Mir gefällt diese Folge sehr gut, auch wenn ich mal wieder viel anzumerken habe.
Der Titel irritiert mich immer etwas, weil ich mit „groß rauskommen“ eher „berühmt werden“ verknüpfe.
Es gibt sehr viele englische Namen und gleich zwei Neue aus Schottland. Das liegt an der englischen Vorlage (geschrieben von Pamela Cox), wobei Anja und Frau Martin ins Hörspiel eingearbeitet wurden. Die Buchübersetzung hat schon einiges an Namenschaos, das im Hörspiel nicht übernommen wurde. Dafür bekam Bobby den falschen Nachnamen.
Fizz ist neu und gehört zu den wenigen, die dauerhaft bleiben dürfen.
Wenn bei der Vorstellungsrunde Jenni „Maria Stuart“ sagt, frage ich mich immer, ob das so vorgesehen war, oder ob Reinhilt Schneider gepatzt hat.
Maja wohnt auch im Turmzimmer, da werden im Laufe der Zeit noch einige kommen und gehen.
Jetzt sind sie in der 6. Klasse, passend zur Buchvorlage.
Das die Älteren den Jüngeren Unterstützung bei Problemen anbieten, finde ich gut. Dass das allerdings in so großer Runde – eine Kleine und viele Große – besprochen wird, finde ich etwas konstruiert, da würde doch keiner Kleine hingehen. Nach langer Zeit wird hier erstmals wieder thematisiert, dass die Jüngeren den Älteren praktische Hilfe leisten müssen. Allerdings gibt es inzwischen Elektrokessel und es muss kein Ofenfeuer mehr entfacht werden.
Hier wird auch wieder eine Parallelklasse erwähnt.
Es gibt endlich wieder Cremetörtchen, diesmal im Café.
„Man hätte die Polizei gerufen…“ Vermutlich hätte man erst mal den einen Zwilling befragt, wo die andere steckt, bevor man eine Suchaktion gestartet hätte.
Eine halbe Stunde länger Hausaufgaben finde ich kurios. Hausaufgaben sind fertig, wenn sie fertig sind. Was soll man eine halbe Stunde länger machen?
Anja erwähnt, das sie bei Pflegeeltern wohnt, das wird sonst nicht thematisiert.
„Oh wie schön, oh wie fein, ja das wir uns so gut verstehen“ – Wenn man die alten Folgen nicht kennt, kann dieses Lied leicht deplatziert wirken. Ich freue mich über diesen musikalischen „Rückblick“.
Elli ist hier wirklich sehr erwachsen und vernünftig.
Noch ein eventueller Patzer: Fizz sagt „Fräulein“ und wird von Jenni berichtigt „
Freifräulein“.
Nach Fizz’ Beichte ist alles gut, eine Mitternachtsparty wird geplant, Friede, Freude… ach nee, falsche Serie.
Im Vergleich zum Buch fehlt natürlich vieles, aber was übrig geblieben ist, das ist gut umgesetzt.