Ein Museumsschiff, der Nachtwächter hat offenbar weder Handy noch Funkgerät und ist zudem eher ängstlich. Ein kaputter Glaskasten, Stromausfall und ein kichernder Einbrecher mit drei Gesichtern, ein schöner Einstieg, der neugierig macht.
Parallel dazu in der Detektei:
Der kleine Jonas trifft auf seine Eltern.
„Mach ihn nicht kaputt!“
„Wen hast du geschwängert?“ Klingt, als wäre der Knabe erst 15 und nicht 50Plus.
Auf nach San Diego! Es spukt im Museum, die Ermittlungen beginnen, es geht offenbar um ein Buch.
Doreen war mal in Venedig und ein Traum von einem… „Hey, das war ein Trick!“ Irgendwie weiß man fast gar nichts darüber, was die Drei so taten und trieben, während sie von Junioren zu Senioren wurden.
Die Recherchen ergeben: Die Frau des verschollenen, für tot erklärten Autors heiratete den Museumsdirektor. Ein Artikel von 2002 – da war der Autor schon verschollen, und jetzt erst soll ein Kind geboren werden? Zumindest wird etwas klarer: Es geht um ein wertvolles Manuskript.
Mrs. Turnblatt hat ihr Kindermädchen also aus der Agentur „Sheffields Nanny Care“.
Die Wasserglasszene war mir zu drüber, zu demonstrativ, zu künstlich.
„Im Groben und Ganzen…“ Interessante Redewendung.
Anschließend gibt es Action: Mr. Turnblatt wird überfahren gefahren und vor Schreck kommt seine Frau nieder.
Ganz cosy geht es in die weiteren Ermittlungen. Kennt man ja schon aus anderen Folgen, trotzdem irritiert es mich mal wieder, wie wenig das Crime mit Todesfolge die Detektive erschüttert.
Erster Schritt der Auflösung: Das Dreigesicht ist der verschollene Autor, Erklärungen… und noch mal Action, das Kindermädchen versucht sich als Kindesentführerin.
Abschlussszene mit Jonas, der verabschiedet sich nach Großbritannien, hoffentlich findet dort dann wirklich eine Folge statt, klang fast so.
Die Geschichte ist weitgehend gemütlich, die üblichen Sticheleien sind gut dosiert, kein Highlight, aber gut anzuhören.
… und auch diese Folge habe ich vergeblich darauf gewartet, dass der Fall Colin zumindest mal ein Stückchen vorangeht...