Diese Folge hat die wirklich hohe Durchschnittsbewertung definitiv verdient. Diese gruselige, weihnachtliche Atmosphäre
Beim Anfang habe ich das noch nicht richtig verstanden, dass es eine Hinrichtung sein soll. Hat aber schonmal sehr neugierig gemacht.
Die Szene im ersten Teil der Geschichte hatte schon eine richtig unangenehme Atmosphäre (im positivem Sinne). War mir am Anfang auch noch unsicher, wer hier der Böse sein soll, hat sich dann aber ja relativ schnell erklärt.
Dann kam die Spiegelszene. Es gibt so viele mystische und gruselige Geschichten zum Spiegel, weswegen das schon ziemlch gruselig für mich war.
Nachdem dann der Mord geschah und der Fremde kam, bestand die Folge fast nur aus einem Dialog, der aber einfach sogut umgesetzt wurde. Genau solche Folgen finde ich oft am besten, wenn es denn richtig umgesetzt wird. Für mich, war der Fremde allerdings nicht der Teufel direkt, sondern etwas was in Markheims Kopf ist, sozusagen schon der Teufel, der einem Schlechtes einflüstert, aber was aus ihm selbst kommt, hoffe man versteht, was ich meine.
Dass er das Dienstmädchen nicht getötet hat, hat mich tatsächlich überrascht, finde aber das das für die Geschichte genau richtig ist. Das passt einfach sehr gut mit dem eigentlichen Wesen Markheims und zeigt seine (zu späte) Einsicht.
10 von 10 Punkten