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217 - Tödliche Klarinette
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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1. Experte: Die drei ???
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Ich bin richtig erschrocken, hatte vor lauter Vorfreude auf die FF140 gar nicht mehr auf dem Schirm, dass die parallel rauskommt
Hab sie inzwischen gehört und hatte den Eindruck, Herr Hofstetter wollte sich ein wenig an die Klassiker anbiedern, weil sehr viele Elemente kurz oder auch mal etwas länger eingepflochten werden, die an die ersten Folgen erinnern. Das funktioniert hauptsächlich aufgrund des sehr viel niedriger angesetzten Tempos der Geschichte und dem etwas zu starken Fokus aufs Internatsgelände nicht so richtig. Das Grundgerüst der Geschichte ist denkbar einfach, aber tatsächlich schafft man es, diese Diebstahlstory über 73 Minuten recht unterhaltsam zu erzählen, auch wenn es sicherlich an der einen oder anderen Ecke etwas "knackiger" hätte zugehen können. Gerade dass erst mal der Schulalltag bei von TKKG durchgekaut wird, nur damit ein paar potentielle Verdächtige eingeführt werden können, ist eine eher unglückliche Strategie. Aber die Charaktere erhalten eine gelungene Tiefe und man rät gerne mit. Der Titel ist natürlich "Clickbait", aber die Hintergründe desselben haben mich echt positiv überrascht, dass so was mal wieder eingebracht wird. Der ein oder andere Gag ist auch dabei und der Humor funktioniert hier erstaunlich gut. Bester Spruch auf jeden Fall: "Gaby, du wirst rot wie ne Tomate ... Gaby ist ne Granate ... und ich kann Karate!" 
Auch Simon als das neue S von TKKG - oder TKKS 
- sorgt für einen guten Lacher, als er das Titellied neu interpretiert. Mehr davon bitte! Das Doppelstunden-Konzept scheint bei TKKG ja noch keine Beachtung zu finden. Selbst meine Schule hat schon vor Jahren erkannt, dass es einfach keinen Sinn hat, 45 Minuten Sport zu machen, von denen das meiste fürs Umziehen und Erklären draufgeht. Auch dass Mädchen in den Internatszimmern nicht gerne gesehen werden, kann man gerne abschaffen. Wenn man retro sein will, dann gerne mit Telefonzellen und Drahteseln, aber man muss doch nichts zurechtbiegen, was früher schon überflüssig war.
Die Sprecherleistungen empfinde ich als recht durchwachsen. Patrick Bach legt seine Rolle als der japanische Schüler Keito extrem nervig und unnatürlich an. Diakow hat so 2, 3 etwas "größere" Einsätze, die eher abgelesene Erklärungen von irgendwelchen Sachverhalten beinhalten und ist ansonsten von keiner größeren Bedeutung, den größten Teil stemmen Tim und Klößchen. Darüber hinaus hat es auf mich ebenfalls stark befremdlich gewirkt, wie Diakow, Greis, Endemann und Hönig in der selben Klasse sitzen können - aber das sind halt die Abstriche, die man machen muss. Thorsten Lausch als Musiklehrer Rethaller hätte gut in die aktuelle Fünf Freunde-Folge gepasst, war mir zu aufgesetzt. Nicht alle Musiklehrer sind komische Leute
Positiv sind auf jeden Fall der weiterhin spielfreudige Sascha Draeger und der wieder voll als Dr. Bienert sich in seinem Element befindende Peter Buchholz zu nennen, der mir bislang unbekannte Markus Steeger spielt seine Rolle Simon ebenfalls exzellent - sonst würden die Witze, die seine Figur verursacht, auch nicht funktionieren - und bekannte Namen wie Katja Brügger, Heidi Schaffrath und Jannik Endemann zeigen ihre gewohnt stabile Leistung. Janis Zaurins gefiel mir in der Rolle des undurchsichtigen Mr. Mallory bei den Fünf Freunden aber doch besser. Schade, dass Ulrich Faulhaber nicht zurückgekehrt ist - er müsste noch leben. Wobei man sich durchaus die Frage stellen kann, wieso Dr. Schindler noch unterrichten darf - wo sogar auf Folge 88 verwiesen wird. Vor allem aber frage ich mich, wieso bei der 9b innerhalb eines Schuljahres nicht nur die Jahreszeiten mehrfach durchgespielt werden, sondern auch der Klassenlehrer gefühlt wöchentlich wechselt. Erzähler Kaven redet am Anfang etwas viel, das pendelt sich aber später ein.
Die Atmosphäre und die Musikuntermalung sind solide. Es passiert halt das Meiste im Internat, aber leer und steril wirken die Szenen durchaus nicht, da wurde schon sehr viel schlechtere Arbeit geleistet. Echte Spannungsmomente gibt es eigentlich nicht. Hofstetter bemüht sich, dass die Grundgeschichte und der Mitrate-Faktor ausreichen, um den Hörer bei der Stange zu halten. Er geht damit einen ziemlich risikolosen Weg. Dass die Folge somit absolut keine Chance auf eine 1 hat, egal was die Sprecher draus machen, dürfte klar sein, aber eine glatte 2 würde ich durchaus springen lassen.
Keine Folge, die man unbedingt gehört haben muss, aber eine, die man definitiv gut hören kann. Sie kommt dankenswerterweise ohne Fremdschäm-Momente aus und der ein oder Andere wird sich sicher über die kleinen wieder aufgegriffenen Eigenheiten aus den Folgen der 80er-Jahre freuen.
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08.02.2021 10:28
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Al_Stone
Käfige für Mensch und Tiere!

Dabei seit: 14.06.2011
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Echt, ihr hattet noch nur 1 Stunde Sport?
Ich dachte, dass dies längst obsolet sei.
| Zitat von Mangobanane: | | Vor allem aber frage ich mich, wieso bei der 9b innerhalb eines Schuljahres nicht nur die Jahreszeiten mehrfach durchgespielt werden... |
Na ja, dies liegt ja in der Anti-Natur der Sache, dass es immer die
9b bleiben wird und deren Schüler nicht altern.
Ständig neue Klassenlehrer ist aber doof.
Mir tat Simon etwas Leid...
Wie er so gerne mit von der Partie wäre.
"Wir werden es in Erwägung ziehen..."
Mir fielen die geballte Markennamen auf.
Gut, "Tesa" kann man als Gattungsnamen betrachten - dann
noch "Edding" dazu war aber sehr auffällig.
Gut, es ging um den Aspekt, dass das Geschriebene wegwischbar
war... Trotzdem hätte man es auch simpel mit "nicht permanent"
umgehen können.
Aber dann auch noch "Wikipedia"?
Und dieser Spruch war dramaturgisch nicht relevant.
Mist, wie sich die "Art japanische Klarinette" nennt, hab ich
doch wieder vergessen.
Also kann ich mein Posting doch nicht mit den Worten abschließen,
dass ich etwas gelernt habe.
😝
__________________ "Ich geh ins Bett und wein' ein bisschen!"
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14.02.2021 21:49
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
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Letzte Woche mal gehört, aber noch nicht bewertet, weil ich ein paar Zitate im TKKG-Zitate-Quiz verwursten wollte und da wäre es vllt aufgefallen, wenn ich die Folge zuletzt gehört habe.
Habe sie nicht nur zuletzt, sondern auch vorläufig zum letzten Mal gehört.
Mir zu viel Aggression durch Tobias - zumindest in den ersten zwei Dritteln und mir tut dieser Retthaller einfach zu sehr Leid. Wenn ich mir diese Situation vorstelle: den Tod eines geliebten Menschen verschulden ist immer schlimm. Aber durch dieses "sie aus Spaß erschrecken und dann stirbt sie in seinen Armen" ist mir jedes Mal irgendwie zu traurig für ein Hörspiel. Und Verbrecher sollen nicht sympathisch rüberkommen, aber die hinter****** dieser Ronellenfitsch widert mich mehr als an.
Positiv: ein paar gute Twists und gute Sprecherleistungen.
Seit ich TKKG Junior höre, ist es eben etwas irritierend (ist auch bei "Bilderdiebe haben kein Gesicht" und "Doppelte Entführung" so und wird mir, sobald ich sie habe, auch beim "Drohnenauge" wohl so sein), dass es Klößchen und parallel Klößchen Junior gibt. Aber ist halt so.
Insgesamt kein Favorit von mir, aber für 6 Punkte reicht es gerade eben so.
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23.06.2024 18:48
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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Ein junger Klassenlehrer mit Aussprachefehler und feuchter Aussprache in der 9b. Gestern war Flohmarkt, die eingenommenen 1000 Euro werden in die Schublade des Lehrertisches gesteckt. Zwar verschlossen, aber trotzdem: Bei dem, was schon alles in dieser Schule passierte?
Ein Knall und ein verspäteter Schüler. Am nächsten Morgen ist das Geld ist weg.
Schauplatzwechsel: Eine Kartenlegerin. Äh, okay, wird sich wohl später klären, was das soll.
Befragung durch die Polizei in der Schule, Ermittlungsverbot für TKKG. 
Schöner Running Gag.
Mitschüler Kaito gerät unter Verdacht und ist abwesend. Besprechungen in der Klokabine und im Adlernest, Mitschüler Simon drängt sich auf und nervt damit.
Nächtliche Aktion. Das mit der Strickleiter scheint inzwischen eine Art offenes Geheimnis zu sein.
Achja, da war ja noch die Frau mit den Tarotkarten, sie bleibt geheimnisvoll.
Simon schleppt den leeren Umschlag an und beschuldigt Kaito, der es nicht gewesen sein will.
Ziemliches Lehreraufgebot in dieser Folge
Endlich kommt die tödliche Klarinette zur Sprache und die Kartenlegerin wird eingeordnet.
Der Vorgang und der Täter samt Mittäter werden erklärt und ausgewickelt.
Schlussszene. „Ich bin das S in TKKG.“ *seufz* Jetzt darf man also wieder genervt sein, statt für alles und jeden Verständnis zu haben?
Recht gemächlich, etwas hin und her, falsche Vermutungen, viel Gerede. Aber insgesamt ganz gut.
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21.02.2025 18:39
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
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1. Experte: Benjamin Blümchen
2. Experte: Die drei ???
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Da bin ich wohl mal wieder derjenige, der gegen den Strom schwimmt. Mir persönlich gefällt die Folge überhaupt nicht, aber ich kann das auch begründen.
Achtung, Spoiler!
Erstmal das Positive vorweg: In dieser Folge liegt der Fokus sehr deutlich auf dem Internatsleben, den Mitschülern und mehreren Lehrern! (Der letzte Punkt ist wirklich ungewöhnlich.) Das finde ich grundsätzlich gut, besonders, da die Internatsfolgen immer weniger geworden sind. Der Nachtteil ist allerdings, dass dadurch Karl und Gaby als nicht im Internat lebende Personen sehr in den Hintergrund rücken. Es ist wirklich die "Tim und Willi"-Show. Noch treffender wäre eigentlich "Der Erzähler & TKS", so viel Sprechanteil wie Wolfgang Kaven hier hat. Das nimmt leider hier wirklich Überhand.
So richtig spannend ist die Suche nach Schuldigen nicht, was auch daran liegt, dass die Nebenfiguren relativ blass bleiben: Einer ist der typische Störenfried, der andere ist Japaner und darum natürlich Manga-Fan und ein Sonderling
Auch diese total komplizierte Apparatur, die für den Knall am Anfang nötig war, erscheint mir wahnsinnig aufwendig für die Einnahmen vom Flohmarkt (der eigentlich eine schöne Einstiegsszene abgegeben hätte). Natürlich ist das auch Geld, das will ich gar nicht absprechen, aber würde es um mindestens 10.000€ gehen, wäre der Aufwand in meinen Augen etwas nachvollziehbarer.
Die Geschichte wird überhaupt ziemlich aufgebauscht. Der Aufhänger sind die gestohlenen 1.000€, was im Vergleich zu anderen Folgen ziemlich unspektakulär ist. Darum wird eine mehr irritierende als mysteriös wirkende Wahrsagerin und eine dramatische Backstory dazu erfunden, die so skurril ist, dass sie bei mir nicht wirklich die gewünschte Reaktion hervorgerufen hat. Klar, der Mann tut mir leid, aber die Umstände sind so konstruiert, dass es unglaubwürdig wird. Müsste er als ihr Mann diese Angewohnheit seiner Frau nicht auch kennen und ihm das Risiko bewusst sein? Er wird ja wohl den Klarinettenkoffer gesehen haben, selbst wenn er sich von hinten angeschlichen hat.
Der Abschluss-"lacher" ist dann wirklich der Tiefpunkt des Hörspiels, denn auch wenn TKKG den Spruch von Simon mit bösen Blicken abstrafen - das Hörspiel/der Autor macht hier trotzdem einen Scherz auf den Tod der Frau.
Die Sprecher:innen sind dafür alle gut, da gibt es wirklich nichts zu meckern. Mir haben Markus Steeger, Patrick Bach und Katja Brüggen besonders gefallen.
Ich mochte die Folge schon beim ersten Hören nicht und dieser Eindruck hat sich für mich (obwohl ich wohlwollend ins Hörspiel gestartet bin) beim zweiten Hören bestätigt. Ich finde die Geschichte nicht spannend oder interessant, manches wirkt sehr konstruiert und unnötig kompliziert und die random auftauchende Wahrsagerin stört mich mehr, als dass sie Interesse weckt. Vielleicht liegt das aber auch an der Inszenierung.
Das Cover ist eins der hässlichen der ganzen Serie.
4 von 10 Punkten (und das auch nur wegen den Sprecher:innen)
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11.09.2026 13:49
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11.09.2026 13:50
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