Ein ernstes Gespräch am Bohnsack’schen Frühstückstisch: Das Foto vom letzten Samstag ist fertig. Mit Anton und ohne Anna. „Wer kein Spiegelbild hat, kann auch nicht fotografiert werden“ – Antons Mutter kennt sich aus, die Eltern sind besorgt und treffen sich mit der Hausärztin.
Dabei werden sie von Rüdiger und Anton belauscht, dann fliegen die zwei weiter zum Friedhof. Während Rüdiger sich gleich wieder davon macht, kann Anton zunächst Geiermeier und Schnuppermaul belauschen und dann Anna besuchen und sie vor der drohenden Friedhofsumgestaltung warnen. Anna ist krank vom Blitzlicht und braucht Teufelstränen.
Montagmorgen, Arzttermin. Anton bekommt ein Rezept für Augentropfen, mit denen er sich bei einer abendliche Begegnung vor dem bluthungrigen Lumpi verteidigen kann.
Zuhause findet Anton Rüdiger unter seinem Bett, der beauftragt Anton, mehr über Geiermeiers Pläne herauszufinden. Dazu darf der Hörer nicht mit, Anton erzählt nur kurz davon.
Nächster Abend, diesmal kommt Anna zu Besuch: Die Vampire ziehen um in die Ruine im Jammertal, die Tour-de-Sarg ist bereits gestartet. Wenn man Särge zu zweit fliegend transportieren kann – warum dann der umständliche Transport mit dem Zug in Folge 3?
Und schon wieder nächster Abend. Anton läuft zum Friedhof, beobachtet die Probleme beim Abtransport von Tante Dorothees Sarg und kann Geiermeier ablenken. Noch eine kleine Abschiedsszene mit Anna, der Umhang bleibt als Pfand bei Anton und weg ist Anna. Kein Abschied von Rüdiger.
Die Folge hat sehr viel Erzähleranteil. Die übrigen Sprecher dürfen manche Szene nur anspielen, dann fasst der Erzähler den Rest zusammen, das fand ich sehr nervig. Auch huscht man so einfach noch mehr von Szene zu Szene, als wäre die Folge eher eine Zusammenfassung.
Oft ist es schade, wenn eine Serie zu Ende ist – hier nicht. Die Folgen sind nicht grundsätzlich schlecht gemacht, es war auf jeden Fall interessant, sie mal zu hören, die Geschichte mit der Vampir-Mensch-Freundschaft ist eine gute Idee. Aber die Sprecherwahl finde ich teilweise schwierig und dann dieses Hinweghuschen über die Szenen, durch die Geschichte eilen, das ist einfach nicht mein Fall.