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004 - Der Sommer im Tal
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MewMew
Fischstäbchen mit Vanillesoße!!
 
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Sommer auf Dreililien - naja, eher Pfingsten.
SPOILER....
Matty hat weiterhin Liebeskummer, weil seine Maja kaum vor Ort ist. Dann wird sie halt mit Arbeit gelockt. Ich muss gestehen als die Sache mit der Arbeitslosigkeit von ihrem Vater angesprochen wurde, dass er am Ende eine Stellung auf dem Hof angeboten bekommt und Maja + Matty glücklich vereint werden.
Schade finde ich, dass man Nells Vater so gar nicht mehr mitbekommen und Kirsty einen Mini-Auftritt hat. Das Baby ist auch da und alles passierte so nebenbei. Andererseits gab es mit dem Unfall von Sabine ja genug Ärger auf dem Hof, Jörn der Zwiegespalten ist (Lernen, Arbeit) und dann kommt auch noch ein Ex-Sträfling Helge auf den Hof, der für ordentlich Krach sorgt. Ich bin ja sehr für Jörn und Nell als Paar, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es knisterte zwischen Nell und Helge. Mal abwarten, was da noch kommt.
Mikesch wird von laut Angabe von Thomas Naumann gesprochen und ich muss gestehen, ich höre keinen Unterschied. Für mich klingt er exakt so, wie in den früheren Folgen. Es war aber schön, etwas mehr über ihn zu erfahren und welche tragischen Schicksale er durchlebt hat. Die Sache mit seinem Vater hat ja wenigstens noch etwas gutes.
Es passiert wieder so viel und wir springen nur so durch die Wochen, aber es fühlt sich nicht gehetzt hat. Hat wieder Spaß gemacht und daher gibt es 7/10 Punkte.
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22.07.2024 10:39
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HildaW
Junghexe
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Beginn auf der Koppel, es ist Frühling, irgendwann nach den Osterferien und wenn Jörn nicht gerade Zäune reparieren muss, dann bereitet er sich auf Abitur vor, im Anschluss wird er Zivildienst machen.
Ein kleiner Rückblick auf Nells Geschichte, sie sagt, sie hätte nun sogar eine Stiefschwester – Halbschwester wäre richtig.
Matty wartet sehnlich auf Maja und schreibt ihr jeden Tag.
Er ist nur 3 Monate jünger als Nell und wird in ein paar Monaten 16 Jahre. Heißt, Nell wäre jetzt ebenfalls (gerade noch) 15, dann wäre sie vor über einem Jahr in den Osterferien erst 14 gewesen?
Frau Hopfwieser „Hopfi“ ist zu Ferienzeiten für die Versorgung der Ferienreiter zuständig, ansonsten ist sie Rentnerin und hilft Kirsty im Haushalt. Vier-Personen-Haushalt, drei davon können Hausarbeit leisten, das Haus ist klein, eher zu klein (wie in einer späteren Folge erwähnt wird), aber gut, jeder leistet sich seinen Luxus.
Roddy will die Erlenwiese mähen, Nell findet, es ist schon wichtig, gute Freunde zu haben. Macht das gute Freundschaft aus: Für den anderen arbeiten? Klingt ja erstmal romantisch: Eigentlich ist alles viel zu viel an Arbeit, aber um die Pferde zu erhalten, sind alle möglichen Leute bereit, für wenig Geld (Mikesch), für einen Stallplatz (Nell) oder sogar völlig kostenlos (Roddy, Carmen) zu arbeiten. Jörn und Matty sind ebenfalls komplett eingespannt.
Dann kommt Mikesch mit der verletzten Sabine auf dem Arm aus dem Wald gelaufen. Die besorgte Mutter wird wieder nur erwähnt, sagen darf sie niemals etwas.
Die Pfingstferien beginnen, 12 Ferienreiter kommen an, unter ihnen auch Maja.
Mikeschs Vater wird krank, Mikesch erzählt Nell die Vorgeschichte, die verspricht, es nicht weiter zu sagen. Als Mikesch von Zuhause wegging, war er so alt wie Jörn jetzt – 18einhalb. Jörn war in Folge 1 (vor über einem Jahr) in den Osterferien vor einem Monat 18 Jahre geworden. Das wäre jetzt eher 19einhalb und würde auch besser zum Abitur passen.
Sabine kommt samt Vater auf den Hof, der Sprecher ist im Inlay nicht aufgeführt, aber es ist klar zu hören, dass es Lothar Zibell ist, der in den ersten beiden Folgen den Herrn Moberg sprach.
Die Pfingstreiter sind wieder weg, Matty ist traurig wegen Maja, die möchte in einem Jahr mit der Mittleren Reife die Schule beenden und Pferdewirtin werden.
Mikeschs Vater stirbt, Mikesch verkauft den Rennstall und wird Teilhaber auf Dreililien. So ist zum einen Geld für Reparaturen da, zum anderen hat Mikesch ein größeres Mitspracherecht und kann daher erreichen, dass Helge nach Dreililien kommt.
Der ist 18 Jahre und saß ein Jahr lang in einer Jugendstrafanstalt. Er ist schwierig im Umgang und sehr abweisend. Nach einer Aussprache und einer klaren Ansage von Mikesch geht es etwas besser, aber Helge fühlt sich weiter abgelehnt.
Die Zeit rast weiter, es ist Ende Juli und wieder kommen Ferienreiter inklusive Maja.
Kleiner Einschub über einen Schweinemastbetrieb im Dorf und eine vergebliche Demo gegen die Haltungsbedigungen.
Nell nötigt Helge zum Kuchenbacken, Kirsty zeigt ihm ihre Töpferwerkstatt und will ihm Töpfern beibringen und ab da geht alles besser, weil sie nun, nach Nells Wahrnehmung, Helge wirklich mit einbeziehen, was sie vorher nicht wirklich taten.
Der Sommer ist zu Ende und Nell berichtet im Abschlussmonolog, dass sie mit Jörn nach Amsterdam verreist. Seien wir mal so romantisch und fragen nicht, wo das Geld herkommt (alleine die Fahrstrecke!). Und so schön die Reise ist, Nell weiß genau, dass die Rückkehr genauso schön wird „heim in unser Tal“.
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Wieder wird eine Menge Inhalt in die Folge gesteckt, vieles wird nur am Rande abgehandelt.
Auch eine gute, aber keine sehr gute Folge. Speziell die Geschichte um Mikeschs Vater finde ich schwierig. Einerseits ist es immer schön, wenn Charaktere etwas Hintergrund bekommen, gleichzeitig finde ich den Dialog mit Nell eher unangenehm anzuhören. Irgendwie auch seltsam, wie dieser Mann, Ende zwanzig, sich einer 16jährigen anvertraut. Da merkt man mal, wie einsam Mikesch eigentlich ist: Jörn ist zehn Jahre jünger, Matty, Nell, Carmen… alle noch jünger. Und obwohl er Kirsty mag, scheint er zu ihr auch keinen weiteren Kontakt zu haben. Wobei die vermutlich einige Jahre älter und letztlich in einer ganz anderen Lebenssituation ist.
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26.07.2024 18:03
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GenerationMartinshof
Stallmädchen
  
Dabei seit: 28.03.2020
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Weniger sommerlich die Folge, als ich gedacht hätte - aber gut, erstmal ist ja auch eigentlich noch Frühling.
Die ganzen Altersungereimtheiten hier nerven mich auch etwas, da könnte man doch auch einfach mal vernünftig nachrechnen, bevor man da irgendwelche Zahlen in den Raum wirft. Insbesondere, da hier ja immer sehr schnell die Zeit vergeht, finde ich es schade, dass da anscheinend nicht so viel Wert drauf gelegt wurde, die Charaktere vernünftig altern zu lassen, denn in sonstiger Hinsicht entwickeln sie sich ja auch weiter.
Kirsty wird mit dem Baby und dem Haushalt so alleine gelassen, dass sie eine Haushaltshilfe braucht. Was macht Nells Vater nochmal? Wo arbeitet der? Pendelt er täglich nach München oder so oder weshalb ist er nie da? Er taucht ja nur noch sehr sporadisch auf, Kirsty dagegen ist wenigstens im Großteil der Folgen dabei.
Die arme Sabine hat ihren Arm inne Fritten, es ist halt eben nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Die Story um Maja und dass sie Pferdewirtin (einmal wird fälschlicherweise Pferdepflegerin gesagt, meine ich) werden möchte, finde ich einerseits ganz cool, weil ich Maja als Figur mag und es begrüßen würde, wenn sie regelmäßiger Teil der Folgen wird, andererseits habe ich das Gefühl, dass sie das nur wegen Matty machen will und ja herrje, die beiden sind 16… Da direkt die Schule beenden und zum Liebsten ziehen, um bei seinem Vater eine Ausbildung zu machen? Ich weiß ja nicht, bekanntermaßen sind viele Beziehungen in dem Alter eher von kurzer Dauer. Gut, bis zu ihrem Abschluss und Abgang von der Schule ist es ja noch etwas hin und sicherlich kann man die Möglichkeit ja schonmal in Betracht ziehen, aber es kommt mir doch alles sehr holterdiepolter vor. Vielleicht liegt das aber auch einfach am hohen Tempo, in dem sich die Folgen abspielen.
Wie Mikesch über seinen Vater spricht, fand ich sehr spannend. Das ist ja doch eine sehr intime Story, die er da erzählt. Dass er sich dabei Nell anvertraut, finde ich okay, denn er hat nun mal niemand anderes, vor allem nicht in seinem Alter.
Dass er direkt Teilhaber von Dreililien wird - hui! Aber okay, irgendwie auch cool. S hat er immerhin was davon, dass er dort quasi für einen Hungerlohn arbeitet.
Mit Helge konnte ich in dieser Folge noch nicht wirklich viel anfangen. Ich finde ihn nicht besonders unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. Stehe dem eher neutral gegenüber. Das Streitgespräch mit den anderen fand ich etwas krass, alle gegen einen. Kein Wunder, dass die Situation danach noch immer angespannt ist, obwohl man versucht hat, die Sache zu klären. Ich an seiner Stelle hätte mich auch in die Ecke gedrängt gefühlt. Dass Nell ihn später ein wenig zu seinem Glück zwingt, sich in die Gruppe zu integrieren, fand ich ganz witzig. Manchmal muss es halt der "Befehlston" sein.
Dass Nell und Jörn am Ende gemeinsam verreisen, fand ich ganz schön, auch wenn wir von der Reise nichts mitbekommen.
Vieles kommt hier in dieser Folge wieder zu kurz und wird nur nebenbei erwähnt. Das Baby zum Beispiel, immerhin ist Nell große Schwester geworden. Aber das wird an die Seite geschoben, so wie Kathrinchen später ständig von allen…
Insgesamt fand ich die Folge ganz gut, aber sie ist kein Highlight. Ich schwanke zwischen 7 und 8 und vergebe erstmal 7 Punkte.
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20.08.2024 16:51
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