Gerade der Anfang und der Schluss machen ganz viel Spaß "gruseltechnisch". Die Geschichte beginnt damit, dass ein Schulinspektor sich auf den Weg in ein abgelegenes Dorf macht um die hiesige Schule in Augenschein zu nehmen.
Auf dem nebligen Weg dorthin bei beginnender Dämmerung macht er eine Begegnung mit einem kleinen Jungen und einer unheimlichen Gestalt, die beide wortlos an Ihn vorbeigehen.
Nachdem die Hauptfigur dann sein Ziel erreicht hat und in einer Pension Quartier bezieht, flacht die Geschichte ein wenig ab und bis auf einen unheimlichen Schatten, den er erblickt plätschert die Geschichte ein wenig vor sich hin.
Ich will nicht sagen, dass ich mich gelangweilt hätte, aber viele Dialoge (allen voran mit seinem alten Schulfreund) sind mir vorgekommen wie Lückenfüller um die Geschichte ein wenig zu strecken.
Wobei das Hörspiel nur eine Länge von knapp einer Stunde hat. Für Gruselkabinett Verhältnisse ist das ja nicht sooo lange, trotzdem kam mir die Geschichte insgesamt länger vor.
Zum Schluss wird es dann wieder sehr unheimlich und ich bin absolut gestern mit ner Gänsehaut ins Bett gegangen. Das hatte ich das letzte Mal beim "schreienden Schädel", wo sich mir auch die Nackenhaare aufgestellt haben.
Was mir auch noch aufgefallen ist, die Story erinnert mehr an eine Krimi-Geschichte, wo am Ende dann die wahren Geschehnisse ans Licht kommen.
Auf jeden Fall ist Nummer 113 gelungen und ich vergebe eine 2+
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"Das Leben ist eine Ansammlung von kleinen Geschichten um eine große Geschichte daraus zu machen und beim zurückblicken verdammt noch mal kriegen wir das Grinsen nicht mehr aus der Fresse. Das ist so der Plan.