Gruselkabinett - Der Fall des Charles Dexter Ward (Teil 2 von 2) (025)
Das Cover des zweiten Teils finde ich eigentlich schön, es könnte für meine Begriffe aber noch düsterer aussehen. Das Halsey House ist aber gut getroffen. Der Klappentext klingt für mich auch sehr gut, auch wenn ich weiß, dass mich das Hörspiel nicht restlos überzeugen wird.
Es geht auch spannend los mit dem Streit zwischen Charles und Curwen und den seltsamen Vorgängen in und um Providence. Leider setzt sich dann das Muster des ersten Teils fort und es wird wieder viel zu viel nacherzählt, anstatt den Hörenden direkt an den Erlebnissen teilhaben zu lassen.
Das ist wirklich schade, denn die Geschichte selbst hat so viel Potenzial. Sowohl von der Dramaturgie, als auch von der Atmosphäre. Auch die Sprechenden machen einen tollen Job, Frank Schaff gefällt mir in seiner Dreifachrolle am besten. Zum Ende hin wird es dann zum Glück nochmal aktiver, deshalb gibt es auch zwei Punkte mehr.
Fazit: 7 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Gut möglich, dass das im Original ähnlich ist, aber das ändert für mich nichts an der Empfindung, dass mir zu viel nacherzählt wird. Die Szenen selbst mitzuerleben, wäre einfach viel schöner gewesen.
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Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Wenn man ein Werk aber adaptiert, hat man gewisse Freiheiten und gerade, wenn das Medium vom Buch zum Hörspiel wechselt, könnte man nacherzählte Szenen ja direkt beleben.
Im Buch wirken Nacherzählungen auch anders als in Hörspielen und das weiß man ja, wenn man ein Hörspiel produziert. Aber wie auch immer, ich finde es einfach schade, dass das Potenzial dieses Zweiteilers nicht voll ausgeschöpft wurde.
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Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Im Original wird definitiv viel "nacherzählt". Das ist überhaupt oft ein wesentliches Merkmal von Lovecrafts Geschichten und funktioniert dort sehr gut.
Aber in einem Hörspiel sollte man das wohl besser durch direkte Umsetzung lösen, sonst wäre es wohl eher ein Hörbuch, in Anbetracht des Ausgangsmaterials.
Im Original wird definitiv viel "nacherzählt". Das ist überhaupt oft ein wesentliches Merkmal von Lovecrafts Geschichten und funktioniert dort sehr gut.
Danke für die Information! Dass das bei Lovecraft öfter so ist, war mir nicht bewusst, aber das ist jetzt auch nicht mein Lieblingsautor.
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Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Das war mir, wie gesagt, nicht bewusst. Ich achte bei seinen Adaptionen mal drauf, ob das verstärkt auffällt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es mir vor ein paar Jahren aufgefallen wäre.
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Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Diesen Teil fand ich schon wesenlich besser, als den ersten. Auch hier wurde ziemlich viel nacherzählt. So viel ist aber leider gar nicht hängen geblieben. Also nicht wirklich die beste Folge vom Gruselkabinett.
6 von 10 Punkten
Edit: Mir ist doch noch was eingefallen, nämlich, dass hier Schizophrenie mit einer Dissoziativen Identitätsstörung verwechselt wird. Das wird ja allgemein immer verwechselt, aber kann man in einem Hörspiel nicht richtig recherchieren?
Harry Potter 1, 2 und 4, zum Beispiel. Da sind die Bücher ziemlich schlecht. Bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist der Film auch extrem gut. Frankenstein ist in vielen Adaptionen besser als das Buch, Dracula ebenso. Das fällt mir jetzt auf die Schnelle ein, aber wenn ich länger nachdenke, würde ich auch noch weitere Beispiele nennen können. Aber es stimmt schon, oft ist das Buch besser.
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Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
Nach meiner Erfahrung ist auch meistens das Buch besser. Es gibt aber tatsächlich auch Gegenbeispiele und Dracula sowie Frankenstein würde ich da ebenfalls nennen. Zumindest, was Filme angeht
Bei Hörspielen ist das nochmal eine große Diskussion für sich. Ich wollte spontan sagen, Bücher sind immer besser. Aber wenn man mal an DDF oder Fünf Freunde denkt, ist die Antwort gar nicht mehr so einfach...
Zu Charles Dexter Ward: Im Buch wird auch meistens nacherzählt, aber es passt und hemmt den Grusel kein bisschen. Im Gegenteil. Ob das als Hörspiel funktioniert, ist eher fraglich... Lovecrafts Stil ist halt eher darauf aus, ein Gesamtbild im Kopf des Lesers zu erzeugen und nicht darauf, Figuren irgendwelche Dialoge halten zu lassen...
Nach meiner Erfahrung ist auch meistens das Buch besser. Es gibt aber tatsächlich auch Gegenbeispiele und Dracula sowie Frankenstein würde ich da ebenfalls nennen. Zumindest, was Filme angeht
Das sehe ich auch so. Viel mehr wollte ich mit meinem Hinweis auf die umgekehrte Variante auch gar nicht sagen.
Zitat von Myrath:
Bei Hörspielen ist das nochmal eine große Diskussion für sich. Ich wollte spontan sagen, Bücher sind immer besser. Aber wenn man mal an DDF oder Fünf Freunde denkt, ist die Antwort gar nicht mehr so einfach...
Das stimmt. Bei den drei Fragezeichen sind viele Hörspiele besser als die Bücher, aber natürlich gibt es da auch Bücher wie „Fußball-Gangster“, die einen Ticken besser sind als das Hörspiel.
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Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.