Den Titel finde ich okay und das Cover ist vom Motiv her eigentlich schön, nur die Ausgestaltung sagt mir nicht so zu. Der Klappentext macht große Lust auf die Folge. Den Anfang finde ich atmosphärisch sehr stark mit der nebeligen Winternacht, dem unfreundlichen Geigenbauer und dem mitangehörten Streit.
Auch was danach passiert, gefällt mir gut. Der besessene Tobias Guarnerius und die Geige mit der Seele erzeugen durchaus Grusel und die Wirkung der Geigenmusik auf die Leute erinnert mich ein bisschen an die Folge „Musik des Teufels“ von den drei Fragezeichen. Nur dass wir hier tatsächlich eine übernatürliche Ursache haben.
Das Ende mit Tobias Guarnerius‘ Tod, der kaputten Geige und der ausfahrenden Seele finde ich auch schön unheimlich. Alles in allem eine tolle Folge. Aber wie findet ihr es eigentlich, dass man mit dem Namen des Hauptcharakters direkt auf Giuseppe Guarneri, den Kollegen von Antonio Stradivari, anspielt?
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.