Die Sommerferien sind erst zum Teil vorbei, und bevor die nächsten Ferienreiter anrücken, redet man über Wurmkuren und Tetanusimpfungen. Letzteres für Mensch und Pferd.
Hazel braucht nicht nur eine Wurmkur, sondern auch den Hufschmied und Nell gerät in Geldsorgen.
Sie übernimmt für Kirsty den Hausputz und verdient sich damit Geld. Auf den ersten Blick komisch („Schließlich lebe ich auch hier und kann mich nicht vor allem drücken“, sagte sie selbst), aber offenbar handelt es sich um die Dinge, die sonst Hopfi übernimmt und die kostet auch Geld.
Hopfi ist derweil auf Dreililien damit beschäftigt, Handtücher und Bettwäsche zu waschen und zu bügeln für den nächsten Schwung Ferienreiter. Irgendwie hätte ich auf einem Reiterhof eher erwartet, dass die Gäste sowas selbst mitbringen, wie in einer Jugendherberge.
Jörn erzählt Nell von Pauli. Nell hegt sofort unbekannterweise Sympathie für den älteren Herrn und möchte verhindern, dass er ins Altersheim zurück muss.
Zwischendurch hat Junghengst Hobbit eine Kolik; Helge hat ein Mofa, mit dem er losdüst, um den Tierarzt zu suchen.
Mikesch hat Geburtstag, wird mit einem Ständchen geweckt und Matty freut sich darauf, eins seiner witzigen Opanachthemden bewundern zu können.
Nell und Jörn gehen in Jörns „Zimmer“ – sonst wird der Dörrboden als Wohnung bezeichnet – und sprechen darüber, dass Mikesch im Spätherbst Urlaub nehmen wird. Nell befürchtet sofort, es könnte eine Katastrophe passieren, was Jörn ziemlich nervt.
Weder Carmens noch Nells Eltern wollen Pauli bei sich aufnehmen, Mikesch sieht keine Chance auf Dreililien, verweist Nell aber an Gesine, von der er denkt, sie würde sich einsam fühlen. Selbst zu ihr ziehen will er nicht, weil er seine Unabhängigkeit nicht aufgeben möchte.
Nell besucht Gesine, erzählt von Pauli (den sie immer noch nicht kennt) und Gesine verspricht, darüber nachzudenken.
Zwischen Matty und Maja gibt es Streit, den Grund erfährt man nicht, da muss man sich schon bis zur nächsten Folge gedulden.
Gereizte Stimmung im Stall, es gibt es eine Schlägerei zwischen Nell und Helge – eigentlich eine krasse Situation, aber so wie es dargestellt wird: „Aua, mein Schienbein!“ „Oah, du gemeiner Kerl!“ muss ich immer etwas grinsen. Jörn gegenüber behauptet Nell, sie sei ausgerutscht.
Gesine besucht Pauli im Krankenhaus, letztlich zieht er tatsächlich bei ihr ein und klettert erstmal in den Birnbaum.
Jörn schlägt vor, dass Pauli für Kost & Logis etwas bezahlt – das hätte ich für selbstverständlich gehalten, gerade weil Gesine mit ihrer Arbeit auch nicht allzuviel verdienen wird.
Man sinniert, das ob das wohl gut geht mit dieser Wohngemeinschaft und dass Pauli sich um manches kümmern kann, für das Gesine keine Zeit hat. Nell schließt die Folge mit einem: „Schön ist, dass es eben doch noch Wunder gibt.“
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Unter den ersten 14 Folgen für mich die schwächste.
Es passiert relativ wenig, Maja hat wohl nun endlich ihre Ausbildung anfangen können, doch das wird überhaupt nicht thematisiert, sie darf nicht mal was sagen. Stattdessen geht es viel um Krankheiten und dann vor allem um Pauli. Nell kennt ihn zwar nicht, bietet ihn aber allen als Mitbewohner an, das ist sehr befremdlich. An mehreren Stellen der Folge fand ich die Dialoge eher zäh, während ich das sonst in der Serie als Stärke sehe, das alles so „fließt“.
Allerdings: Auch wenn ich den Einstieg von Pauli seltsam finde, über eine Figur aus der Großelterngeneration freue ich mich.
Btw: Im Inlay steht „Pauly“, in den Büchern „Pauli“, keine Ahnung, was da für die Sprecherliste richtig ist.
| Zitat von marcm200: |
| Ungewöhnliches Thema für ein (Kinder)hörspiel, für mich jetzt eher weniger unterhaltsam. |
Ich würde Kinder nicht als Zielgruppe sehen, sondern eher (junge) Jugendliche.
| Zitat von MewMew: |
| Wow, die Serie schneidet auch alles an. |
Man stelle sich diese Serie heutzutage vor, was dann alles noch mit reinmüsste.
Wobei ich dieses "Anschneiden" manchmal sehr schwierig finde, weil da komplexe Sachen in ein paar Sätzen abgehandelt werden und es scheint, als gäbe es nur richtig&falsch und nichts zu bedenken.