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001 - Briefe eines Unsichtbaren
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BlinderPassagier
Hörspielnerd
   
Dabei seit: 10.05.2016
Beiträge: 872
Spiel-Beiträge: 3
Herkunft: Berlin
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Oh wie schön, dass diese Serie es ins Forum geschafft hat - ich höre sie ja sehr gerne. Vielleicht lasse ich mich auch mal wieder zu ausführichen Rezis hinreißen...
@fabsel:
Hrm, wirklich schwierig. Ich mag eigentlich alle drei gern, aber wenn ich Rangen müsste:
1. Camryn (und ja, Elga Schütz spielt da definitiv mit rein)
2. Doreen
3. Julian (last, but Not least)
@Myrath und Mihai: Also, zu den REtro-Folgen, ich bin da etwas gespalten. Schlecht fand ich die jetzt nicht und gerade die erste gibt ja wichtigen Backbround, und der Inhalt der zweiten wird denn auch nochmal aufgregriffen, und die Charaktere sind durchaus wiedererkennbar. Andererseits stimmt es halt auch, dass sie schon etwas aus dem Konzept ausbrechen und die Charaktere - meiner Meinung nach - "in alt" besser funktionieren. Ist aber vlt. auch Geschmackssache. Ich denke dass muss jeder selbst beurteilen.
Also als "Netflix-Serie" würd ich das LEvel an Kontinuität jetzt nicht bezeichnen. Es ist jetzt nicht so, dass die Folgen alle nur zusammen funktionieren und eine zusammenhängende Geschichte haben. Ja es stimmt, gewisse EReignisse haben Auswirkungen, werden in kommenden Folgen wieder erwähnt, es gibt eine gewise Charakterentwicklung und ab und zu gibt es sowas wie Zweiteiler, aber alles in allem funktionieren die meisten Folgen schon für relativ problemlos sich alleine und sind (auch vom Fall her) in sich abgeschlossen. Gerade in der neuen Staffel sind bisher eigentlich nur Einzelfälle erschienen. Und es ist, in den meisten Fällen, auch nicht so das man nichts versteht ohne alle vorherigen Folgen zu kennen.
Aber wie gesagt: jeder muss sich ne eigene Meinung bilden.
PS: Inwiefern macht streamen über Youtube jetzt einen großen Unterschied zum Streamen auf anderen Portalen? Versteh' ich jetzt nicht so ganz. Aber egal, whatever. :-)
__________________ Und jetzt erstmal ein Hörspiel hören!
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11.02.2024 22:48
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Myrath
Sekretär
Dabei seit: 02.08.2022
Beiträge: 3.642
Spiel-Beiträge: 212
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| Zitat von BlinderPassagier: | | Und diese Art von Gergleich ist dann wieder komplett am Thema vorbei und ergibt wenig Sinn, aber gut... |
Mal ganz pauschal, weil das in Forendiskussionen anscheinend immer wieder "Argumente" sind: Man kann alles mit allem vergleichen. Dinge haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen. Interessant ist, was bei dem Vergleich im jeweiligen Fall am Ende herauskommt; nicht, ob man ihn ziehen "darf" oder nicht.
Genauso kann man Analogien ziehen und sie sind dann kein "schlechtes Beispiel" oder "nicht vergleichbar", denn Analogien sind nur ein Bild, um das Verständnis für eine Sichweise besser zu vermitteln. Sie sind NICHT zweimal das Gleiche und daher ist es redundant zu sagen, sie wären ja ein schlechter Vergleich 
Sie sind lediglich eine Brücke von einer subjektiven Ansicht zu anderen.
Und dann kann man für alles Oberbergiffe und Unterbegriffe finden und unterschiedliche Dinge in eine Topf schmeißen oder gleiche trennen. Nennt sich Kategorisierung und Hierarchisierung. Kleinkinder und Planeten sind gleich, weil beide aus Atomen bestehen. Eineiige Zwillinge sind unterschiedlich, weil einer zwei Minuten später geboren ist. Und das kann man sowieso nicht vergleichen!
Okay, interessiert keinen, musste aber generell mal raus, zurück zum Thema
Ein Streaminganbieter zieht den Künstlern das Geld aus der Tasche und steckt es in die eigene, sorgt für austauschbaren "Content" und zerstört die Musikbranche. Reicht das?
Wenn ich auf Youtube ein Album umsonst höre und es gefällt mir, kaufe ich hinterher das Album physisch. Genauso würde ich es mit dieser Serie hier machen, wenn sie mir gefällt und sie auf CD erhältlich wäre.
Dass sie das nicht ist, liegt am Anbieter. Und dass sie auf YT gratis hochgeladen wurde ist deren Entscheidung.
Mein Geld bekommen Künstler für gute Alben etc. die ich auf einem Medium besitzen kann. Nicht Streaminganbieter wie Spotify, deren Praktiken hinlänglich bekannt sind und denen ihre eigenen "Contentlieferanten" am Hintern vorbeigehen.
Und in Alben reinhören ohne sie zu kaufen, konnte man auch früher schon in Musikgeschäften, im Radio oder beim Nachbarn. Von Mixtapes ganz zu schweigen. Wenn etwas überzeugt, wird es gekauft, mit möglichst hohem Gewinnanteil für die Künstler selbst. Und ich bin einer der wenigen, die das überhaupt noch tun, anstatt sich für eine Flat ALLES aufeinmal reinzuziehen, ohne dass Künstler unterhalb von Taylor Swift daran überhaupt etwas verdienen.
Damit will ich sagen: Meine Methode ist vielleicht auch nicht perfekt, aber sie erscheint mir persönlich am sinnvollsten.
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11.02.2024 23:42
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HerrSchmeichler
Sekretär
Dabei seit: 11.01.2022
Beiträge: 3.684
Spiel-Beiträge: 119
1. Experte: Benjamin Blümchen
2. Experte: Die drei ???
3. Experte: TKKG
Hörspielserien:
         und 5 weitere.
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Ich habe heute auch mal in die 1. Folge reingehört, nachdem die Serie beim Foren-Voting gewonnen hat.
Mein erster Eindruck ist etwas zwiegespalten. Es sind gute Sprecher dabei und die grundsätzliche Idee, zur Abwechslung mal "ältere" Detektive als Hauptfiguren zu haben, fand ich an sich ganz ansprechend.
Allerdings hat man für mein Gefühl bisher (wie gesagt, ich kenne bisher nur Folge 1) das Alter der Figuren nicht wirklich gut rübergebracht - abgesehen von Humor-Spitzen, die verschossen werden. Eine Miss Marple oder Jessica Fletcher (Mord ist ihr Hobby) zum Beispiel sind in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Verhalten und auch der Art und Weise, wie andere auf sie reagieren, da ganz klar als "ältere Semester" zu erkennen. Die 3 Detektive hier könnten gefühlt auch um die 40/Mitte 40 sein. Wie alt sollen die 3 eigentlich wirklich sein?
Der eigentliche Fall beginnt eigentlich ganz verheißungsvoll mit mysteriösen Briefen, aber es dauert dann eine ganze Weile, bis mal was passiert. Und das dann auch eigentlich nur durch einen Zufall (und nur weil man das humorvoll kommentiert, macht das die Sache leider nicht besser). Wirklich spannend fand ich den Handlungsberlauf leider auch nicht, stellenweise eher albern. Und eine dieser Stellen war dann auch der Moment, wo mir der Gedanke kam: "Ist das von denselben Machern wie 'Mord ist ihr Leben'?" Stellte sich heraus: Ja. Leider habe ich diese Serie nach ein paar Folgen abgebrochen, weil ich mit dem recht derben Humor einfach wenig anfangen konnte und auch da mich die Geschichten auf Krimi-Ebene nicht gepackt haben.
Zwei der 3 Hauptfiguren sind recht lebhaft gezeichnet, auch wenn mir die Sticheleien zwischen Julian und Camryn auf Dauer etwas zu viel waren. Doreen empfand ich als eher blass - ich könnte jetzt eigentlich nichts über ihren Charakter sagen. Und dass Camryn viel Wert auf Geld und die teuren Dinge im Leben legt, weiß ich auch nur, weil es von Julian gesagt wird. Ich persönlich bin ja immer ein Fan von "Show - Don't tell"...
Das Ende hat mich dann auch etwas überrascht, weil es relativ plötzlich kam und der "Fall" nicht einmal ansatzweise aufgelöst war. Kann man natürlich machen, meine Erwartung war aber einfach eine andere. Aber vielleicht ist das eher mir anzukreiden als der Serie.
Ich denke, ich werde die 2. Folge auch noch irgendwann demnächst hören, aber so wirklich begeistert bin ich ehrlich gesagt nicht nach der 1. Folge. Ich hoffe, dass die Serie mich überrascht und nicht das gleiche Schicksal wie "Mord ist ihr Leben" bei mir erfährt - nämlich nach wenigen Folgen abgebrochen zu werden.
5 von 10 Punkten
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27.02.2024 16:59
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Nachdem ich mich bis Folge 7 vorgearbeitet habe, kann ich die Frage nach dem intendierten Alter beantworten: In der Rückblick-Folge erfahren wir, dass Camryn 1972 16 war. Mittlerweile sind die Senioren also Ende 60.
Ich stimmte @HerrSchmeichler zu, dass das an den Stimmen nicht unbedingt deutlich wird, vor allem, wenn man Heidi Schaffrath und Elga Schütz nahezu parallel z.B. als Lehrerinnen in Lindenhof im Ohr hat. Die würde ich mir allenfalls als Mitte 50 vorstellen.
Andererseits wird in Dialogen in späteren Folgen oft deutlich auf das angebliche Alter Bezug genommen ("mit meiner Hüfte komme ich kaum aus dem Auto", Julians Pillen-Sammelsurium). Das finde ich wiederum übertrieben in die andere Richtung. Die Leute in meinem Umfeld erscheinen mir mit Ende 60 da eher weniger "klapprig". Aber da wird es wohl auch solche wie solche geben...
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29.02.2024 13:00
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Sepithane
Inaktiver User
Dabei seit: 30.03.2013
Beiträge: 3.996
Spiel-Beiträge: 1
3. Experte: Bibi Blocksberg
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ich höre sie gerade zum 2. Mal
Die erste Folge hat mir gefallen und fand sie ganz witzig, bes. die Anspielungen auf andere Hörspiele. Die Musik finde richtig gemütlich. Einen Erzähler gibt es hier nicht. Vom Fall her hätte es spannender sein können und daher für mich ebenfalls kurzweilige Untergaltung
Ich liebe die Serie aber, weil hier meine Lieblingssprecher Heidi Schaffrath, Lutz Mackensy mit sprechen
Alle 3 Sprecher der 3 Senioren sind ja auch bei Hanni und Nanni dabei
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16.03.2024 18:49
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GenerationMartinshof
Stallmädchen
  
Dabei seit: 28.03.2020
Beiträge: 5.784
Spiel-Beiträge: 426
Herkunft: Aachen
1. Experte: Bibi & Tina
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Hörspielserien:
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"Pitch mir die Serie doch mal so, dass ich Lust habe, die auch zu hören." Das war der Satz, den ich vor etwas über einer Woche zu @Basti gesagt habe. Tja und nun bin ich hier und schreibe eine Rezension zur ersten Folge. Und Spoiler: Es bleibt nicht die einzige, denn schon bei den ersten beiden Folgen stellte sich heraus, dass die Serie sich super für Urlaubs-Autofahrten eignet. Und so habe ich nun schon 16 Folgen "hinter mir". 
(Und ich bin mir sicher, dass die übrigen nicht auf den nächsten Urlaub warten müssen. 
)
Als erstes sind mir der sehr angenehme Ton und vor allem die Stimmen aufgefallen. Hier hat man mit den Sprecher*innen wirklich alles richtig gemacht. Alle drei klingen super und ich Cam und Doreen konnte ich hervorragend auseinanderhalten (bei DDA habe ich da auch nach 20 Folgen immer noch Probleme gehabt bei Kim und Marie).
Außerdem gefällt es mir super, wie die Charaktere ausgearbeitet wurden. Alle haben ihre eigenen Eigenschaften und kleinen und größeren Macken. Aber alle drei sind super liebenswert und ich habe sie alle schnell in mein Hörspiel-Herz geschlossen.
Die Zwischenmelodien, die ich bei vielen Hörspielen sonst nicht mag, gefallen mir hier sehr gut und sind immer ganz passend. Auch der Titelsong ist definitiv ein Ohrwurm.
Auch die Handlung hat mir gut gefallen, auch wenn wir uns hier natürlich erstmal im Einstieg befinden und deswegen noch nicht so viel passiert. Aber dass hier klassische Detektivarbeit mit Analysen, Recherchen und dem richtigen Riecher - der bei den dreien ja definitiv auch von der Erfahrung herrührt - im Vordergrund stehen, gefällt mir sehr.
Ein gelungener Einstieg, den ich nach dem Hören der ersten paar Folgen direkt mit 7 Punkten bewertet habe.
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04.08.2024 17:41
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