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070 - Wer hat Tims Mutter entführt?
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
Dabei seit: 21.04.2021
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Dieser Fall erweist sich als besonders emotional für Tim. Schließlich ist seine Mutter entführt worden. Erst die Auflösung bringt die Erkenntnis für den Hörer, dass das keine normale Entführung war. Ein Verdacht, der auch Tim während des Falls beschleicht. Eine originelle Idee vom Autor Stefan Wolf war es, dass TKKG das Lösegeld mit einer besonderen Flüssigkeit präparieren, die Karl erfunden hat: „Banozifa“, eine sogenannte Banknoten-Zink-Farbe. Ob ein Geldschein markiert ist, sieht man nur mit Sonnenbrille. So gelingt auch eine unterhaltsame Auflösung. Humor ist in dieser Folge deutlich weniger vorhanden, als in vielen anderen Folgen. Der Abschlussgag ist gelungen. Die Figurenzeichnung weiß wieder zu gefallen.
Das tolle Cover zeigt eine Szene, die nicht im Hörspiel vertont ist. Tim erzählt nur seinen Freunden davon.
Die Sprecherleistungen sind alle hervorragend. Die vier Hauptsprecher sind wieder erstklassig in ihren gewohnten Rollen. Von den Gastsprechern haben mir Joachim Richert als Mortius, Jürgen Thormann als Dramp und Karl Walter Diess als Baron am besten gefallen. Etwas verwirrend ist, dass die Rolle des Kommissar Andresen von Wolfgang Draeger gesprochen wird. Er war während der ersten 35 Folgen in der Rolle des Kommissar Glockners zu hören. Günter König ist als Erzähler befriedigend.
Die Zwischenmusiken sind sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden. Nichts zu meckern gibt es auch bei Geräuschen und Effekten.
Das Fazit fällt positiv aus. Die TKKG-Hörspielfolge 70 ist fast ein Highlight geworden. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Wer die Folge noch nicht kennt, sollte sie sich mal anhören.
8 Punkte
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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30.04.2021 21:35
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Volker_Mars
Punkerhexe
 
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| Zitat von Chantal-Marie: | | Habe mich schon die ganze Zeit auf die Folge gefreut. Besonders gut finde ich, dass es ein Fall ist, der im privaten Umfeld stattfindet. Wer der Täter ist, war mir eigentlich direkt klar, aber irgendwie war es trotzdem sehr spannend. Das Ende war natürlich besonders toll, ich sage nur Sonnenbrillen. Den Grund, warum Tims Mutter entführt wurde, fand ich gut, war sehr bedrohlich und hat mich somit etwas schockiert. |
Ohne dich zu beeinflussen, ich beneide dich, dass du in der Kennenlernphase bist. Ich finde/fand die Hörspiele echt genial als Kind. Irgendwann kommt vielleicht die Zeit, wo du dir denkst... ohje... halte ich das aus?!
DURCHZIEHEN!
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18.10.2023 09:11
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Holger
Hörspiele-Café
   
Dabei seit: 21.02.2016
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21.10.2023 20:12
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HildaW
Junghexe
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Tims Mutter wird vermisst, (was Tims erst auf gezielte Nachfrage erfährt), die Polizei will erstmal abwarten. Tim reist sofort in seine Heimatstadt.
Ein Entführeranruf. Der Entführer ist viel zu leise, kaum zu verstehen.
Wenn Gaby entführt wird, ist Tim nicht halb so aufgeregt, aber das hat ja auch eine gewisse Gewohnheit.
Ein hilfsbereiter Herr Mortius, der das Lösegeld zur Verfügung stellt.
Erneuter Entführeranruf, wieder viel zu leise.
KKG sind überraschend angereist. Endlich sind Karl und Gaby zu hören, endlich wird die TKKG-typische Atmosphäre hergestellt. „Der vermisste Zustand deiner Mutter“, sagt Karl und Klößchen will Frühstück. Aber auch seinen Vater verständigen, damit der das Lösegeld bereitstellt.
Die Lösegeldübergabe, jetzt heißt es abwarten.
Eine Essenseinladung von Herrn Mortius.
Aufruhr im Restaurant, überraschende Täteridentifizierung, die Polizei rückt an.
Im Büro von Kommissar Glockner Andresen erklärt Susanne Carsten den Hintergrund ihrer Entführung.
Eine spannende Folge, Tim anfangs etwas aus der Rolle, richtig gut wird es erst, als KKG anrücken, dann aber richtig.
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12.09.2024 14:47
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Wer hat Tims Mutter entführt? (070)
Der Titel ist durch die Fragestellung ziemlich cool, aber er ist auch interessant, weil Tims Mutter in den Folgen, die ich kenne, noch nicht so oft vorkam. Der Klappentext ist allerdings extrem lahm. Frau verschwunden, Sohn macht sich auf die Suche, es wird Lösegeld gefordert - was macht das denn besonders? Erstmal nichts. Ich hoffe, dass das Hörspiel da mehr zu bieten hat. Leider ist auch das Cover extrem schlecht. Nicht nur wegen des alten Stils, sondern auch wegen der sich beißenden Farben. Und was soll das überhaupt für ein Motiv sein?
Am Anfang wirkt es ein bisschen weird, dass Tim nachts in die Disco geht, aber danach kommt ja raus, dass er nur sein Fahrrad zurückwollte. Das passt eigentlich besser, wird aber sehr random rübergebracht. Und natürlich weiß Klößchen entgegen Tims Behauptungen genau Bescheid. Sehr schön. Dann wird es witzig, denn Klößchen will als Gespenst rumspuken - hat sich aber leider einen Splitter eingetreten. Am Telefon mit Tante Marion ist Tim dann aber extrem unhöflich, noch bevor die ihm sagt, dass mit seiner Mutter irgendwas ist.
Danach geht es ein bisschen zu zackig. Im einen Moment kriegt Tim noch nen Anruf vom Entführer, dann redet er mit ihrem Chef und dessen Ehefrau, die ihn die ganze Zeit auslacht und dumm nennt, und dann will der ihm plötzlich das Geld geben, um seine Mutter auszulösen. Und das alles in wenigen Minuten. Mal abgesehen davon, dass das nicht nur zu zackig ist, sondern auch einfach unrealistisch. Warum schrillen da nicht sofort Tims Alarmglocken? Dann tauchen endlich mal die anderen drei auf und das Geplänkel der Freund*innen ist wirklich amüsant.
Das mit dem verschwundenen Geld geht mir auch wieder zu schnell und dann wollen plötzlich alle essen gehen, aber why? Ich verstehe auch den Zusammenhang zwischen „Wir gehen zum Italiener“ und „Auf einen mehr oder weniger kommt es nicht an“ nicht. Beim Griechen hätten die anderen drei zu Hause bleiben müssen? Wie die vier Sonnenbrillen aufsetzen und die anderen dann „Spinnt ihr?“ sagen, ist aber wieder witzig. Dass der Chef Tim das Geld nur gegeben hat, weil er der Entführer ist und er es zurückkriegt, ist leider extrem vorhersehbar.
Bei der Polizei erzählt Tims Mutter dann zweimal das gleiche, da ist das Skript nicht sehr gelungen, aber das mit dem Gift ist natürlich eine spannende Auflösung. Auch wenn „Chemiefabrikant“ und „Gift“ natürlich nicht sehr originell sind. Eine emotionalere Komponente bekommt die Folge dann auch nicht mehr, Tim scheint sich über das Wiedersehen mit seiner Mutter genauso wenig zu freuen wie sie selbst. Da frag ich mich ja, was die für ne Beziehung haben. Insgesamt ist die Folge definitiv nicht schlecht, aber ich denke, dass sie als Ü100 besser umgesetzt worden wäre.
Fazit: 6 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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22.06.2026 20:25
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