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006 - und das Geisterschloss
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Spoiler wahrscheinlich!
006 - im Geisterschloss:
Hanni & Nanni reisen mit dem Zug zu ihrer Tante Erna, um die Ferien dort zu verbringen. Der Bürgermeister von Rottleben, wo die Erna wohnt, ist sehr angetan von den Zwillingen, auch ihre Tante freut sich sehr und verspricht ihnen eine besonders schöne Zeit. Vormittags erkunden die Mädchen die Gegend und entdecken dabei ein Schloss. Dass dort ein Fest gefeiert wurde, wundert Erna, da das sogenannte Geisterschloss seit Jahren verlassen ist. Hanni & Nanni sind begeistert von der Pracht, die sie dort gesehen haben, Erna erzählt hingegen von heruntergekommenen Zimmern und Spinnweben an den Fenstern. Ab und zu soll ein Licht im Schloss zu sehen sein, daher hat das Geisterschloss seinen Namen.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, ruft Erna den Bürgermeister an, der alles aufklären kann: Beim Schloss wurde ein Film gedreht! Das klingt zwar interessant, aber wie die Zwillingewar ich enttäuscht, dass erstmal nicht auf Geisterjagd gegangen wird. Der Bürgermeister berichtet aber auch, dass der Erbe des Schlosses sich vor über einem Jahr gemeldet hat, er würde nach Rottleben kommen, bisher jedoch nicht aufgetaucht ist.
Aber Hanni & Nanni werden die nächsten Tage nicht allein mit Tante Erna verbringen: Jenny und ihr Bruder sowie der Enkel des Bürgermeisters Peter schließen sich ihnen an, um zuerst zu angeln und dann das Geisterschloss zu besuchen. Dort hinterlassen sie ein Plastikkrokodil im Teich, um sich einen Scherz zu erlauben. Tante Erna erfährt zwar die Wahrheit, verrät es den Dorfbewohnern aber nicht weiter, sodass ein Mythos um das Untier im Teich entsteht.
Eine Weile später gehen die Kinder sogar ins Innere des Geisterschlosses, bewundern einige Zimmer und entdecken schließlich Fußspuren, die zu einem Wandschrank führen. Ein heimliches Versteck bringt Peter auf das Thema Diebesgut und dass in der Gegend momentan Falschgeld im Umlauf ist. Hanni & Nanni erklären damit gleich den Spuk im Geisterschloss und in der Nacht ziehen die Jungen los, um ihre Theorie zu überprüfen. Da hätte es mir besser gefallen, wenn sich die Zwillinge als Hauptpersonen dorthin geschlichen hätten. Die Nachtwanderung der Jungen ist jedenfalls ergebnislos, also wollen sie mit den Mädchennochmal bei Tag in die Nähe und entdecken einen Wagen an einer Hütte. Hanni, Nanni und Jenny treiben ein bisschen Spaß mit den Jungen, dann gesellt sich ein junger Mann zu ihnen.
Er interessiert sich sehr für das Geisterschloss, sodass die Kinder ihn verdächtigen, der angebliche Geist im Schloss zu sein. Die darauffolgende Nacht nutzen die fünf, um zum Schloss zu radeln und können den Fremden aus der Hütte sehen sowie Frauenstimmen und Hundegebell hören. Da rufen die Jungen die Mädchen und tauschen sich aus. Ungesehen radeln die Kinder wieder zurück nach Hause – und am nächsten Morgen ist der Erbe des Schlosses aufgetaucht. Die alte Lene merkt an, dass der kleine rothaarige Mann seinen großen blonden Eltern nicht ähnlich sieht, woraufhin der Erbe verschwindet. Dem Bürgermeister erscheint der Pass des Fremden wenig vertrauenswürdig.
Hanni, Nanni & Co wollen noch einmal zum Schloss, wo sie wieder den Fremden treffen, der ihnen erzählt, aus Australien zu kommen – wo die Eltern des Erben hin flohen. Peter kombiniert, dass er der Erbe ist, aber er hat einem Mitreisenden vom Schloss erzählt und der ist mit seinem Geld und seinen Papieren verschwunden. Natürlich war es der Mann, der sich jetzt als Erbe des Geisterschlosses ausgibt. Um dem Mann zu helfen, hecken die Kinder mit ihm einen Plan aus. Der echte Erbe konfrontiert den Betrüger mit der Wahrheit und der Bürgermeister behält die Urkunden, als der Rothaarige verschwinden will. Lene meint, der echte Erbe sei „der Ursel wie aus dem Gesicht geschnitten“, womit alles geklärt scheint.
Tante Erna redet Hanni & Nanni ins Gewissen, sich nicht noch einmal mit fremden Männern im Wald zu treffen, um ihre Neugier zu befriedigen, aber sie ist gnädigerweise bereit, die Sache zu vergessen. Die Zwillinge und Jenny beschließen, die Falschgeldsache den Erwachsenen zu überlassen – sind aber trotzdem traurig, dass die Ferien bald zu Ende gehen. Zum Einweihungsfest, das der künftige Schlossherr geben will, werden die fünf Freunde aber als Ehrengäste geladen.
Fazit: Die Folge hat mir gefallen, unter anderem, weil sie nicht in Lindenhof gespielt hat. Das war eine willkommene Abwechslung und hat eine ganz andere Geschichte als in den vorigen Hörspielen ermöglicht. Dass Hanni & Nanni als Hauptpersonen nicht richtig im Fokus stehen, ist mir hier aber zum wiederholten Male aufgefallen und ich hoffe, dass sich das noch bessert! Ansonsten war ziemlich offensichtlich, wer der richtige und wer der falsche Erbe ist, aber es handelt sich bei der Reihe auch nicht um eine Detektivserie, sodass man darüber hinweg sehen kann. Ein offenes Ende mit dem Falschgeld zu lassen, finde ich ganz gut. Die Anspielung auf die fünf Freunde ist auch ganz nett – ich vergebe 6 von 10 Punkten!
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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09.03.2018 16:20
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09.03.2018 16:20
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Malinah
Punkerhexe
 
Dabei seit: 21.06.2014
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Herkunft: Österreich
1. Experte: Bibi Blocksberg
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12.07.2018 13:35
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Sepithane
Inaktiver User
Dabei seit: 30.03.2013
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3. Experte: Bibi Blocksberg
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In der Hanni und Nanni Nostalgiebox ist es übrigens die Version mit ß und das Geisterschloß 
auf Cover und CD
und wirklich mit der Original Musik, einmal wird ein Stück eingespielt mit Oh wie fein.
Die CDs haben dort aber nur 1 Track .
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22.05.2021 15:16
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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            und 1 weitere.
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Okay, dann beende ich mal die Reihe der begeisterten Zuhörer. 
Ich mag die Folge nicht und mochte schon früher das Buch dazu nicht. Mir fehlt(e) der Lindenhof und die üblichen Personen. Das interessante an der Reihe war (ist) das Internat. Für Abenteuergeschichte gab (gibt) es die Fünf Freunde etc. Hanni, Nanni, Jenni – und das schnell aufgefüllt mit zwei Jungs, das gefällt mir nicht. Trotzdem ist es, wie die anderen Folgen, letztlich eine nette Unterhaltung.
Hanni und Nanni sehen das Fest, die Blumenkübel, tanzende Leute und Fotografen, aber keine Kameras, Scheinwerfer etc... Nun gut, das lag wohl an der Überraschung, auf so ein Fest zu stoßen.
Peter spricht sehr gut, wirkt aber durch die Stimme sehr jung. So macht er nicht den Eindruck eines vernünftigen Jugendlichen, sondern eher den eines altkluges Kindes.
Was mir gefällt: Die schöne Demonstration, wie schnell Gerüchte entstehen. Einfach ein Plastiktier in den Teich werfen und schon blühen die Geschichten, das könnte (leider) wirklich passieren.
Bei Tage kann es niemand wagen, ins Schloss zu gehen? Da können Dreharbeiten, ein ganzes Fest, passieren, ohne das jemand etwas merkt, so abgelegen ist das Schloss. Hier ist, gemessen am Buch, einiges verkürzt, da wird es dann etwas stimmiger.
Oh wie schön, oh wie fein, ja dass wir uns so gut versteh’n! *sing*
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12.04.2024 12:40
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12.04.2024 12:45
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