Die drei Fragezeichen - Straße des Grauens (170)
Der Titel spricht mich nicht so an und das Cover finde ich auch überhaupt nicht schön, aber der Klappentext hört sich gut an. Man scheint Reynolds als Nebencharakter wiederentdeckt zu haben, so oft wie er in dieser Phase auftaucht.
Der Anruf macht den Anfang sehr spannend, denn Kommissar Reynolds ist ein alter Bekannter und um den macht man sich sofort Sorgen. Außerdem werden die Jungs von dem Anrufer regelrecht erpresst, was alles gefährlicher macht, und die Stimme des Anrufers lässt einen gewissen Gruselfaktor aufkommen.
Das mit dem Führerscheinen ist sehr interessant und Peters Wunsch, sich damit die Rückkehr der Kettensägen-Zombies anzusehen, sorgt für einen Lacher, bevor es wieder ernst wird und die Jungs die Waffen entdecken. Das ist schon eine Spur härter als früher.
Dass Justus mit Schwarzlicht den Stempel eines Nachtclubs in L. A. sichtbar macht, gefällt mir sehr, Peters Reaktion auf Bobs Einwände aber auch. Bob ist wohl der Einzige, der mit dem Jugendschutzgesetz kommt, wenn es um einen Nachtclub geht…
Die Erkundung des Nachtclubs ist sehr realistisch mit der lauten Musik und durch den Niedergeschlagenen und die beiden bewaffneten Nachtwächter wird es auch spannend. Man fragt sich schon, was das zu bedeuten hat und wie das mit Reynolds zusammenhängt.
Auch nachdem die drei Detektive nach Nevada aufgebrochen sind, bleibt es sehr spannend. Dadurch, dass sich die Jungs trennen und Bob auch noch verschwindet, wird die Gefahr, in der alle schweben, auch nochmal greifbarer.
Peter erscheint übrigens an mehreren Stellen überdurchschnittlich schlau. Er hat viele gute Einfälle und bringt die drei Detektive damit weiter. Das gefällt mir sehr gut, es muss nicht immer Justus sein, der alles klärt.
Wie Justus und Peter ihren Verfolger in die Mangel nehmen und sein Auto klauen, mag ich auch sehr. Sie tun eben alles, um Bob zurückzubekommen! Das hitzige Gespräch nach dem Diebstahl finde ich klasse, es beleuchtet die Schwierigkeiten dessen, was sie gerade getan haben, macht aber gut deutlich, dass Reynolds und Bob wichtiger sind.
Die Überleitung vom Black & White-Casino zu William Grey ist durchaus gelungen, das ist ein typischer Justus-Moment, in dem sich die ganze Geschichte nochmal dreht. Dass Justus den Spieß umdrehen will, gefällt mir auch, vor allem, weil wir dadurch einen verkleideten Peter bekommen.
Aber auch Justus, der sich als Polizist vom Reno Police Department ausgibt und Palmer verhaftet, ist wahnsinnig gelungen. Justus und Peter spielen in dieser Folge wirklich mit allen Mitteln. Was wird Bob nur sagen, wenn er das alles erfährt?
Das Aufeinandertreffen mit Grey und der Deal mit dem Ring gehen mir fast zu schnell. Da hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht. Aber das Hörspiel ist ja auch so schon sehr lang, da kann ich verstehen, dass das Ende etwas kürzer geraten ist.
Insgesamt eine passable Folge. Spannend, interessant und irgendwie besonders, weil Justus, Peter und Bob sich in Nachtclubs schleichen, mit Pistolen hantieren und sogar Autos klauen. Für die Höchstpunktzahl reicht es trotzdem nicht.
Fazit: 8 von 10 Punkten
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Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das
deren Hund?
Ich bin
denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe
dey so gut.