Bislang glaubten Antons Eltern nicht an Vampire, doch nun sind die Fotos vom letzten Samstag fertig – und Anna ist nicht drauf, wohl aber das Buch, das sie festhielt.
Rüdiger kommt zu Besuch und erzählt, dass Anna krank ist, sie hat das Blitzlicht nicht vertragen. Dann geht erstmal auf zum Lauschen: Antons Eltern sind bei der Hausärztin eingeladen und besprechen neben Urlaubsplänen auch Antons Freunde: „Blass, tragen immer schwarze Umhänge und wir haben sie noch nie bei Tageslicht gesehen…“ „Die typischen Stadtkinder“
Anschließend stattet Anton Anna einen Krankenbesuch ab – vorher kann man den Friedhofswärter Geiermeier und seinen neuen Gehilfen Schnuppermaul hören, erstmals überhaupt: Nicht nur der kleine Vampir, sondern die ganze Familie ist in Gefahr, denn der verwilderte Teil des Friedhofs soll in einen Park verwandelt werden.
Es ist Montag Morgen, die Ärztin kann die Sorge von Antons Eltern nicht nachvollziehen, und Anton gelingt es, Augentropfen verschrieben zu bekommen. Eigentlich leichtsinnig, das an Anna weiterzugeben, wer weiß schon, was ein Menschenmedikament bei Vampiren anrichten kann… Auf jeden Fall kann man sich damit super gegen einen bluthungrigen Lumpi wehren.

Und tatsächlich geht das Experiment gut, Anna wird gesund.
Später kommt der kleine Vampir vorbei: Anton soll den Vampiren helfen und sich tagsüber auf dem Friedhof umsehen. Rüdiger ist ungewohnt kleinlaut. Und schon wieder Dreililien-Musik.
Weiter geht die Woche, es ist Dienstag: Antons Blut ist völlig in Ordnung, aber er soll zum Psychologen. Schon morgen Nachmittag ist der erste Termin.
Vorher strolcht Anton noch über Baustelle auf dem Friedhof und kann gerade rechtzeitig das Einstiegsloch zur Gruft verstopfen, bevor der Friedhofswärter ihn ertappt: „Ich suche gar nichts, ich spiele nur.“
Die Vampire haben Umzugspläne, es ist nicht der erste Umzug – aber waren in der ersten Folge nicht die Grabsteine auf dem Friedhof?
Egal, schon ist Mittwoch, spiegelglatte Straßen, aber der Bus fährt und so kommt Anton zu seinem Termin. Der Psychologe hat ein Programm entwickelt, um die „Sonnenphobie“ bei Vampiren zu therapieren. Ich würde es ja nicht gerade eine Phobie nennen, wenn man vor etwas Angst hat, das einen zu Staub zerfallen lässt…
Eine „Tour de Sarg“ – wenn zwei Vampire fliegend einen Sarg transportieren können, warum mussten Anton und Rüdiger dann Zug fahren?
Es geht in die Ruine im Jammertal, der Umzug hat schon begonnen. Noch ein kleines Drama auf dem Friedhof und dann gibt es einen Abschied von Anna, die Onkel Theodors Umhang als Pfand da lässt. Mit so einer Folge hätte man die Serie gut abschließen können… aber sie geht weiter (zum Glück).
Die Jahreszeiten springen etwas wild umher, in der ersten Folge war Sommer, in der dritten (und damit auch vierten) war Frühling, nun gibt es Minustemperaturen und Glatteis.
Ansonsten ist diese Folge wirklich sehr kurzweilig, sehr unterhaltsam geworden.