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238 - Falsche Schuld
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Schlapfel
Locker mit MP im Juwelierladen
  
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Das Intro war diesmal gelungener als sonst, da kam endlich mal ein bisschen Grusel auf als sie dem/den Einbrecher(n) nachspüren! Schön! Wie cool wäre es gewesen, wenn dann Bob verhaftet worden wäre und erstmal im Gefängnis gehockt hätte.
Das hätte ihnen auch einen richtigen Grund zum Ermitteln gegeben.
Dann flacht es mal wieder zügig ab, erst in der Mitte des Hörspiels geht es auf die Insel und dadurch wird wieder viel Potential verschenkt. Mir hat Rubbish George gefallen, der einen recht kurzen Auftritt bekommt. Ebenso die Anne vom Hafen (trotz seltsamer Vertonung des Anrufs).
Das größte Problem hatte ich mit der Schauspielleistung der Nebenschauspieler: Gerade der Sektenführer übertreibt maßlos in jeder Szene. Hört euch mal die Auflösung an und sagt mir dass das so gut klingt, wieso greift Minninger hier nicht durch? Sounds sind auch wieder spärlich vorhanden, das ist man ja inzwischen schon gewohnt, immerhin gönnt man uns ein bisschen Wasser.
Der zwielichtige Joe hat eine viel zu lange Szene in der er die ganze Backstory + seine Vermutungen + noch mehr Hinweise gibt, die man auf mehrere Charaktere oder Szenen hätte verteilen können.
Also wieder keine gute Ermittlung.
Ich habe den Twist weit vorher kommen sehen, evtl. einfach weil es auf einem Agatha Christie Klassiker basiert
(allerdings einem mit Poirot und nicht Mrs Marple).
Das ist auch nicht schlecht, find ich sogar gut als Inspiration!
Hier kommt jedoch die Auflösung viel zu schnell und unverdient. Obwohl das Hörspiel so viele Charaktere hat, bleibt ein Großteil dem Finale fern und das nimmt dann auch nochmal Spannung weg. Ein Charakter wird quasi komplett in Abwesenheit eines Verbrechens bezichtigt und dann wird das Verbrechen aufgelöst.
Zwei Personen sind sich "spinnefeind", haben eine lange Fehde und diese Fehde ist sowohl in der Beschreibung als auch im Hörspiel ein zentraler Teil der Handlung - und diese beiden Charaktere begegnen sich im Hörspiel nicht ein Mal in einer Szene! Aaaaaah!
Der ganze Sektenkram spielt bis zum Schluss keine Rolle. Außerdem gibt es anscheinend Clans in Rocky Beach.
__________________ Hörspielempfehlung: Holmes & Watson Mysteries/Lost Cases
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26.03.2026 19:36
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26.03.2026 20:31
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Die3FragezeichenFan
Baron
  
Dabei seit: 26.10.2021
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-- Es folgt ein resignierter, genervter, leicht sarkatischer und enttäuschter Beitrag. Wer gerade gut gelaunt ist, bitte lesen, wenn der Tag eh schon schlecht ist --
Ganz ehrlich: Ich könnte mich jetzt aufregen. Ich könnte mich darüber aufregen, was für einen grenzenlosen Schrott man hier wieder vom Stapel gelassen hat. Ich könnte mich darüber aufregen, dass von den ersten 20 Minuten 5 Minuten in Stille an Türen geklopft wird.
Ich könnte mich darüber aufregen, dass die Sprechleistung von Karin Lieneweg für ein professionelles Studio nicht mehr hinnehmbar ist.
Ich könnte mich darüber aufregen, dass Oliver Rohrbeck in einem eins-zu-eins-Dialog völlig daran vorbei ist und das kaum ein anderer profesioneller Synchronsprecher so schlecht hinbekommt wie er.
Ich könnte mich darüber aufregen, dass Justus, Peter und Bob keine Spielfreude mehr haben und wie beim Kaffeeklatsch rummampfen und alles total lahm ist.
Ich könnte mich darüber aufregen, dass Axel Milberg so einschläfernd und abgehackt-atmend redet, dass es einen nachmittags schon rausreißt.
Ich könnte mich darüber ärgern, dass ich es nach 2 Wochen Release nicht über 20 Minuten hinaus geschafft habe. Ich könnte mich darüber ärgern, dass treudoofe Fans jeden Schrott himmelhochjauchzend überall ins Unermessliche loben, obwohl die Produktion nicht mehr als Sparflammenschrott auf aller niedrigstem Niveau ist.
Ich könnte auch darüber ärgern, dass keine Sau über wirklich aufstrebende Labels mit kreativen Ideen und Mühen redet, statt eine Kaffeerunde am Mikrofon zu verbringen.
Ich könnte mich darüber wundern, dass zwei Wochen nach Release außer eine Person keiner was zur neuen Folge geschrieben hat, geschweige denn kaum einer sie gehört hat. Ich könnte mich darüber wundern, dass selbst die krassesten Ultra-Fans nichts mehr zu schreiben haben.
Aber ehrlich: Ich ärgere, wundere mich nicht mehr und ich rege mich nicht mehr auf. Denn: Die Fans, die das noch unterstützen tun das aus Fandom. Und das ist auch völlig in Ordnung. Anspruch finde ich hier nicht mehr, und deshalb ist für mich ein Moment gekommen, an dem es mir egal ist. Ich werde die Folgen noch hören, aber knallhart bewerten. Verglichen mit den hochklassigen Produktionen, die ich sonst höre. Und es wird feurige Rezensionen geben. Wem das was bringt? Mir jedenfalls nicht, das Label interessiert es nicht, aber immerhin belebt man die Threads.
Woo-Hoo.
Was ich damit sagen will: Selten soviel Schrott in 20 Minuten gehört. Und ich habe nach zwei Wochen nicht das Bedürfnis, weiterzuhören. Das sagt auch schon einiges aus. Vielleicht bin ich verärgert, momentan bin ich nach einem katastrophalen (mit 0 (!), ich betone: 0 (!!!) Folgen, die ihr Potenzial auch nur annähernd ausgeschöpft haben) Block nur noch enttäuscht und resigniere. Auf die nächsten Folgen... Qualität... oder so.
EDIT: Und was ich auch damit sagen will: Ich möchte meinem Namen die Ehre erweisen, die er verdient. Ich bleibe DDF-Fan und ich erkenne selbstverständlich an, dass sehr viele tolle Folgen entstanden sind. Doch sollte man genau so anerkennen, dass alles irgendwann vorbei ist. Vielleicht sollte man diese Haltung auch im Studio beweisen... DAS wäre wirkliche Klasse.
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02.04.2026 22:43
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02.04.2026 22:55
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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Ich hab hier ehrlich gesagt nach 20 Minuten aufgegeben, welche eine 1:1-Vertonung des Buches waren und den Part fand ich dort schon sinnlos langgezogen. Minninger sollte nach über hundert Folgen doch endlich mal checken, dass man ein Buch erst komplett liest, DANN anfängt mit dem Skript und es NICHT parallel schreibt, sodass man bei 50 % dann merkt, dass schon 70 Minuten voll sind und man für den Rest nur noch zehn Minuten übrig hat. Ich mein… er macht das jedes Mal. Immer wieder! Lieber einen Francis, der mal ein, zwei Details verdreht oder vergisst, als einen Minninger, bei dem nur Laber Rhabarber rauskommt. Ich kann einfach nicht mehr. Die Serie sackte mit der 126 ab, dann mit der 160, dann nochmal ab 180 und jetzt nochmal ab 231. Tiefer geht es bald nicht mehr.
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06.04.2026 20:47
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MewMew
Fischstäbchen mit Vanillesoße!!
 
Dabei seit: 10.08.2010
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| Zitat von MewMew: | Die Folge hat mir überraschend mehr gefallen als sie sollte. Ja, gegen Ende hin muss man schon aufpassen, alle Fäden nicht zu verlieren, doch sie ist eine extrem gute Einschlaffolge. Das meine ich nicht negativ, denn die Story fand ich interessant. Der heimliche Star ist hier klar die Musik. Diese bedeutungsschwangere, fast schon psychodelische Musik erinnert mit dem Vibe total an "Der Eisenmann", welche ich toll fand. Inhaltlich spannend, das Dialogbuch ausbaubar, musikalisch ein Gewinn. Außerdem extrem beruhigend. 8/10 Punkte.
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Ich habe die Folge nach einigem Abstand nun nochmal und mehrmals gehört. Scheinbar war ich beim ersten Hören in einer guten Stimmung. Von den ursprünglichen 8 Punkten, würde ich nun auf 4 rintergehen. Die Folge hat mich je Hören immer mehr gelangweilt und vieles passte nicht mehr zusammen. Mein Highlight bleibt aber weiterhin die Musik der Folge, die ein psychedelisches Gefühl erzeugt und eigentlich perfekt zu dem Sekten-Setting passt. Ebenso kann ich mir Henry van Istor gut als Figur vorstellen, die nochmal auftaucht. Am Ende war die Folge fast schon zu viel und hätte sich auf einen Erzählstrang fokussieren sollen.
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16.04.2026 08:40
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.448
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Die Geschichte beginnt gut: Die drei ??? sind mit Fahrrädern unterwegs und werden von der Polizei angehalten. Anschließend ein Taschenlampenlicht in einem Bürogebäude. Die Handyakkus sind leider leer, also muss man selbst hinein, um etwaige Einbrecher festzusetzen. Herumschleichen, flüstern… das ist anstrengend und zieht sich. Der Erzähler macht es nicht gerade besser.
Bob lässt ein Beweismittel verschwinden – eine kleine Kugel, Justus und Peter sind unterdessen eingesperrt im Tresorraum. Erst mal jemanden holen, der den öffnen kann. Die Polizisten scheinen nur zur Dekoration da zu sein, das wirkt alles so unnatürlich. „Inspector Cotta hat mir schon so viel von euch erzählt!“
Tante Mathilda ist nicht sauer, sondern will alles ganz genau wissen und kann einen entscheidenden Hinweis geben. Die Szene ist nervig.
Die von Bob eingesammelte Holzkugel ist mit einem Symbol verziert, es gehört zu einer Sekte, die an ein Volk glaubt, das unter der Erde lebt. Und nur der Meister darf das Symbol tragen, ist somit der einzige Verdächtige. Angesiedelt hat er sich auf Holy Island, die halbe Insel gehört ihm.
Ein Menschenauflauf und ein Polizeiboot im Hafen: Die Festnahme des Sektengurus. Der spricht völlig abgedreht-überdreht, die Menge dagegen sehr abgelesen. So macht zuhören keinen Spaß.
Bob erzählt mehr über die Sekte und die Insel. Ein Segler wird befragt – klingt wie der junge Peter Shaw, hat mich kurz irritiert.
Auf ins Präsidium, die Polizistin von gestern Abend gibt ihnen Einblick auf die Videoaufnahmen, der Verdächtige ist verhaftet, alles scheint geklärt… man weiß dank Titel, dass da was falsch ist.
Also gibt es weitere Ermittlungen, Rubbish George betätigt sich als Fährmann – auf nach Holy Island! Mit den anderen beiden Inselbewohnern reden, herumstreunen… es zieht sich.
Der Guru. Wie spricht der denn? Das ist doch einfach nur zum Lachen. Eine Anwerbeversuch, ein Justus-Erklärmonolog über Täuschungsmanöver. Alles wird noch schräger, Justus versucht sich als Guru…
So viel wirkt so künstlich, so gestelzt, umständlich… alles etwas träge und zum Schluss ganz schnell zusammengefaltet. Schade.
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20.04.2026 17:35
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HerrSchmeichler
Sekretär
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Achtung, Spoiler!
Justus, Peter und Bob sind nachts unterwegs und werden von Polizisten vor gefährlichen Clans gewarnt. Clans in Rocky Beach? Auch egal, denn die spielen gar keine Rolle in dem Fall. Stattdessen wird in eine Elektronikfirma eingebrochen und um den Einbrecher zu stellen, brechen die Drei Fragezeichen... auch... in die Firma... ein. Na egal, Hauptsache es gibt mal ein bisschen Action gleich zu Beginn, wobei man leider auch hier wieder viel den Erzähler vortragen lässt (Wenn das so weiter geht, hat sich Axel Milberg bald eine Gehaltserhöhung verdient). Bob befreit mithilfe der Polizisten die im Trensor eingesperrten Justus und Peter, und die einzige Spur ist anfangs nur eine kleine Holzkugel.
Tante Mathilda ist jetzt aber durch die "Rocky Beach Crimes" auf den Geschmack gekommen und hilft ihrem Neffen gerne bei der Detektivarbeit. Das fand ich von der Idee her eigentlich ganz schön, schade nur, dass es darin resultiert, dass sie alles über die Sekte erzählt und man nicht auch das ehemalige Sektenmitglied Cynthia ausfragt. Die hätte vielleicht noch die ein oder andere interessante Information zu Henry van Istor, seiner Villa oder allgemein der Insel gehabt. Am nächsten Morgen hat Mathilda das Interesse an dem Fall wohl auch schon verloren, denn sie taucht gar nicht mehr auf.
Und ehrlich gesagt war es ein paar Hörspielminuten später bei mir auch soweit, dass ich mich gefragt habe, warum die Drei Detektive überhaupt noch ermitteln.
Der scheinbare Täter wurde festgenommen und erst einmal spricht auch nichts dagegen, dass er es getan hat (außer, dass er wie zu erwarten seine Unschuld beteuert). Es gibt zu diesem Punkt keinen triftigen Grund, an seiner Schuld zu zweifeln. Es ist bei dem Einbruch auch keiner der drei verletzt oder persönlich geschädigt worden, so dass man ein persönliches Interesse an dem Fall hätte. Warum überlassen sie den Fall nicht einfach der Polizei, sondern nehmen direkt weitere Ermittlungen auf? Aus welchem Grund? Nur, weil sie das üblicherweise so machen? Irgendwie fehlt mir hier der spannende Aufhänger an der Geschichte.
Alles weitere gestaltet sich ziemlich langweilig und ereignislos. Das Thema Sekte wird hier wirklich nur gestreift, genau so gut hätte es ein Ferien-Resort sein können. Sehr enttäuschend, da man in der Vergangenheit gesehen hat, dass es deutlich besser geht. Auch die Atmosphäre auf der Insel kam für mich nicht wirklich rüber. Es ist nicht heiß, der Weg ist nicht beschwerlich, keiner hat mal Durst... Scheint alles sehr gut angelegt und ausgebaut zu sein.
Rubbish George wird mir irgendwie zu oft eingebaut, und nein, nicht nur, weil er gerade die Folge davor dabei war. Vielleicht mag ich aber auch einfach die Figur nicht, was daran liegen könnte, dass sie gefühlt jedes Mal leicht anders ist oder woanders wohnt, wie es der Fall gerade braucht.
Der merkwürdige Einsiedler bekommt glücklicherweise alles auf und jenseits der Insel mit, so dass sich die Drei Fragezeichen die Recherche sparen können. Praktisch.
Und dann kommt der große Showdown, bei dem Justus sich als wahrer Erlöser ausgibt, um die Sektenmitglieder auf seine Seite zu ziehen. Das war wirklich eine der peinlichsten Szenen, die ich seit langem bei den ??? gehört habe. Einfach nur Augenrollen.
Ich kenne das Buch zwar nicht, aber handwerklich ist das Skript einfach nicht gut. Es gab zwei Stellen, an denen kurz hintereinander zweimal dieselbe Frage gestellt wurde (bei einer davon ging es darum, warum die beiden Bewohner der Insel sich so spinnefeind sind, obwohl es gerade vorher erklärt wurde) und an anderer Stelle wurde auf einen Konter mit einem Satz geantwortet, der inhaltlich nichts damit zu tun hatte. Außerdem war es verwirrend, dass einerseits davon gesprochen wird, der Sektenführer hätte absichtlich eine falsche Holzkugel am Tatort zurückgelassen, und dann heißt es, er hätte seine eigene Holzkugel verloren. Was denn nun? Oder beides? Dann müsste es aber zwei Holzkugeln am Tatort gegeben haben... Da komm ich trotz sehr langem Justus-Monolog nach 80 Minuten nicht mehr mit.
Es ist wahnsinnig viel Lärm um Nichts. Und dabei noch nicht einmal spannend.
Ich hatte zwischendurch gedacht, dass der Elektrofachmann vielleicht mit Überwachungskameras auf die Äffare von Resnicks Frau aufmerksam geworden war und sie erpressen wollte und ihr Liebhaber daraufhin den Einbruch begangen hatte, um das Beweismaterial sicherzustellen. Dann hätte ich die Motive irgendwie mehr nachvollziehen können. Aber so ist es ein wahnsinnig aufwendiges Verwirrspiel, um seinen Nachbar loszuwerden.
Die Sprechleistung ist durchwachsen. Leider fehlt wie beim "Roten Büffel" etwas die Spielfreude bei den Hauptsprechern, die zum Ende hin zwar da ist, aber gerade bei Justus leider in Overacting umschlägt. Ich habe mich wie immer über Alexandra Wilcke gefreut, für mich eine der schönsten Stimmen, die wir im Synchron haben. Ronny Krappmann als dubioser Sektenführer hat mir auch sehr gut gefallen, weil er wirklich wie ein Schwurbler klingt. Nhi-Mai war mir persönlich zu gekünstelt und schrill gesprochen, tolle Stimmfarbe fürs Kinderprogramm oder Animes, weniger geeignet für "realistische" Krimis.
Was gibt man dieser Folge? Ich fand sie leider sehr langweilig, obwohl so viel Potenzial da war: Eine Sekte, Tante Mathilda beteiligt sich an den Ermittlungen, eine Insel vor der Küste, ein doppeltes Verwirrspiel. In der Theorie hätte das also eine tolle Folge sein können (und das Buch soll wohl wieder deutlich besser sein und auch mehr Ermittlungsarbeit und Action haben).
Es tut mir leid, Herr Nevis, das Buch ist vielleicht ganz toll. Das mir vorliegende Hörspiel ist es aber leider nicht.
3 von 10 Punkten
P.S.: Trotz der lauter werdenden Kritik aus der Community habe ich wirklich lange die Fahne für die Hörspiele oben gehalten, denn in meinen Augen gab es über die Jahre immer mal einen schwächeren Fall oder meinetwegen auch eine schwächere Reihe von Folgen. Aber mit den letzten Folgen zeichnet sich leider wirklich ein deutlicher Qualitätsverlust an Stellen ab, die bisher eigentlich immer gut oder sogar hervorragend funktioniert haben. Ich hoffe sehr, dass sich die Produktion wieder fängt und man zu alter Stärke zurückkehren kann. Vielleicht gelingt es ja mit einer der nächsten Folgen. Ich wünsche es mir sehr.
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24.04.2026 12:48
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
Beiträge: 25.970
Spiel-Beiträge: 1579
1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
3. Experte: Bibi & Tina
Hörspielserien:
                  und 7 weitere.
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Achtung, Spoiler!
Die drei Fragezeichen - Falsche Schuld (238)
Der Titel ist ungewöhnlich generisch für die „Die drei Fragezeichen“ und der Klappentext klingt mehr nach der Kids-Serie, so kindisch wie die Formulierungen gewählt sind. Der Fall an sich hört sich auch nach einer sehr übertriebenen und trashigen Geschichte an. Das Cover finde ich grundsätzlich nicht verkehrt. Mir gefällt das Treppenhaus und der schwarze Fleck fällt nicht so ins Gewicht. Aber das Ding in der Mitte sieht einfach scheußlich aus, was soll das überhaupt sein?
Was man dem Anfang zugutehalten muss, ist, dass man direkt im Geschehen ist und dann auch ziemlich schnell etwas Mysteriöses passiert. Allerdings dauert diese Szene dann ewig und atmosphärisch ist sie dank fehlender akustischer Untermalung auch nicht. Dann kriegt Bob mal wieder etwas auf den Kopf, nur dass er diesmal nicht ohnmächtig wird und auch nicht sein Gedächtnis verliert. Das gefällt mir eigentlich ganz gut, weil es mit diesem Running Gag spielt.
Als Bob dann aber den Polizist*innen in die Arme läuft, wird es kurz sehr nervig, denn die halten die drei Detektive natürlich für die Einbrecher. Wie Bob und die Polizist*innen durch das Haus laufen, finde ich allerdings wieder ganz gut. Dass Bob dann über Morsezeichen mit Peter und Bob im Tresorraum kommuniziert, erinnert sehr schön an alte Folgen. Wie Tante Mathilda mit Justus rumkombiniert, ist aber total seltsam. Das passt überhaupt nicht. Zumal Karin Lieneweg auch sehr bemüht klingt.
Das gilt leider auch für Holger Mahlich als Inspektor Cotta. Die Szene am Hafen ist auch viel zu lang, obwohl es mal ganz interessant ist, dass der Hauptverdächtige schon überführt zu sein scheint. Was Bob über die Sekte erzählt, erinnert mich ein bisschen an den Kult, den H. P. Lovecraft um die Großen Alten zusammengesponnen hat. Das Gespräch mit Jessy Winter ist sehr krampfig und der Dialog rund um die Nervensägen ist wirklich nicht gut gespielt. Von allen drei Hauptsprechern nicht.
Wie Henry van Istor die drei Fragezeichen anspricht und auf einen anderen ansetzt, wirkt auch total random. Der hat nicht den geringsten Grund dafür, außer dass sie „am Hafen“ waren. Und das ist eigentlich kein Grund. Das Telefonat mit Anne ist auch einfach nur peinlich. Die klingt so gelangweilt, dass es wehtut. Frank Resnick reiht sich dann in die vielen unpassenden Performances ein. Das Gespräch mit dem alten Joe ist dann vom Dialog her auch total schlecht. Da wird munter aneinander vorbeigeredet.
Die Konfrontation auf der Insel ist dann ein absoluter Tiefpunkt der ganzen Serie. Nicht nur ergibt das, was Justus da offenbart, hinten und vorne keinen Sinn, der Dialog ist auch mehr als schlecht geschrieben und es werden sogar ganze Textpassagen zweimal vorgetragen. Das ist anscheinend weder dem Skriptautor noch den Sprecher*innen noch der Regie aufgefallen. Dieses ständige Meister-Gelaber hilft auch nicht gerade. Justus‘ Schauspiel, er wäre der Meister, kann ich danach auch nicht mehr genießen.
Insgesamt ist die Folge ein weiterer Beweis, dass die Serie endlich, endlich beendet werden sollte! Es kommt keine „Die drei Fragezeichen“-Atmosphäre auf, alle Sprecher*innen – auch die drei Hauptsprecher – sind durchgängig schlecht oder haben zumindest Aussetzer und der Fall macht überhaupt keinen Spaß. Dazu kommen die schlecht geschriebenen Dialoge, die Fehler enthalten. Wieso ist es so schwer, sich einzugestehen, dass die Serie ihren Zenit längst überschritten hat und auf eine Bruchlandung zusteuert?
Fazit: 1 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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26.06.2026 13:29
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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1. Experte: Die drei ???
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Die Folge fehlte mir noch, hatte ich beim ersten Mal abgebrochen, gestern haben wir sie dann „endlich“ mal in voller Länge gehört. Danach hab ich mir gewünscht, wir hätten es bleiben lassen.
Das Skript ist schrecklich. Nicht nur langatmig, sondern wirklich einfach schrecklich. Der ganze Einstieg dauert eine halbe Ewigkeit, weil erst noch diskutiert wird, was man macht, weil Bob dann noch die Polizei überzeugen muss, weil Justus und Peter eingesperrt sind und erstmal nicht befreit werden können, weil Tante Mathilda nach Horror und Mystery jetzt einen auf Miss Marple macht, es dauert einfach alles EWIG!
In der Mitte war ich dann auch irgendwann raus und hab nicht mehr alles mitbekommen, aber wie Justus einen auf Guru macht, das hab ich gehört und sorry, mehr als einen Punkt ist dieser Schrott dann auch nicht mehr wert, das ist grauenvoller Trash, aber leider nicht mal mehr witzig, sondern einfach nur peinlich.
Der ganze Plan wird auch viel zu kompliziert aufgedröselt und von der Sekte kriegt man so gut wie nichts mit. Da ist nur diese eine Tussi, die immer dann auftaucht, wenn irgendwo fanatische Spinnerinnen gebraucht werden. Meister, ich muss kotzen. Die New York-Atlantis-Sache reicht schon, um alles ins Lächerliche zu ziehen. Und anstatt die Hörspiele künstlich auf 80 Minuten zu drücken, sollte man vielleicht mal bessere Skripte aus den Vorlagen basteln.
Nein, einfach nur nein.
1/10
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11.10.2026 07:27
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