Ein irreführender Titel. Denn
Ein ungewöhnlicher Beginn: Frau Theobald allein im Direktionsbüro. Dann dieser seltsame Anruf, der gar nicht dazu passt, dass es später ausdrücklich heißt, dass sie nicht benachrichtigt werden soll.
Frau Roberts soll in der 5b eine Vertretungsstunde geben. Warum sagt sie der Direktorin extra Bescheid? Und seid wann haben die Klassen Buchstaben?
Die anderen wollen Lea unbedingt mit Carlotta bekanntmachen? Lernt man sich nicht ohnehin kennen, wenn man in einer Klasse ist? Manchmal wirkt es direkt albern, wie zwanghaft versucht wird, Carlotta zu erwähnen.
Die erste Hälfte der Folge zieht sich etwas, dann ist Lea weg und die eigentliche Geschichte beginnt.
Erst nach zwei Unterrichtsstunden lässt Frau Roberts suchen? Würde man nicht, auch ganz ohne Vorgeschichte, schon nach zehn bis fünfzehn Minuten ein Mädchen losschicken, um im Zimmer und den Waschräumen, bei den Toiletten nachzusehen, oder auch die Hausmutter zu verständigen?
Und dann diese seltsame Nachricht, Lea muss kurzfristig einer Verwandten helfen, sollte Frau Roberts da nicht stutzig werden, gerade mit diesen seltsamen Anrufen im Vorfeld?
Ellis Rolle finde ich sehr schwierig. Es würde zu ihr passen, aus einem Impuls heraus spontan Lea zu unterstützen. Aber
Ein bisschen Tropfstein-Bewunderung zwischendurch, dann wird es spannend, wie lange die Zwillinge wohl festsitzen werden, aber Ellis Gürtel bringt schnell die Rettung. Ganz schön stabil das Ding.
Ein rührseliger Schluss, Lea nimmt alle Schuld auf sich und wird endlich von ihren Eltern Zuhause aufgenommen.
Ich finde die Folge sehr spannend und den Schluss überraschend, wenn auch, wie oben beschrieben, für mich nicht alles stimmig ist.