Wendy - Miss Dixie wird gestohlen (011)
Das Cover ist wie immer sehr amateurhaft, aber der Titel klingt nicht schlecht und der Text liest sich auch ganz gut. Die Story geht ja praktisch direkt los mit der vermissten Miss Dixie. Dadurch kommt sofort Spannung auf. Danach hat dann allerdings Alexa ihren Auftritt und Miss Dixies Verschwinden rückt in den Hintergrund. Das hat die Spannung leider wieder rausgenommen.
Kurz darauf äußert Jojo seinen Verdacht: Er kennt einen Reiterhof an der Nordseeküste, auf dem gescheckte Pferde leben, und der ihm verdächtig vorkommt. Abwegiger kann man einen Verdacht wohl kaum darstellen und ich verstehe nicht ganz, warum Wendy darauf anspringt. Aber der Verdacht macht natürlich skeptisch.
Die folgenden Nachforschungen sind mehr oder weniger unterhaltsam erzählt, aber da keine anderen Spuren auftauchen, ist sehr schnell klar, dass Jojos abwegiger Verdacht wirklich stimmt. Das mindert die Spannung natürlich. Erst mit der Verfolgungsjagd kommt wieder mehr Spannung auf.
Alles in allem würde ich die Folge im unteren Mittelfeld ansiedeln. Der Anfang ist spannend und das Ende ebenfalls, aber dazwischen gibt es leider Stellen, die nicht so spannend sind. Gerade auch der Verdacht, der eigentlich viel zu abwegig ist, aber als einzige Möglichkeit präsentiert wird, zieht die Folge etwas runter.
Fazit: 4 von 10 Punkten
@Mangobanane
| Zitat von Mangobanane: |
Ich hab‘ übrigens noch auf Meta-Humor wegen Oliver Rohrbeck gewartet: „Der sieht ja aus wie einer der Fotografen, die Alexa das letzte Mal angeschleppt hat“
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So einen Verweis hätte ich total gefeiert!
| Zitat von Mangobanane: |
| Interessant auch die Feststellung, man könne einen Ausländer nur an seiner Sprache oder seinem Auto erkennen, aber nicht am Aussehen. Halte ich fürn Gerücht… |
Na ja, die Nationalität sieht man eigentlich nur am Pass, und an der Sprache kann man es auch mal erkennen, aber es gibt ja kein festgelegtes Aussehen für eine Nation. Allerdings gebe ich dir recht: Wenn jemand nicht den stereotyp-inländischen Vorstellungen entspricht, wird er:sie oft als Ausländer:in gesehen. Ob er:sie es ist oder nicht.
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Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das
deren Hund?
Ich bin
denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe
dey so gut.