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100 - Toteninsel
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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1. Experte: TKKG
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Als damals diese Jubiläumsfolge 100 im Internet angekündigt wurde, war ich hocherfreut: Eine Folge in drei Büchern bzw. auf drei CD’s erzählt – ein Novum innerhalb der Serie. Der Klappentext machte neugierig auf die Folge. Einige Fans waren freilich skeptisch.
Das Cover gefiel mir ganz gut. Den Gag mit den Kapitelüberschriften bzw. Trackpunkten fand ich witzig. Bei der eigentlichen Geschichte handelt es sich um eine Abenteuergeschichte - ein Unter-Genre, dass nicht so oft vorkommt in der Serie.
Die Sprecherriege wurde sehr gut ausgewählt und eingesetzt. Allen voran die Hauptsprecher. Sie waren vermutlich motiviert. Sehr schön, dass sie diesmal kein Overacting betreiben. Während dem Fall verleihen sie ihren Figuren mal wieder glaubwürdige Angst, ein Zustand der seit Folge 40 eher selten eintrat. Von den Gastsprechern hat mir Uli Krohm als Mr. Olin, Wilfried Glatzeder als Professor Phoenix und Andreas von der Meden in seiner Doppelrolle Morton/Skinny am besten gefallen. Die anderen Sprecher haben auch eine gute Arbeit abgeliefert. Der Erzähler Matthias Fuchs war auch wieder hörenswert. Allerdings konnte er leider nie Peter Passetti "das Wasser reichen".
Geräusche und Effekte in Verbindung mit den passenden Zwischenmusiken (alt und neu) sorgten für eine erstklassige Atmosphäre und somit für ein schönes Hörerlebnis.
Die Geschichte hat mich begeistert: Eine tolle Abenteuergeschichte hat André Marx da ersonnen. Ich fühlte mich, wie einige Vorrezensenten auch, an James Bond erinnert. Allerdings halte ich die Story nicht für unrealistisch – höchstens für "unwahrscheinlich". Aber: mit diesem Kriterium kann man fast alle Folgen der Serie kritisieren. Skinny Norris passt gut in die Folge. Überraschenderweise nervt Jelena diesmal kaum. Die Buchvorlage wurde sinnvoll gekürzt.
Fazit: Sehr gute Folge. Die erste Jubiläumsfolge der drei ??? bekommt 7 Punkte von mir.
Hier noch mein Ranking aller Jubiläumstrilogien =
Platz 1: Feuermond,
Platz 2: Toteninsel,
Platz 3: Feuriges Auge,
Platz 4: Geisterbucht,
Platz 5: Schattenwelt
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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21.04.2021 18:49
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Die drei Fragezeichen - Toteninsel (100)
Beim ersten Hören war ich nicht sonderlich begeistert von diesem Dreiteiler, aber heute freue ich mich darauf. Den Titel finde ich ansprechend, die drei Cover sind irgendwie atmosphärisch und die Klappentexte hören sich spannend an. Allerdings habe ich noch im Kopf, dass ich den Dreiteiler sehr langatmig fand, deshalb habe ich keine allzu hohen Erwartungen.
Es geht spannend los mit dem Anruf, dem Fax und dem alten Zeitungsartikel. Durch Sphinx wird es auch gleich geheimnisvoll. Und nicht nur das: Es hört sich auch alles sehr gefährlich an. Natürlich will Peter sofort alles hinschmeißen, aber Justus und Bob wollen dranbleiben.
Auch danach bleibt es interessant, aber erst ab dem nächtlichen Hafenbesuch wird es richtig spannend. Dafür steigt die Spannung dann aber richtig steil an, denn Peter ist plötzlich in großer Gefahr. Und das nicht zuletzt dank Skinny Norris.
Danach wird es natürlich noch interessanter als zuvor, denn Peter kommt auf dem Schiff zu sich und obwohl er betäubt wurde, ist er nicht eingeschlossen. Nein, die Crew hält ihn sogar für Skinny und denkt, er habe irgendeine Aufgabe zu erfüllen.
Im Folgenden finde ich besonders positiv, dass Peter auf sich allein gestellt ist und Justus und Bob versuchen, ihn zu retten, man aber beide Seiten hört. Wenn Peter einfach ausgeblendet worden wäre, wäre das für mich kein gutes Jubiläum gewesen.
Ich finde die Szenen mit Peter auch sehr gelungen. Dieses abgeschlossene Setting auf dem Schiff und auf der Insel, die Mission und die Gefahr, dass Peter auffliegt, die seltsame Computer-Anlage inmitten der Grabkammern - das ist alles ziemlich spannend und atmosphärisch. Wobei es auch dazu beitragen dürfte, dass ich die Szenen in der Dämmerung höre und kaum Lichter an sind. Das macht es gleich gruseliger.
Das Auftauchen von Justus und Bob auf der Toteninsel ist ein perfektes Finale für die zweite Folge des Dreiteilers. Besonders spannend wird es natürlich dadurch, dass Juan die drei Jungs entdeckt und nun alle drei bei den Sphinx-Leuten gefangen sind.
Die Konfrontation mit der Expedition und das Rätselraten um den sabotierten Generator ist auch zunächst ganz spannend, aber mit Mr. Olins Ausbruch wird es etwas abgedreht. Dass das eine Show ist, habe ich gehofft, aber nicht mehr gewusst.
Das mit der Hypnose ist schon ein bisschen schräg, aber ich mag die Auflösung um den Plan, Bob auf die Toteninsel zu bringen, damit er die Information mitbringt. Das ist schon irgendwie cool.
Etwas komisch finde ich die Reaktion der Jungs, als sie den Geheimgang öffnen. Die hören sich da irgendwie total begeistert an, dabei liegt nur ein dunkler Gang vor ihnen. Das mit den Waffen finde ich aber wieder cool - und durch den Hall hat die Szene etwas Besonderes.
Durch Olins Offenbarungen und dem drohenden Einfall der Armee wird es dann nochmal so richtig spannend. Allerdings finde ich das Ende mit der Flucht etwas unglücklich. Nur weil sie in Kalifornien ankommen und der Presse alles erzählen, sind sie nicht automatisch außer Gefahr. Zeugen verschwinden immer mal, vor allem, wenn sich die Hälfte der Zeugen aus dem Staub macht…
Insgesamt finde ich den Dreiteiler heute zehnmal besser als früher. Langatmig ist er überhaupt nicht, gerade den zweiten und dritten Teil finde ich durchweg sehr spannend und die Auflösung ist total super. Deshalb gehe ich mit der Bewertung auch einige Punkte hoch.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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13.12.2022 17:53
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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Justus allein in der Zentrale erhält von einem anonymen Anrufer ein Rätsel, ein schöner Anfang.
Der erste Detektiv sagt, er kennt die Stimme – beim wiederholten Anruf hört man als Zuhörer also genauer hin und ahnt, wer dahinter steckt.
Es geht um Forscher, die sich unter dem Namen „Sphinx“ zusammenschlossen und die sich kriminell benehmen, statt wissenschaftliche Erkenntnisse anzustreben und. Bob fragt Jelena um Hilfe, was Justus natürlich aufregt.
Ein schöner Dialog im Auto: „Ich bin hier nicht der Dicke!“ – „Du hörst von meinem Anwalt.“ und: „Vielleicht trifft sie sich einfach nur mit ‘ner Salzstange.“
Man trägt allerhand Informationen zusammen und trifft auf den anonymen Anrufer: Skinny Norris. Eine wirkliche herzliche Begegnung.
Dass die drei ??? ihm dann schließlich einfach so glauben, finde ich nicht wirklich schlüssig.
Peter geht heimlich an Bord und das Schiff legt ab – Kurs Richtung Mikronesien. Was für ein Cliffhanger am Ende von Teil 1.
Panik an Land, Peter kommt auf See zu sich und wird für Skinny gehalten, der als ein Art Schiffsjunge an Bord sein soll.
Eine Frau, die über alles Bescheid weiß, rät von Polizei ab und gibt eine Menge Geld dafür aus, dass Justus und Bob Peter hinterherfliegen können. In der Situation eine Woche warten zu müssen, bis man etwas tun kann, ist schon ziemlich krass. Morton wird in die Ermittlungen einbezogen. Die Fremde ist die Schwester des Drahtziehers.
Die Expedition findet die historischen Grabanlagen, und auch die verschollen geglaubte Schiffsbesatzung, ein Professor geht wie ein Tollwütiger auf Peter los. Worum es wirklich geht, bleibt weiter unklar.
Peter will flüchten, schleicht des Nachts herum und -beste Szene dieses Teils- trifft auf Bob und Justus. Sie werden von Juan ertappt – wieder ein schöner Cliffhanger.
Schön, dass Peter mal etwas mehr Raum bekommt, aber trotzdem war mir der Teil insgesamt etwas zu langatmig. Dieses ewige Rätselraten, worum es denn nun geht, fängt langsam an zu nerven.
Peter wird enttarnt, Bob und Justus wiedererkannt. Die drei ??? erzählen ihre Geschichte(n). Der Generator ist kaputt – wer war’s? Und wo ist Anne? Justus findet also, gefesselt sein ist dem allgemeinen Wohlbefinden nicht sehr zuträglich.
Es folgen längere Dialoge, ich habe irgendwie etwas den Überblick verloren, wer wer ist und wer was will und wer was weiß. Man diskutiert, vermutet, verwirft… Bis irgendwann klar ist, dass es um Atomraketen geht. Okay, bisschen sehr große Nummer, ebenso der Showdown mit den gefesselten Soldaten.
Noch schnell ein friedlicher Abschluss auf dem Flughafen.
Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, die Spannung wird lange Zeit gehalten, irgendwann wird ein bisschen viel geredet und insgesamt ist die Folge für mich einfach viel zu lang (dabei habe ich sie schon in drei Teilen gehört).
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15.09.2025 18:14
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HerrSchmeichler
Sekretär
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1. Experte: Benjamin Blümchen
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Hatte heute mal etwas mehr Zeit, Hörspiel zu hören, und da habe ich mich mal wieder an diesen Dreiteiler gewagt (Ich höre die eher selten, weil sie so lang sind und ich das ungern über mehrere Tage staffeln will).
Achtung, Spoiler!
Die Folge beginnt interessant mit dem rätselhaften Anruf. Der erste Teil baut Stück für Stück den Fall auf und man wird als Hörer immer mehr hineingezogen. Als Peter dann als blinder Passagier auf dem Schiff den Hafen verlässt, beginnt es richtig spannend zu werden. Pluspunkt auch, dass Jelena wieder dabei ist!
Mir gefällt ganz gut, dass sich Peter hier als Skinny Norris ausgeben muss und es auch anfangs unklar bleibt, wer ihn niedergeschlagen hat. Ich hätte mir noch etwas mehr Charakterisierung der Crew-Mitglieder gewünscht, denn ich fand es manchmal schwer, sie auseinander zu halten. Das kann aber auch daran liegen, dass es gemeinsam mit der ersten Crew auf der Insel einfach sehr viele Nebenfiguren gibt, von denen meiner Meinung nach auch nicht alle unbedingt notwendig gewesen wären. (Was hat Anne beigetragen?)
Der zweite Teil ist für mich der spannendste Abschnitt: Eine alte Grabstätte, eine moderne Metalltür und Computer, ein sabotierender Maulwurf... Toll!
Leider fällt die Geschichte gegen Ende etwas auseinander. Bobs Hypnose kommt (zumindest im Hörspiel) wirklich aus dem Nichts und wirkt sehr unrealistisch. Besonders, dass in diesem Fall gleich zwei der Detektive für Skinny Norris gehalten werden. Alle paar Minuten gibt es dann eine Enthüllung, die kurz darauf von einer neuen Enthüllung gefolgt ist, welche die erste Enthüllung als falsch entlarvt. Das ist irgendwann leider eher anstrengend, weil man gerade denkt, man wüsste, was gespielt wird, nur um dann doch wieder in eine neue Richtung gelenkt zu werden. Dass es letztendlich mehr um die CIA und weniger um die Machenschaften von Sphinx geht, fand ich dann auch etwas enttäuschend, ehrlich gesagt. Und warum die drei Detektive die Leute am Flughafen unbescholten verschwinden lassen, hat sich mir nicht ganz erschlossen. (Vielleicht war ich nach fast 3 Stunden Hörspiel meine Aufmerksamkeit aber auch langsam weg.)
Am Ende bleibt ein interessant aufgebauter Anfang, ein großartiger Mittelteil und ein nicht ganz überzeugendes Ende. Dennoch alles in allem eine sehr gute Folge.
9 von 10 Punkten
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24.09.2025 18:44
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Ela06
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 16.07.2026
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Herkunft: Norddeutschland
1. Experte: Die drei ???
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Die 100 ist eine richtig gute Jubiläumsfolge. Als die Folge damals angekündigt wurde, habe ich mich auch richtig gefreut. Die Bücher haben mir damals auch schon sehr gut gefallen, ich muss sie wirklich mal wieder lesen.
Das Hörspiel ist ebenfalls gut umgesetzt, die Kürzungen passen, die Geschichte ist immer noch spannend und ergibt Sinn. Und langweilig oder langatmig ist auch nichts. Etwas, was man heute ja leider nicht mehr oft sagen kann.
Die Sprecher sind alle gut besetzt. Beim Erzähler konnte ich immer gut sowohl mit Peter Pasetti, Matthias Fuchs und Thomas Fritsch leben. Nur mit Axel Milberg werde ich immer noch nicht richtig warm.
Ja, der letzte Teil fällt leicht ab, aber es stört mich nicht wirklich. Mich hat es auch nie wirklich gestört, dass die Geschichte am Ende doch ziemlich drüber ist und ein paar Logikfehler hat.
Ich fühle mich jedes Mal beim Hören sehr gut unterhalten. Die 125 finde ich zwar noch etwas besser, aber die erste Jubiläumsfolge ist auch großartig und einem Jubiläum wirklich würdig. Für mich zählt sie mit zu den besten Drei Fragezeichen – Folgen.
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03.09.2026 17:42
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