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Wenn nur 20 % der Handlung ins Hörspiel gelangt - Der TKKG - Hsp - Folgenblock 47 - 52
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
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Herkunft: Westfalen
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Die drei !!!
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| Zitat von Retro: |
Deshalb ja. Sein Ärger war groß wegen der ersten Staffel. Wozu der Ärger, wenn er für die zweite Staffel, die er aus Wut selber schrieb, erst aus der Luft gegriffen, neue Drehbücher schreibt, wozu es noch keine Inhalte gibt? Das macht keinen Sinn. Sinn macht es nur, wenn er sich näher an seine Vorlage halten will als so inhaltsfern wie es Lichtenfeld tat. |
Auf nichts anderes will ich ja die ganze Zeit hinaus. Ihm gefielen die inhaltsfernen Adaptionen von Lichtenfeld nicht, also beschloss er die Sache selbst in die Hand zu nehmen und Drehbücher nach seinem eigenen Gusto zu schreiben, mit neuen Inhalten, nicht Adaptionen ältere Inhalte. Da es aber etwas anderes ist, ein Drehbuch für 23 Minuten TV-Folge zu schreiben, als ein Buch mit 190 Seiten, und die Plots der TV-Folgen an sich zu dünn waren, um sie auf diese Länge zu strecken, musste für die Buchversionen eben noch zusätzlicher Inhalt her. Deshalb sind die Bücher und TV-Folgen inhaltlich auch so unterschiedlich. Francis wiederum orientiere sich bei den Hörspieladaptionen an den TV-Folgen und nicht an den Büchern. Deshalb sind die Bücher und die jeweiligen Hörspiele inhaltlich auch so unterschiedlich, die Hörspiele und TV-Folgen wiederum sind sich inhaltlich relativ nahe. Ist das jetzt klar?
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18.06.2021 16:05
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
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1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Die drei !!!
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Habe mir nun auch die anderen drei Bücher nochmal gegönnt:
Spion auf der Flucht: Auch im Buch helfen TKKG ihrem Kunstlehrer "Picasso" von Beginn an, indem sie für ihn die Einkäufe erledigen. Bevor der dem geneigten Hörer bekannte Teil einsetzt, braucht allerdings Blassmüller, ein Künstlerkollege ihres Lehrers, Hilfe, da er weit draußen wohnt und von einem Schläger namens Krawutschke heimgesucht wird. TKKG fahren hin und treffen tatsächlich Krawutschke an, der sich als Blassmüller ausgibt, was TKKG durchschauen, weil sie wissen, dass Blassmüller nur Selbstportraits malt, die überall in seinem haus hängen. Nebenher spielt die eigentliche Handlung in der Firmenzentrale eines der weltgrößten Computerhersteller; Ottmar-Jürgen Rödermeyer wurde erwischt und abgelichtet, wie er Firmengeheimnisse an den Industriespion Pleff verkauft hat, und wird seither erpresst - von niemand Geringerem als Ludwig Dröselhoff. Dem versucht Rödermeyer fortan, mehrere Schläger auf den Hals zu hetzen, was misslingt, da TKKG dies verhindern. Pleff, der eine Bank überfallen hat, wird selbst von zwei Schlägertypen überfallen, hinter denen er nun her ist. Nachdem Pleff seine Beute unwiederbringlich verliert, will er weiterhin seinem Business als Industriespion nachgehen und dringt mit einem Trick in Dröselhoffs Wohnung ein. Welcher Trick das ist, weiß dann auch der geneigte Hörer bereits.
Fazit: Die Geschichte wurde hier, ähnlich wie in "Todesfracht im Jaguar", erheblich erweitert, wobei vor allem die Hintergründe der Nebenfiguren in den Vordergrund rücken, aber auch die Story um die Industriespionage. Erkenntnisgewinn ist durchaus vorhanden, und es wirkt nicht alles so "hineingefrimelt" wie bei anderen Büchern in dieser speziellen Ära. Ist das Hörspiel eher Mittelmaß, so entstand hier auf Grundlage der Geschichte für die TV-Episode ein meiner Meinung nach sehr gutes Buch.
Überfall im Hafen: Im Gegensatz zu den anderen Büchern zu den Episoden der zweiten TV-Staffel kommt die Handlung des Hörspiels bzw. der TV-Folge hier schon relativ früh. Allerdings wurde sie maßgeblich erweitert. Achim Heldt ist hier ein ehemaliger Bekannter von Herrn Sauerlich und bildete einstmals mit drei anderen eine Clique. Diese gesteht Herrn Sauerlich beim Besuch bei Oma Rosalinde, dass sie vor einiger Zeit einem ehemaligen Yachtclubvorsitzenden eins auswischen wollten, indem sie während seines Aufenthalts in Duisburg sein Bootshaus in Brand steckten. Allerdings wussten sie nicht, dass sich ein 82jähriger Obdachloser drin aufhielt, der beim Brand ums Leben kam. Mit dieser Information wurden sie nun erpresst. Wie sich herausstellt, steckt Heldt selbst dahinter. Zudem findet bei Rosalindes Nachbarn ein Einbruch statt, von Django, einem der Rocker vom Hafen, verübt. Da die Geschichte außerhalb der TKKG-Stadt spielt, in einer Stadt, die nur als "Hafenstadt" in Norddeutschland bezeichnet wird (welche das wohl ist? Kleiner Tipp, es gibt Landungsbrücken), begleiten TKKG nicht Gabys Vater, sondern einen örtlichen Beamten namens Ohnesorge.
Fazit: Buch und Hörspiel erzählen dieselbe Geschichte, nur auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Während das Hörspiel die typisch Francis'sche Knackigkeit transportiert, überzeugt das Buch durch mehr Dichte und eine starke Hintergrundgeschichte. Ich kann beides wärmstens empfehlen.
Bombe an Bord (Haie an Bord): Hier kann man das Hörspiel in- und auswendig kennen, und erkennt am Buch zu Anfang praktisch nichts wieder. Da das Hörspiel in meiner Wertung aber ohnehin zu den schwächeren in der Ära zählt, spricht das wohl eher FÜR das Buch. 
Am Anfang geht es darum, dass TKKG in einem Kaufhaus einen Ladendieb stellen, von dem sich herausstellt, dass er bloß ein "Testdieb" ist und für den Laden arbeitet. Der Eigentümer testet dabei die Aufmerksamkeit der Kassiererinnen, besonders die der anwesenden Jutta Frey. Die wiederum will den Laden um 300.000 Mark erpressen, um ihrer kleinen Tochter Nicole die Zukunft zu sichern, und versteckt unter den Pralinen eine vergiftete Schachtel - diese wird allerdings von ihrer eigenen Schwiegermutter gestohlen, einer Italienerin namens Carina, die Nicole davon zu essen gibt, woraufhin diese im Krankenhaus landet. Während Jutta geständig wird, fliegt Carina nach Italien, an die Adriaküste, wo sie nicht nur als Diebin unterwegs ist, sondern vor allem Diebe ausbildet - Kinder aus Jugoslawien, die von ihren Eltern verkauft und von den Betreibern des "Lagers" nach Italien gebracht werden. TKKG kommen während ihres Urlaubs, den sie zusammen mit Tims und Gabys Mutter dort verbringen, auf die Schliche. Der Chef des Rings, Unwärth, will Beweise vernichten, indem er seine Yacht mit Dynamit in die Luft sprengen will, was den Titel erklärt. Ein Penner kommt ihm dabei auf die Schliche, woraufhin der Chef ihn loswerden will, was TKKG verhindern; diese Stelle kommt wieder sehr spät im Buch und entspricht weitgehend der Hörspielhandlung.
Fazit: Während das Hörspiel recht spannungsarm ist, erzählt das Buch eine völlig andere und wesentlich spannendere Geschichte mit herrlichem Italienfeeling, die für sich genommen schon eine zweite Vertonung wert wäre. Von den sechs Folgen als Hörspiel am schwächsten, als Buch am stärksten.
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27.07.2021 11:36
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Retro
Junghexe
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So! -> : "Abenteuer im Ferienlager" beschreibt "Hörspiel zu Buch" sehr klassisch "das", was Mihai sich hier einreden will.

Über 80% weg gelassen. Wenn ich der Logik von Mihai folge, dann hat Wolf erst das Hörspiel zippen lassen und danach das Buch ausweitend "nach" geschrieben.
Noch mal: Es war die "Macke & Würze" von Francis Inhalte wegzulassen, die ihm nicht schmeckten und nicht jene von Wolf nachträglich hinzuzufügen.
Natürlich "darf" man sich alles selbst zurecht fabrizieren, wie man möchte, doch Garantie auf Tatsache und Wahrheit gibt es dabei trotzdem nicht.
Wurde "Ferienlager" unbekannter Weise verfilmt oder als Radiospiel rausgegeben? Nicht dass ich wüsste.
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02.08.2021 13:52
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
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1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Die drei !!!
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| Zitat von Retro: | So! -> : "Abenteuer im Ferienlager" beschreibt "Hörspiel zu Buch" sehr klassisch "das", was Mihai sich hier einreden will.
Über 80% weg gelassen. Wenn ich der Logik von Mihai folge, dann hat Wolf erst das Hörspiel zippen lassen und danach das Buch ausweitend "nach" geschrieben.
Noch mal: Es war die "Macke & Würze" von Francis Inhalte wegzulassen, die ihm nicht schmeckten und nicht jene von Wolf nachträglich hinzuzufügen.
Natürlich "darf" man sich alles selbst zurecht fabrizieren, wie man möchte, doch Garantie auf Tatsache und Wahrheit gibt es dabei trotzdem nicht.
Wurde "Ferienlager" unbekannter Weise verfilmt oder als Radiospiel rausgegeben? Nicht dass ich wüsste. |
Oh, gut, ich hatte schon Angst, wir würden das Thema gar nicht mehr aufwärmen.
"Abenteuer im Ferienlager": Der Vergleich hinkt dann doch etwas. Hat erst mal eine völlig andere Struktur und Entstehungsgeschichte. Die fünf "Teilgeschichten" erschienen ursprünglich als fünf verschiedene Tramp-Bücher, und dann nochmal zusammen in besagtem Band. Da ist Francis in der Tat in seiner typischen Manier vorgegangen und hat kräftig gekürzt, sodass es nur zwei Geschichten ins Hörspiel geschafft haben. Würden die Tramp-Bücher heute erscheinen, würde man sie mit Sicherheit einfach alle fünf als Specials vertonen, so wie die Kurzgeschichten bei den drei ???. Aber davon war man zu der Zeit natürlich noch Lichtjahre entfernt.
Zu den Folgen 47 bis 52, jetzt nochmal die unmissverständliche Variante dessen, worauf ich die ganze Zeit hinauswill: Wolf ärgert sich über die Drehbücher von Lichtenfeld -> Wolf schreibt TV-Drehbücher und Bücher (möglicherweise parallel, möglicherweise hintereinanderweg, das könnte er uns nur selbst sagen) -> Francis denkt sich, "Wat willze mit den janzen Zusatzjedöns, dat brauchße allet nich in'n Hörspiel, kannze kürzen" -> Francis schreibt Hörspielskript.
Gibt es da jetzt noch Einwände?
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02.08.2021 14:28
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MihaiEftimin
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02.08.2021 14:46
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Retro
Junghexe
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02.08.2021 14:52
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MihaiEftimin
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02.08.2021 15:01
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
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2. Experte: TKKG
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02.08.2021 16:01
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City_Uhu
Gero von Pfauenstein-Ritzl
 
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Herkunft: Rhld.Pfalz
1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
3. Experte: Benjamin Blümchen
Hörspielserien:
      und 3 weitere.
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| Zitat von MihaiEftimin: | Habe mir nun auch die anderen drei Bücher nochmal gegönnt:
Spion auf der Flucht: Auch im Buch helfen TKKG ihrem Kunstlehrer "Picasso" von Beginn an, indem sie für ihn die Einkäufe erledigen. Bevor der dem geneigten Hörer bekannte Teil einsetzt, braucht allerdings Blassmüller, ein Künstlerkollege ihres Lehrers, Hilfe, da er weit draußen wohnt und von einem Schläger namens Krawutschke heimgesucht wird. TKKG fahren hin und treffen tatsächlich Krawutschke an, der sich als Blassmüller ausgibt, was TKKG durchschauen, weil sie wissen, dass Blassmüller nur Selbstportraits malt, die überall in seinem haus hängen. Nebenher spielt die eigentliche Handlung in der Firmenzentrale eines der weltgrößten Computerhersteller; Ottmar-Jürgen Rödermeyer wurde erwischt und abgelichtet, wie er Firmengeheimnisse an den Industriespion Pleff verkauft hat, und wird seither erpresst - von niemand Geringerem als Ludwig Dröselhoff. Dem versucht Rödermeyer fortan, mehrere Schläger auf den Hals zu hetzen, was misslingt, da TKKG dies verhindern. Pleff, der eine Bank überfallen hat, wird selbst von zwei Schlägertypen überfallen, hinter denen er nun her ist. Nachdem Pleff seine Beute unwiederbringlich verliert, will er weiterhin seinem Business als Industriespion nachgehen und dringt mit einem Trick in Dröselhoffs Wohnung ein. Welcher Trick das ist, weiß dann auch der geneigte Hörer bereits.
Fazit: Die Geschichte wurde hier, ähnlich wie in "Todesfracht im Jaguar", erheblich erweitert, wobei vor allem die Hintergründe der Nebenfiguren in den Vordergrund rücken, aber auch die Story um die Industriespionage. Erkenntnisgewinn ist durchaus vorhanden, und es wirkt nicht alles so "hineingefrimelt" wie bei anderen Büchern in dieser speziellen Ära. Ist das Hörspiel eher Mittelmaß, so entstand hier auf Grundlage der Geschichte für die TV-Episode ein meiner Meinung nach sehr gutes Buch.
Überfall im Hafen: Im Gegensatz zu den anderen Büchern zu den Episoden der zweiten TV-Staffel kommt die Handlung des Hörspiels bzw. der TV-Folge hier schon relativ früh. Allerdings wurde sie maßgeblich erweitert. Achim Heldt ist hier ein ehemaliger Bekannter von Herrn Sauerlich und bildete einstmals mit drei anderen eine Clique. Diese gesteht Herrn Sauerlich beim Besuch bei Oma Rosalinde, dass sie vor einiger Zeit einem ehemaligen Yachtclubvorsitzenden eins auswischen wollten, indem sie während seines Aufenthalts in Duisburg sein Bootshaus in Brand steckten. Allerdings wussten sie nicht, dass sich ein 82jähriger Obdachloser drin aufhielt, der beim Brand ums Leben kam. Mit dieser Information wurden sie nun erpresst. Wie sich herausstellt, steckt Heldt selbst dahinter. Zudem findet bei Rosalindes Nachbarn ein Einbruch statt, von Django, einem der Rocker vom Hafen, verübt. Da die Geschichte außerhalb der TKKG-Stadt spielt, in einer Stadt, die nur als "Hafenstadt" in Norddeutschland bezeichnet wird (welche das wohl ist? Kleiner Tipp, es gibt Landungsbrücken), begleiten TKKG nicht Gabys Vater, sondern einen örtlichen Beamten namens Ohnesorge.
Fazit: Buch und Hörspiel erzählen dieselbe Geschichte, nur auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Während das Hörspiel die typisch Francis'sche Knackigkeit transportiert, überzeugt das Buch durch mehr Dichte und eine starke Hintergrundgeschichte. Ich kann beides wärmstens empfehlen.
Bombe an Bord (Haie an Bord): Hier kann man das Hörspiel in- und auswendig kennen, und erkennt am Buch zu Anfang praktisch nichts wieder. Da das Hörspiel in meiner Wertung aber ohnehin zu den schwächeren in der Ära zählt, spricht das wohl eher FÜR das Buch.
Am Anfang geht es darum, dass TKKG in einem Kaufhaus einen Ladendieb stellen, von dem sich herausstellt, dass er bloß ein "Testdieb" ist und für den Laden arbeitet. Der Eigentümer testet dabei die Aufmerksamkeit der Kassiererinnen, besonders die der anwesenden Jutta Frey. Die wiederum will den Laden um 300.000 Mark erpressen, um ihrer kleinen Tochter Nicole die Zukunft zu sichern, und versteckt unter den Pralinen eine vergiftete Schachtel - diese wird allerdings von ihrer eigenen Schwiegermutter gestohlen, einer Italienerin namens Carina, die Nicole davon zu essen gibt, woraufhin diese im Krankenhaus landet. Während Jutta geständig wird, fliegt Carina nach Italien, an die Adriaküste, wo sie nicht nur als Diebin unterwegs ist, sondern vor allem Diebe ausbildet - Kinder aus Jugoslawien, die von ihren Eltern verkauft und von den Betreibern des "Lagers" nach Italien gebracht werden. TKKG kommen während ihres Urlaubs, den sie zusammen mit Tims und Gabys Mutter dort verbringen, auf die Schliche. Der Chef des Rings, Unwärth, will Beweise vernichten, indem er seine Yacht mit Dynamit in die Luft sprengen will, was den Titel erklärt. Ein Penner kommt ihm dabei auf die Schliche, woraufhin der Chef ihn loswerden will, was TKKG verhindern; diese Stelle kommt wieder sehr spät im Buch und entspricht weitgehend der Hörspielhandlung.
Fazit: Während das Hörspiel recht spannungsarm ist, erzählt das Buch eine völlig andere und wesentlich spannendere Geschichte mit herrlichem Italienfeeling, die für sich genommen schon eine zweite Vertonung wert wäre. Von den sechs Folgen als Hörspiel am schwächsten, als Buch am stärksten. |
Sehr gut, MihaiEftimin !
Gefällt mir, gerade bei Überfall im Hafen und Bombe an Bord (Haie an Bord) sind die Bücher
Highlights der Reihe.
Das Ganze hast Du auch für Gangster auf der Gartenparty vergleichsweise auf Lager, hoffe ich ?
Das schwächste, wenn auch nicht "schwache" Buch der TV Folgen Vorlagen ist wohl Bestien in der Finsternis ?
__________________ "Mach es Dir einfach, okay? Was ist 1 plus 1?"
"Wurzel aus 4, wieso ?!"
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02.08.2021 17:14
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02.08.2021 17:21
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