Folge 25 ist eine meiner Lieblingsfolgen!
Ich höre ohnehin oft Elea, wenn es mir nicht gut geht, aber diese Folge heitert nochmal mehr auf als andere. Gerade auch dann, wenn ich weiß, dass ich mir meine Probleme selbst bereite oder verschlimmere - es tut gut, zu hören, dass jede Situation auch anders laufen kann.
Eleas miese Stimmung kann ich gut nachvollziehen, manchmal ist einfach der Wurm drin. Die Szene in der Küche ist der Gipfel von vielen Kleinigkeiten der letzten zwei Tage, die allein vielleicht gar nicht tragisch wären - zusammen aber einem den letzten Nerv rauben können. Das Gefühl kenne ich so gut.
Für solche Momente hätte ich dann auch gerne eine Tröstereule, die einen wieder rausholt aus dem negativen Strudel.
Ich finde es auch gut gemacht, wie die Wiederholungen eingesetzt werden. Sie sind ja für den Kern der Aussage, dass es eben die eigene Reaktion ist, die eine Situation ruinieren oder auch retten kann, notwendig - es wird aber immer mit neuem Inhalt verknüpft. Die wiederholten Zeilen halten sich auch in Grenzen.
Das Ende finde ich sehr süß, als ein wenig Verwirrung herrscht, was jetzt wirklich passiert ist. Und ich gönne es Elea nach dem ganzen Stress, dass alles tatsächlich geändert wurde. Man hätte ja genausogut nur zeigen können - hey, so hättest du es auch machen können, streng dich morgen wieder mehr an! Aber dann wäre Ezechiel wohl nicht die beste Tröstereule der Welt.