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120 - Bei Anruf Angst
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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1. Experte: TKKG
2. Experte: Die drei ???
Hörspielserien:
  
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Schwache Folge, die besser als erwartet ist
In der 120. Folge der TKKG-Hörspielserie hat Stefan Wolf ein Thema verarbeitet, dass es bis dahin noch nicht innerhalb der Serie gab: Menschenschmuggel nach Deutschland. Es geht um sogenannte Schleuser, die Menschen aus armen und aus politisch instabilen Ländern (z. B. Diktaturen) nach Deutschland bringen. Das kostet diese Menschen meistens soviel Geld, dass sie ihr restliches Leben lang verschuldet sind. Während der Ermittlungen erfahren TKKG, dass einige der Schleuser in Tirol das Rezept eines weltberühmten Kräuterlikörs klauen wollen. Bei diesem Erzählstrang ist mir ein logischer Fehler aufgefallen: Kommissar Glockner verhängt eine Nachrichtensperre für ein Verbrechen, dass im Ausland (Tirol) passiert ist, dabei ist er dort gar nicht zuständig. Ein weiterer logischer Fehler ist, dass TKKG sich per Handy Hilfe rufen können, obwohl sie in einem Bombenkeller gefangen sind. Dort ist ein Handyempfang sehr unwahrscheinlich.
Das Cover (alt) zeigt eine Szene vom Anfang der Hörspielhandlung. Beim damaligen Kauf hat es mich (im Gegensatz zu vielen anderen Covern) nicht neugierig auf die Hörspielhandlung gemacht. Es macht einen belanglosen Eindruck auf mich. Übrigens: Tim wirkt auf dem Cover wie ein 20 jähriger.
Für eine „Über-100-Folge“ ist der Kriminalfall relativ gut geworden. Erstens gibt es ein neues Thema, zweitens sind TKKG mit Ermittlungen beschäftigt, drittens wird es während der Hörspielhandlung immer wieder spannend und viertens sind die Sprecherleistungen überwiegend sehr gut: Die vier Hauptsprecher sind hervorragend in ihren Rollen, was für die damalige Produktionszeit nicht selbstverständlich war. Von den Gastsprechern haben mir Reent Reins als Havliczeck, Achim Schülke als Ivoritzki und Hanna Reisch als Olivia am besten gefallen. Lediglich Michael Gerlinger als Taxifahrer und TKKG-Retter hat mir persönlich nicht so gut gefallen, was hauptsächlich an seiner Stimme und seinen Betonungen liegt.
Musik, Geräusche und Effekte sind wieder toll geworden. Besonders die dadurch gelungene Atmosphäre vor und im Bombenkeller sei an dieser Stelle erwähnt.
Fazit
„Bei Anruf Angst“ bietet mehr Hörspielspaß, als man erwartet. Die 120. Folge ist von den Wolfschen „Über-100-Folgen“ ein Highlight. Innerhalb der ganzen Serie ist diese Folge im Mittelfeld einzuordnen.
6 Punkte
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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11.05.2021 20:41
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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TKK unterwegs, um Gaby abzuholen. „Sorgofon“ – finde ich gut, so ein Thema einzubringen und damit bekannter zu machen.
Und direkt rein in den Fall, sofort mit den Ermittlungen loslegen, sehr schön. Verfolgung im Taxi, sehr selten, aber immer gern gehört „Ich würde gerne wissen, ob ich einen von der Mafia verfolge.“
Der Verfolgte hat es bemerkt und plant eine Falle. Schade, dass das vorab verraten wurde. TKKG tappen in die Falle, der Taxifahrer sie unkompliziert befreien und in der Wartezeit tauscht man sich über Schleuserbanden aus.
Mal kurz in eine Wohnung einsteigen – so etwas finde ich immer problematisch, wenn nach dem Motto „wir sind die Guten, wir dürfen das“ vorgegangen wird.
Erstmal lauschen, dann ein längerer (etwas zu langer) Dialog, und schon wieder werden TKKG ausgetrickst, diesmal sogar „bestens“.
Ein Verhör, TKKG dürfen dabei sein. Am nächsten Morgen wird erzählt, was in Italien passierte.
Tim hat eine Idee, wo Olivia zu finden ist, TKKG machen sich auf die Suche.
Der Titel ist etwas irreführend, ich dachte, dass es Anrufer gibt, die den Angerufenen Angst machen. Die erste Hälfte ist recht spannend, danach zieht es sich leider eine Weile, es wird mehr erzählt und kaum erlebt, bis es zum Abschluss noch mal spannend wird. Insgesamt aber ganz gut anzuhören.
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10.01.2025 09:35
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
3. Experte: Bibi & Tina
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Bei Anruf Angst (120)
Bei dieser Folge spricht mich der Titel total an. Ich finde ihn sehr interessant, absolut klangvoll - und trotzdem hat er noch den typischen TKKG-Charme. Der Klappentext liest sich auch wirklich toll. Die Idee mit dem Sorgentelefon finde ich spannend und dass Gaby als eine der TKKG daran beteiligt ist, ist ein guter Aufhänger. Das ist zwar nichts unbedingt Neues, aber bei TKKG habe ich es zumindest noch nicht gehört. Das Cover passt vom Motiv zum Thema, allerdings trifft die Ausgestaltung nicht meinen Geschmack.
Gleich zu Anfang erzeugt der Erzähler eine schön gemütliche Atmosphäre, dann wird das Sorgentelefon beleuchtet - und auch klargestellt, dass ein Psychologe für den Notfall bereitsteht. Der Anruf bei Gaby sorgt dann schnell für Spannung, auch wenn Menschenhandel wieder sehr heftig für eine Kinderserie wie TKKG ist. Der Schrei und die tote Leitung treiben die Spannung nochmal höher, allerdings wirken TKKG angesichts dessen fast schon zu entspannt. Besonders Tim sagt zwar, wie schlimm das ist, aber er bringt keine Aufregung rüber.
Danach ebbt die Spannung wieder etwas ab, aber ich mag, wie TKKG im Hausflur nachfragen. Nach dem Anruf bei Gundulas Mutter wird es dann nochmal spannender, denn TKKG verfolgen „ihren Onkel“ im Taxi. Amüsant ist auch, wie die vier dem Fahrer gaaaaaaaanz subtil Anweisungen für eine Verfolgungsjagd geben. Die Szene, in der TKKG eingeschlossen werde, finde ich auch sehr gut geschrieben. Man denkt wirklich erst, Klößchen wäre unbedacht gewesen und merkt dann mit Gaby, Tim und Karl, dass sie in die Falle gegangen sind.
Das Gespräch über Schleuserbanden ist mir dann aber ein bisschen zu sehr erhobener Zeigefinger, da viele Kinder dadurch jedoch einen guten Überblick über das Thema kriegen, lasse ich es durchgehen. Das Telefonat von Victor und seinem Komplizen gefällt mir auch ausgesprochen gut. Reent Reins mit Akzent kommt mir total bekannt vor, deshalb hatte ich da voll das Nostalgie-Feeling. Dass TKKG ihn überwältigen, geht mir dann aber ein bisschen zu schnell. Und dass der so einfach plaudert…
Wie Tim Victor droht, als der ein Telefonat annehmen soll, ist sehr witzig. Wie kann man denn seine Ohren frühstücken? Das mit dem Code finde ich auch super. So ein einfaches Wort und so schön umgesetzt. Danach erleben wir Glockner und Victor im Verhör. Das ist cool, haben wir auch nicht so oft. Am nächsten Morgen sind wir dann bei Glockners zu Hause, das ist auch ganz schön, weil es ein bisschen mehr Privates reinbringt. Außerdem lassen es sich Tim und Gaby nicht entgehen, miteinander zu flirten - und da bin ich ja Fan von.
Dass dieser Kräuterlikör, der ganz zufällig fast wie Amaretto heißt, nur von drei Mönchen gebraut wird und kein anderer das Rezept hat, ist mir dafür zu unrealistisch. Es passt für mich auch nicht zusammen, dass Menschenhändler plötzlich auf ein ganz anderes Verbrechen umsteigen. Danach dauert es mir auch ein bisschen zu lange bis zum großen Finale. Das ist dann auch kein wirkliches Finale, stattdessen wird vom Erzähler nur ein Ausblick in die Zukunft gegeben.
Insgesamt ist die Folge wirklich gut. Gerade der Anfang besticht durch Atmosphäre und Spannung. Allerdings sackt beides später ab und ab dem Zeitpunkt, zu dem der Likör und die drei Mönche in Spiel kommen, wirkt der Fall auch etwas absurd. Das will so gar nicht zu Menschenhandel passen. Zudem wäre die Folge mit einem richtigen Finale einfach besser gewesen. Etwas, das ich auch schade finde, ist, dass das Sorgofon nur als Aufhänger genutzt wird und nach fünf Minuten nicht mehr wichtig ist. Daher nur acht Punkte.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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02.05.2026 15:17
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