Anna besucht Anton: „Wir haben viel vor! Lauter Nieren!“
*Anton fällt fast in Ohnmacht.* „Telefo-nieren, Spio-nieren, kombi-nieren…“
Und Anna hätte auch mit dem Anrufbeantworter gesprochen! So! Wunderbarer Einstieg in die Folge.
Trotz Windpocken, die immer noch ansteckend sein können, latscht Anton in die Erdmöbeltischlerei. Gleich noch ein schöner Dialog „der Trend zum Billigsarg lässt sich nicht aufhalten“ – so ganz konsequent ist Johann Holzrock nicht damit, ob man nun „Erdmöbel“ sagen muss oder „Sarg“ sagen darf. Und er gibt einen entscheidenden Hinweis: Er hatte da einen besonders geizigen Kunde mit einem giftgrünen Kombiwagen.
Rüdiger kommt vorbei und berichtet, der Ältestenrat hat den Beschluss des Familienrates gekippt und nun soll doch Verlobung gefeiert werden. Der kleine Vampir plant die „Ausstellungseröffnung“ in Antons Zimmer, doch der protestiert (sehr gut!) und so nimmt Rüdiger beleidigt seine Sonnenbilder wieder ab.
Anna ist aufgebracht und hat keine Lust auf weitere Spionage. Anton macht sich alleine auf und so muss der Erzähler das alles erzählen – schade!
Immerhin geht es am nächsten Tag gemeinsam zur Verlobungsprobe. Und man trifft sogar auf Rüdiger und Olga. Anna soll zusehen und die Abläufe für später, für ihre eigene Verlobung, kennen lernen. Aber wird sie doch für immer ein (Vampir-)Kind bleiben? Wann soll sie sich denn dann verloben?
Igno von Rant ist sichtlich angeschlagen und leugnet es. Schläge an der Tür sind Teil des Rituals, kommen aber offenbar für Olga unvorhergesehen und so flüchtet sie in Panik, Rüdiger hinterher.
Der Ring kommt also an die linke Hand auf den Mittelfinger. Ganz nett anzuhören, allerdings etwas zu lang und akustisch anstrengend, weil man von außen lauscht (also: Technisch gut umgesetzt, aber eben schwieriger zu hören.)
„Der Spruch! Du hast ihn doch nicht etwa vergessen!“ „Nein. Ich weiß ihn nur nicht mehr.“
Dann es wieder getrennt weiter, Anna sucht den Kombiwagen und informiert Anton mit einem Zettel – der macht sich am nächsten Morgen in die Pension Nebelhorn auf. Und bekommt interessante Dinge zu hören und zu lesen.
Zum Abschluss kommt Olga noch mal kurz vorbei, anschließend bringt Rüdiger die abgenutzten Trainingssachen – Olga fand das mit dem Programm doof, Anton kann „den Krempel“ wieder haben.
Erst schimpft Rüdiger über Olga, und interessiert sich endlich für „Piep und Schnurz“, aber dann sorgt er sich doch wieder nur um Olga und fliegt davon.
Es ist mal wieder viel zu wenig vom Kleinen Vampir zu hören, der läuft mit seiner Geschichte irgendwie so nebenbei, ansonsten wirklich eine sehr schöne Folge. Endlich wird die Sache um „Igno von Rant“ aufgelöst, das fing ja schon an zu nerven, so wie sich das zog. Dazu ziemlich viel Humor, lustige Dialoge, gefällt mir.
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Eine Anmerkung am Rande zur Sprecherliste: Da Olga sich für mich so gar nicht nach Kerstin Draeger anhört, habe ich bei den Hörspielforschern nachgesehen (meines Wissens eine sehr zuverlässige Quelle) und dort ist Marion Elskis als Sprecherin aufgeführt. Ich habe das jetzt so übernommen, wer etwas anderes weiß oder hört, möge es gerne mitteilen.