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171 - Das lebende Gemälde
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Murphy
Nanu, warum steht hier kein Text?
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Mystery in der Millionenstadt
Als diese TKKG-Folge angekündigt wurde, wunderte ich mich. „Das lebende Gemälde“ sollte nämlich auch eine von André Minninger verfasste Folge der Hörspielserie „DiE DR3i“ heißen. Doch sie wurde nicht veröffentlicht. Ob er das Skript einfach auf TKKG umgeschrieben hat? Und wenn ja: Wird das funktionieren? Nachdem ich die Folge gehört habe, verstärkt sich der Eindruck, dass Minninger sein damaliges Skript umgeschrieben hat. Die Geschichte hätte genau so auch in die Serie „DiE DR3i / Die drei ???“ gepasst. Leider hat Minninger offensichtlich nicht viel Aufwand beim Umschreiben betrieben, denn Karl hat kaum etwas zu sagen. Mysteryfolgen haben in der TKKG-Serie allerdings keine solche Tradition, wie bei den drei Detektiven aus Rocky Beach. Aber man denke nur an Oma Truels aus Folge 9 oder die UFOs aus Folge 15. Es ist also nicht so wie teilweise kritisiert, dass die Geschichte nicht in die TKKG-Serie passt. Die Geschichte um das lebende Gemälde ist interessant und logisch aufgebaut. Leider entsteht während der Handlung kaum Spannung. Die Dialoge sind wieder überwiegend sehr gut. Die Figurenzeichnung ist hervorragend. Mir hat auch gefallen, dass es drei Verdächtige gibt und bis zum Schluss offen bleibt, wer den nun der Täter ist. Tim klärt am Schluss in Justus Jonas Manier alles auf.
Die Sprecherleistungen steigern das Hörvergnügen. Die vier Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig. Leider hat Niki Nowotny als Karl, wie bereits erwähnt, kaum Text. Bei den Gastsprechern ragt Luise Lunow als Martha Mühlstein mit einer genialen Leistung hervor. Auch Gisela Fritsch als Elisabeth Jahling, Ursula Heyer als Edith Dahlie und Rolf E. Schenker als Max Schitteck sind auch sehr gut. Der Erzähler Wolfgang Kaven macht auch wieder eine gute Figur.
Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte sind wieder sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden. Hier wurde wieder auf hohem Niveau gearbeitet.
Fazit
Die Nummer 171 ist eine weitere gute TKKG-Folge von André Minninger. Die CD wird sicherlich nicht in meinem Regal verstauben.
8 Punkte
__________________ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!
Romeo und Julia treffen sich. Julia fragt Romeo: "Was machen wir heute Abend?"
Darauf antwortet Romeo: "Ich richte mich nach dir!"
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06.03.2022 20:33
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Klara_Fall
Ökohexe

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Ja, man merkt es, dass es keine "klassische" TKKG-Folge ist und als solche nicht konzipiert war. Es "funktioniert" aber auch mit TKKG ganz gut.
Ich mag die ganzen Senioren und finde alle so, wie sie dargestellt werden, glaubhaft: dass "alte Geschichten" aufbrechen, dass der Glaube an Gott, der einen das ganze Leben begleitete, hinterfragt wird und dass es so seltsame Herren wie Max tatsächlich genau so gibt.
Auch die Heimleiterin Dahlie fand ich zwar unangenehm, aber glaubhaft.
Wo ich die ersten Male des Hörens nicht ganz sicher war, ob ich es glaubhaft finde: dass
Schön fand ich, die Damen als junge Mädchen "zu Wort kommen zu lassen". Also, dass es nicht nur nacherzählt wird, sondern ich als Hörerin richtig mit in die Vergangenheit eintauchen darf.
Alles in allem eine gute TKKG-Folge in den späten 100ern.
Ob dies auch schon in einer der frühen Folgen so "funktioniert" hätte, wage ich zu bezweifeln. Denn, auch wenn sie "auf dem Papier" nicht älter geworden sind, etwas "reifer" sind TKKG schon geworden. Und da die Folge ja auf 16jährige Detektive geplant war, passt das für mich hier. Zu Beginn der Serie hätte das vielleicht noch nicht so gepasst. Oder doch?
9 von 10 Punkten für diese etwas "aus dem Rahmen" fallenden Folge (Wortspiel gerade beim Tippen entstanden)
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22.12.2023 21:07
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Holger
Hörspiele-Café
   
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12.04.2024 17:23
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Mikosch373
dey/denen
   
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Achtung, Spoiler!
TKKG - Das lebende Gemälde (171)
Der Titel ist großartig: klangvoll, prägnant und interessant. Der Klappentext lässt tatsächlich schon vermuten, dass es sich hier um eine Folge handelt, die ursprünglich nicht für TKKG geplant war. Das mit dem alten Ölgemälde, der Dame, die vielleicht nur verwirrt ist, und dem Spuk klingt extrem nach den drei Fragezeichen. Das mit dem veränderten Detail mag ich aber. Allerdings finde ich das Cover grässlich. Die bunten Farben und das Motiv des Gemäldes nehmen jegliche Ernsthaftigkeit raus.
Bereits in den ersten Sekunden bestätigt sich, was mir angekündigt wurde. Die Folge hat so gar nichts von TKKG und nur von den drei Fragezeichen. Allein dass Tim und Klößchen da in ihrem Adlernest einfach rumhocken, dann das Telefon und die Lautsprechertaste und dann Tims „Das hört sich ganz an nach einem Fall für TKKG“. Danach redet Tim so geschwollen wie Justus und Klößchen macht auf Peter und Bob, indem er tausend Fragen stellt und einen trockenen Witz übers Hellsehen macht.
Auch im Altenheim fällt an der ganzen Dialogführung auf, dass diese Folge für Justus, Peter und Bob gedacht war. Man merkt auch an fast allen Stellen, wer von den drei Detektiven einen Satz oder eine Frage eigentlich hätte sprechen sollen. Allerdings merkt man es auch an den Pausen, die gemacht werden. Selbst das klingt bei Tim wie bei Justus. Irgendwie bin ich froh, dass es nicht umgekehrt gemacht wurde. Die drei Fragezeichen auf TKKG wären zwar sicher auch witzig, aber auch noch irritierender. Und ich möchte nicht, dass Peter Leute verprügelt.
TKKG ermitteln auch viel mehr durch Befragungen und Besprechungen, das passt absolut gar nicht. Beim Durchsuchen klingt Gaby dann total nach Bob, sowohl wie sie mit Karl spricht, als auch von der Intonation. Bei dem Tagebuch, das übrigens grässlich vorgelesen wird, wird es dann unfreiwillig komisch, als Martha zu Liz meint, dass sie nie das Interesse von Joseph erregen wird, obwohl sie so gut Blockflöte spielt. Dabei kann man einen Mann doch gar nicht besser beeindrucken, indem man sich ein langes Ding in den Mund steckt und darauf herumbläst. Je länger die Blockflöte, desto besser, wenn ihr versteht, was ich meine. Zum Schluss das Tim-Justus dann einen langen Monolog halten. Sehr passend!
Der Twist, dass Max der Verantwortliche sind soll und nicht Liz, gefällt mir ganz gut, auch wenn es nachher nicht stimmt. Aber ich finde das so plausibel, dass ich die falsche Fährte total toll finde. Aber es ergibt auch viel Sinn, dass das alte Mobbingopfer sich nach all der Zeit rächen will. Ich wüsste, wozu ich fähig wäre… Das klärende Gespräch ist mir aber trotzdem zu lang geraten. Danach haben wir dann einen kleinen Abschlusslacher, nach dem ich wirklich sehr irritiert war, dass die TKKG- und nicht die Die drei Fragezeichen-Melodie gespielt wird.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Folge grundsätzlich unterhaltsam, spannend und sehr cool finde. Allerdings passt sie so gar nicht zu TKKG und funktioniert eigentlich nur, weil man sich alle paar Sekunden drüber lustig machen kann, dass sie eigentlich für Justus, Peter und Bob geschrieben wurde. Deshalb kann ich da leider nicht so viele Punkte geben. Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass man einen Rollator auch Gehwagen nennt.
Fazit: 6 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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18.08.2026 20:46
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