Ich muss mal eben einen allgemeinen Podcast-Rant loswerden:
Mir geht dieses Sommer-ge-Pause auf den Keks

Klar, ich kann schon verstehen, dass man sich mal eine Auszeit gönnen möchte... aber irgendwie auch nicht

Sicher macht man da etwas arbeitsaufwändiges (bei einem Podcast mehr beim anderen weniger) und man hat auch nicht immer die Zeit (Arbeit etc.)... aber irgendwie denke ich immer, dass man es vielleicht besser regelmäßig durchziehen könnte und dann eventuell nur alle drei Wochen eine Folge veröffentlicht, sowas um den Dreh. Und dann auch nicht um Weihnachten herum 25 Spezialfolgen macht. Angenommen, man nimmt an einem Wochenende drei Folgen auf, dann hätte man für 9 Wochen bzw. über zwei Monate Ruhe. Wo ist das Problem? Oder man macht gar nur alle vier Wochen einen, dafür aber zuverlässig.
Sicher mag das ein bisschen selbstsüchtig klingen, aber bei den Sommerpausen denke ich immer: Och nee, nicht schon wieder, was soll denn das?

Alle gleichzeitig weg, kaum neues Material, bläh. Liegen die alle mit dem Hintern in der Sonne und unsereins hat nichts mehr zum Hören. Unverschämt
Okay, aber Spaß beiseite: Ich "verstehe" Sommerpause echt nicht. Käme gar nicht auf die Idee.
Zweites Thema: Ich bin ja durch einige Hörspielpodcasts überhaupt erst auf Podcasts allgemein aufmerksam geworden. Dementsprechend bin ich sofort mit diesen und ihren Mustern eingestiegen. Wo Podcasts eigentlich herkommen, habe ich jetzt erst so richtig geschnallt, als ich mal ein paar der bekannten, gut laufenden "Laberpodcasts" gehört habe. Dort geht es ja im Prinzip um nichts und die Beteiligten hören sich einfach nur gerne reden und werden auch von anderen genau dafür gefeiert. Jetzt habe ich mich lange darüber gewundert, warum bei manchen Podcasts Hörspielfolgen quasi nur als Brennstoff für selbstdarstellerische Gespräche dienen. Die Zeiten sind dann wohl vorbei
Umso mehr lobe ich mir Podcasts, in denen wirklich eine Beschäftigung mit den Hörspielen oder den Serien an sich stattfindet und wo man den Leuten ein echtes Interesse abnimmt. Dort gibt es dann auch teils echten Erkenntnisgewinn. (Siehe die kürzlich thematisierte Recherche über die Millionenstadt bei TKKG

)
Natürlich dürfen sich Podcaster gerne persönlich einbringen, aber wenn die Serie nur noch ein Vorwand ist, verliere ich schnell das Interesse.