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Van Dusen Classics (HolySoft)
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
Van Dusen Classics - Tödliche Weichen (001)
Dass es eine neue Van Dusen-Serie im klassischen Stil gibt, finde ich sehr cool. Mehr Van Dusen ist immer gut und die Classics-Serie dann ja vielleicht eine gute Alternative zu einer der anderen Van Dusen-Serien, die nicht von Holysoft stammen. Der Titel spricht mich tatsächlich nicht so sehr an, ich finde ihn einfach nicht besonders klangvoll und etwas generisch ist er auch.
Dafür mag ich das Cover. Dass das Motiv ganz in Rot getaucht ist, finde ich nicht nur schön, es macht das Ganze auch geheimnisvoll und bedrohlich. Außerdem arbeitet das Motiv schön mit Licht und Schatten, das Pferdegespann und die Droschke sehen großartig aus und die Art, wie der Boden gezeichnet ist, erzeugt nochmal mehr Tiefe. Einzig das Gesicht des am Boden liegenden Mannes finde ich nicht so gut getroffen.
Der Klappentext klingt solide und erklärt uns auch sofort, warum die Folge „Tödliche Weichen“ heißt. Der Fall hört sich allerdings eher einfach und unspektakulär an, da bin ich mal gespannt, ob es genauso viele Wendungen wie in der Hauptserie gibt oder nicht. Dass in der Classics-Serie statt Hannah Hutchinson Hatch dabei ist, wusste ich schon, ich bin allerdings immer noch nicht begeistert davon.
Der Anfang hat mir direkt ein Wow entlockt, denn Gerrit Schmidt-Foß klingt unglaublich. Tiefer als sonst, kerniger und mit einem leichten Nölen, das einfach perfekt zu einem Gentleman der Vergangenheit mit den ein oder anderen Lastern passt. Im direkten Gespräch mit van Dusen überzeugt er mich zuerst ein bisschen weniger, dafür ist van Dusen on point. Der Ton zwischen ihm und Hutchinson ist auf jeden Fall härter als der zwischen ihm und Hannah.
Als Hutchinson van Dusen dann die Stirn bietet, finde ich ihn wieder super. Gerrit Schmidt-Foß scheint ihn sehr vielschichtig anzulegen. Als Erzähler gefällt er mir aber mit Abstand am besten bisher. Allerdings könnte das Setting etwas mehr beschrieben werden, gerade weil wir ja sonst ein ganz anderes haben. Der Unfall ist gut inszeniert, der sterbende Mr. Hays gefällt mir auch. Nur warum hat man dafür eine Rückblende gewählt?
Die Musik zwischen den Szenen ¬– und ich weiß, ich setze mich damit hier in die Nesseln – mag ich auch. Die vermittelt das Flair der Vergangenheit sehr schön und ist auch einfach toll. Das mit dem Giftmord ist deutlich spannender als gedacht, weil die Krankenschwester ihm das Gift anscheinend aus Versehen verabreicht. Damit hätte ich nicht gerechnet. Wie van Dusen sich über die drei Doktortitel von Goldsteen aufregt, ist auch witzig.
Dass Hutchinson Witwe und Tochter von Mr. Hays gesagt hat, dass er den Unfall überlebt hat, ist natürlich eine sehr unglückliche Überschneidung. Aber ich verstehe auch nicht, dass van Dusen da so ein Ding draus macht. Er kann ja nichts dafür. Das Gespräch mit den beiden Hinterbliebenen ist mir ein wenig zu lang geraten und das mit dem Kind, das auf die Welt will, zu dramatisch.
Danach plätschert die Folge ein bisschen vor sich hin, die Ermittlungen sind jedenfalls nicht besonders spannend. Als dann nach und nach auch andere Männer getötet werden, wird es etwas interessanter. Die Auflösung gefällt mir auch gut, das habe ich so nicht kommen sehen. Van Dusens kleine Demonstration ist dann auch definitiv eine Spannungsspitze. Das mit dem Besucher im Hotel gibt dann wohl einen kleinen Ausblick auf den Wachspuppen-Mörder.
Insgesamt ein solider Einstieg. Das Ensemble beschränkt sich zwar auf van Dusen und den männlichen Hatch, sofern dieser Besucher nicht auch öfter vorkommt, aber für eine erste Folge finde ich das in Ordnung. In der nächsten Folge darf dann gerne ein weiterer Hauptcharakter auftauchen. Das Duo ist auch nicht schlecht, kann mich aber bisher nicht so überzeugen wie van Dusen und Hannah Hatch.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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31.12.2025 13:29
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
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Tja, Van Dusen Classics ist eine dieser Serien nach dem Motto: Unverhofft kommt oft! Denn eigentlich habe ich immer mit Van Dusen Legends als erste neue Van Dusen-Serie gerechnet.
Tja, und so kommen wir dann eben zu VDC: Die eine Serie, bei der ich bei der Ankündigung komplett ausgerastet bin. Und was soll ich sagen: Das Gespann Hatch/Van Dusen (Gerrit & Uve) funktioniert erstaunlich gut. Gerrit hat alles, was ich mir von einem Hatch so wünsche, und Uve ist sowieso legendär, wobei ich ihn als Ich-Erzähler schon immer noch ne andere Wucht finde.
Der Fall ist nicht allzu spektakulär, aber die Ermittlungen gefallen mir und auch dass es am Ende einen total unerwarteten Twist gibt, mag ich. Insgesamt ist die Folge jetzt aber nicht überladen mit Spannung, und die Musik überzeugt auch nicht: Eintönig und auf Dauer etwas penetrant. Da ist wohl weniger manchmal mehr.
Das Cover ist okay, aber irgendwie auch nicht besonders ausdrucksstark. Die Farben gefallen mir aber sehr, sehr gut.
Fazit: Ein solider Einstieg für Van Dusen Classics, der noch gerade so ne 7 bekommt. Ne Steigerung in den nächsten Folgen wäre aber wünschenswert.
7/10 P.
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31.12.2025 16:08
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
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Am 18.02.2026 erscheint Der Wachspuppen-Mörder von Marc Freund. Die Laufzeit beträgt 75 Minuten.
Klappentext
Das Schaufenster eines New Yorker Künstlers lockt immer mehr interessierte und sensationslüsterne Menschen an. Der Grund: Hinter der Scheibe werden bizarre Morde abgebildet – dargestellt durch lebensechte Wachsfiguren. Tragisch ist allerdings, dass irgendjemand diese Morde kurz darauf in die Tat umzusetzen scheint. Als Professor van Dusen eines Tages seine eigene Sterbeszene betrachten muss, weiß er, dass die Zeit des Handelns gekommen ist.
Cast & Crew
Crew
Produktion David Holy
Skript Marc Freund
Regie Dirk Jürgensen
Sounddesign Alex Kasses
Dialogschnitt Alex Kasses
Cast
Augustus van Dusen Uve Teschner
Hutchinson Hatch Gerrit Schmidt-Foß
Richard Emery Nils Andre Brünnig
Maureen Parry Giulianna Jakobeit
Ralph Bannion Benedict Matysik
Cordell Gleason Dirc Simpson
Philippe Lamotte Gordon Piedesack
Mattis Leonard Achim Buch
Conrad Wyman Roland Geiger
Woodrow Bosco Reinhard Scheunemann
John Ward Andy Muhlack
Samson West Nicolas Rathod
Gladis Faynes Isabell Korda
Zeitungsverkäufer Sebastian Fitzner
Cover
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14.02.2026 13:07
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
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Ich hab gar nix zu Folge 3 & 4 geschrieben. Tja, kommt davon, wenn die Bereiche weggeschwämmt werden...
Folge 3:
Eine konstant-solide Folge. Die Musik ist immer noch mehr als zu viel, vor allem zu monoton und so, hab ich schon drölf mal drüber gesprochen. Die Auflösung ist offensichtlich, der Weg dorthin aber nicht. Grundsätzlich macht das alles Spaß (gerade die letzten Szenen sind wirklich gut), aber es gibt auch viel Van Dusen-Bonus. Dass wir endlich nen neuen Charakter bekommen (Neben) find ich auch super. Das Sounddesign ist in Ordnung, könnte aber an der ein oder anderen Stelle etwas kraftvoller daherkommen.
Ich gebe knappe 7 Punkte, nachdem ich eigentlich 8 geben wollte. (7+)
Folge 4:
Tja, es wirkt, als hätte man alle meine Kritikpunkte angenommen! Schon am Beginn zeigt sich, dass am Sounddesign ordentlich gefeilt wurde: Donnerndes Gewitter, tolle Untermalung und endlich andere Musiken. Immer noch Jazz-Piano, aber auch andere Stücke, die das ganze viel vielfältiger machen. Die Auflösung fand ich fast schon ein bisschen schade (weil ich den:die Charakter:in eigentlich mochte und seine:ihre Beweggründe verstehe), aber der Fall bietet viel; das inszenierte Fest von van Dusen ist super und auch die Überführung gefällt mir. Zwischendrin bekommen wir super Sprechleistungen und ein total abwechslungsreiches Skript mit vielen Ortswechseln.
Da lass ich doch gerne die 9 springen. (9-)
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20.04.2026 20:02
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Mikosch373
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Achtung, Spoiler!
Van Dusen Classics - Der Wachspuppen-Mörder (002)
Den Titel mag ich sehr, denn Wachspuppen sind zugleich schön und schaurig und ein Mörder, der damit arbeitet, kann nur cool sein. Das Cover finde ich allerdings nicht so toll. Man sieht auf den ersten Blick, dass das KI ist. Außerdem beißen sich das Rot und das Gelb. Außerdem hätte ich es besser gefunden, wenn man als Motiv van Dusens Sterbeszene ausgewählt hätte. Denn das ist mit Abstand das Spannendste, das im Klappentext erwähnt wird. Da hat man eine Chance verpasst.
Der Anfang besticht durch eine fantastische Giuliana Jakobeit und einen Mann, der ihr gegenüber mysteriöse Andeutungen macht. Danach wird es kurz spannend, aber diese Spannung wird schnell wieder aufgelöst. Es ist dann aber doch interessant, wie der Besucher die anderen beiden bedroht. Dass die Wachspuppe die Blutgräfin darstellt, wird dagegen so nebenbei gedroppt - dabei ist das noch interessanter. Danach schleppt es sich leider trotz der blutigen Leiche.
Es wird eigentlich nur geredet und es dauert ewig, bis mal eine zweite Leiche ins Spiel kommt. Das mit der Waffe im Safe erinnert mich an die BBC-Serie „Sherlock“. Ob das nur ein Zufall ist? Immerhin ähneln auch die Zwischenmusiken von „Van Dusen“ der Titelmelodie dieser Serie. Das mit der Erpressung und der Entführung ist auch sehr lahm. Dass es auch eine Figur von van Dusen gibt, ist nach dem Klappentext keine Überraschung mehr und kommt deshalb auch viel zu spät.
Dass Maureen sich als Böse entpuppt, ist auch überhaupt nicht überraschend. Was ich dem Hörspiel allerdings zugutehalten muss, ist, dass bei der Auflösung direkt auf die erste Szene zurückgegriffen wird. Und natürlich gefällt mir auch Giuliana Jakobeit, die plötzlich mit härterer Stimme spricht. Es passt auch alles zusammen, wie van Dusen richtig sagt, nur ist es wie gesagt nicht sehr überraschend. Insgesamt bleibt die Folge sehr stark hinter ihren Möglichkeiten zurück und aus der Wachspuppenthematik wird nichts gemacht.
Fazit: 5 von 10 Punkten
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Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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24.04.2026 10:55
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