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071 - Stimme aus der Unterwelt
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
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1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
Hörspielserien:
  
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Mit "Stimme aus der Unterwelt" präsentiert Stefan Wolf ein großes Highlight der TKKG-Hörspielserie. Die Nr. 71 bietet einfach eine gelungene Mischung aus den typischen TKKG-Ingredienzien: interessanter Plot, Spannung, Humor, gelungene Figurenzeichnung und eine pfiffige Auflösung. Dazu gesellt sich der günstige Umstand, dass "Kommissar Zufall" sich angenehm zurückhält. Natürlich ist er nicht ganz verschwunden. Das Grundthema (Rache) der Folge war seinerzeit innerhalb der Serie noch relativ unbenutzt. Dies war nach immerhin 70 Hörspielfolgen keine Selbstverständlichkeit. Auch ungewöhnlich für die TKKG-Serie ist, dass ein wahrlicher Unsympath zu den "Guten" gehört, und sogar das Opfer ist. Auch dieser Aspekt gehört zu den vielen Dingen, die mir in der Folge gefallen. Da ich das Buch vor etwa 15 Jahren gelesen habe, weiß ich, dass sich H. G. Francis stark an die Buchvorlage gehalten hat. Natürlich fehlen die Gangsterdialoge, ein Qualitätsmerkmal von den meisten der ersten ca. 85 Hörspielfolgen. Das Cover zeigt eine spannende Szene aus der Hörspielhandlung.
Das Sprecherensemble ist hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig in ihren Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Karl-Walter Diess als "Oheim" Holmann und Lutz Mackensy als Grobalsky am besten gefallen. In der Hörspielhülle fehlen die Sprecher der Rollen Gastwirt, Tanja und Kommissar Wondrascheck. Günter König weiß als Erzähler wieder zu gefallen.
Die Zwischenmusiken sind in Ordnung. Aber das ging schon oft besser. Geräusche und Effekte sind hingegen erstklassig.
Mein Fazit:
Bei dieser Folge handelt es sich um ein Highlight der TKKG-Serie. Das Hörspiel macht von Anfang bis Ende Spaß. Ein "must have" für jeden TKKG-Fan.
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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30.04.2021 21:41
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City_Uhu
Gero von Pfauenstein-Ritzl
 
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9P
Ich habe die Folge nach längerer Abstinenz nun mal wieder zweimal gehört, auch um den Vergleich mit dem Buch zu haben, siehe den 'Lese welches Genre' Beitrag von mir bei uns hier.
K.W. Diess, Marianne Kehlau und Lutz Mackensy spielen sich den Arsch ab, herrlich !
Mein Lieblingssatz, als TKKG mit Verspätung beim eh schon schlecht gelaunten Oheim aufschlagen:
"Was ist denn los da draußen ?! Ist Dein Gesangverein da, Pauline ?!"
Diess hat hier außerhalb von Masters of the Universe wohl meine favorisierte Rolle bei Europa.
Das Buch lässt sich fand ich gut, ja nahezu perfekt kürzen, ohne zu kurz zu wirken, wenn es hinten als Hörspiel am Ende des Tages wieder heraus kommt.
Baldur Flappe und sein Grab sind dann das I-Tüpfelchen, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen, wie Ihr mögt.
__________________ "Mach es Dir einfach, okay? Was ist 1 plus 1?"
"Wurzel aus 4, wieso ?!"
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09.11.2021 12:21
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City_Uhu
Gero von Pfauenstein-Ritzl
 
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Heinrich Grobalskys verstorbene Freundin hieß übrigens Veronika, das erfährt man im Buch.
Claudia Kleiner als Tanja Reuther, Andreas Holmans Freundin, wirkt etwas abgelesen, aber andererseits auch angemessen besorgt und noch nicht in heller Panik, was vielleicht auch nicht angebracht gewesen wäre, da Holmann der Jüngere ja noch nicht ewig verschwunden war.
Ich meine jetzt auch, sie womöglich wiedererkannt zu haben. Seit Jahren suche ich die Stimme einer Frau, im Grund genommen eine Mini Nebenrolle, die zum Fenster raus schreit "Dämliches Zirkuspack !" in der Scotland Yard Folge 17, 'Reis für Manila'.
Im Buch erwischt Tim den die Pistole zu ziehen versuchenden Grobalsky mit einem Karatetritt seitlich am Kopf, wobei dieser gegen die Hauswand stürzt und sich das Schlüsselbein bricht. Danach kommt er zu sich und steht Tim Rede und Antwort, die Schmerzen sollten dafür wohl etwas zu groß sein.
Im HSP Finale vermutet Grobalsky nur lapidar, sein Arm sei gebrochen.
Rainer Schmitt klingt für den beschriebenen, gemütlichen, trägen Inspektor Wondraschek zu zackig und frisch, zu jung, auch wenn er nur drei, vier Sätze hat zum Schluß.
Schön, mal wieder frisch den Vergleich Buch / Hörspiel zu haben, fand ich. Gelungene Mischung bleibt es allemal, die 9P stehen für beide Exemplare weiter bei mir.
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10.11.2021 18:19
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12.11.2021 14:39
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Klara_Fall
Ökohexe

Dabei seit: 10.11.2023
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Ich mag diese Folge sehr.
- das "Oheim", mit dem Klößchen seine Freunde so zur Weißglut bringt
- besagten alten, grantelnden "Oheim" und die so resolute Pauline, die ihm Paroli bietet
- wie Tim den Oheim so ein bisschen in "der kleine Lord"-Manier erzieht, bspw. in dem er sich erlaubt, Pauline einen völlig kostenfreien Waldblumenstrauß zu bringen... grandiose Erziehungsmethode
- und wie man spürt, dass dieser alte Motzkopp vor Tim deshalb auch Respekt hat - da erinnert er mich an eine gealterte, männliche Ausgabe der Miranda Priestley aus "Der Teufel trägt Prada", die ja auch fast nie ihre hochmütige Maske fallen lässt
- den "Andi" finde ich auch sehr sympathisch - bei ihm und auch beim "Oheim" finde ich es (wurde hier auch schon gesagt) schade, dass er nicht später nochmal in Erscheinung tritt
- ach ja, ein Kriminalfall ist ja auch noch in der Folge ... dieser ist soweit sogar schlüssig und gut inszeniert. Und doch spielt er wirklich für mich nur die zweite Geige
- würde sich für mich auch für ein Kammerspiel eignen ... die wenigen Szenen, die nicht bei Sigi spielen, müssten etwas angepasst werden ... würde es jedoch gerne auch auf der Bühne sehen
9 von 10 Punkten
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13.02.2024 15:35
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Stimme aus der Unterwelt (071)
Der Titel erinnert irgendwie an einen Mix an „Stimmen aus dem Nichts“ und „Botschaft aus der Unterwelt“, der Klappentext legt dann aber eine andere Geschichte offen. Auf eine Fahrt nach Österreich habe ich nicht unbedingt viel Lust, aber das mit den Morddrohungen könnte spannend werden. Das Cover ist allerdings ziemlich hässlich. Die Farben beißen sich total und das Motiv wirkt auch sehr gewollt mit der Person, die telefoniert, und der Person, die direkt daneben sitzt und gefesselt ist.
Am Anfang wird gleich mal eine Blinde bezichtigt, ihre Behinderung nur zu spielen. Das ist total unangemessen und ich finde es auch echt scheiße, dass sich das auch noch als wahr herausstellt und man somit DAS ableistische Stereotyp schlechthin bedient. Dass der Gasthof, den TKKG ansteuern, „Traube“ heißt, mag ich aber. @Bärbel, das erinnert mich sofort an „Mord mit Aussicht“. Dass die Freundin von Klößchens Onkel sich erstmal mit der schönen Gaby vergleicht, ist leicht weird - aber witzig.
Der Onkel selbst ist leicht unangenehm, aber er hat auf jeden Fall Charakter. Auch wenn sein Fatshaming in mehr als einer Hinsicht problematisch ist. Der Drohanruf ist richtig cool, ich mag, wie der Anrufer sofort zum Punkt kommt und dabei genauso klingt, wie man sich einen rachsüchtigen Kerl vorstellt. Wie sie den Typen im Graben finden, ist echt witzig. Sowohl wie der Typ sich meldet, als auch, wie die Taschenlampe angeschaltet wird. Wie Tim den falschen Mann übertölpelt, ist auch ganz spannend.
Lutz Mackensy als Verbrecher gefällt mir auch gut. Das Motiv für seine Taten ist mir aber ein bisschen zu konstruiert. Gab es da wirklich keinen anderen Arzt, der die Frau hätte retten können? Wie sie Andreas aus der Gefangenschaft befreien, ist irgendwie sehr einfach, aber ganz unterhaltsam. Dass Tim den Verbrecher allein stellen will, ist dafür etwas nervig. Warum nimmt er seine Freund*innen nicht mit? Dafür ist das Ende diesmal nicht so abrupt wie in anderen Folgen.
Fazit: 6 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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06.10.2025 17:39
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