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034 - als Lokomotivführer
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Ttoragde
Karo Töröö
   
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Diese Produktion aus der Feder Elfie Donnellys gehört wohl zweifellos zu den idyllischsten und verträumtesten Folgen, die die Hörspielserie rund um den sprechenden Elefanten aus Neustadt zu bieten hat. Ich liebe diese Folge innig. Zunächst einmal gibt es hier die Besonderheit, dass die Berliner Schauspielerin Katja Primel zum ersten Male die Rolle des zehnjährigen Jungen Otto einnimmt. Ihr Vorgänger Frank Schaff sprach die Rolle immerhin für ganze 28 Hörspielfolgen, bevor er (alles andere als freiwillig) aufgrund seines Stimmbruchs aus der Serie aussteigen musste. Nach dem überraschenden Tode Jürgen Kluckerts im letzten Jahr ist Katja Primel heute, zusammen mit Till Hagen, die letzte noch verbliebene mitwirkende Stimme aus dem Stammensemble der "Benjamin Blümchen"-Hörspielproduktionen seit den 80er Jahren. Speziell in "als Lokomotivführer" glänzen Edgar Ott als Benjamin Blümchen, Gisela Fritsch als Karla Kolumna sowie Joachim Nottke als Erwin Erzähler. Die Nebenrollen der Folge sind erfreulicherweise hochkarätig besetzt: Die beiden Polizisten, die Benjamin und Otto im Auto verfolgen, sprechen mit den Stimmen von Gerd Holtenau und Alexander Herzog - ein kultiges und lustiges Dreamteam, das bereits in der Folge "Benjamin als Weihnachtsmann" brillieren konnte. Der Neustädter Bürgermeister wird in dieser Geschichte noch von Tobias Pagel verkörpert, der die Rolle stets auf liebenswürdig-grantige Art und Weise auszufüllen vermochte, so etwa auch in der Folge 9, in der Benjamin Geburtstag feiert.
Ein ganz besonderes Juwel ist Maria Krasna als Frau Meier; bei Fans der Serie bestens bekannt als die gutmütige Witwe Edeltraud Apfelberger aus der zwölften Folge "Benjamin als Briefträger". Ihr federleichter osteuropäischer Akzent, ihre unglaublich warme Stimmfarbe und ihre unnachahmlichen Betonungen machen sie, trotz der Seltenheit ihrer Auftritte, zu einer absoluten Sprachikone im KIOSK-Universum. Die engen Freunde von Frau Meier, Herr Schnubbel und Herr Müller, werden von Erich Will und Paul Paulschmidt (schöner Name!) gesprochen, wobei letzterer nur in diesem Hörspiel mitwirkte und danach leider nicht mehr zu hören war. Wunderbar auch der Auftritt von Margitta Scheerbarth und Bianca Krahl als Mutter und Kind bei der Dampflokausstellung; beide waren in regelmäßigen Abständen fleißig im Nebencharakterfach tätig. Zu guter Letzt schlüpft der Regisseur Ulli Herzog in eine seiner vielen Cameo-Rollen: er übernimmt die Durchsage über die Lautsprecher des Bahnhofs Glücksstadt über den einfahrenden Zug aus Klein-Neudorf.
"Benjamin Blümchen als Lokomotivführer" wartet mit einer Wagenladung (oder Waggonladung?) an malerischen und humorvollen Szenen auf. z.B. zu Beginn der Geschichte am Ausstellungsort der Dampflokomotiven am Neudorfer Bahnhof, als Benjamin auf seine alte Freundin Karla Kolumna trifft: Da er meint, sie würde es sicherlich angenehm finden, steckt er ihr kurzentschlossen zur Begrüßung seinen kalten Rüssel in den Rückenausschnitt, was die rasende Reporterin jedoch nicht gerade mit einer begeisterten Reaktion quittiert. 
Äußerst bemerkenswert: Benjamin wird in der Hörspielserie in der Regel als überaus umweltbewusst und mit einer Art "grünem Herzen" dargestellt - dennoch betont er mehrfach, wie unglaublich "langweilig und hässlich" er doch die tristen E-Loks der modernen Zeit findet und wie sehr er sich an den guten alten Dampflokomotiven erfreut, was auf positive Weise zu einer tiefergehenden Charakterzeichnung des Elefanten beiträgt. Otto besitzt wiederum ein wirklich beeindruckendes Hintergrundwissen über Eisenbahnen und insbesondere Dampfloks; jedoch gibt er jenes Wissen auf sehr angenehme Art und Weise an den Hörer weiter. Man nimmt ihn in diesen Momenten weder als neunmalklug noch als Langweiler wahr, was gerade in Kinder-Hörspielen gar nicht so leicht umzusetzen ist.
Ganz besonders geglückt sind die absolut liebenswerten Bewohner des beschaulichen Klein-Neudorf und insbesondere die goldige Frau Meier, die einen herrlich-familiären Großmutter-Vibe ausstrahlt. Die Szene, in der am Bahnhof des Dorfes unter dem freien Frühlingshimmel und unter dem Gesang der Vögel der Geburtstagstisch von Frau Meier und ihren Freunden gedeckt wird, ist einfach fantastisch gelungen. Man kann den leckeren Kaffee und den Kuchen förmlich riechen, man spürt geradezu die Wärme der Sonne auf der Haut. Als Kakao ausgeschenkt wird und Otto nach Sahne fragt, antwortet ihm Frau Meier fröhlich: " Mit Saaaaahne, das ist doch selbstverständlich!" - einfach großartig. Diesen Augenblick hat Tonmann Walter Scheerbarth hervorragend umgesetzt und gehört für mich persönlich tatsächlich zu den schönsten Momenten aus der gesamten Hörspielreihe. 
Die allgemeine Heiterkeit zieht sich dann mit jeder weiteren Fahrt in der Lokomotive fort - immer wieder wird von allen Anwesenden "Schnuff schnuff schnuff, die Eisenbahn" gesungen und alle freuen sich auf ihre Ankunft in Glücksstadt. Sehr gut gefällt mir auch die Parallele zur leider noch immer aktuellen und ernstzunehmenden Problematik der Folge "Benjamin als Briefträger": Abermals werden ältere Leute von ihrem Umfeld im Stich gelassen (Stilllegung des Bahnhofs in Klein-Neudorf), abermals lässt Benjamin alte Freunde und eingestaubte Kontakte wieder zueinander finden und abermals gibt es am Ende der Geschichte sogar eine dauerhafte Lösung, mit der alle Beteiligten vollends zufrieden sein können.
Sehr niedlich: Obwohl Benjamin und Otto durch ihre Zugentführung nicht nur unbedacht, sondern im Grunde sogar äußerst unverantwortlich handeln, kann man weder das Kidnapping selbst wirklich ernst nehmen, noch gar die Verfolgungsjagd durch den Bürgermeister und die Polizei - viel zu überspitzt, absurd und irrsinnig komisch wird die Lage dargestellt. 
Das fängt bei Karla Kolumna und dem Neustädter Oberhaupt an, die sich hier einen ihrer wunderbaren berühmten Schlagabtausche liefern (" Also das hat man nun davon, wenn man sich mit der Presse einlässt. Sie nehme ich nie wieder mit auf eine Verfolgungsjagd, Frau Kolumna!" - " Verfolgungsjagd? Wir stehen hier und quatschen!"), geht bei den beiden Polizisten weiter, die - um ernste und grimmige Minen bemüht - sich schon bei der Ankunft des Zuges in Glücksstadt (mit Benjamins Rüssel, der aus dem Zugfenster baumelt) das Lachen verkneifen müssen und die anschließend bei aller Mühe niemanden zum Festnehmen finden (" Aber irgendjemanden müssen wir doch verhaften! Herr Bürgermeister, haben Sie niemanden anzubieten?") und endet schließlich bei Frau Meier und ihren Freunden, die ohne viel Federlesens vorschlagen, den Neustädter Bürgermeister ganz einfach selbst zu verhaften, was insbesondere bei Karla Kolumna umgehend Zuspruch findet. 
Zwischendurch gibt es auf der Fahrt nach Glücksstadt auch noch eine recht drollige Szene mit einer Kuh, die ganz friedlich mitten auf den Bahnschienen grast und sich nicht zur Wegbewegung überzeugen lässt: " Nun geh' mal weg, du blödes Rindvieh!" - " Aber Friedrich-Wilhelm! So spricht man nicht mit einer Kuh!".
Ich schwanke zwischen 8 und 9 Punkten, entscheide mich aber für die 9.
Durchsage am Bahnhof Glücksstadt: " Achtung, Achtung! Auf Gleis 15 läuft außerplanmäßig der Bummelzug aus Klein-Neudorf ein!"
Benjamin: " Hast du gehört, Otto? Ich 'laufe ein'. Dabei bin ich heute noch gar nicht zu heiß gewaschen worden! 
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11.05.2024 16:40
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BenjaminFan2018
Fluff, Verwandel mich!!!
  
Dabei seit: 25.05.2018
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1. Experte: Benjamin Blümchen
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| Zitat von Basti: | | Cool auch, dass ich auf meiner Kassette noch "Ludwig", den Schwager/Bruder von Herrn Schnubbel hatte, der ja wohl damals schon schnell rausgeschnitten wurde. Fettes Grinsen |
Warte, man hat den echt rausgeschnitten?
Weiß ich gar nichts von, ich kenne nur die zweite Auflage und da war er noch drinnen, wenn ich mich nicht irre.
__________________ BenjaminFan2018 - jung, strahlend, gut aussehende. Eine Gabriel Agreste Marke
"Du siehst mich an
Ich weiß, dass wir jetzt untergehen
Und wenn wir uns nie wieder sehen
Dann soll's verdammt nochmal so sein
Diese Szenen sind mir so vertraut
Hab' schon oft auf diesen Sand gebaut
Wenn meine Seele schreit
Geht's nur noch tief unter die Haut"
-Nino de Angelo - Barfuss durch die Hölle"
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17.05.2024 15:26
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17.05.2024 15:26
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BenjaminFan2018
Fluff, Verwandel mich!!!
  
Dabei seit: 25.05.2018
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| Zitat von Basti: | | Ja, es ist nur noch vom Bruder die Rede. Früher war ja der Fehler, dass einmal Bruder, einmal Schwager genannt wurde. |
Wooow. Das ist mir nicht Mal aufgefallen.
Aber eigentlich auch nicht so schlimm, dass man es cutten müsste, merken die Kinder wahrscheinlich eh nicht.
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Ich weiß, dass wir jetzt untergehen
Und wenn wir uns nie wieder sehen
Dann soll's verdammt nochmal so sein
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Hab' schon oft auf diesen Sand gebaut
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17.05.2024 17:49
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Benjamin Blümchen 034 – als Lokomotivführer
„Laut Stadtratsbeschluss vom 33. Trizember im Jahre Dingsbumms ist die Strecke eben stillgelegt. Und stillgelegt ist stillgelegt!“
„Aber wenn ein Zug auf der Strecke gefahren ist, dann ist sie eben wieder wachgelegt!“
Das ist wieder so eine Folge, bei der ich meine, zumindest Teilen davon irgendwann mal gelauscht zu haben, weil mir diese Entführungsgeschichte doch ein wenig bekannt vorkam. Fällt wohl in die Kategorie „Einmal während eines halben Marathons zu Ohren bekommen, aber nicht viel behalten“.
Die Premiere für Katja Primel als Otto. Sie wird damals selber nicht im Traum gedacht haben, dass sie diesen Job auch 40 Jahre später immer noch macht. Und das hört man, sie geht hier noch recht „unprofessionell“ an die Sache heran und spricht nahezu jeden Satz in den ersten Minuten immer mit einem unterschwelligen Lachen in der Stimme, selbst wenn der Text das gar nicht hergibt. Sie hat einfach Spaß, klingt hier auch noch nicht so ganz wie der Otto, den sie mit der Zeit entwickelt.
Etwas Anderes entwickelt sich hier ebenfalls, nämlich die Beziehung zwischen Benjamin und Karla. Jetzt fummelt er ihr schon im Ausschnitt rum mit dem Rüssel, also so langsam häufen sich die Anspielungen 
„Aber ich dachte, das ist angenehm!“ 
Und beruhigend, dass Zugführer meistens nicht einschlafen!
Dafür, dass Lokomotiven nur was für Babys sind, weiß Otto ganz schön viel darüber. Man dachte sich wohl, aus Ausgleich für die jüngere Stimme ist Otto jetzt einfach noch klüger. Die unabsichtliche Entführung der Lok wird sehr schön in Szene gesetzt und wie Benjamin noch sagt: „Vielleicht freuen die sich, dass wir fahren“ ist sehr zum Schmunzeln. Der Folgentitel passt ja eigentlich nicht, weil Benjamin den Posten als Lokomotivführer gleich an Otto abgibt, aber „Otto als Lokomotivführer“ oder „als Hilfs-Lokomotivführer“ hätte ja auch nicht so gut geklungen
Frau Meier ist wirklich geil, wie sie spontan eine Geburtstagsfeier für sich selber organisiert und das ganze Dorf sich auf dem Bahnhof versammelt. Maria Krasna ist einfach so eine tolle Sprecherin. Ich finde es auch super schön eingeflochten, wie immer wieder erwähnt wird, was die Leute in Glücksstadt machen wollen, das hat so was Schönes, Familiäres. Auch grandios, wie die Lok vor der Polizei flieht und einfach weiterfährt.
Und dann die Szene mit der Kuh, ebenfalls herrlich: „Wie gut, dass wir einen Kuhfänger dabei haben“ und „Geh mal weg, du blödes Rindvieh!“ - „Aber Friedrich-Wilhelm, so spricht man nicht mit einer Kuh!“
Richtig gut auch, wie Benjamin hier seine Kräfte demonstrieren kann und die Kuh hochhebt.
„Hörst du Benjamin? Die Polizei kommt. Schnell, wir halten gar nicht erst an!“ – Otto wird ja ein richtiger Bad Boy
Schön, wie man auch mitbekommt, was die Verfolger denken und wie Karla sich für Benjamin einsetzt.
„Hast du gehört, Otto? Ich laufe ein. Dabei bin ich heute noch gar nicht zu heiß gewaschen worden!“
Auch die Diskussion auf dem Bahnsteig, mit den Polizisten, die unbedingt wollen, dass jemand verhaftet wird, den Bürgern, die sich über die stillgelegte Strecke beschweren und dem Bürgermeister, der unter Druck gerät, ist sehr genial gespielt. Natürlich lässt Benjamin einfach abstimmen und untergräbt die Bürokratie – so, wie man ihn kennt
Auch den Schluss mag ich sehr, als die Leute versuchen, Benjamin wieder in die Lok reinzubekommen und dem Bürgermeister den Posten überlässt, damit er auch seinen Spaß haben kann.
Tja, was soll ich sagen, ich finde die Folge wirklich absolut klasse. Schon die letzten beiden Folgen haben mir sehr gefallen und bei dieser hier habe ich wirklich gar nichts mehr auszusetzen. Sie ist witzig, sehr familiär, die Figuren sind toll, die Wettfahrt mit der Polizei ist unterhaltsam und die unfreiwillige Lok-Entführung wird einfach super erzählt. Katja Primel harmoniert sofort sehr gut mit Edgar Ott und fügt sich schön ins Ensemble ein, als wäre sie schon Jahre dabei. Eine wunderbare Geschichte mit viel Herz und Charme und tollen Sprechern, die schnell Fahrt aufnimmt und bis zum Schluss unterhaltsam bleibt.
Nun hole ich sie doch tatsächlich zum ersten Mal raus: Die 10-Punkte-Kelle für eine Folge, die ich als Kind nicht kannte. Chapeau!
Kleiner „Wehrmutstropfen“: Ausgerechnet Bibi 34 ist ein Top 3-Kindheitsliebling von mir. Aber irgendwas ist ja immer
10/10
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02.06.2024 00:15
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03.06.2024 10:06
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Rückkehrer
Grauer Töröö

Dabei seit: 10.04.2025
Beiträge: 92
Spiel-Beiträge: 0
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Tjoah, mir hat die Folge gar nicht gefallen, tatsächlich eine der wenigen Folgen, bei der ich mich nicht nur über Einzelheiten geärgert habe, sondern wirklich über das große Ganze.
Alles wirkt hier einfach nur narrativ lieb- und einfallslos aneinandergereiht - um im Bild zu bleiben: die narrative Lok fährt immer ein paar Minuten und kommt dann wieder zum Stehen.
Zuerst einmal muss wie in der Sendung mit der Maus das ganze Getriebe einer Lokomotive haarklein aufgezählt und erklärt werden (und das von einem Jungen, der vor 15 Minuten noch sagte, Dampfloks seien was für Babys), dann gibts alte Leute bei Kaffee und Kuchen ("Friedrich-Wilhelm, hol mal das Kuchenmesser!", "Natürlich, wo ist es denn?", "Na, in der Küche hinten in der Schublade"- Mann, das sind mal spannende Dialoge) dann steht ne Kuh auf den Schienen ("Schau mal Benjamin, eine richtige Kuh.", und das von einem Jungen, der seine gesamte Freizeit in einem Zoo verbringt und mit Alligatoren, Geiern und Löwen auf Du und Du steht), dann wird kurz fast entgleist, und wer sich beim ersten Mal "Schnuff, Schnuff, Schnuff die Eisenbahn..." schon fremdgeschämt hat, der ist am Ende dieser 40 langen Minuten ein nervliches Wrack.
Als Kind wäre mir das wahrscheinlich nicht aufgefallen, aber als Erwachsener wurde mir relativ früh klar, dass es hier quasi um nichts ging und auch nichts passieren würde - das bisschen Anti-Regierungsgeplänkel mit der stillgelegten Strecke hat mir als Konflikt einfach nicht gereicht. Und warum der Neustädter Bürgermeister dafür verantwortlich ist, ob eine Bahnverbindung in eine andere Stadt funktioniert, erschloss sich mir auch nicht.
Tatsächlich 2/10 Sternen (sowenig, wie ich glaube ich noch keiner Donelly-Folge gegeben habe) denn mir ging die ganze Chose wirklich empfindlich auf die Nerven.
Und wenn die Glückstädter/Neudorfer heutige Bahnverhältnisse sehen könnten (Preise von umgerechnet 300 Mark aufwärts, Verspätungen, Ausfälle), dann würden sie sich wahrscheinlich ihren alten Bus zurückwünschen.
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15.06.2025 16:10
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15.06.2025 16:12
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Astrofant
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 28.09.2021
Beiträge: 122
Spiel-Beiträge: 0
Herkunft: Iserlohn (ursprünglich Allershausen, Bayern)
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| Zitat von Basti: | Grad gehört...
Und da ist mir ein Fehler aufgefallen!
Und zwar sagt erst ein Mann im Bahnhof, dass er gerne seinem Schwager Ludwig die kaputte Uhr zurückbringen möchte, die er repariert hat.
Am Ende der Folge muss er aber seinem Bruder die Uhr zurückbringen!
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Komisch... gibt's so eine Fassung? Bei mir ist es nicht so. Herr Schnubbel redet nur von seinem Bruder.
Auch falsch, dass Friedrich Wilhelm nur als erwähnte Rolle angegeben wird. Nachdem Herr Müller der Kuh gut zuredet und Herr Schnubbel nur grinsend meint, dass er auch dazu Lust hätte, wenn er eine Kuh wäre, sagt eine dritte Männerstimme "Jetzt geh ma weg, Du blödes Rindviech", worauf Frau Meier ihn tadelt: "Aber Friedrich Wilhelm, so spricht man nicht mit einer Kuh!"
So oder so, tolle Folge, eigentlich eine der besten. Großartig, wie Benjamin die Senioren auf einer stillgelegten Strecke fährt

Um ehrlich gesagt, eine Fahrt mit der Lok würde ich auch gerne als Lokführer machen.
Übrigens für Katja "Kai" Primel das erste mal als Otto. Tobias Pagel hatte seinen letzten Auftritt als Bürgermeister - Pichler gab's noch nicht, somit muss Karla Kolumna sein Auto fahren - , obwohl Heinz Giese den Bürgermeister schon vorher öfters gesprochen hat, aber erst nach dieser Folge der alleinige Sprecher wurde.
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15.05.2026 13:21
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