Was ihr nur alle da so toll findet, keine Ahnung.
Ich hab nun n ganz anderes Hörspiel bekommen als ich erwartet habe und finde sowas wie "Reiselust" kommt gar nicht rüber. Es ist irgendwie einfach ne Geschichte, die aus vielen kleinen Geschichtchen zusammengesetzt wurde.
Zunächst gehts um das Fest, das Bibi in ihrem Garten feiern will, dann kommt Fräulein Wo-ist-das-Personal und englischt herum, weist Bernhard zurecht, dass man nicht mit vollem Mund isst und möchte zehntausend Kissen zum Schlafen, dann Schule, dann rumfliegen und "Newtown" in London verhexen, dann Referat, dann irgendwann wieder Fest, wobei man natürlich schon weiß, wie es dann am Ende ausgehen wird...
Emily ist zu aufgesetzt um wirklich unsympathisch zu sein. Ihre Sache als English-Girl macht sie ganz gut und es ist glaubwürdiger als damals bei Carolyn aus New York, trotzdem ist diese Folge hier total ungemütlich. Bibi ist ein wenig zu aufgedreht mal wieder, springt hier und da hin und her, alle betüdeln das reiche Gör und selbst die Eltern sind eingelullt und merken gar nicht, dass sie irgendwie übertreiben. (
Was Barbara nun sensationelles getan haben soll, weiß ich auch nicht,
hab zumidest nichts bemerkt...
Ein paar witzige Momente gibt es, z.B. die Redewendung "Ist mir Wurst" wird von Madame in "Ist mir Schnitzel" umgewandelt und beim Telefonat zwischen Bernhard und Frau Müller-Riebensehl ("Fraoo Millör-Riiebonsaiyle") musste ich auch mal lachen
Ich finde, aus der Idee hätte man was besseres machen können,
es war mir manchmal zu gewollt und gezwungen. Da ist die "Amerika"-Folge tausend mal ungezwungener und macht auch mehr Spaß.
Schade, dass Emily auch nur so wenig von sich erzählt. Über ihr Leben in England erfährt man ein paar Dinge, die man teils schon weiß (was man da so frühstückt und dass es nicht schmeckt

) und sie übersetzt auch schön fleißig viele Wörter, dass man sogar dabei was lernen könnte, wenn man jetzt etwas jünger wäre und so...
Ich fand die Folgen davor einfach um Längen besser...