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221 - Manuskript des Satans
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Nein. Einfach nein. Nach der Teufelsklippe das nächste Beispiel, wie man ein Buch NICHT kürzt. Das Hörspiel wird einzig und allein durch Jürgen Thormann und seine witzigen Kommentare über der Totalausfall-Wertung gehalten. Alles andere ist Langeweile pur. Die Story ist völlig uninteressant, die Nachforschungen bei Konkurrenten sind nicht vorhanden, Bancrofts Vorliebe für Bob ist auch entfernt worden, man wartet die ganze Folge über wirklich nur darauf, dass es endlich vorbei ist und der Kram aufgelöst wird, wirklich zu keinem Zeitpunkt kann man hier irgendeine Form von Interesse beim Hörer erwecken. Das Manuskript dient nur als Aufhänger und hätte durch jedes andere Schriftstück ersetzt werden können. Verdächtige gibt es noch weniger als in der Buchvorlage und somit kann man sich das Raten noch mehr sparen.
Und wie fällt das aus, worauf man nach der Buchlektüre am Gespanntesten war?
Bescheiden. Sehr bescheiden. Aber Minninger wird dafür sicherlich die typische Zielgruppen-Ausrede parat haben. Der „Höllenlärm“ ist so höllisch, dass es für die Sprecher kein Problem ist, sich trotzdem ganz normal miteinander zu unterhalten.
Nichts erwartet und nichts bekommen. Die 3 Freundschaftspunkte sind für Thormann, der auch bei seinem 16. und hoffentlich nicht letzten Einsatz innerhalb der regulären Serie mehr Spielfreude versprüht als die Hauptsprecher in den letzten 40 Folgen zusammen und dessen Performance auch so ziemlich der einzige Grund ist, warum man sich an diese Folge in ein paar Monaten noch erinnern könnte. Alles andere ist nicht der Rede wert, auch wenn es leider Gottes unglaublich vieler Worte in dieser Geschichte bedarf, bis man sich die Auflösung irgendwie zusammengegoogelt hat. Viel Dialog, viel Blabla zwischen Oli, Jens und Andreas und ein bisschen … na ja, so was wie „Action“. Also das, was man heutzutage darunter versteht. Hätte man problemlos auf 30 Minuten runterkürzen können. Am besten sind diese Telefonate, bei der man nur die eine Seite hört, die dann alles wiederholt, was der andere wohl sagt - denkt man nicht mal darüber nach, wie das logischerweise dann ablaufen müsste?
„Das Haus stammt von meiner verstorbenen Frau.“
„Und das Haus stammte von ihrer verstorbenen Frau?“
Wie prognostiziert eine sehr großzügige 4- (3/10). Manchmal bin ich soo müde…
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03.03.2023 11:11
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03.03.2023 12:46
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Schulzi
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 12.12.2021
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Spiel-Beiträge: 0
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03.03.2023 13:28
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
Dabei seit: 26.10.2021
Beiträge: 5.409
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Herkunft: Rheinland-Pfalz
1. Experte: Die drei ???
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Uff, uff, uff.
Also vorweg möchte ich mal schieben: Ich kenne das Buch NICHT, habe aber beim RRF einige Eindrücke bekommen.
Insgesamt ist das Ding schon hörbar, aber von Glanzleistungen wie unsichtbarer Passagier (189) oder im Reich des Ungheuer (195) ist Buchna hier sehr weit entfernt. Punktemäßig muss ich die Schwingen dringend runterholen.
Während der Folge bin ich übrigens auch weggepennt, der Spannungsbogen der Folge lässt sich leider als mangelhaft ansehen.
Was macht denn die Folge so falsch: Nun, da wäre erstmal wieder Minningers Kürzungsversuche. Hier ist das echt ne Katastrophe, und das war bei Buchna mehrfach der Fall. Erstmal wird in Bancrofts Villa die Ankunft komplett anders erzählt. Die Aktion mit der klassischen Musik fehlt komplett und der Butler ist mit oben. Und überhaupt: Der Butler möchte nicht mal den Grund des Besuches oder die Namen wissen?! Was ist das denn für ein Butler?
Dann kommt von Bancroft kein richtiges Hallo, sondern nach einem Satz ein "Was bedeuten eigentlich die drei ???", dass das völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist fällt sogar Fröhlich auf. Das klingt ehrlich gesagt wie ein Fehlschnitt.
Generell ist das Machwerk Langeweile gepaart mit Thormann. Wsl. hat man ihn nur deshalb besetzt, weil er A die ganze Folge trägt und B wohl somit der letzte Einsatz als Professor möglich war. Für seine letzte Folge klang er natürlich gut, allerdings fand ich, dass er bei "im Grab der Maya" durchaus oft stärker klang (das kann aber auch der Figur geschuldet sein), nach insgesamt 16 Folgen und über 35 Jahren Einsatz geht somit auch eine Ära zu Ende. Das Ende könnte aber auch mit seiner Beinverletzung zusammenhängen, nach der er vor kurzem sogar im Rollstuhl sitzen musste.
Danke Herr Thormann, dass Sie die drei ??? auch maßgeblich mitgeprägt haben: Ich wünsche Ihnen alles Gute:
Der Rest der Gastsprecher:innen war i.O., auch wenn klar war, dass es jmd. aus dem Haus sein musste, habe ich irgendwie mehr an Bancroft selbst gedacht.
Fazit: Insgesamt besser als erwartet, aber langweilig, und der Täter wird auf dem Silbertablet serviert. Die Erwähnung vom Täter erfolgt auch nur deshalb, damit man ihn NICHT wieder vergisst. Was ist eigentlich mit seiner Frau? Nun denn, Fragen über Fragen, ich hoffe der nächste Buchna wird besser.
6(+)/10 P.
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03.03.2023 17:24
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03.03.2023 17:24
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MewMew
Fischstäbchen mit Vanillesoße!!
 
Dabei seit: 10.08.2010
Beiträge: 4.687
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Herkunft: Rostock
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Puh, also ich bin mir bei dieser Folge wirklich nicht schlüssig, wie ich sie bewerten soll. Ich kenne das Buch nicht und weiß nicht, was da gekürzt wurde. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Geschichte so belanglos fortbewegt.
Die Geschichte bietet eigentlich schöne Ansätze, die aber allesamt nicht genutzt werden. Fangen wir mit dem lauten Geräusch von dem Teufel an. Ich bin froh, dass es nicht so "ins Ohr" geht, wie der Wecker oder der tanzende Teufel, aber im Grunde hab ich nicht verstanden, was da getönt ist. Es wirkte nicht bedrohlich. Dann die Sache mit den Manuskript des Satans. Jo, es wurde erwähnt und das war es auch schon. Ich hätte mir mehr Story dazu gewünscht.
Generell muss ich aber sagen, dass die Rolle vom Professor weder kautzig, noch seltsam war. Er war wirklich nervig. Schade, dass Jürgen Thormann mit so einer Rolle abtritt. Die ganze Einführung und die Interaktion zwischen ihm und den Detektiven ist so aus der Luft gegriffen und unnötig. Dabei ist der Schauplatz des Hauses eigentlich gut gewählt. Dann wäre da noch die Szene mit Tante Mathilda, die so "weird" wirkt, dass man denken könnte, es wäre ein Traum.
Am Ende lösen nicht einmal die Detektive den Fall und das Ende ist so mit dem Holzhammer zusammen gebastelt, dass ich wirklich froh war, dass es vorbei war. Ich hatte beim Hören einfach mehr Fragezeichen im Kopf als auf der Visitenkarte stehen und kann mir nicht vorstellen, dass diese Geschichte so viel Potenzial hin geschmissen hat, um im Grunde nichts relevantes zu erzählen. Die Sprecher waren aber gewohnt gut, nur das Storytelling und das Sound-Design waren mehr als fragwürdig.
Am Ende gebe ich der Folge 4/10 Punkte, da ich Potenzial sehe und es vielleicht eine der Folgen ist, die ich in 5 Jahren ganz gerne mal höre, weil sie so unaufgeregt ist. Die Zeit wird es zeigen. Momentan ist die Punktzahl aber schon hoch gegriffen.
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05.03.2023 16:46
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05.03.2023 16:47
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Die drei Fragezeichen - Manuskript des Satans (221)
Der Titel spricht mich sehr an, allerdings erfüllt der Klappentext nicht ganz meine Erwartungen und das Cover … ist ein Witz. Jedenfalls will ich hoffen, dass das Cover als Witz gedacht ist, denn es ist absolut grauenvoll. Zusammengewürfelte Elemente, lahme Effekte und eine Farbkombination, bei der sich einem der Magen umdreht. Gab es jemals ein so grauenvolles Cover?
Der Anfang gefällt mir eigentlich gut. Es wird zwar ein bisschen viel geredet und das, was gesagt wird, hätte man auch anschaulich inszenieren können, aber die Geschehnisse sind interessant und die Villa des alten Professors wird schön gezeichnet, sodass nicht die schlechteste Atmosphäre aufkommt. Den Höllenkrach finde ich allerdings weder besonders laut noch gruselig und er ist ja auch direkt wieder vorbei.
Danach schleppt es sich leider irgendwie. Richtige Spannung will nicht aufkommen und der Fall wirkt schon nach kurzer Zeit nicht mehr mysteriös oder gruselig. Das Manuskript des Satans ist auch überhaupt nicht mehr wichtig, was ich sehr schade finde, denn gerade dieses Manuskript hat mein Interesse für die Folge geweckt. Warum hat man da nicht mehr draus gemacht?
Die Auflösung wirkt für mich ehrlich gesagt gleichzeitig an den Haaren herbeigezogen und vorhersehbar - und das ist definitiv keine gute Kombi. Das Finale ist auch sehr überstürzt, obwohl man eigentlich die ganze Zeit über will, dass die Folge zu Ende ist. Bei dem Gelaber in der Villa habe ich sogar kurz überlegt, vorzuspulen, und das kommt doch eher selten vor.
Alles in allem eine herbe Enttäuschung. Man soll eine Geschichte ja nicht nach ihrem Cover beurteilen, aber hier spiegelt das Cover leider exakt die Qualität des Hörspiels wieder. Einzig die Spielfreude von Jürgen Thormann und den drei Detektiven gefällt mir. Aber dafür gibt es keine Extrapunkte. Auch nicht für Thormanns letzten Streich.
Fazit: 1 von 10 Punkten
@Mangobanane
Das Telefonat zwischen Justus und Bancroft über die Villa hat mich auch sehr irritiert. Bei ein, zwei Sätzen kann man vielleicht so nachfragen, aber doch nicht das ganze Gespräch über…
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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08.03.2023 15:19
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