Wäre ich nicht schon so ein begeisterter Fan von „Esters Pferd“ (10), „Der Gnadenhof“ wäre wohl meine Nummer 1, denn sie ist „Megastark“

Hier gibt es dann also das Wiederhören mit Fritz Vogdt, den ich vor wenigen Wochen noch im BuT-Findelfohlen gehört habe. Seine Rolle als Willi lebt er noch mehr aus und überzeugt auf ganzer Linie. Ich kann dieser Folge wirklich absolut nichts vorwerfen. Die Thematik wird super rübergebracht, Gunnar gefällt mir einmal mehr sehr gut und Frau Winter gehört wie Willi zu den besten Charakteren der Serie. Leider tauchen beide später nie wieder auf. Die Folge hat ihre bewegenden wie spannenden Momente und ist keine Sekunde langweilig. Anders als im ähnlich starken Vorgänger wirkt hier auch keine Szene zu viel. Wie Frau Winter sich Willi annähert und mit ihm spricht, ist einfach toll, die Charakterzeichnungen könnten besser nicht sein. Auch dass Wendy und Bianca nicht sofort Zugang zu Jockel finden, ist gut gemacht.
Man hätte vielleicht noch einfügen können, dass Oliver nicht verfügbar ist, da es nicht vorstellbar erscheint, dass er vor Stallarbeit kneift, aber es ist ja immer nur von „Jungs“ die Rede
Wie schon die 28 ein Favorit aus meiner Kindheit, der mich damals wie heute absolut begeistert.