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098 - Die Prinzessinnen von Thunderstorm
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Boris-Baby
Ökohexe

Dabei seit: 13.10.2018
Beiträge: 1.921
Spiel-Beiträge: 0
1. Experte: Bibi Blocksberg
2. Experte: Benjamin Blümchen
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Wer sagt denn, dass in der Folge Deutsch gesprochen wird?
Es könnte ja auch so sein, dass alle Charaktere wenn sie im Ausland sind die dortige Sprache benutzen, sofern nicht etwas anderes gesagt wird, und wir das auf magische Weise simultanübersetzt bekommen. (Ein Konzept, dass Marc-Uwe Kling in einem seiner Känguru-Bücher beschreibt)
Die Ausgangsfrage beruht ja auch einem Widerspruch innerhalb der Geschichten: Margie lernt täglich, kann aber einen so nützlichen Spruch, wie den für die Taschenlampe nicht.
Hier haben wir entweder einen Fall von Unwissen auf Seiten des Autoren oder, was viel häufiger ist, ein Ignorieren alter Informationen zugunsten der Story. Und solange da muss jeder für sich abwägen, wie sehr ihn der konkrete Fall stört.
Die Frage nach der Existenz bzw den Erlebnissen außerhalb der erzählten Zeit ist ein komplexeres Thema als es zuerst scheint:
Es gibt eine indische Meditationsaufgabe die ungefähr wie folgt lautet: "Wenn im Wald ein Baum fällt, aber niemand da ist, der es hört, gibt es dann ein Geräusch?" (und wenn es kein Geräusch gibt, ist der Baum dann überhaupt umgefallen?)
Oder im Sinne Schroedingers: Solange niemand es skriptet, ist jede Möglichkeit gleich wahrscheinlich.
Wenn wir also den Ansatz, dass nur stattfindet was wir zu hören bekommen, fallen lassen, hat jeder der sich eine Erklärung ausdenkt Recht, solange es nicht den Folgen widerspricht (und die widersprechen sich schon untereinander...) oder eben genauso gut Unrecht.
Bei den Hauptcharakteren kommt dazu noch das Problem, dass die erzählte Zeit inzwischen wahrscheinlich schon den Zeitrahmen sprengt in dem sie stattfinden soll: In den Folgen vergeht zusammen mehr Zeit, als das eine Jahr, was durch das eingefrorene Alter festgelegt ist. (Vermutung! ich habe es nicht nachgerechnet.) Es bleibt also außerhalb der Hörspiele gar keine Zeit für weitere Ereignisse.
Bei den Nebenfiguren gibt es aber Raum für Erlebnisse außerhalb der Hörspiele, die der Fantasie der Hörer überlassen sind, solange sie nicht bei einem späteren Auftritt vom Autoren aufgegriffen werden.
Glücklicher Weise haben wir es nicht mit KI zu tun, sonst käme noch die Frage, ob sich die Figuren der vergangenen Zeit bewusst sind und ob sie "Erinnnerungen" daraus haben.
Und letztlich kommt noch die Frage dazu, was denn überhaupt offiziell passiert ist und was nicht. Haben für die Charaktere nur die Hörspiele stattgefunden oder auch die Trickserie, die Bücher (wenn ja, alle oder nur die als Hörbuch erschienenen) und die Kürzhörspiele. Und in welcher Reihenfolge fand das Ganze statt?
Wenn gegebene Informationen sich nicht mit neuen decken, welche sind dann gültig? Wenn die alte Folge nach den neuen Regeln nicht so hätte passieren dürfen, ist sie dann passiert? Und wenn ja so wie damals oder in Einklang mit den neuen Regeln?
Aber auch wenn ich mich selbst gerne in solche Überlegungen reinsteigere, ist es doch im Grunde eine Serie, die "nur" unterhalten will.
Oder mit den Worten des MST3K Titelliedes: "Just repeat to yourself >It's just a show, I should really just relax [...]<"
Und damit meine ich an dieser Stelle vor allem mich selbst
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11.01.2019 08:48
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Janni
Baron
  
Dabei seit: 30.08.2011
Beiträge: 6.566
Spiel-Beiträge: 45
1. Experte: Elea Eluanda
2. Experte: Bibi Blocksberg
3. Experte: Bibi & Tina
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@KallaKolumna: Ach, das mit dem Blackout ist doch schon ein guter Lösungsansatz. 
Margie lernt täglich drei Stunden, da könnte sie durchaus sich mal übernommen haben.
Ist sowieso die Frage, ob sie zu Hause Englisch, Deutsch oder Gälisch sprechen... Englisch ist wahrscheinlicher, Cecily spricht ja auch mit Akzent. Deswegen gehe ich davon aus, dass eine nie explizit genannte Schwester Oma Gretes nach Irland ausgewandert und dort Cecilie bekam.
Und natürlich weiß ich genau, dass ich weit über die Hörspiele hinaus denke und das es im Grunde irrelevant ist. Aber ich sitze hier nicht herum und grübele angestrengt. Die bekannten Fakten, insbesondere zur Hexenwelt und Familienverhältnissen, haken sich ganz leicht ein und die Theorien purzeln beim Hören nebenbei in mein Gehirn. Es macht mir trotz allem viel Spaß und wie sagte einst Herr Blümchen? Nichts, was Spaß macht, ist unnütz.
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11.01.2019 16:35
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11.01.2019 16:35
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KallaKolumna
Althexe
  
Dabei seit: 27.02.2015
Beiträge: 2.856
Spiel-Beiträge: 328
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| Zitat von Janni: | | Ist sowieso die Frage, ob sie zu Hause Englisch, Deutsch oder Gälisch sprechen... Englisch ist wahrscheinlicher, Cecily spricht ja auch mit Akzent. Deswegen gehe ich davon aus, dass eine nie explizit genannte Schwester Oma Gretes nach Irland ausgewandert und dort Cecilie bekam. |
Aufgrund des Akzents bin ich auch immer von Englisch ausgegangen. Die Überlegung mit der Schwester ist gut fürs Kopfkino... da überlegt man sofort wie Oma Gretes Schwester wohl so war/ist - totaler Gegensatz zu Oma Grete oder vom selben Schlag usw.
| Zitat von Janni: | | Und natürlich weiß ich genau, dass ich weit über die Hörspiele hinaus denke und das es im Grunde irrelevant ist. Aber ich sitze hier nicht herum und grübele angestrengt. Die bekannten Fakten, insbesondere zur Hexenwelt und Familienverhältnissen, haken sich ganz leicht ein und die Theorien purzeln beim Hören nebenbei in mein Gehirn. Es macht mir trotz allem viel Spaß und wie sagte einst Herr Blümchen? Nichts, was Spaß macht, ist unnütz. |
Ich kenne das - manchmal (auch bei nicht Hörspielthemen) kommen plötzlich die Fragen, Überlegungen und Theorien ganz von selbst und es sprudelt so an Gedanken 
Ich liebe es wenn Zitate aus den Hörspielen es ins echte Leben schaffen (ob hier schriftlich oder mündlich - selten weiß zwar jemand, dass es sich um ein Zitat handel (im Forum natürlich schon), aber ich freue mich immer über diese Sätze darüber 
)
__________________ "Strafdiebe, Wegelagerer, Spitzbuben! - Aber Hoheit, das sind doch die jungen Leute."
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11.01.2019 23:39
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
Beiträge: 25.972
Spiel-Beiträge: 1579
1. Experte: Wendy
2. Experte: Die drei !!!
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Bibi Blocksberg - Die Prinzessinnen von Thunderstorm (098)
Diese Folge habe ich früher rauf und runter gehört. Ich finde sie einfach toll. Durch den herzlichen Empfang am Flughafen entsteht sofort eine wunderbare Atmosphäre und durch Cecilies Geschichte über den Ball wird es interessant. Durch die Zeitreise von Bibi und Margie kommt Spannung auf und die Atmosphäre wird noch besser.
Dass das Thema Ständegesellschaft angesprochen wird, gefällt mir, und auch dass Bibi, Margie und Henry sich dagegen auflehnen. Dass William Jamie in den Schuppen sperrt, finde ich schon extrem, aber ich mag, wie Bibi und Margie ihn befreien und für den Ball verkleiden.
Auch das Tanzen auf dem Fall gefällt mir gut, auch wenn abzusehen ist, dass Jamies Verkleidung auffliegt und dass Lady Margarets Titel etwas mit der Freundschaft zwischen Henry und Jamie zu tun hat. Dass sie schließlich sogar mit William tanzt, fand ich immer schön.
Fazit: 9 von 10 Punkten
P.S: Warum Margie der Taschenlampen-Hexspruch nicht einfällt, liegt in meiner Logik daran, dass sie zwar deutsche und englische Hexsprüche lernt, die englischen aber bis auf einige Ausnahmen wie den Auto-Fliegespruch besser beherrscht.
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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08.09.2020 13:19
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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Bibi Blocksberg 098 – Die Prinzessinnen von Thunderstorm
„Ihr tanzt doch beide sehr gut!“
„Danke, Henry!“
„Autsch, mein Fuß!“
Die Kombination Margie, Vergangenheitsreise und Ü80-Folge löst bei mir eine sehr große Vorfreude aus… nicht. Interessant, dass alle, die die Folge schlecht bewertet haben, nicht kommentiert haben – ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen?
Bibi macht sich gleich mal beliebt: „Ihr habt ja immer noch dieses klapprige Ding!“
Nachdem sie eine Runde mit einem Schloss geredet hat (lol), verspeist sie Kartoffelbrei und wettert gegen Billigflieger-Service, aber geflogen wird natürlich trotzdem damit. 46 Folgen später will das Fräulein Blocksberg ihrer Lehrerin verbieten, den Wasserhahn aufzudrehen, während sie den Seifenspender bedient. Hammer.
„Wollen wir in meinem Zimmer Prinzessinnen auf dem Ball spielen?“ – Och, muss nicht sein… Ah, offenbar doch. Schade.
Also rein in die Kleider. Gähn. Sagt mir bitte, dass das noch irgendwie was wird. Macht so nen Kram doch bitte bei Barbie oder so…
Nach 17 Minuten kommen wir dann endlich mal zum Punkt. Ab da ist dann auch sehr schnell klar, worum es geht und man kann sich den weiteren Verlauf denken.
Die Zeitreise ins alte Neustadt in der 94 war noch sehr lebhaft inszeniert, diese hier ist es leider nicht. Ehe sich Bibi und Margie nach draußen begeben können, um die Stadt anzuschauen, landen sie bereits in der Stände-Geschichte. Und die ist einfach völlig belanglos, dreht sich nur um drei Charaktere und eine einzelne sterile Location. Was in der 97 noch klappte, funktioniert hier nicht, weil die Story weder witzig noch spannend noch interessant noch atmosphärisch ist. Aus dem Plot „Zeitreise zu einem Ball in der Vergangenheit“ könnte man viel mehr machen als das hier.
Natürlich werden die Standesunterschiede aufgehoben – weil Jamie tanzen kann. Okay… macht Sinn…
William ist einfach ein ziemlich unsympathischer Typ. Er vertritt die alten Ansichten vehementer als die Lady selbst, obwohl er selber nur Diener ist, was keinen wirklichen Sinn ergibt. Oder wollte man mit der Folge zeigen, was jahrzehntelange Indoktrination auslösen kann? Und, äh, Margaret, die Fortschrittliche? In Irland? Ernsthaft?
Das war nix. Größtenteils habe ich mich ziemlich gelangweilt, thematisch spricht es mich schon null an, aber man hätte mich durchaus positiv überraschen können. Bei einer so eindimensionalen, schleppenden und extrem minimalistischen Erzählung ist das aber kaum möglich. Der Ball ist okay unterlegt, ansonsten … nee.
2/10
Benjamin 56:42 Bibi
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03.09.2024 09:42
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