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Hörspiel-Erinnerungen früher/heute
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fabsel_phaenomenal
Abrakadabra!
  
Dabei seit: 16.05.2023
Beiträge: 320
Spiel-Beiträge: 14
Herkunft: Rheinland-Pfalz
1. Experte: Bibi Blocksberg
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3. Experte: Die drei ???
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Angst & Beklemmung
Ich fand Bibi Blocksbergs Hexenfluch als Kind richtig angsteinflößend. Die böse Manja, die über die ganze Welt einen Fluch legt, nur noch Eis & Kälte, völlig gleichgültig ob alle sterben... Bis heute aber genau deswegen eine meiner liebsten Bibi Folgen. Sie hat so etwas knisternd hexisches. So wie die Funken aus Manjas Fingernägeln.
Außerdem bei der Skiurlaub Folge von Benjamin. Als die Lawine runterkommt und alle verschüttet werden. Sonst ist ja meistens eher Sonnenschein und nichts sooo dramatisches in Neustadt. Aber das fühlte sich irgendwie echt an. Da wusste ich, Skifahren? NO WAY. NIEMALS.
Erst viele Jahre später gehört, aber die "Fremder Freund" Sonderfolge (Dreitag) von den ??? - also ich komm da nicht drüber weg, wie blind Peter ist, und gar nicht merkt dass er einen f*cking STALKER hat!! Ich erinnere mich sehr gut, wie ich die Folge mit meinem damaligen Freund anhörte, wir nur in die Leere starrten und es gar nicht fassen konnten!! Das ist so ein unangenehmes Gefühl anzuhören, wenn auch wirklich gut gemacht.
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05.02.2024 19:02
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
Beiträge: 25.972
Spiel-Beiträge: 1579
1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
3. Experte: Bibi & Tina
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| RE: Hörspiel-Erinnerungen früher/heute |
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Bei welchen Hörspielfolgen und -Szenen aus meiner Kindheit hatte ich Angst?
Bei "Das gestohlene Hexenkraut" gibt es diese Szene, in der Mania sagt, dass es ein übles Vergehen sei, Hexerei zu stehlen. Ihre Stimme klingt da unglaublich gruselig, deshalb hatte ich an dieser Stelle immer leichte Angst. Ähnlich war es in der Szene bei "Freitag, der 13.", in der Mania nachts mit Bibi spricht, da hat sie mir auch Angst gemacht.
Bei DDF-Folgen hatte ich grundsätzlich immer eine Grundangst, deshalb konnte ich die Serie nicht hören, wenn es dunkel war. Warum das so ist, erkläre ich bei der nächsten Frage. Ansonsten hatte ich in Szenen, in denen Feuer im Spiel war, Angst. Zum Beispiel bei "Der Hufschmied" oder bei "Der Karpatenhund". Allerdings nur, wenn das Feuer nicht zu krass dargestellt war, sonst fiel das in die nächste Kategorie.
Welche Hörspielfolgen und -Szenen aus meiner Kindheit waren für mich traumatisch?
Zuerst einmal, traumatisch ist vielleicht etwas hochgegriffen, ich denke, die wenigsten von uns haben ein richtiges Trauma von Hörspielen davongetragen. Aber es gab Hörspiele, in denen man nicht mehr von Angst sprechen kann. Darunter fällt die Hörspielfolge zum verfluchten Schloss, einem der DDF-Filme. Das war meine erste Begegnung überhaupt mit DDF.
Ich fand alles daran gruselig, insbesondere aber den Sheriff, von dem ich nicht wusste, wie harmlos er aussieht, da ich den Film nicht kannte. Und ich wurde leider immer wieder dazu gezwungen, diese Folge zu hören. Im Dunkeln und in einem fremden Zimmer. Die Person, die mich gezwungen hat, ist dann immer nach fünf Minuten eingeschlafen, ich hingegen blieb bis zum Ende wach und hatte Panik.
Das ist wohl auch mit ein Grund, dass DDF im Dunkeln für mich immer schwierig war. Natürlich nicht der einzige, da wären noch die Grundausrichtung der Serie und Peters Angst vor möglichen übernatürlichen Phänomenen. Aber ich könnte mich immer noch schütteln, wenn ich an die Folge denke. Auch wenn ich jetzt weiß, wie der Sheriff aussieht.
Die anderen beiden Folgen, die definitiv in diese Kategorie fallen, sind "Hexen gibt es doch" und "Feuer auf Lindenhöhe". In beiden wird Feuer sehr krass dargestellt und zerstört das zu Hause von Bibi und von Wendy. Das war zu viel für mich. Nach "Feuer auf Lindenhöhe" habe ich bis ins Erwachsenenalter wortwörtlich keine Wendy-Kassette mehr angefasst und "Hexen gibt es doch" habe ich auch erst wieder mit 20 oder so gehört.
Bei welchen Hörspielfolgen und -Szenen aus meiner Kindheit musste ich laut lachen?
Bei sehr vielen. Da fällt es mir ehrlich gesagt schwer, Folgen zu benennen, weil ich so viele lustige Erinnerungen mit Hörspielen verbinde. Sehr viel gelacht habe ich auf jeden Fall bei Bibi & Tina, Bibi Blocksberg, Die drei Fragezeichen und Elea Eluanda. Vor allem, als der Humor bei KIDDINX noch besser war.
Bei welchen Hörspielfolgen und -Szenen aus meiner Kindheit hatte ich eine ganz andere Erinnerung an Länge, Zeit und Inhalt?
Bei den Bibi-Folgen, die ich nur auf Video hatte, fand ich es irritierend, die Hörspielversion zu hören. Bei manchen hatte ich beide Versionen und da habe ich gerne ein paar Details vermischt und tue es, wenn ich ehrlich bin, immer noch. Die Länge einer Hörspielfolge habe ich noch nie komplett anders abgespeichert, aber heute fühlen sich die Folgen natürlich kürzer an.
Wie fühle ich mich heute, wenn ich diese Hörspielfolgen und -Szenen aus meiner Kindheit höre?
Kommt drauf an. "Feuer auf Lindenhöhe" und "Hexen gibt es doch" höre ich äußerst ungern, "Das verfluchte Schloss" würde ich zum Verrecken nicht mehr hören. "Das gestohlene Hexenkraut" ist meine Lieblingsfolge bei Bibi, "Freitag, der 13." höre ich auch supergerne. Bei beiden liebe ich die Stellen, die mir immer noch Gänsehaut über die Arme jagen.
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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18.04.2024 13:13
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
Dabei seit: 26.04.2021
Beiträge: 3.324
Spiel-Beiträge: 137
Herkunft: Westfalen
1. Experte: Die drei ???
2. Experte: TKKG
3. Experte: Die drei !!!
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Bei DDF höre ich "Stimmen aus dem Nichts" bis heute nur tagsüber. Ich kann gar nicht sagen, ob man hier von Angst sprechen kann, aber ein gewisses Maß an Beklemmung, welches die Folge fürmich als "Einschlaffolge" (Anführungszeichen deshalb, weil ich ja Hörspiele nicht zum Einschlafen höre) kategorisch ausschließt, ist definitiv da, und das deutlich mehr als bei der thematisch verwandten TKKG-Folge "Spuk aus dem Jenseits". Auf der anderen Seite spricht ja genau das für die absolut geniale Inszenierung!
Wie von @Mikosch373 erwähnt, kann Feuer etwas Beklemmung auslösen, das geht mir ähnlich, vor allem da ich häufiger Albträume habe, in denen mir die Bude abbrennt. Beruhigend war für mich allerdings immer, dass ich mir selbst beim Hören immer gesagt hab, "Mihai, halt mal den Ball flach, es ist nur ein Hörspiel!" So konnte und kann ich die Atmosphäre in "Der rote Rächer" (DDF 96), "Feuer auf Lindenhöhe" (W/K 18), "Nachts, wenn der Feuerteufel kommt" (TKKG 12) oder "Verrückt vor Glück" (MM 1) dennoch genießen. Auch hier wieder: Die gute Inszenierung macht's!
Laut lachen? Da gibt es so viele, dass das einen eigenen Thread wert wäre.
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19.04.2024 12:21
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Sepithane
Inaktiver User
Dabei seit: 30.03.2013
Beiträge: 3.996
Spiel-Beiträge: 1
3. Experte: Bibi Blocksberg
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Angst und Trauma hatte ich bei einem
Märchen Hörspiel von Lilliput. Die
Schneekönigin mit Harry Kalenberg als
Ezähler. Hatte als Kind immer Alpträume
von den Spiegelsplittern, dass die mir ins
Herz und Auge fliegen. Meine Mutter hat mir
die Kassette dann irgendwann weggenommen
Hab trotzdem geheult, weil ich es trotzdem
gerne gehört habe. Gerade deswegen ist
die Schneekönigin heute mein Lieblingsmärchen,
egal in welcher Version 
Angst habe ich
natürlich auch nicht mehr
Angst hatte ich sonst eig. nur beim ersten Mal
hören von Drei ??? und das Gespensterschloss
In meiner Kindheit gabs da noch nicht viele Folgen.
Bei Bibi und Benjamin gar nicht, da war ich
schon älter wo ich sie anfing zu hören.
Bei Pumuckl mochte ich die beiden der grosse
Krach Folgen nie, zu beklemmend, mag sie auch
heute noch nicht gerne
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19.04.2024 14:24
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19.04.2024 14:25
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