Hinweis: Die nun folgende Rezension wurde für den allgemeinen Gebrauch auf verschiedenen Plattformen und Rezensionsplattformen verfasst. Sämtliche personenbezogenen Überschneidungen sind rein zufällig und sind deshalb von einer nachträglichen Korrektur ausgeschlossen.
Ja, ups. Kein Vorwort?! Näh… gibt ein Nachwort.
Kurzes Hoppla-Hoppel-Dopp durch die letzten Folgen, denn irgendwie hab ich es versäumt, hier weiter zu schreiben… Moment: Original KEIN neuer Beitrag seit meinem letzten… na, dann, iss ja nicht sooo schlimm… oder, wobei: Naja, eigentlich doch. Egal.
Kinderdieb: Machen wir es kurz. Durchaus ne sehr gelungene Folge. Spannend, nicht ganz so viele Chares, bleibt damit auch sehr übersichtlich und ne wirklich angenehme Sache und ein toller Einstand für Miriam Rademacher. Bei IHR merkt man auch, dass sie vom Fach ist und Holmes an sich genommen hat. Gut so. Ich geb 8 Punkte.
Hawthorne-Fluch: Oah… joa, also, nee. Das hätte was werden können, produktionstechnisch durchaus nichts anzukreiden, aber die ganze Storyline ist super durchschaubar. Das hätt ich auch ohne vorherige Rezis zu lesen ziemlich schnell geblickt. Dass man die Erkrankung, um die es hier geht, nicht beim Namen nennt finde ich ein bisschen merkwürdig, aber in der zeitlichen Abfolge würde es an sich durchaus Sinn ergeben. Auch die Charaktere sind alle keine Sympathieträger und gerade zum Ende hin plätschert es ziemlich vor sich hin. Von mir gibt es hier 5 Punkte, mehr geht wirklich nicht.
Grobe Blutwurst: Bis auf den bescheuertsten Titel seit langem eine wirklich sehr gelungene Folge. Es ist nicht so richtig klar, wo die Reise hingeht, es gibt viele Schauplatzwechsel und sehr knackige Dialoge. Auch kommt tolle Marktatmo auf und gerade das Gespann Holmes & Watson funktioniert hier richtig gut. Hab ich wirklich Spaß mit gehabt, kriegt ne 8+, weil es dann hinten raus doch bessere Folgen in der Serie gibt.
Die Straße des verlorenen Kopfes… hat mich leider verloren. Ja, ich muss es so ehrlich sagen, ich hab es wirklich versucht, in die Folge reinzukommen, aber irgendwie ist die so dermaßen überladen und es ist so viel los. Anfangs wird erstmal 10 Minuten in Rückblende erzählt, dann kommen Walmes irgendwie in das Haus, dann gibt es hier nen Seitenstrang, da noch ne Ecke, irgendne Straße, irgendein Hotel… nett gedacht, aber mir too much, mich hat es ab der Mitte verloren. Vielleicht komm ich ja irgendwann nochmal rein.
Ashford Manor: Anton Serkalow… ein Name, der im Gedächtnis bleibt. Für Maritim, HolySoft und weitere schreibt er, und das meist mit einem Grusel-Touch… auch bei Holmes. Und die Folge ist wirklich sagenhaft. Kein klassischer Holmes. Längere Einführung, langes Umherirren auf dem Schloss, viele Fallen. Eigentlich mehr ein Abenteuer-Grusel-Ding. Hätte für mich perfekt in die Mysteries gepasst. Hier ist es ein bisschen random. Die Story nimmt aber mit, die Besetzung ist wirklich toll, auch Flo Hoffmann ist in absoluter Top-Form. Atmosphärisch ist das Ding wirklich eine Wucht, ganz toll umgesetzt vom Sounddesign. Am Ende fehlen mir persönlich ein-zwei Sprechrollen, das hätte ich etwas lebendiger umgesetzt. Sonst gibt es aber ne starke 9. Serkalow und Rademacher rocken die Serie.
Nachwort:
Es ist schon immer wieder erstaunlich, dass man in Bubbles verortet wird und auch sonst immer den blanken Neid und Hate unkommentiert lassen soll. Für mich waren die letzten Monate eine Geduldsprobe. Eine Frage, ob man für manches überhaupt noch Energie aufwenden soll. Eine Frage, ob es sich lohnt, für Dinge zu kämpfen, und wofür man überhaupt noch kämpfen will. Für den blanken Hate? Für Diskussionen? Oder für das Recht, des Rechthabenden? All dies ist voll fürn Arsch, wenn man sich am Ende in einem Selbstgespräch verliert. Oder ist das Selbstgespräch genau das, was am Ende des Tages das Ziel unserer Gesellschaft, ja, vielleicht sogar die Bestimmung ist? Dass jeder mit dem anderen aneinander vorbeiredet? Nun, in der Forenlandschaft (egal welchen Themas) erlebt man dies und vieles mehr immer häufiger und mehr. Immer mehr Menschen fallen auf Betrüger rein und lassen sich von jenen einlullen. Immer mehr Menschen suchen Bestätigung darin, sich selbst zu verlieren. Ein Problem der Hörspielbranche? Gewiss nicht. Das ist grundsätzlich. Deshalb halte ich die Fahne hoch, WIR halten die Fahne hoch: Für eine lebendige Foren- und Respektkultur.
|