Es gibt in der drei ??? Serie ab und zu Folgen, in denen sich am Ende herausstellt, dass der Auftraggeber der Täter ist bzw. war. Was haltet ihr von solchen Geschichten? Mich beschleicht da manchmal das Gefühl, dass der Autor zu faul war, sich einen besseren bzw. sinnvolleren Schluß einfallen zu lassen. Aber evtl. gefällt ja dem ein oder anderen ein solch ungewöhnlicher Schluß. Solche Geschichten gab es glaube ich nicht in den Serien TKKG und Fünf Freunde.
In diesem Thread können wir darüber diskutieren.
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
Allgemein ist das eine ordentliche Idee, die bei Detektivgeschichten häufiger vorkommt, schon bei Sherlock Holmes beispielsweise. Allerdings kam sie bei DDF zeitweise sehr gehäuft und uninspiriert vor. Genauso wie Bilderdiebstähle an sich vollkommen in Ordnung sind, aber durch zu schablonenhafte Verwendung an Reiz verlieren.
Richtig schlimm ist es, wenn der verbrecherische Auftraggeber nichtmal einen guten Grund hat, überhaupt Detektive zu beauftragen
Ich kenne nicht so viele ???-Folgen, aber generell gefallen mir solche "Schleifen"-Geschichten nicht. Ich bin am Ende Täter-technisch genau da, wo ich auch am Anfang der Folge war. Mein erster Gedanke nach solchen Folgen ist dann - ähnlich wie bei Folgen, in denen es schlussendlich dann doch keinen Fall gab: Enttäuschung, da ich Zeit und Aufmerksamkeit auf dieses Hörspiel verschwendet habe.
Ich erwarte/erhoffe mir von Jugendkrimifolgen immer das lineare Dreigestirn Ermittlung / (zunächst unbekannter) Täter / Verhaftung. Dann ist für mich die Geschichte rund (am besten ohne, dass die Detektive Opfer oder Verdächtige sind). Wenn der Auftraggeber der Verbrecher ist, geht mir das zu sehr in Richtung Psycho-Spielchen, und dann bin ich raus aus der Folge. Und wenn es zu oft vorkommt, auch aus der Serie.
Ich finde, bei solchen Geschichten kommt es auf die genauen Umstände an: Eignet sich der:die Auftraggeber:in als Täter:in? Macht es Sinn, dass er:sie die Detektive beauftragt? Funktioniert die Story dadurch immer noch? Ist es unvorhersehbar? Wie wird es am Ende aufgelöst? Und, natürlich, ist das bei jeder zweiten Folge so?
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Naja, das kann ich nicht verallgemeinert sagen, das kommt natürlich auf die Geschichte an. Ist sie gut, passt es, ist die Auflösung dadurch super mies, passt es eben nicht
__________________ Dominik
"Eigentlich sind alle Tage wundervoll. Bis auf die, die nicht ganz so wundervoll sind. Aber die sind auch wundervoll." - Benjamin Blümchen