| Zitat von Holger: |
Elfie Donnelly war heute zu Gast im Kölner Treff (WDR). Die Sendung kann man in der Mediathek anschauen (ich hab es selbst auch noch nicht gesehen).
ARD Mediathek |
Hier auch noch mal auf Youtube, weil es irgendwann aus der Mediathek fliegen wird.
Sie scheint aktuell ja viel durch die Talkshows zu tingeln. Da das Interview recht aufschlussreich ist, gebe ich hier mal die wichtigsten Punkte wider. Lohnt sich aber durchaus auch selbst anzuschauen, da sie hier mal nicht unsympathisch wirkt, sondern sogar mit Tränen in den Augen ergriffen ist.
Was für mich neu war:
Karla Krause, damals Redakteurin beim Berliner Radio, war die Vorlage für Karla Kolumna. Begeistert war diese davon aber nicht.
Die Moderatorin der Sendung spricht an, dass Elfie ab 1984 nicht weitergeschrieben hat. Obwohl die Jahreszahl nicht annähernd stimmt, erwidert sie nichts, sondern erklärt ihre Schreibblockade, welche sie damals hatte. Im Zuge dessen bekam sie außerdem eine sehr, sehr hohe Summe geboten (sie sagt nicht wie hoch), um die Serienrechte abzutreten. Sie willigte ein und wurde sogar gefragt, ob sie weiterhin beteiligt werden wolle. Das lehnte sie ab, weil sie den kompletten Cut wollte.
Heute, über 35 Jahre später, spricht sie seltsamerweise immer noch über das Thema und versucht sogar mit neuen Werken mit der noch immer anhaltende Erfolgswelle von Bibi mitzuschwimmen.
Seit 2001 ist sie teilweise wieder beteiligt an den Verkaufserlösen. Sie spricht von einer "schönen anständige Rente".
Ulli Herzog wird erwähnt, ebenso lässt sie durchblicken, dass sie den Stil der Geschichten heute nicht mag und auch nicht mehr verfolgt.
Thema Boris wird natürlich auch angesprochen *gähn*.

Auflösung: Die Stimmen von Bibi und Boris seien zu ähnlich gewesen, also entschied man sich ein Kind herauszuschreiben.
Die Themen für die früheren Benjamin- und Bibi-Folgen rührten von ihrer frühen politischen Sozialisation.
Von ihrem Vater sagt sie, er war ein "Kleinkrimineller und Alkoholiker". Sei selbst lebte zeitweise bei dessen Eltern. Das war in London. Mit fünf Jahren kam sie zu ihrer Mutter, welche die bis dato kannte. Sie vergaß ihr englisch schnell und wuchs fortan in Österreich (Wien) auf. Ihre Mutter starb als Elfie 15 war.
Sie ging auf eine katholische Mädchenschule, in der sie sich fremd fühlte. Von einer Lehrerin wurde sie getriezt. Das war zu der Zeit, als sie ihre krebskranke Mutter pflegte. Daraufhin holte Elfie mit der Hand aus und flog dafür von der Schule.
Kurz wird auch die Episode mit Peter Lustig angesprochen, der ihr überhaupt erst ermöglichte als Schriftstellerin in Erscheinung zu treten.
In Zuge des Interviews wurde natürlich auch das neue Buch vorgestellt. Es geht darin um die junge Barbara Blocksberg. Die Rechteinhaber bei Kiddinx wollten jedoch nicht, dass das Berührungspunkte mit ihrer Marke hat. Deshalb musste sie es umschreiben.