Hörspiel-Paradies (https://www.hoerspiel-paradies.de/index.php)
- Benjamin Blümchen (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=8)
--- Bereits erschienene Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=14)
---- Hörspiele (https://www.hoerspiel-paradies.de/board.php?boardid=89)
----- 044 - als Bäcker (https://www.hoerspiel-paradies.de/thread.php?threadid=161)
Geschrieben von Holger am 27.02.2026 um 12:26:
Nun, Bäckerjunge ist für mich etwas anderes als Brötchenjunge. Zumal Manni ja auch erzählt, dass er bei Backen vom Teig genacht hat. Das würde ein Brötchenjunge ja wohl eher weniger tun, denke ich.
Vielleicht war das in Berlin auch in den 1980er noch so, das kann ich selbst nicht beurteilen. Aber da war es ja zumindest nicht ungewöhnlich, dass auch die Toilette nicht in der Wohnung war. Das kenne ich alles auch nur aus dem Fernsehen, nicht persönlich.
Geschrieben von Laura am 27.02.2026 um 19:08:
Ah... Das ist spannend, was du sagst. Stimmt... Ich hatte irgendwie gedacht, in den 80-ern hätte eigentlich jeder Haushalt einen Anschluss. ich bin Jahrgang 1999, also so in der Übergangszeit von Telefonzelle zu Handy. ich selbst habe nie eine Telefonzelle benutzt, aber meine Mutter erzählte kürzlich, sie hätte sogar noch 2009, als wir indie Schweiz gezogen, solche genutzt. Während mein Vater ein Handy besass, hatte sie keines. Aber ich muss aufpassen, dass das hier nicht ausufert. Sonst gibt's Krach und am ende fliegt nicht mein Hörspiel raus, sondern ich und das möchte ich verhindern... :-) Nein...
Aber an solchen Folgen merkt man wiederum, wie viele Themen drin verpackt sind. Aus meiner Sicht kann dies bei vielen der neuen nicht mehr so gesagt werden.
Geschrieben von Quadro am 27.02.2026 um 20:04:
| Zitat von Holger: |
| Vielleicht war das in Berlin auch in den 1980er noch so, das kann ich selbst nicht beurteilen. Aber da war es ja zumindest nicht ungewöhnlich, dass auch die Toilette nicht in der Wohnung war. Das kenne ich alles auch nur aus dem Fernsehen, nicht persönlich. |
Um hier keine falschen Vorurteile zu etablieren: In Städten mit viel Altbaubestand (wozu Berlin eindeutig zählt), war es bei noch unsanierten Gebäuden üblich, dass die Toilette auf "halber Treppe" war. Also im Treppenhaus in einer kleinen Kammer. Schlicht deshalb, weil man das Haus damals so gebaut hat.
Info: in der Gründerzeit (ca. 1870 bis 1914) gab es in Häusern noch keine eigenen Badezimmer. Es gab überhaupt kein Bad und der einzige Wasseranschluss war in der Küche.
Die 1980er sind dafür aber eine zu späte Epoche, als dass dieser überholte Wohnstandard noch gängig war. Und in Berliner Neubauten gab es das natürlich sowieso nicht. Auch nicht in den sanierten Altbauten damals.
Geschrieben von Holger am 27.02.2026 um 20:44:
| Zitat von Quadro: |
| Die 1980er sind dafür aber eine zu späte Epoche, als dass dieser überholte Wohnstandard noch gängig war. Und in Berliner Neubauten gab es das natürlich sowieso nicht. Auch nicht in den sanierten Altbauten damals. |
Zu Beginn der 3. Staffel von "Die Wicherts von nebenan" (1988) zieht Andi mit seiner Freundin Gaby in eine Wohnung irgendwo in der Stadt (Berlin). Da ist die Toilette noch auf halber Treppe. Frag mich aber bitte nicht, in welchem Stadtteil das spielt. (Off-Topic)
Geschrieben von Quadro am 27.02.2026 um 21:09:
| Zitat von Holger: |
| Zu Beginn der 3. Staffel von "Die Wicherts von nebenan" (1988) zieht Andi mit seiner Freundin Gaby in eine Wohnung irgendwo in der Stadt (Berlin). Da ist die Toilette noch auf halber Treppe. Frag mich aber bitte nicht, in welchem Stadtteil das spielt. (Off-Topic) |
Gegeben hat es das natürlich schon noch (ähnlich wie manch einer heute noch einen Gasherd besitzt), aber Normalität war es auch damals schon nicht mehr.
Fun Fact: ich habe selbst in den 80ern die Toilette auf halber Treppe benutzt.
Fun Fact 2: Vor dem Wicherts Haus stand ich mal.
Geschrieben von Holger am 27.02.2026 um 23:02:
| Zitat von Quadro: |
Fun Fact 2: Vor dem Wicherts Haus stand ich mal.
|
Ich auch... Das wirkte alles viel kleiner als im TV!
Geschrieben von Ela06 am 18.07.2026 um 14:43:
Ich dachte, ich schreibe meinen ersten richtigen Beitrag mal zu meiner absolut liebsten Hörspielfolge überhaupt.
Als Kind war sie schon meine Lieblingsfolge und es hat sich auch seit dem ersten Wiederanhören als Erwachsene vor ein paar Jahren nicht geändert. Sie ist einfach so gemütlich und bringt einem Vollkornprodukte ohne erhobenen Zeigefinger näher.
Als Kind mag man die ja nicht unbedingt. Mein Bruder und ich haben es auch nicht gemocht, wenn es bei unseren einen Oma immer nur Vollkornbrot statt Brötchen zum Frühstück am Wochenende gab.
Durch diese Folge haben wir uns auch immer Vollkornelefanten gewünscht. Hat leider nicht geklappt.
Als es dann Ende der 80er Vollkornbrötchen und Vollkorntoast beim lokalen Bäcker gab, haben wir die dann begeistert gegessen und immer an Benjamin gedacht.
Heutzutage esse ich auch das Vollkornbrot und andere Vollkornprodukte meist lieber als Weißmehlprodukte.
Die Folge hat so viele tolle Szenen: Benjamin, der beim frühmorgendlichen Aufstehen mindestens den halben Zoo aufweckt, die Gespräche mit Karla in ihrem Büro und mit dem Bürgermeister vor dem Rathaus, die Polizisten beim Frühsport, Benjamin und Otto in der Backstube, Benjamin in der Torte….
Und der Bürgermeister ist hier wirklich sympathisch und fährt Fahrrad, was heute wohl leider nicht mehr so passieren würde.
Ich leibe einfach alles an dieser Folge. Ganz klar 10 Punkte.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH