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065 - Abschied von Amadeus
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Davidchen
Orangener Töröö
  
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Auch auf die Gefahr hin, dass ich auf wenig Gegenliebe stoße:
Ich finde die Folge nicht sonderlich gut.
Ganz spannend mag sie ja sein, aber...
Was ich absolut nicht leiden kann sind Ungerechtigkeiten.
Und Bibi und Tina werden hier verdächtigt, etwas gemacht zu haben (Pferdediebstahl) und keiner glaubt ihnen, dass sie es nicht waren. Sowas mag ich nicht.
Außerdem finde ich Tinas Weinen nervig, auch wenn es in dieser Folge berechtigt sein mag.
Darüber hinaus baut die Story schon auf einem Missverständniss auf.
So viele Fehler bei einem Pferdeverkauf und Fr. Martin hat das mit den Papieren damals vergessen?
Und der Schluss gefällt mir auch nicht. Hexhex, der Zug bleibt stehen, juhuu alles wieder gut.
Nichts für ungut, mehr als 5 Punkte mag ich nicht vergeben.
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06.09.2017 15:06
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HeyKira
Orangener Töröö
  
Dabei seit: 07.11.2021
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18.03.2022 16:22
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Bibi & Tina - Abschied von Amadeus (065)
Ein schockierender Titel, der sicher viele Kinder in Angst und Schrecken versetzt hat. Den Klappentext mag ich eigentlich auch, aber er nimmt ein bisschen viel vorweg. Das neue Cover finde ich geringfügig besser als das alte. Wirklich was verändert wurde ja nicht, aber der neue Stil bringt das Motiv besser zur Geltung. Tinas Gesichtsausdruck finde ich auf dem alten Cover vielleicht etwas panischer.
Der Anfang mit dem Westernturnier ist mal was anderes, aber der Auftritt von Bibi und Tina ist echt ein Witz. Natürlich ist er für die Geschichte nicht wichtig und muss deshalb keine ganze Szene füllen, aber einfach nur zu sagen „Mal sehen, wie ihr Auftritt ankommt. Oh, schon vorbei“ finde ich dann doch ein bisschen unglücklich vom Erzähler. Und die Begeisterung der vielen Leute kann man dadurch auch nicht nachvollziehen.
Dann kommt der große Schock mit Mr. Connor, der behauptet, Amadeus gehöre ihm. Wie er damit herausplatzt, ist schon unpassend und Bibi und Tina sind ja auch minderjährig, dann muss er mit Frau Martin reden. Dass er dann mit dem Grafen auf dem Martinshof auftaucht, aber nicht zum Wohnhaus zu Frau Martin, sondern in den Stall zu den Mädchen geht und auch noch Amadeus anfasst, ist schon richtig unverschämt.
Dass Frau Martin keinen Kaufvertrag für Amadeus hat, finde ich richtig doof. Für ein Pferd braucht man doch Papiere und bei „Eine Freundin für Felix“ regen Bibi und Tina sich noch auf, weil Sigurd Fatima ohne die Papiere verkaufen will. Man hätte es auch anders spannend machen können, zum Beispiel, indem es zwei Kaufverträge mit Amadeus‘ Namen gegeben hätte und der Kaufvertrag von Mr. Connor auf ein früheres Datum datiert wäre..
Wie Amadeus verladen wird und Tina um ihn weint, ist schon sehr dramatisch inszeniert. Den Grafen finde ich allerdings ziemlich daneben. Als enger Freund von Susanne, hätte er sich wirklich anders verhalten und nicht nur von Anwälten und Verträgen reden können. Dass Tina vorübergehend auf Pascal reitet, macht es umso bedauerlicher, dass Holger in der Folge nicht vorkommt. Bei so einer wichtigen Geschichte hätte ich das schon erwartet. Er hätte ihr Pascal doch in einer kurzen Szene ausleihen können.
Tinas Verzweiflung darüber, nicht mit zum Schloss reiten zu können, ist greifbar und nachvollziehbar. Schön, dass Alex und Bibi sie unterstützen und für sie da sind. Dass Falko sich offenbar gefangen hat und Susanne nachts anruft, gefällt mir auch und die Idee der beiden ist auch nicht schlecht. Bibis Idee, Amadeus einfach zu klauen und zu verstecken, bis Mr. Connor wieder weg ist, bringt diese Idee natürlich in Gefahr und ist auch nicht besonders durchdacht.
Dass die beiden sich am Morgen dagegen entscheiden, ist definitiv richtig. Da ist es natürlich umso ärgerlicher, dass Amadeus wie aus dem Nichts auftaucht und dann Mr. Connor und der Graf dazukommen. Warum Amadeus aber so einfach aus dem Stall kommt, erschließt sich mir nicht. Diese Wendung nervt mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, vielleicht hätte man die Zeit besser anders gefüllt. Mit der Suche nach dem Züchter, Mr. Connors Uneinsichtigkeit oder Tinas Verzweiflung.
Die Auflösung ist mir auch zu konstruiert. Das Amadeus einen Zwillingsbruder hat, der Mozart heißt, und es deswegen diese Verwechslung gab, mag ich zwar, aber das mit dem falschen Namen im Kaufvertrag, dass der Züchter einfach seinen Telefonanschluss abmeldet, obwohl er noch ein Pferd abzugeben hat, und so weiter, das ist mir zu viel. Armin Hase wirkt auch nicht wie ein guter Züchter, gut, dass er sich zur Ruhe gesetzt hat.
Das Ende ist dann zu abrupt und viel zu sehr Happy End. Tina hätte fast ihr Pferd verloren, aber anstatt dass sie davon noch mitgenommen ist, gibt es direkt wieder ein Wettreiten und Mr. Connor verwandelt sich am Bahnhof in den großen Gönner, obwohl er sich von Anfang an wie ein Arsch verhalten hat. Was sollen Bibi und Tina denn bei dem im Texas? Vor allem mit dem Pferd, das sie gerade vor ihm gerettet haben. Nee, also das hätte nicht sein müssen.
Insgesamt ist die Folge gar nicht mal so gut. Ich hatte sie als besser in Erinnerung, aber ich habe mich an vielen Stellen geärgert. Einiges ist unlogisch, anderes unnötig und an vielen Stellen wäre die Geschichte besser gewesen, wenn sie anders abgezweigt wäre. Holger fehlt mir bei so einem großen Familiennotfall auch. Deshalb kann ich leider keine acht Punkte mehr geben. Ich schwanke noch zwischen fünf und sechs, nehme aber vorerst die fünf Punkte.
Fazit: 5 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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29.11.2023 14:57
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.451
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Cowgirls mit Lassonummer. Huch, was für ein ungewohnter Beginn.
Tina bekommt mal einen nachvollziehbaren Grund zur Aufregung und Verzweiflung.
Der Hintergrund wirkt allerdings etwas konstruiert, aber für diese Serie ist das okay.
Es geht auf die Suche nach dem Pferdezüchter und das auch noch unter Zeitdruck.
Oh, Alex hat eine Karte. 
Aber Herr Hase ist weg und niemand weiß von nichts. Herbeihexen und Suchhexspruch funktionieren leider nicht.
Graf Falko hat Mitleid mit Tina und eine Idee, er will seinem Freund einen seinen Araber geben.
Kleines Drama im Nebel am Morgen, damit war es das mit dem Pferdetausch. Obwohl der Amerikaner eigentlich schon zugestimmt hatte. Wirkt etwas bockig, die ganze Szene scheint eher seltsam.
Herr Hase wohnt irgendwo westlich von Rotenbrunn. Mit dieser Angabe kann Kartoffelbrei auf Suchflug gehen: „Flieg nicht schneller als Galopp!“ ermahnt Tina.
Ein Pferd! Amadeus! Nein, doch nicht, es ist Mozart. Und wo ist Wolfgang?
Fünf Jahre wird das Pferd aufbewahrt? Naja, für ein Kinderhörspiel passt das. Und der Rest ist ganz einfach eine Verwechslung, offenbar passiert ihm das öfter mal.
Showdown, ein dramatischer Spurt zum Bahnhof. Ob Amadeus oder Mozart ist dem Amerikaner dann doch egal und so gibt es dann (natürlich) ein Happy End.
Der Hintergrund ist ziemlich konstruiert, Tinas Verzweiflung ist stellenweise sehr anstrengend, aber ansonsten ist die Folge sehr schön geworden, gut anzuhören.
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22.08.2025 12:45
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