Die erste Viertelstunde läuft eher gemächlich vor sich hin. Anton ist schlechter Stimmung – Reiten und Tiere streicheln ist nur was für Mädchen! Aber immerhin gefällt ihm der Pfau.
Mit den Kindern Hermann und Johanna kann Anton nicht viel anfangen, er geht lieber auf Sargsuche und lernt dabei den neuen, hochmodernen Schweinestall kennen. Eine kurze Diskussion über Tierquälerei, etwas unerwartet in dieser Serie.
Im Fernsehen läuft eine Melodie, die ich aus „Reiterhof Dreililien“ kenne.
Dann endlich hat Rüdiger seinen ersten Auftritt, allerdings ist er ebenfalls schlechter Laune, denn er hat Hunger!
Und am nächsten Abend ist er weiter unzufrieden: „Der Hof steckt voller Ungeheuer!“
Auf der Nahrungssuche werden Anton und Rüdiger mit Ferienkindern aus Berlin verwechselt, können aber unkompliziert entfliehen. Danach gibt es erst mal Streit. Und schon wieder die Melodie aus „Dreililien“.
Und gleich wieder Missstimmung: Frühstück ohne Hühnereier, denn irgendwer hat die angebohrt und leergetrunken.
Eine Nachtwanderung und eine Honigmilch später wird es richtig spannend: Nachbar Stöbermann interessiert sich für Vampire! Dann taucht Anna mit ihrem Poesiealbum auf, sie hatte Sehnsucht nach Anton.
Da kann sie dann auch gleich beim Sargtragen helfen, denn Rüdiger zurück in die Familiengruft. Erst noch ein kurzes Drama: Herr Stöbermann hat sich Rüdiger gefangen, zum Glück kann Anton ihn gut ablenken. Wie Rüdiger und Anna das mit dem Sargtransport hinbekommen, bleibt irgendwie offen.
Anton dagegen fährt mit seinen Eltern im Auto wieder nach Hause, es gibt ein Gespräch um Handball und Töpfern und darum, dass die Eltern finden, Rüdiger und Anna sind nicht gut für Anton.
Die Folge hat viele kurze Szene, leider sehr viel schlechte Stimmung und mir etwas zu wenig Humor. Dennoch lässt sie sich ganz gut weghören.