Es ist Dezember, Anton hat den Auftrag, einen Wunschzettel zu schreiben. Doch da klopft Rüdiger ans Fenster – den ganzen langen Weg vom Jammertal ist er hergeflogen! In Folge 2 konnte man das doch auch „mal eben“ machen… Egal, er braucht Onkel Theodors Umhang, denn Tante Dorothee will Inventur machen. Und zählt alles: Kuscheldecken, Strumpfhosen, Streichhölzer ... und eben auch Umhänge.
Dann wird der Wunschzettel fertig, die Eltern sind entsetzt und nehmen den Zettel gleich mit zum Psychologen. Das Ergebnis bekommt Anton an Heiligabend präsentiert: Ein Gutschein für einen Aktivurlaub, um mal auf andere Gedanken zu kommen.
Während die Eltern das Weihnachtsprogramm im Fernsehen gucken, bekommt Anton vampirischen Besuch – dazu läuft mal wieder Dreililienmusik. In der vorletzten Folge hatte Anna richtige Vampirzähne und „alles ist so anders“ – jetzt sind die Zähne „immer noch“ klein und stumpf und Anna trinkt immer noch Milch. Wo kriegt sie die eigentlich her?
Kleiner Zeitsprung: Es ist der 20. April, Anton und sein Vater machen sich auf zum Zelten ins Jammertal. Irgendwie fühlt es sich bis hierher alles immer noch wie eine Einleitung an, doch nun endlich machen sich Anton und sein Vater auf, die Ruine zu erkunden.
Anton führt ein Selbstgespräch im Keller und guckt in die Särge. Eigentlich überflüssig, in wenigen Stunden ist er mit Anna verabredet, die würde ihm doch erzählen, wer und warum fehlt. Aber dann wäre Anton nicht auf die Familienchronik gestoßen und die wird noch wichtig werden.
Schade, dass nur nacherzählt wird, welchen Aufruhr der halboffene Sarg verursachte.
Rüdiger ist also in einer Männergruppe, heute wird gekegelt. „Kegeln kommt von Segeln“ – wunderbare Szene. Etwas seltsam ist allerdings, dass Rüdiger in der Gruppe sein will und darf, erzählte er doch früher, dass Jörg der Aufbrausende ihn nicht leiden kann. Die Gruppe scheint auch nur aus drei Vampiren zu bestehen.
Schon ist der nächste Abend, Antons Vater hat offenbar einen gesunden Schlaf, Anton kann sich wieder unbemerkt davon machen. Begegnung mit Anna und die ist wütend. Weil Anton in der Gruft war. Und dann schimpft sie gleich mit Rüdiger weiter, der bei mindestens 15 Kerzen in der Kapelle sitzt und in der Familienchronik liest. „Vampirzeit“, es gibt also eine eigene Zählung. Rüdiger liest vor und gibt Aussicht, auf noch mehr (oder eigentlich: wirkliche) Einblicke in die Familiengeschichte.
Die Folge hat ein paar Längen, ist aber immer noch ziemlich gut geworden.