammer von Benjamin ist schrecklich, auch das ganze Setting mit dem Fernsehstudio, dem scheußlichen Moderator, der hier absolut unsympathischen Karla und den Bohrgeräuschen ist total unangenehm und ich war mehr als froh, als es vorbei war. Ich weiß auch nicht, ob man nach der großen Show, die Benjamin hier abzieht, wirklich weniger Angst vorm Zahnarzt hat als vorher. Vielleicht hilft es aber zumindest, dass die Kinder immer brav Zähne putzen, um so was nicht erleben zu müssen. Zwei, drei nette Sprüche sind dabei, aber insgesamt geht mir die Folge so dermaßen auf den Keks, dass ich hier nicht mehr als einen Punkt vergeben kann. Ganz, ganz furchtbares Hörspiel.
1/10
Geschrieben von Mikosch373 am 02.06.2024 um 17:41:
| Zitat von Mangobanane: |
und hat natürlich einfach ne Flasche Baldrian im Zoo stehen (ausgerechnet bei den Affen, von denen Benjamin ja immer so genervt ist, soso…).
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Witterst du da etwa einen Zusammenhang?
| Zitat von Mangobanane: |
Beim Zahnarzt wird Benjamin ja sogar richtig aggressiv und haut ernsthaft raus: „Wer mir zu nahe kommt, den zermalme ich!“ – Na, ob er das heute nochmal sagen dürfte?
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Ein überdeutliches Nein!
| Zitat von Mangobanane: |
Bezeichnend, dass Benjamin von anderen darauf aufmerksam gemacht werden muss, dass der Zoo das Geld gut gebrauchen kann. Ist ja nicht so, dass das Dauerzustand ist…
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Endlich der Beweis, dass Benjamin schon damals dumm war!
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