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056 - Geheimnis im Düstermoor
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Gestern Abend gehört. Eine Folge, die man sich durchaus öfter mal anhören kann, die den derzeitigen Aufwärtstrend nach den beiden schwachen Episoden 51 und 52 bestätigt, zwar wenig Neues zu bieten hat, aber zu eigentlich jeder Zeit überzeugt.
Kein „Festbeißen“ auf einen Verdächtigen und eine Beschattungsaktion über die halbe Spielzeit, die peinlichen Aktionen halten sich auch in Grenzen, genügend potentielle Verdächtige, keine Langeweile und eine gelungene Auflösung. Auch die Atmosphäre ist konsequent gelungen eingefangen und der Fall ist nicht sofort glasklar. Man verfängt sich nicht in unnötigen Seitenarmen wie diese ganz harmlosen Geschichten von verdächtigen Personen, die dann nicht mehr verdächtig sind. Zudem finde ich die Humoreinlagen einmal mehr klasse, insbesondere der Mülltonnen-Witz ist richtig gut rübergekommen.
Dem gegenüber steht allerdings das, was mich schon bei Folge 31 damals sehr gestört hat: Zu viel wird nacherzählt. Ob das mangels Erzähler geschieht, weil man einige Szenen nur schwer einleiten könnte oder man da einfach keine Lust auf mehr Aufwand hatte - egal, notwendig wäre so etwas nicht. Wenn es wegen der Spielzeit ist, dann strafft doch einfach den Anfang, wo mal wieder etwas zu lange gar nichts passiert, diese Flirtereien in so ziemlich jeder Urlaubsfolge sind mittlerweile einfach überflüssig und nehmen nur Spielzeit weg. Ich könnte jetzt noch damit kommen, dass es doch etwas bedenklich wirkt, dass ein 16-Jähriger eine 13-Jährige klarmachen will - aber das toppt ja den Michi-Fall, bei dem das Verhältnis ja deutlich kritischer ist, ohnehin nicht. Man scheint auf den Geschmack gekommen zu sein. Des Weiteren lässt man einiges an Potential liegen, bei dem Setting hätte ich mir zumindest ein paar unheimliche/spannendere Szenen im Moor gewünscht.
Die Sprecher haben mir sehr gefallen. Alexandra Doerk gibts also auch noch, bei den drei ??? hat sie ja mittlerweile leider Verbot, Jelena gefiel mir immer sehr. Marianne Bernhardt ist so ein Fall, an dem man exzellent merkt, wie hart die Regie ihre Sprecher bei den drei ??? und im Vergleich dazu bei den !!! rannimmt. Während ihre Performance beim „Verbrechen im Nichts“ (191) eine Enttäuschung darstellte, gefiel sie mir hier wirklich gut.
Nach über 50 Folgen würde ich mich mal über eine Erweiterung des musikalischen Teils der Hörspiele freuen. Sicher, man hat die Stücke so komponiert, dass sie prinzipiell eigentlich immer passen, trotzdem hätte gerade so ein Setting Raum für mehr geboten.
Insgesamt würde ich mindestens 8 Punkte vergeben. Durch zu viele Nacherzählungen bleibe ich erstmal von der 9 weg.
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30.07.2018 09:30
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30.07.2018 09:32
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Serienfan
Baron
  
Dabei seit: 05.06.2013
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Auch ich habe die Folge gerne gehört. Ich wusste auch nicht mehr allzuviel von der Buchvorlage, trotzdem schwang bei mir der Eindruck mit, dass das Hörspiel hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Das Buch hatte ich besser in Erinnerung. Wobei das Hörspiel auch gut ist, aber es wäre meiner Meinung nach noch besser gegangen …
Das Setting hat mir gut gefallen in Moorhausen mit den Workshops, die die 3 Mädels dort besucht haben. Auch die Unterkunft mit ihren Bewohnern usw. Die Geschichte mit dem Mädchen aus Moorhausen, alles sehr nett. Gut, vielleicht hätte man den Gruselfaktor wirklich noch etwas mehr ausbauen können. 
Aber soweit schön.
Dass Marie schon wieder einen Urlaubsflirt am Laufen hat, ja - so ist eben Marie, aber man hätte es im Hörspiel weglassen können und die Hörspielminuten vielleicht besser für andere Szenen nutzen können.
Die Auflösung des Falls fand ich auch gut, aber mir waren die Hinweise dahin eigentlich schon wieder etwas zu deutlich. Also ich fand es ziemlich offensichtlich, wer die Moorleiche entwendet hat, aber vielleicht auch teilweise doch deswegen, weil ich es noch irgendwo im Hinterkopf hatte.
Insgesamt hat mir die Geschichte aber gut gefallen und auch die Atmosphäre.
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01.08.2018 10:27
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Basti
Administrator
   
Dabei seit: 29.07.2010
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07.08.2018 23:35
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KallaKolumna
Althexe
  
Dabei seit: 27.02.2015
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Habe in meinen Notizen nachgeschaut und da habe ich zumindest nicht notiert, dass er verstorben ist - dass ich etwas überhört habe, ist natürlich nicht ausgeschlossen
Der Vater von Hannelore ist damit ja der Urgroßvater von Kalle und es gibt durchaus Menschen, die das Glück haben ihre Urgroßeltern noch kennenzulernen - von daher ist es also möglich, dass der Mann noch lebt und es ergibt sich nicht automatisch aus dem Zusammenhang, dass er bereits verstorben sein müsste
Gerade ist mir noch was eingefallen
Vielleicht wurde zwar nicht das Alter vom Urgroßvater gesagt, aber jenes von Hannelore - wenn sie schon sehr, sehr alt wäre, dann könnte man die ganze Sache nochmal neu bewerten - habe die Folge leider noch zu wenig im Ohr als dass ich sowas aus dem Gedächtnis beantworten konnte
__________________ "Strafdiebe, Wegelagerer, Spitzbuben! - Aber Hoheit, das sind doch die jungen Leute."
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09.01.2019 00:52
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09.01.2019 00:55
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