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073 - Poltergeist
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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@Wernerbros - Witzig, Poltergeist war auch meine erste Folge damals, ich habe die rauf und runter gehört, bis ich mal andere Folgen ausprobiert habe.
An sich mag ich die Folge auch immer noch sehr, aber man merkt einfach sehr stark, dass Marx noch am Anfang seiner Schaffensphase stand, in der noch nicht (nahezu) jede seiner Folgen spitzenklasse war. Humor top, Hugenay zurück auch schön (wenn auch mit dem falschen Sprecher, peinliche Panne von Europa), wobei erst Marx ihn zu einem Gentleman machte, man denke an das Superpapagei-Finale
Die Figuren bleiben allesamt für immer in Erinnerung, allen voran natürlich Misses - äh, Miss Madigan (übrigens, den Mrs./Ms.-Fehler machen die Detektive in späteren Folgen immer wieder, er wird dort aber nie korrigiert. Bsp. Villa der Toten: Mrs. O‘Donnell müsste Ms. O‘Donnell sein).
Aber die letztendliche banale Auflösung bzgl. des Spuks (vor allem braucht Justus nur einen Namen vom Stammbaum abzulesen und ihm ist alles klar) und dass man hier - auch wenn die starken Dialoge darüber hinwegtrösten - erst zum eigentlichen Thema kommt, als fast schon Seite 2 der MC läuft sowie die Statistenrollen von Peter und Bob sorgen dafür, dass ich bei der Bewertung dieser Folge einfach trotz Nostalgiebonus nicht über eine gute 3+ hinausgehen kann. Marx hat gerade Richtung 80er/100er/110er-Folgenblock viele bessere Folgen verfasst, bei denen die Story nicht so krumm erzählt wird.
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09.08.2018 15:03
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Mikosch373
dey/denen
   
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Die drei Fragezeichen - Poltergeist (073)
Endlich wieder Hugenay! Diese Folge habe ich, anders als die drei davor, in wirklich guter Erinnerung. Ich mag den einprägsamen Titel, das Cover ist schön gruselig und der Text verspricht einen klassischen Die drei Fragezeichen-Fall. Ich hoffe, die Folge gefällt mir heute noch genauso gut wie früher.
Ich mache es kurz: Die Folge gefällt mir heute noch genauso gut wie früher. Der Anfang, bei dem Bob aufgeregt von dem Kunstdiebstahl erzählt, die gescheiterten Versuche, in die Museen zu kommen, Kellys Anruf, das verschwundene Medaillon und Peters Rage über Ms. Madigan. Allein diese Punkte ergäben schon eine tolle Folge!
Aber dazu kommen noch das Losen um die ehrenvolle Aufgabe, bei Ms. Madigan weiter nach dem Medaillon zu suchen, der Fall um Lydia Cartier, die gruselige Atmosphäre in ihrem Haus und natürlich noch der Auftritt von Hugenay. Dem ist allerdings geschuldet, dass die Folge von mir nicht die Höchstpunktzahl kriegt. Ich finde Hans Irle in der Rolle nicht gut.
Fazit: 9 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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08.11.2022 16:26
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Tja, der Poltergeist, eine sehr bedeutsame Folge in der Geschichte der drei ???.
Erstens das Erstlingswerk von André Marx, der damit das Ende von BJHW besiegelte und eine neue Ära einleitete.
Zweitens das Comeback eines alten Gegners, lange hatte Kosmos sich dagegen gesträubt, hätte man mal früher eingelenkt, Späte Rache wäre heute vielleicht auch ein Meilenstein.
Drittens meine persönliche „erste“ Folge. Möglicherweise nicht zwingend die erste, die ich jemals gehört habe, das liegt einfach zu weit zurück, aber keine andere Folge habe ich in meiner Kindheit derart häufig hintereinander gehört wie den Poltergeist.
Erst später wurde mir klar, dass man hier überdeutlich merkt, dass es ein Erstlingswerk ist. In der ersten Hälfte passiert zwar einiges und vor allem viel Unterhaltsames, aber irgendwie auch kaum Relevantes. Die drei ??? werden zwei Mal von Kershaw verjagt, ihnen hängt die Suche nach einem Medaillon nach kurzer Zeit zum Hals raus und irgendwann gehts dann endlich mal zum Hauptfall, der zu allem Überfluss letzten Endes gar kein Fall ist.
Ich kann jeden verstehen, der den Reiz in dieser Geschichte nicht ausmachen kann, ich verbinde mit dem Poltergeist unvergessliche Kindheitserinnerungen, würde ihn aber heute nur noch im stabilen Mittelfeld der Serie ansiedeln, denn für mehr ist das ganze Storygerüst einfach viel zu dünn. Marx probierte sich hier aus und man kann dem Hörspiel einen gewissen Unterhaltungsfaktor nicht absprechen, andererseits ist es ein wenig schade, wie stümperhaft er diesen Poltergeist-Plot letztlich verarbeitet hat. Ich bin mir relativ sicher, dass er das Buch heute anders schreiben würde. Dabei fällt für mich noch nicht mal gravierend ins Gewicht, dass man versehentlich Hans Irle als Hugenay besetzt hat - aber schön, dass man es später richtig machte.
Lustig: Rasch zeichnete ein Motiv, das so im Buch offenbar nicht vorkommt. Minninger ärgerte das und baute die Hand im Hörspiel ein. Würde er sich heute immer noch so um die Serie scheren… schön wäre es.
Upsi, ich hab hier ja schon mal was geschrieben 
aber schön, dass sich meine Meinung nicht gravierend geändert hat.
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08.11.2022 16:40
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08.11.2022 16:42
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